Brand Energizing warnt vor Kultur-Apps ohne Markenbezug

Kölner Markenagentur hat zum zweiten Mal zum  Talk am Dom „Kultur & Marke“ eingeladen

Kultureinrichtungen laufen Gefahr, dass ihre Marke im dynamischen Mosaik ihrer Informationsdienstleistungen immer weniger erkennbar ist. Vielen gelingt es nicht einmal, eine greifbare Marke aufzubauen. Ein ausgewählter Kreis von Kulturmanagern ist daher der Einladung der Markenberatungsagentur Brand Energizing nach Köln gefolgt und informierte sich über die Bedeutung von Apps für die eigene Kulturmarke und darüber, wie typische Fallstricke bei Markenaufbau und Markenpflege vermieden werden können. Interessenten können beide Vorträge unter mail@theatermanagement-aktuell.de kostenlos anfordern.

Gerade im Zeitalter von Web 2.0, Facebook, Apps & Co. ist die Marke als Orientierungsinstanz wichtiger denn je. Das gilt für Wirtschaftsunternehmen ebenso wie für kommunale Einrichtungen und eben auch für Theater, Museen und Festivals. Markenexperte Prof. Dr. Wilfried Leven, Geschäftsführer der Markenberatungsagentur Brand-Energizing (www.brand-energizing.de) , hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Expertenwissen an Kultureinrichtungen weiterzugeben. Bereits zum zweiten Mal veranstaltet er zusammen mit dem Marketingberater und Herausgeber des Fachinformationsdienstes „TheaterManagement aktuell“, Jürgen Preiß, den Talk am Dom „Kultur & Marke“. „Kultureinrichtungen haben in der Regel ein wundervolles Markenpotenzial und hochmotivierte Mitarbeiter. Das macht die Arbeit in diesem Segment so spannend“, erläutert Prof. Dr. Leven seine Motivation für sein Engagement. In seinem Vortrag erläuterte Leven die typischen Fallstricke beim Markenmanagement und stieß damit auf großes Interesse unter den teilnehmenden Kulturmanagern.

Mitinitiator Jürgen Preiß referierte über die Bedeutung von Apps für die Marke einer Kultureinrichtung. „Apps funktionieren für Kultureinrichtungen am besten, wenn sie Teil einer Mobile-Markenstrategie sind, wenn sie einen Mehrwert bieten, handwerklich gut gemacht sind und den Kunden vor allem zum Ziel führen, sprich zur Eintrittskarte und in die Veranstaltung“, stellte Preiß in seinem Vortrag heraus. Vor allem warnten die Experten davor, in Punkto Apps die gleichen Fehler wie bei der Einführung von Webseiten Anfang der neunziger Jahre zu machen und dem “Sohn vom Nachbarn”-Syndrom zu erliegen. Dies führt letztlich in der Zielgruppe zu Verdruss und zahlt sich nicht aus.

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