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	<title>Ticketing &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Ticketing &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<item>
		<title>VIBUS-Übernahme: Interview mit Johannes Tolle, Geschäftsführer Reservix GmbH</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/vibus-uebernahme-interview-mit-johannes-tolle-geschaeftsfuehrer-reservix-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen im Veranstaltungssektor weiter voran. Für viele Kultureinrichtungen, die seit Jahrzehnten auf Vibus setzen, stellt sich nicht nur eine technisch-organisatorische, sondern auch eine strategische Frage: Wie viel Eigenständigkeit ist im Ticketing künftig möglich?<br><br>Vibus, 1989 gegründet und zuletzt mit rund 16 Mitarbeitenden aktiv, präsentierte sich seit mehr als 35 Jahren als vergleichsweise unabhängiges Modell im Ticketing. Die modular aufgebaute Software ermöglichte individuell zugeschnittene Lösungspakete – vom klassischen Ticketverkauf über Gutschein- und Abonnementmodelle bis hin zu Cross-Selling-Ansätzen etwa im Merchandise-Bereich. Nutzer<em>innen hatten die Möglichkeit, sowohl im Inhouse-Betrieb als auch mit einer ASP-/SaaS-Lösung zu arbeiten. Zugleich bot Vibus seinen Kund</em>innen ein hohes Maß an Kontrolle: Datenhoheit, flexible Gebührenstrukturen und direkte Zahlungsflüsse auf eigene Konten waren zentrale Argumente für viele Häuser, die ihre Vertriebsprozesse bewusst selbst steuern wollten. Genau diese Aspekte stehen nun im Fokus, wenn es um die zukünftige Ausrichtung unter dem Dach eines anderen Ticketing-Anbieters geht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Perspektiven sich für bisherige Vibus-Nutzer*innen ergeben – und wie wird sich die Marktstruktur im Ticketing weiterhin verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im folgenden Interview gibt der Geschäftsführer von Reservix, Johannes Tolle, Einblicke in die strategischen Ziele, die Integration und die Auswirkungen für Veranstalter und Kultureinrichtungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">tma: Herr Tolle, was hat für Sie den Ausschlag für die Übernahme von Vibus gegeben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannes Tolle: Es ist ganz simpel:    &#8230; jetzt mehr lesen als Abonnent*in. <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/abonnieren/">Hier registrieren</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ticketverkauf als Teil der Inszenierung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/ticketverkauf-als-teil-der-inszenierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Ticketmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketverkauf]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Ticketverkauf gilt in vielen Kulturinstitutionen noch immer als nachgelagerte Funktion: notwendig, aber nicht identitätsstiftend. Er folgt dem Spielplan, wird vom Marketing flankiert und endet &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Ticketverkauf gilt in vielen Kulturinstitutionen noch immer als nachgelagerte Funktion: notwendig, aber nicht identitätsstiftend. Er folgt dem Spielplan, wird vom Marketing flankiert und endet organisatorisch an der Abendkasse. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. In einer Zeit, in der sich Publikumsstrukturen, Mediennutzung und Kaufverhalten grundlegend verändern, wird Ticketing zu einer strategischen Schnittstelle zwischen künstlerischem Anspruch, wirtschaftlicher Realität und gesellschaftlicher Relevanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmenden Schwierigkeiten – schwankende Auslastung, rückläufige Abonnements, kurzfristige Kaufentscheidungen, hohe Kommunikationsaufwände bei geringer Wirkung – sind keine isolierten Marktphänomene. Sie verweisen auf ein tiefer liegendes Problem: Vielefach wird Ticketverkauf noch aus der Logik der Organisation gedacht, nicht aus der Perspektive des Publikums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Customer-Journey-Ansatz, insbesondere in seiner konsequenten Ausprägung als Touchpoint-Management, bietet hier keinen modischen Marketingrahmen, sondern ein belastbares Denkmodell. Er zwingt dazu, den Weg des Publikums als zusammenhängende Erfahrung zu begreifen – und Ticketverkauf als integralen Bestandteil dieser Erfahrung. Es mag provokant erscheinen: Für Besucher:innen ist der Ticketkauf fester Bestandteileil des Kulturerlebnisses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Spielplan zur Publikumsreise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell beginnt die interne Logik eines Kulturbetriebs beim Programm: Produktionen werden geplant, Termine festgelegt, Preise kalkuliert. Erst anschließend stellt sich die Frage, wie dieses Angebot kommuniziert und verkauft werden kann. Für das Publikum hingegen verläuft dieser Prozess genau umgekehrt. Es beginnt mit einem vagen Impuls, einer Wahrnehmung, einer Empfehlung oder einem medialen Kontakt – lange bevor eine konkrete Kaufentscheidung im Raum steht.<br>Der Customer-Journey-Ansatz nimmt diese Perspektive ernst. Er beschreibt den Weg vom ersten Kontakt mit einem Angebot über die Phase des Interesses und der Abwägung bis hin zum Kauf, dem eigentlichen Besuch und der Erinnerung danach. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Kommunikationsmaßnahmen, sondern ihre Qualität an den jeweiligen Berührungspunkten, den sogenannten Touchpoints.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der bekannten Pain Points im Ticketverkauf lassen sich präzise als Störungen an solchen Touchpoints identifizieren. Das vermeintliche Desinteresse des Publikums entpuppt sich dann als Orientierungsproblem. Kaufabbrüche sind weniger Ausdruck mangelnder Zahlungsbereitschaft als Ergebnis von Unsicherheit oder Überforderung. Und fehlende Bindung ist oft die Folge einer Kommunikation, die nach dem Veranstaltungsabend abrupt endet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wahrnehmung ohne Relevanz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der frühen Phase der Publikumsreise zeigt sich eine zentrale Herausforderung. Kulturangebote sind sichtbar, aber nicht notwendigerweise relevant. Spielpläne, Ankündigungen und Pressearbeit sind häufig stark werkzentriert. Sie setzen Vorwissen voraus und sprechen primär jene an, die sich ohnehin bereits zugehörig fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Customer Journey ist dies ein klassischer Bruch im ersten Touchpoint. Das Publikum fragt nicht, welches Werk aufgeführt wird, sondern warum es seine Zeit dafür aufwenden sollte. Erfolgreiche Kommunikation in dieser Phase verzichtet daher auf Vollständigkeit und setzt stattdessen auf klare Anlässe, emotionale Zugänge und lebensweltliche Bezüge. Nicht das Stück steht im Zentrum, sondern das mögliche Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Perspektivwechsel bedeutet keinen Verlust an künstlerischer Tiefe, sondern eine Übersetzungsleistung. Er schafft die Voraussetzung dafür, dass überhaupt Interesse entstehen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verstehen vor Bewerten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der nächsten Phase der Journey entscheidet