dr. birgit schneider-bönninger

leiterin des kulturamtes der landeshauptstadt stuttgart

Was war Ihr größter persönlicher Erfolg?
Privat: Die Geburt meiner Tochter Yvonne (heute 24).
Beruflich: Die Auszeichnung unseres Projektes „Zukunftslabor Kultur“ mit dem Europäischen Kulturmarken-Award, Preis für Stadtkultur 2017.  Das Zukunftslabor Kultur erforscht und gestaltet im Dialog mit der Stadtgesellschaft kulturelle Zukünfte: reflexiv, konstruktiv, partizipativ.

Was macht Ihnen die größte Sorge?
Die Erosion der Demokratie.

Was würden Sie gern besser können?
Aktenablage!

Was schätzen Sie bei Ihren Mitarbeitern besonders?
Innovations- und Experimentierfreude, Neugierde und Querdenkerei: Meine Führungsphilosophie: „Sei neugierig. Komm aus der Defensive. Flipp ein wenig aus!“ (Aaron Koblin)

Der größte Nachteil für die Kultur- und Veranstaltungsbranche in Deutschland?
Die Angebotsorientierung.

Der größte Vorteil für die Kultur- und Veranstaltungsbranche in Deutschland?
Die Potenziale der Digitalisierung.

Welche Persönlichkeit des realen Lebens ist Ihr Vorbild?
Mich inspirieren Persönlichkeiten, die Grenzüberschreitungen wagen und im Sinne von Joseph Beuys plastizierend auf die Gesellschaft einwirken.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Selbstdenken. Eine Anleitung zum Widerstand
(Harald Welzer).

Was essen und trinken Sie am liebsten?
Lieblingsgetränk: Kakao (Edelbitter, 60%).
Lieblingsessen: Als „Kind des Ruhrgebiets“ liebe ich Currywurst mit Pommes (rot-weiß).

Welche Aufführung (Konzert, Oper, Musical, Theater etc.) werden Sie als nächstes besuchen?
Eine René Pollesch-Inszenierung: „Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft“ im Schauspiel Stuttgart.

Wenn Sie einen Tag Bundeskanzler wären und genau eine Entscheidung treffen dürften, wie sähe die aus?
Einrichtung eines Bundeskulturministeriums, das Kräfte und Ressourcen bündelt.

Vorausgesetzt es gibt die Reinkarnation – als was möchten Sie wiedergeboren werden?
Ich würde mich gerne noch einmal neu erfinden.

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