sich, ob aus Wahrnehmung echtes Interesse wird. Viele Kulturbetriebe verlieren hier insbesondere Erst- und Gelegenheitsbesucher. Texte sind korrekt, aber komplex. Sie erklären Hintergründe, statt Orientierung zu bieten. Die Frage, ob ein Angebot „zu mir passt“, bleibt unbeantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Customer-Journey-orientiertes Touchpoint-Design nimmt diese Unsicherheit ernst. Es akzeptiert, dass kulturelle Entscheidungen immer auch soziale und emotionale Entscheidungen sind. Vergleichsmöglichkeiten, klare Einordnungen und niedrigschwellige Empfehlungen helfen dabei, eine innere Hürde abzubauen. Das Ziel ist nicht Überzeugung, sondern Verständlichkeit. Gerade hier zeigt sich, wie eng Dramaturgie, Marketing und Ticketing eigentlich miteinander verbunden sind – und wie problematisch ihre organisatorische Trennung sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die fragile Phase der Entscheidung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens in der Abwägungsphase wird sichtbar, dass Kaufentscheidungen selten rational verlaufen. Preise, Termine, Sitzplätze, Begleitpersonen und persönliche Erwartungen greifen ineinander. Komplexe Saalpläne, schwer nachvollziehbare Preiskategorien oder fehlende Empfehlungen verstärken das Risiko des Aufschiebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht des Touchpoint-Ansatzes ist dies kein Argument für aggressive Verkaufsmechanismen, sondern für Reduktion und Klarheit. Orientierung entsteht durch nachvollziehbare Preislogiken, durch Vorschläge statt Optionen und durch das Gefühl, eine gute Entscheidung treffen zu können. Vertrauen wird hier zur eigentlichen Währung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kauf als emotionaler Moment</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Ticketkauf wird in vielen Organisationen noch immer als technischer Vorgang behandelt. Dabei markiert er den emotionalen Wendepunkt der gesamten Journey. Aus einem vagen Interesse wird eine verbindliche Entscheidung. Jeder Bruch an diesem Touchpoint – sei es durch komplizierte Registrierungsprozesse, mangelhafte mobile Nutzung oder inkonsistente Sprache – gefährdet diesen Moment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zeitgemäßes Verständnis erkennt den Kaufprozess als Teil der Inszenierung. Reibungslos, klar und wertschätzend gestaltet. Nicht Effizienz allein ist hier entscheidend, sondern das Gefühl, willkommen zu sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Kauf und Besuch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Kauf entsteht häufig ein kommunikativer Leerraum. Entweder werden Besucher mit Informationen überhäuft oder vollständig sich selbst überlassen. Dabei bietet gerade diese Phase enormes Potenzial, um Sicherheit, Vorfreude und Bindung aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Perspektive der Customer Journey ist die Ticketbestätigung kein Endpunkt, sondern der Beginn einer neuen Beziehungsetappe. Gut gestaltete Service-Touchpoints bereiten den Besuch vor, reduzieren Unsicherheiten und stärken die emotionale Verbindung zum Haus oder Festival.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Abend selbst – und was danach bleibt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Ticketverkauf organisatorisch am Einlass endet, endet er aus Publikums- und Beziehungssicht nicht mit dem Applaus. Das Erlebnis vor Ort muss das Versprechen der vorherigen Touchpoints einlösen. Jede Diskrepanz wirkt nach und prägt die Erinnerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders folgenreich ist jedoch das, was nach dem Besuch geschieht. Viele Kulturinstitutionen lassen diesen Moment ungenutzt verstreichen. Dabei entscheidet sich hier, ob aus einem Einzelbesuch eine dauerhafte Beziehung entsteht. Eine wertschätzende Nachkommunikation, kontextualisierende Inhalte und personalisierte Empfehlungen sind weniger Marketinginstrumente als Ausdruck institutioneller Haltung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ticketing als Führungsaufgabe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Customer-Journey- und Touchpoint-Ansatz macht deutlich, dass Ticketverkauf nicht allein Aufgabe des Kartenbüros oder der Marketingabteilung ist. Er berührt künstlerische, organisatorische und strategische Fragen gleichermaßen. Wer Ticketing isoliert optimiert, wird kaum nachhaltige Effekte erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kulturmanager:innen bedeutet dies, Ticketverkauf als Teil der Gesamtinszenierung zu begreifen. Jede Begegnung mit dem Publikum kommuniziert Werte, Selbstverständnis und Relevanz. Wirtschaftlicher Erfolg entsteht dabei nicht im Widerspruch zum kulturellen Auftrag, sondern aus seiner glaubwürdigen Vermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Schritt ist ein Perspektivwechsel: weg vom internen Ablauf, hin zur erlebten Publikumsreise. Nicht der Spielplan verkauft sich selbst. Es ist die Summe der Erfahrungen entlang der Customer Journey, die darüber entscheidet, ob Menschen wiederkommen – und bleiben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steht die Zukunft von „München Ticket“ auf der Kippe?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/steht-die-zukunft-von-muenchen-ticket-steht-auf-der-kippe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 17:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Gasteig]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympiapark]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Süddeutsche Zeitung auf der Basis unveröffentlichter Informationen berichtete, steht der städtische Ticketdienstleister vor einer Grundsatzentscheidung: Kapitalzufuhr in Höhe von rund einer Million Euro, &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie die Süddeutsche Zeitung auf der Basis unveröffentlichter Informationen berichtete, steht der städtische Ticketdienstleister vor einer Grundsatzentscheidung: Kapitalzufuhr in Höhe von rund einer Million Euro, Verkauf – oder im schlimmsten Fall Insolvenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Millionenverluste trotz Event-Boom</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach massiven Einbrüchen in der Corona-Pandemie (rund vier Millionen Euro Verlust im Jahr 2020) gelang nur 2024 noch einmal ein positives Ergebnis – begünstigt durch Großveranstaltungen wie die München-Konzerte von Adele. Doch strukturell bleibt das Geschäftsmodell unter Druck: Für 2025 steht ein Defizit von über 600.000 Euro im Raum, für dieses Jahr wird sogar mit einem noch höheren Fehlbetrag gerechnet. Perspektivisch sei eine Finanzspritze von einer Million Euro erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund ist ein tiefgreifender Marktumbau. Große Veranstalter integrieren Ticketing zunehmend in die eigene Wertschöpfungskette. Regionale Anbieter verlieren dadurch Marktanteile und Margen. Für kommunal geprägte Strukturen wie „München Ticket“ verschärft sich der Wettbewerb zusätzlich durch digitale Plattformen und internationale Player.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eigentümerstruktur als Hebel – oder Risiko</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„München Ticket“ befindet sich vollständig im Besitz der städtischen Töchter Gasteig München GmbH und Olympiapark München GmbH. Dort ungenutzte Zuschussmittel (rund 1,25 Millionen Euro) könnten nun zur Rettung von „München Ticket“ Verwendung finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während das Referat für Arbeit und Wirtschaft von dauerhaft defizitären Perspektiven ausgeht, widersprechen Wirtschaftsreferat und Geschäftsführung dieser Einschätzung. Ihr Szenario: eine strategische Neupositionierung innerhalb eines größeren, überregionalen Ticketing-Verbunds.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Signalwirkung für die Theaterbranche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Veranstalter und Kulturmanager geht es dabei um mehr als eine lokale Krise. Der Fall zeigt exemplarisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kommunale Ticketing-Strukturen stehen unter strukturellem Druck.</li>



<li>Eigenvertrieb großer Veranstalter verändert die Marktarchitektur nachhaltig.</li>



<li>Öffentliche Zuschüsse geraten angesichts angespannter Haushalte zunehmend unter Rechtfertigungsdruck.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für kommunal geförderte Häuser stellt sich damit die strategische Frage, ob regionale Ticketing-Partnerschaften langfristig sicher sind – oder ob Kooperationen mit überregionalen Plattformen zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entscheidung des Münchner Stadtrats soll noch vor den bayerischen Kommunalwahlen am 8. März fallen. Klar ist: Ohne kurzfristige Kapitalzufuhr droht die Überschuldung – und damit das Aus des seit 1994 etablierten Ticketing-Partners.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Branche wird München damit auch ein Prüfstein für die Zukunftsfähigkeit kommunaler Ticketing-Modelle.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommt jetzt ein gemeinsames Ticketsystem für Berliner Kulturhäuser?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/kommt-jetzt-ein-gemeinsames-ticketsystem-fuer-berliner-kulturhaeuser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 11:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin-Ticket]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wedl-Wilson]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Couleur /Pixabay Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen im Kulturbereich hat die Berliner Senatorin Wedl-Wilson ein gemeinsames Ticketmodell als Lösungsbeitrag ins Spiel gebracht. Im Interview &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Couleur /Pixabay</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen im Kulturbereich hat die Berliner Senatorin Wedl-Wilson ein gemeinsames Ticketmodell als Lösungsbeitrag ins Spiel gebracht. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur fragte sie, ob wirklich jedes Theater eine eigene Theaterkasse haben müsse, die den ganzen Tag besetzt ist, wenn 70 Prozent der Eintrittskarten mittlerweile digital gekauft werden. Demnach werde derzeit diskutiert, ob und wie Häuser ein gemeinsames Modell für das Ticketing umsetzen können. Laut Wedl-Wilson werde sehr viel Geld von einzelnen Häusern an Ticketunternehmen gezahlt. Als Vorbilder erwähnte die neue Kultursenatorin Städte wie München oder Köln, die das zusammengefasst und stadtweite Lösung gefunden hätten. Möglich sei aus ihrer Sicht ein gemeinsames „Berlin-Ticket“-Kartenbüro für alle Häuser.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Daten Kultur erlebbar machen – und Umsatz steigern!</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wie-daten-kultur-erlebbar-machen-und-umsatz-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 13:52:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing / PR]]></category>
		<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Roehle]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturplanner]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: rawpixel.com auf Freepik Ein Beitrag von Katharina Roehle, Head of Business Development, Kulturplanner Im Kulturbereich sind Daten zu den Interessen, Präferenzen, Such- und Kaufverhalten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: rawpixel.com auf Freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Katharina Roehle, Head of Business Development, Kulturplanner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kulturbereich sind Daten zu den Interessen, Präferenzen, Such- und Kaufverhalten von bestehenden und potentiellen Kund:innen nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Für Marketing- und Vertriebsleiter wird es immer wichtiger, präzise Einblicke in das Verhalten ihrer Zielgruppen zu gewinnen, um die Kommunikation strategisch zu planen, personalisierte Angebote zu entwickeln und damit Beziehungen aufzubauen und die Kund:innenbindung zu stärken. Mit den entsprechenden Tools lassen sich die Daten effizient erfassen, zentralisieren und analysieren – dadurch werden sie zu wertvollen Insights. Denn: Daten zu haben ist nicht dasselbe wie Daten aktiv zu nutzen und damit zu arbeiten. Datenanalyse und Kund:innensegmentierung sind der Schlüssel auf dem Weg zu erfolgreicher 1:1-Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel gehe ich der Frage nach, wie Kulturbetriebe davon profitieren und warum Segmentierung und personalisierte Kommunikation gut fürs Image sind. Schauen wir uns an, welche Daten – von demografischen bis hin zu Verhaltensdaten vor dem Kauf – entscheidend sind, um (bisher ungenutzte) Potenziale zu erkennen und damit letztlich auch den Umsatz zu erhöhen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist die aktuelle Situation im deutschsprachigen sowie weltweiten Kulturmarkt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben mit einem zunehmenden Wettbewerb, um das sogenannte Freizeitbudget der Menschen zu tun, und das ist nicht nur der Wettbewerb mit anderen Theatern, Museen, Opernhäusern oder Konzertsälen – es sind all die anderen Möglichkeiten wie Kinos, Reisen, Shopping und sogar die Couch zu Hause mit Netflix und Co.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heutzutage muss alles kund:innenorientiert sein und wir müssen stets einen nutzerzentrierten Ansatz verfolgen. Wir sollten unsere Kund:innen kennen (ihre Bedürfnisse, Motivationen, Erwartungen und Schmerzpunkte). Dazu brauchen wir die Hilfe von Daten. Traditionelle Techniken wie z. B. Umfragen und persönliches Wissen der Verkaufsteams sind immer noch relevant, aber sie reichen nicht mehr aus. Heute ist unsere Datenbank groß und wir wissen, dass es viele und sehr unterschiedliche Kund:innenprofile und -bedürfnisse gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrachten wir es aus unserer privaten Perspektive: Wie oft sind Sie von einem Newsletter genervt oder machen sich gar nicht erst die Mühe ihn zu öffnen – aber auf der anderen Seite weckt eine gezielte Insta-Ad unsere Aufmerksamkeit! Was können wir also von diesen Unternehmen lernen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen unseres Publikums verstehen – auch als kulturelle Institution – können wir die Zielgruppenansprache und die Kommunikation verbessern. Das werden die Empfänger:innen bemerken und darauf vertrauen, dass Ihre Angebote für sie interessant sind. Das ist nicht nur gut für die Verkaufszahlen, sondern gut für die Marke, die Sichtbarkeit und die Wahrnehmung der Institution selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist das Ziel?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen die Menschen dort erreichen, wo sie sind, mit der richtigen Message, zur richtigen Zeit. Das heißt, es geht um personalisierte (und nein, das bedeutet nicht den Namen in die E-Mail zu schreiben), interessensbasierte Kommunikation (auf allen Kanälen) – in einer perfekten Welt sogar 1:1, aber dort sind wir noch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können wir jetzt schon tun?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Daten gehen bekannterweise über die bloße Information, wer eine Veranstaltung besucht hat und zu welchem Preis, hinaus. Sie bieten tiefe Einblicke in das Kaufverhalten von Besucher:innen, ihre Vorlieben und Abwanderungsmuster. Kombinieren wir das Ganze dann noch mit Verhaltensdaten, etwa aus der Website-Nutzung oder dem Verhalten in mobilen Apps, erhalten wir eine umfassende Sicht auf die verschiedenen Zielgruppen. Es geht darum, aus Daten Informationen zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sprechen dabei von Daten unterschiedlicher Natur:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Transaktionsdaten: Welche Veranstaltungen wurden besucht? Wann wurde gebucht? Welche Art von Tickets und welche Preiskategorien wurden bevorzugt?<br>Kund:innenprofile: Demografische Daten wie Alter und Standort, aber auch Interessen und Präferenzen.<br>Kontakthistorie: Touchpoints, Newsletter- und Kampagneninformationen, Beschwerden und Anmerkungen.<br>Verhaltensdaten: Klicks auf Veranstaltungen, Interaktionen, abgebrochene Warenkörbe, Verweildauer auf bestimmten Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All das gibt wertvolle Hinweise darauf, welche Veranstaltungen oder Inhalte die Besucher:innen besonders interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir also die Hilfe von Daten brauchen, brauchen wir Systeme und allen voran ist das eigene Ticketingsystem eine wichtige Quelle. Aber das ist nicht genug!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Informationen über das Interesse und Verhalten (potenzieller) Kund:innen lassen sich dort nicht ablesen. Das heißt, ein CRM-System, eine Website, eine App, etc. liefern uns wertvolle Informationen, die wir unbedingt nutzen müssen, für einen ganzheitlichen 360°-Blick.<br><br>Fragen Sie sich daher selbst: Kennen Sie das wahre Potenzial Ihrer Daten? Schöpfen Sie das Potenzial Ihrer vorhandenen Kund:innendaten bereits voll aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um die Art und Weise, wie man Daten betrachtet, wie man sie auswertet und somit auf sinnvolle Weise nutzt. All dies für einen strategischen, datenbasierten und (in Zukunft auch KI-gestützten) Ansatz für einen personalisierten Kommunikationsplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und eines ist klar: All dies nicht zu tun, ist auf lange Sicht teurer als die Investition in Systeme. Denn ein, nicht zu unterschätzender, Effekt dieser Arbeit besteht darin, dass Ihr Publikum Sie an Familie und Freunde weiterempfiehlt – daher liegt auch das Potenzial neue Kund:innen zu gewinnen, in der Segmentierung und personalisierten Kommunikation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann das gelingen?<br>Oder: Wo Technologie den Unterschied macht!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Think big: Der 360°-Blick auf Ihre Kund:innen wird nur durch die Zusammenführung und Verbindung aller relevanten Datenquellen möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Datawarehouse oder eine Customer Data Platform (CDP) kann alle relevanten Daten aus verschiedenen Quellen wie Ticketing, CRM, Apps, Websites und weiteren Touchpoints vereinen. So ein Set-Up bringt, neben den technischen Vorteilen – wie Geschwindigkeit und Flexibilität beim Wechsel oder ergänzen von einzelnen Systemen in der Zukunft – auch neue inhaltliche Möglichkeiten:<br><br>Automatisierung: Kampagnen basierend auf Kund:innenaktionen<br>Segmentierung und Zielgruppenanalyse: Präzise Zielgruppensegmentierung und maßgeschneiderte Marketingkampagnen.<br>Messbarkeit: Genaue Daten ermöglichen eine fundierte Erfolgskontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten, Erkenntnisse und Erfolge (wie tatsächlich generierter Umsatz) aus früheren Kampagnen und Veranstaltungen können genutzt werden, um zukünftige Aktionen gezielt auszurichten. Trends können frühzeitig erkannt werden und man kann darauf reagieren, Maßnahmen gegebenenfalls auch ändern. Ein Datawarehouse verbindet dabei auch verschiedene Systeme miteinander. Das trägt dazu bei, dass eine konsistente Botschaft über alle Touchpoints hinweg erreicht werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Segmentierung, Kommunikation und Personalisierung geht es darum, langfristige Beziehungen aufzubauen und einerseits die Besucher:innenzufriedenheit und andererseits den Umsatz zu steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzen Sie dafür Ihre Daten – Sie haben sie und Sie wissen bereits mehr über Ihr Publikum, als Sie denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WER sind sie, WAS kaufen sie, WANN kaufen Sie, WIE kaufen Sie, WARUM kaufen sie, WELCHE Kanäle nutzen sie, etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich spielen in solchen Projekten Kosten eine wichtige Rolle – logisch. Ein erster Schritt – mit kleinem Budget – könnte schon darin bestehen, das eigene Ticketing-System mit einem CRM-System oder Mailingtool und einem BI-Tool zu verbinden um grundlegende Kund:innendaten zu bündeln.<br>Die Botschaft lautet also: Investitionen in Daten, Segmentierung, Systeme und Prozesse zahlen sich aus – sowohl für den Kulturbetrieb, als auch für die Besucher:innen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo kann die Reise in der Zukunft noch hingehen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die großen Chancen im Kulturbereich nicht nur in der effektiven Nutzung unserer Daten liegen, sondern auch im gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Gefühlt jeder spricht mittlerweile von KI-Anwendungen, doch was braucht es auf der Datenseite, um sie erfolgreich in Kulturbetrieben umzusetzen?<br>Um maßgeschneiderte Kommunikation (vielleicht sogar 1:1 Kommunikation) und personalisierte Content-Präsentation mit KI-Modellen zu realisieren, sind vor allem qualitativ hochwertige und umfangreiche Datensätze nötig. Nur so können Algorithmen sinnvoll trainiert werden, die in der Lage sind, individuelle Bedürfnisse präzise vorherzusagen und Empfehlungen auszusprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung bei der Nutzung von KI im Kulturbereich liegt in seiner Heterogenität: Jedes Kulturprodukt hat eigene Charakteristika und Zielgruppen, was universelle Modelle, die in allen Fällen gleich gut funktionieren, erschwert. Trotzdem bieten KI-gestützte Ansätze großes Potenzial: Mit den geeigneten und umfangreichen Daten können KI-Modelle zunehmend präzisere Vorhersagen treffen, personalisierte Empfehlungen aussprechen und die Kommunikation mit den Besucher:innen verbessern – was wiederum die Conversion und den Umsatz steigern kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Warum machen wir das alles?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist, wir wollen die Säle und Häuser füllen, wir wollen (mehr) Umsatz erwirtschaften (Stichwort: Budgetkürzungen), wir wollen zufriedene Gäste und wir wollen Kund:innenbeziehungen, sowie ein gutes Image aufbauen und pflegen. Aber letztlich geht es darum, die Kultur für zukünftige Generationen zu bewahren – damit auch in 50 oder 100 Jahren Menschen noch ins Theater, in Konzerte und Museen gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wollen immer auf dem Laufenden bleiben? theatermanagement aktuell bietet viele interessante Wege. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>tma &#8211; Ticketing-Report 2025</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/tma-ticketing-report-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 14:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing / PR]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketsoftware]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.theatermanagement-aktuell.de/?p=4966</guid>

					<description><![CDATA[Foto: theatermanagement aktuell Jetzt kostenfrei registrieren und Ticketing-Report gratis erhalten! Mit dem Ticketing-Report 2025 liegt eine Übersicht über die Angebote der Ticketsoftware-Anbieterinnen in Deutschland vor. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: theatermanagement aktuell</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/registrieren/">Jetzt kostenfrei registrieren und Ticketing-Report gratis erhalten!</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem  Ticketing-Report 2025 liegt eine Übersicht über die Angebote der Ticketsoftware-Anbieter<em>innen in Deutschland vor. Ziel ist es, die Transparenz im Markt für die Kulturanbieter</em>innen zu steigern und die Vielfältigkeit sowie Trends in der Branche abzubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Ticketsoftwareanbieter<em>innen teilen diesen Ansatz, der Ticketingverantwortliche in die Lage versetzt fundierte Entscheidungen zu treffen. Trotz mehrfacher Anfragen konnten nicht alle Ticketsoftware-Anbieter</em>innen zu mehr Transparenz motiviert werden. Daher bildet dieser Report nicht das gesamte Angebot ab. Dennoch werden wesentliche Trends deutlich. Aufgelistert sind Informationen der Anbieter mit Firmenprofil, Produktbeschreibung, Zielgruppen, dem Leistungsumfang, zusätzlichen Tools, Angeboten für die Einlasskontrolle sowie Abrechnungsmodellen, technischen Voraussetzungen, Support, etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In weiteren Fachbeiträgen werden verschiedene Trends zusätzlich von Expert*innen ausführlicher dargelegt sowie aktuelle Entwicklungen und Anforderungen und hilfreiche Ticketing-Tools vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Magdalena Menheere, business development manager, tixly, dach-region</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/interview-mit-magdalena-menheere-business-development-manager-tixly-dach-region/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 17:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Magdalena Menheere]]></category>
		<category><![CDATA[tixly]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.theatermanagement-aktuell.de/?p=4903</guid>

					<description><![CDATA[Foto: tixly.com tma: Frau Menheere, Sie sind Business Development Managerin bei tixly für die DACH-Region. Mit der Ticketingsoftware-Lösung von tixly verzeichnen Sie, vom neuen Standort &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: tixly.com</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Frau Menheere, Sie sind Business Development Managerin bei tixly für die DACH-Region. Mit der Ticketingsoftware-Lösung von tixly verzeichnen Sie, vom neuen Standort in München, seit einigen Monaten zunehmend Erfolge im deutschsprachigen Ticketmarkt. Damit knüpfen Sie an die Erfolge der letzten neun Jahre an, in denen tixly die Ticketing-Szene für Life-Performing-Arts in Nordeuropa, Großbritannien und Nordamerika erobert hat. Nach eigenen Angaben ist tixly inzwischen in 200 Veranstaltungsstätten und Theatern in zwölf Ländern im Einsatz. Der Fokus liegt auf Ticketinglösungen für Kulturanbieter. Jährlich werden über 14 Millionen Tickets mit tixly verkauft. Gegründet wurde das Unternehmen in Island, Hauptsitz ist nach wie vor Reykjavík. Was macht aus Ihrer Sicht den deutschsprachigen Markt, der seit Jahren von nur wenigen Lösungsanbietern dominiert wird, attraktiv für tixly?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere:</strong> Im DACH-Raum leben über 100 Millionen Menschen. Einige der berühmtesten Theater, Konzert- und Opernhäuser der Welt befinden sich in dieser Region. Die schiere Dichte an Kulturinstitutionen sowie deren Bedeutung in der Gesamtgesellschaft sind einzigartig. Das macht den Markt natürlich sehr interessant für Tixly. Überdies wurde Tixly in den letzten 2 Jahren mehrfach von Interessent:innen aus dem DACH-Raum kontaktiert, die auf der Suche nach neuen Lösungen waren. Somit fiel letztes Jahr schließlich die Entscheidung, die Expansion von Tixly fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Inwieweit hat sich Ihrer Meinung nach das Ticketing-Geschäft in den letzten fünf Jahren verändert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere:</strong> Meiner Ansicht nach geht es vor allem um drei Faktoren: Die Pandemie hat die Branche zu einer größeren Flexibilität gezwungen, die zu einem Teil geblieben ist. Was einmal möglich war, ist auch ein zweites Mal möglich. Damit einher gegangen ist, dass Kommunikation und Ticketing endgültig eins geworden sind. Generell brechen die Barrieren zwischen den Fachbereichen immer mehr ein. Langsam aber sicher wendet sich die Organisation von Prozessen hin zur Ausrichtung an der Kund:innen-Sicht. Und, last but not least, die allgemeinen Standards in der digitalen Kommunikation bzw. im Marketing werden zu ebensolchen in der Kulturbranche. Die Grundlage hierfür, d.h. die Daten, kommen natürlich aus dem Ticketing.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Warum fokussiert tixly ausschließlich Ticketing für den kulturellen Sektor?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere: </strong>Sich auf Kunst- und Kulturinstitutionen zu konzentrieren, war ursprünglich eine Entscheidung der Gründer Sindri und Björn. Mittlerweile wird diese Überzeugung vom gesamten Tixly-Team ge- und weitergetragen. Diese Branche hat spezifische Anforderungen, eine eigene Sprache und ein bestimmtes Selbstverständnis. Wenn man selbst in diesem Bereich gearbeitet hat, versteht man die Bedürfnisse rasch und der Kunde spart sich so manche Erklärung. Wir bei Tixly arbeiten einfach gerne mit Kulturbetrieben. Spaß an der Sache ist ein zentraler Wert für uns und eine Grundlage dafür, dass wir unseren Job auch richtig gut machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Wo sehen Sie generell Nachholbedarf beim Ticketing hierzulande?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere: </strong>Der DACH-Raum ist generell, nicht nur im Ticketing, noch stark von analogen Prozessen geprägt. Ticketing-Abteilungen führen noch viele manuelle Handgriffe durch, es wird noch immer sehr viel Papier gedruckt. Die Digitalisierung der täglichen Vorgänge allein birgt hierzulande ein Riesenpotential an Arbeitserleichterung. Dasselbe sehen wir beim Self-Service, d.h. bei jenen Prozessen, die Kund:innen selbstständig online durchführen können. Zeitgemäße Ticketing-Software muss die Nutzer:innen hierbei 100%ig unterstützen. Den Nachholbedarf sehe ich persönlich zuallererst in diesen vermeintlich einfachen Vorgängen. Welchen Sinn macht es schließlich über KI zu sprechen, wenn Abos nicht online buch- oder verlängerbar sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Was glauben Sie, macht tixly besser als andere Anbieter?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere:</strong> Als ich Tixly das erste Mal gesehen habe in einer kurzen Demo, war ich völlig überrascht, wie einfach und gleichzeitig durchdacht die Software ist. Man sieht sofort, dass sie von Menschen entwickelt wurde, die Ahnung von Ticketing haben. Ein kleines Beispiel: Wenn man in einem Saal die Verteilung der Platzkategorien ändert, dann tut man dies im selben Saalbild, in dem man auch verkauft. Ob man es darf, hängt von den Berechtigungen ab. Nach der Änderung kann man diese Konfiguration entweder neu abspeichern oder die Änderungen sofort in die bestehende Konfiguration zurückspeichern. Das macht so viel Sinn! Ticketing-Nerds wie ich lieben so etwas. Dieser ganze Vorgang kostet unter 10 Klicks und dauert keine 30 Sekunden. Einfach und gleichzeitig komplex &#8211; das macht Tixly richtig gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Ist es aus Ihrer Sicht ausreichend, einfach nur immer mehr Tickets zu verkaufen, um als Kulturinstitution erfolgreich zu sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere:</strong> Das finde ich eine sehr gute Frage. Beantworten würde ich sie typisch österreichisch mit Jein. Das Verkaufen von Tickets ist Sinn und Zweck all unserer Bemühungen. Die vielen unglaublich tollen Produktionen, die wir im DACH-Raum haben, sollen schließlich von möglichst vielen Menschen gesehen werden. Das entspricht dem Bildungsauftrag bzw. der Vision jeder kulturellen Initiative. Gleichzeitig reicht das 2024 nicht mehr. Der Erfolg kann nicht ausschließlich am Status “ausverkauft” gemessen werden. Gesellschaftliche Relevanz, Unternehmenskultur, Community Building und Diversität sind heute ebenso bedeutsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Zuletzt konnten Sie Kunden vor allem im süddeutschen Raum und Österreich gewinnen. Was dürfen wir zukünftig von tixly erwarten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere: </strong>Viel! Dass wir aktuell in diesem Bereich vermehrt Kund:innen gewinnen konnten, ist reiner Zufall. Wir sind im Gespräch mit Institutionen im gesamten DACH-Raum und werden sehr bald auch überall Kund:innen haben. Die Tixly-Mitarbeiter:innen stehen bereit dafür: Ich bin in Wien stationiert, zwei Kolleginnen in München und eine weitere in Potsdam. Auf diese Weise kann immer jemand auch zeitnah vor Ort sein, wenn nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Was wird Ihrer Meinung nach das nächste „big thing“ im Ticketing?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere: </strong>Auf diese Frage ist wohl jeder verleitet mit „KI“ zu antworten. Ich bin eine Verfechterin der Optimierung von täglichen Prozessen, bevor man beginnt, fancy tools einzusetzen. Jede Schnittstelle, jede Anbindung braucht eine solide, konsolidierte Datenbasis. Daher denke ich, dass uns die grundlegende Digitalisierung des Ticketings im DACH-Raum noch einige Zeit beschäftigen wird. Vor 5 Jahren haben die ersten Sportbetriebe auf digital-only umgestellt und drucken zB keine Tickets mehr. Das wäre im DACH-Raum auch in der Kultur möglich, die Vorbehalte sind jedoch noch sehr groß. Tixly gibt Betrieben die Möglichkeit, ihre täglichen Abläufe zu vereinfachen. Wenn diese effizient und reibungslos laufen, dann erst gibt es Platz für das next big thing.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Zum Schluss noch eine etwas persönliche Frage. Was ist für Sie das Besondere an tixly und was hat für Sie persönlich den Ausschlag gegeben, mit tixly zu arbeiten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magdalena Menheere: </strong>Das Produkt hat mich sofort überzeugt, als ich es erstmals gesehen habe. Tixly ist nun die fünfte Ticketing-Software mit der ich arbeite. Kennengelernt habe ich noch weit mehr in den letzten 25 Jahren. Mit Tixly zu arbeiten macht wirklich Spaß. Darüber hinaus hat mich die Unternehmenskultur von Anfang an beeindruckt. Unsere CEO ist Mitte 30 und hat eine Familie mit 3 kleinen Kindern. Hrefna Sif Jónsdóttir ist das personifizierte Beispiel von Vereinbarkeit. Sie lebt die Werte vor, die Tixly ausmachen. Diese stehen nicht nur in einer hübschen Unternehmenspräsentation, sondern prägen unseren Alltag. 2023 hat Tixly z.B. ein Mental Health Programm gestartet, in dem wir uns intensiv mit unserer mentalen Gesundheit und dem Miteinander beschäftigen. Das innovative Produkt ist die Basis, warum ich für und mit Tixly arbeite. Die Unternehmenskultur hingegen hat den Ausschlag gegeben und ist bis heute der Grund, warum ich mich jeden Tag freue, hier zu sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 Punkte-Plan für den Weg zum Publikum</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/6-punkte-plan-fuer-den-weg-zum-publikum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2024 16:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Preiß]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[Publikumsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Alev Takil on Unsplash Ein Beitrag von Jürgen Preiß, Herausgeber und Berater Trotz aller positiven Meldungen scheint das Publikum noch nicht auf breiter Front &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4506" class="elementor elementor-4506">
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Alev Takil on Unsplash</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Jürgen Preiß, Herausgeber und Berater</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller positiven Meldungen scheint das Publikum noch nicht auf breiter Front den Weg in die Theaterhäuser zurückgefunden zu haben. Vielmehr befeuern neue Entwicklungen wie etwa die allgemeinen Preissteigerungen bei vielen eine neue Zurückhaltung, wie etwa die kürzlich erschienene Studie zur kulturellen Teilhabe in Berlin des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung zeigt. Zwar referiert die Studie auf Daten aus 2023. Expertenaussagen lassen jedoch erkennen, dass es immer noch einige gibt, die sich schwertun, ihr Publikum wieder zu finden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Eine gezielte Publikumsorientierung und -entwicklung auf der Basis eines strategischen Audience Development Ansatzes vermag hier möglicherweise zu helfen. Während Audience Development heute verstärkt darauf abzielt, dauerhafte Beziehungen zu vielfältigen gesellschaftlichen Gruppen aufzubauen und kulturelle Bildung zu fördern, hat es seine Wurzeln doch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Anfang der 90er Jahre verfolgten viele damit das Ziel, Publikumszahlen kurzfristig zu steigern. Im Fokus standen Maßnahmen zu Steigerung der Aufmerksamkeit und Verbundenheit. Eingesetzt wurden dazu vielfach Events, die wir auch heute noch erleben wie Theaternächte oder gezielte publikumsorientierte Services wie z.B. Flyerversand und E-Mail-Newsletter.<br /><br />Zur kurzfristigen Aktivierung von Besucher:innen haben sich diese Ansätze bis heute gehalten und wurden weiter optimiert. Inzwischen sind mit Social Media weitere Kanäle hinzugekommen. AI-Instrumente (künstliche Intelligenz) wird diese Prozesse in Zukunft weiter optimieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Im Kern verfolgt Audience Development heute eher einen nachhaltigeren Ansatz. Hauptziel ist es, einer heterogenen Gesellschaft kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Dabei sollen auch Zielgruppen außerhalb der institutionellen „Kultur-Bubble“ erreicht und zum Besuch motiviert werden. Die Währungen „Publikumszahlen“ und „Auslastung“ sowie „verkaufte Tickets“ sind damit jedoch nicht irrelevant. Audience Development verfolgt generell aber eher ein qualitativeres, differenzierteres Ziel.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Audience Development Konzepte</h2>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Dies bedeutet, dass Kultur nicht nur vermittelt, sondern gemeinsam gestaltet wird. Das Zauberwort ist mithin „Beziehungsarbeit“. Dazu haben sich u.a. folgende drei Konzepte herausgebildet:</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Partizipative Ansätze im Theater zielen darauf ab, das Publikum aktiv in den kreativen Prozess einzubinden. Dies kann durch Botschafter, Beiräte, Fokusgruppen und Kooperationsprojekte geschehen. Partizipatives Theater fördert die Beteiligung und Mitbestimmung der Gemeinschaft und gibt den Menschen eine Stimme in kulturellen Entscheidungen. Dies stärkt die Verbindung zwischen der Institution und der Gemeinschaft und fördert die kulturelle Bildung.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Outreach-Programme sind darauf ausgelegt, kulturelle Angebote zu Menschen zu bringen, die sonst möglicherweise keinen Zugang dazu haben. Beispiele hierfür sind mobile Theateraufführungen, Konzerte in öffentlichen Parks und in benachteiligten Stadtteilen. Solche Programme bauen Barrieren ab und schaffen erste Berührungspunkte mit Kultur. Outreach-Initiativen sind besonders effektiv, um neue Zielgruppen zu erreichen und das Interesse an kulturellen Angeboten langfristig zu wecken.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Community Building im Theater fördert die Schaffung und Stärkung von Gemeinschaften durch gemeinsame kulturelle Aktivitäten. Theater- und Kunstbildungsprogramme bieten Plattformen für die Zusammenarbeit und den Austausch. Durch die Teilnahme an Produktionen, Workshops und Veranstaltungen entwickeln die Menschen soziale Verbindungen und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Dies stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördert auch die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region. Community Building kann auch zur Adressierung und Lösung lokaler sozialer Themen beitragen.</p>
<p></p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading">Audience Development als dynamischer Prozess</h3>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Audience Development ist kein statisches Konzept, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Die Reflexion und Anpassung der eigenen Praktiken im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen sind dabei entscheidend. Durch gezielte Analyse, Programmgestaltung, Personalentwicklung und strategische Partnerschaften können nachhaltige Beziehungen zu verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen aufgebaut werden. Eine lernende Organisationskultur, die Raum für Innovation und Reflexion bietet, unterstützt diesen Prozess entscheidend.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Audience Development ist damit ein Schlüsselprozess für Theatermanager:innen, gerade auch in so schwierigen Phasen wie heute. Durch ein tiefes Verständnis der Zielgruppen, gezielte Segmentierung, strategische Planung, passgenaue Angebotserstellung, regelmäßige Evaluierung und kontinuierliche Weiterbildung können Theater ihre Relevanz und Widerstandsfähigkeit steigern. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratern kann dabei helfen, diesen Prozess erfolgreich zu gestalten und nachhaltige Veränderungen zu erreichen.</p>
<p></p>
<p></p>
<h4 class="wp-block-heading">6-Punkte-Plan für effektives Audience Development</h4>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Einen alles rettenden Masterplan kann es auch beim Audience Development nicht geben. Zu vielfältig sind die Zielgruppen, Situationen vor Ort und Angebote der Theater und Kulturinstitutionen. Umso wichtiger ist es, nach einem strukturierten Plan vorzugehen und ggfs. externe Unterstützung hinzuzuziehen. Externe Beratung entlastet die internen Akteur:innen und fördert häufig den kreativen Ideen-Prozess. Und auch im Kulturbetrieb sind blockierende Effekte durch die sogenannte „Betriebsblindheit“ nicht auszuschließen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Die folgende 6-Punke-Plan gibt einen ersten Orientierungsrahmen:</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verstehen Sie Ihre Zielgruppen</strong><br />Nutzen Sie Datenanalyse und Marktforschung, um ein tiefes Verständnis für Ihre aktuellen und potenziellen Zielgruppen zu entwickeln. Welche demografischen Merkmale haben sie? Welche Interessen und Bedürfnisse treiben sie an? Welche Tools und Berichte helfen ihnen (z.B. Reports aus dem Ticketing), diese Erkenntnisse zu gewinnen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Segmentieren Sie Ihre Zielgruppen</strong><br />Teilen Sie Ihr Publikum in verschiedene Segmente ein, um gezieltere Marketing- und Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Dies ermöglicht es Ihnen, spezifische Gruppen effektiver anzusprechen und deren kulturelle Teilhabe zu erhöhen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwickeln Sie Ihre Zielgruppenstrategie</strong><br />Erstellen Sie eine umfassende Strategie, die auf den Erkenntnissen Ihrer Zielgruppenanalyse und Segmentierung basiert. Diese Strategie sollte klare Ziele und Maßnahmen enthalten, um unterschiedliche Publikumsschichten anzusprechen und zu binden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwickeln Sie Ihr Angebot</strong><br />Passen Sie Ihr Programm und Ihre Angebote den Bedürfnissen und Interessen Ihrer Zielgruppen an. Dies kann durch partizipative Formate, inklusives Design und innovative Programmgestaltung erfolgen. Wichtig ist, Barrieren abzubauen und die Relevanz Ihrer Angebote für verschiedene Zielgruppen zu erhöhen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Evaluieren Sie Ihre Aktivitäten</strong><br />Überprüfen Sie regelmäßig den Erfolg Ihrer Audience Development Maßnahmen. Nutzen Sie qualitative und quantitative Methoden, um zu verstehen, wie gut Sie Ihre Ziele erreichen und welche Anpassungen notwendig sind. Nutzen Sie Evaluierungstools und -dienstleister, die Ihnen helfen, Ihre Ergebnisse zu messen und zu interpretieren.<br /><strong><br />Vertiefen Sie Ihre Fähigkeiten</strong><br />Investieren Sie in die Weiterbildung Ihres Teams, um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Methoden und Techniken im Audience Development beherrschen. Nutzen Sie Schulungen und Workshops, die darauf abzielen, Ihre Fähigkeiten zu stärken und Ihnen zu helfen, nachhaltig erfolgreich zu arbeiten.</p>
<p></p>
<p></p>
<h5 class="wp-block-heading">Fazit</h5>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Audience Development ist kein linearer Prozess, sondern ein langfristiger Entwicklungsweg. Ein wichtiger Aspekt ist dabei Audience Development als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen, die von der Leitungsebene initiiert und von allen Mitarbeitenden getragen wird. Eine lernende Organisation, die Raum für strategische Überlegungen, kreative Ideen und innovative Formate bietet, schafft die besten Voraussetzungen für erfolgreiches Audience Development.</p>
<p><a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/audience-development/"><strong>Workshop-Tipp -&gt;</strong></a></p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
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				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen des Digital Service Act (DSA) auf Online-Ticketing</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/auswirkungen-des-digital-service-act-dsa-auf-online-ticketing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 14:59:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Service Act]]></category>
		<category><![CDATA[DSA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marktplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Onlineplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Tickets]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: rawpixel.com / freepik Der Digital Service Act (DSA) ist seit dem 17. Februar in Kraft. Dieses neue Internetregulierungsgesetz der Europäischen Union zielt darauf ab, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: rawpixel.com / freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/digital-services-act-package">Digital Service Act (DSA)</a> ist seit dem 17. Februar in Kraft. Dieses neue Internetregulierungsgesetz der Europäischen Union zielt darauf ab, den Verbraucherschutz auf Onlineplattformen zu verbessern, was auch das Online-Ticketing betrifft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DSA gilt ab sofort in allen EU-Mitgliedstaaten und betrifft somit sämtliche Unternehmen, die digitale Dienste in der EU anbieten, darunter Internetprovider, soziale Netzwerke, Messenger und Online-Marktplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel des DSA besteht u.a. darin Desinformation einzudämmen, die Rechte der Nutzer*innen zu stärken und Onlineplattformen stärker zur Rechenschaft zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret bedeutet dies, dass Unternehmen insbesondere Falschinformationen stärker unterbinden müssen und den Nutzern größere Transparenz bieten müssen. Auch soll der Verkauf gefälschter Produkte auf Online-Plattformen verhindert werden, was sich auch auf das Online-Ticketing auswirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DSA verpflichtet Online-Marktplätze künftig dazu, wesentliche Informationen über Drittverkäufer*innen einzuholen, bevor diese ihre Produkte anbieten können. Auch müssen Name, Kontakt- und Handelsdaten der Verkäufer für die Käufer einsehbar sein. Zusätzlich muss während des gesamten Kaufprozesses deutlich darauf hingewiesen werden, dass es sich um den Ticketverkauf einer dritten Partei handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webseiten, die Tickets weiterverkaufen, müssen auf manipulative Designs verzichten und öffentlich zugängliche Jahresberichte erstellen, um gelöschte Ticketangebote festzuhalten und rechtswidrige Aktivitäten zu dokumentieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eventim durchbricht 1 Mrd. Schallmauer</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/eventim-durchbricht-1-mrd-schallmauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 14:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[CTS EVENTIM]]></category>
		<category><![CDATA[Eventim]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus-Peter Schulenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Swift]]></category>
		<category><![CDATA[The Eras Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Drazen Zigic auf Freepik CTS EVENTIM durchbricht die Schallmauer von einer Milliarde Euro Umsatz erstmals bereits nach nur sechs Monaten eines Jahres. Der Konzernumsatz &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Drazen Zigic auf Freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">CTS EVENTIM durchbricht die Schallmauer von einer Milliarde Euro Umsatz erstmals bereits nach nur sechs Monaten eines Jahres. Der Konzernumsatz steigt im ersten Halbjahr 2023 um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,021 Milliarden Euro. Das starke Plus resultiert auch aus dem Wegfall der Corona-Beschränkungen, die besonders im 1. Quartal des Vorjahres beide Segmente noch spürbar belastet haben. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 beträgt das Umsatzwachstum 47 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Segment Ticketing legt der Umsatz der Monate Januar bis Juni 2023 verglichen zum Vorjahr um 41 Prozent auf 284,6 Millionen Euro zu. Es wurden 6,4 Millionen Onlinetickets mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum. Für das nachhaltige Wachstum waren in der ersten Jahreshälfte vor allem die große Anzahl erfolgreicher Veranstaltungen und Tourneen in der Breite verantwortlich. Größte Wachstumstreiber bleiben die Kernmärkte Deutschland, Italien und Österreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die ersten sechs Monate gesehen steigt auch im Segment Live Entertainment der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 751,0 Millionen Euro (+ 39 Prozent). Besonders erfreulich ist außerdem der Umsatz in den USA von gut 50 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2023. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorverkauf der „The Eras Tour“ von Taylor Swift und damit des Megasellers des laufenden Jahres startete sehr erfolgreich im Juli und ist daher erst ab dem 3. Quartal ergebniswirksam. Auch das volumenstarke Geschäft des französischen Ticketing-Marktführers France Billet wird erst ab dem Zeitpunkt voll konsolidiert, an dem die im August angekündigte Übernahme der Anteilsmehrheit vollzogen ist. Und schließlich ist in den vorgelegten Zahlen auch der CTS EVENTIM als Gesellschafterin der autoTicket GmbH zustehende Teil der Entschädigungszahlung aus dem Pkw-Maut-Schiedsverfahren noch nicht enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CEO Klaus-Peter Schulenberg: „In allen relevanten Dimensionen liegen Markt und Konzern weit über Vor-Corona-Niveau.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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