Das kleine 1×1 der Kampagnen-Planung

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Kampagnenmanagement stellt viele Häuser vor eine Herausforderung. Die grundsätzlichen, technischen Voraussetzungen sind heute fast überall gegeben. Doch es fehlen vielfach einfach zwei wichtige Ressourcen. Konsequenz und Kontinuität. Offensichtlich wird dies an den geringen Personal- und Zeitressourcen, die in der Regel für diesen wichtigen Aufgabebereich bereitgestellt werden. Ohne diese beiden Ressourcen führen sämtliche Aktivitäten jedoch nur zu suboptimalen und häufig demotivierenden
Ergebnissen und im besten Fall zu kaum reproduzierbaren Zufallserfolgen.
Am Anfang sollte daher ein klares Bekenntnis der Leitung des Theater-, Opern- oder Konzerthauses oder Festivals stehen, fortan einen intensiven Dialog mit den erschiedenen Zielgruppen zu pflegen. Im Fokus stehen dabei natürlich oft die aktuellen Besucher sowie
Zielgruppen, die leicht als potenzielle Besucher ermittelt und angesprochen werden können. Das Instrumentarium des Kampagnenmanagements sollte aber auch andere Zielgruppen und Stakeholder nicht außer Acht lassen. Hier empfiehlt sich der Schulterschluss mit dem Besuchermanagement sowie TheaterpädagogInnen.
Ist die Leitung im Boot, gilt es eine aus der Positionierung des Hauses abgeleitete
Zielsetzung zu entwickeln. Diese sollte realistisch, messbar und in einem
überschaubaren Zeitfenster erreichbar sein. Dabei gilt es auch gewisse
Grundfragen zum Stil der Aktivitäten zu klären. So z.B. hinsichtlich der
Tonalität und Form der Ansprache, der Kontaktfrequenz, der do’s and don‘ts,
etc. Wichtig ist auch eine realitätsnahe Erwartungshaltung. Denn der Aufbau
tragfähiger Kundenbeziehungen geschieht nicht über Nacht.

Nach Maßgabe der Zielsetzung gilt es dann Daten zusammenzustellen bzw. zu
sammeln und zu kategorisieren sowie die technischen Voraussetzungen etwa für E-Mail-Marketing und statistische Auswertungen zu prüfen bzw. zu schaffen. Wichtig ist auch die rechtzeitige Abstimmung geplanter Maßnahmen mit vor- und nachgelagerten Abteilungen, die z.B. von der Resonanz auf eine Aussendung betroffen sein können.
Bei der konkreten Umsetzung geht es in einer Anfangsphase vor allem darum
Erfahrungen zu sammeln, Anlässe, Formate und Aktionen zu testen. Dabei
gibt es keine Fehler, sondern nur Learnings. Das sollte unbedingt allgemeiner
Konsens sein.

Im letzten Beitrag zum Thema wurden bereits unterschiedliche Möglichkeiten
für die Kontaktaufnahme vorgestellt. Dies könnten beispielsweise Newsletter-
Kampagnen, E-Mail-Kampagnen oder Voucher-Kampagnen sein.

Als Beispiel setzen wir uns das Ziel, mehr Kunden für unseren Newsletter zu
begeistern und diese dazu zu motivieren sich in den Newsletter-Verteiler einzutragen.
Die Ansprache erfolgt über eine Cross-Mediale Kommunikation, bei der
ein Voucher mit einer Vergünstigung abgerufen werden kann, sofern der Eintrag
in den Newsletter erfolgt. Je präziser die Selektion der angesprochenen Zielgruppe,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die zielgruppenorientiert definierte
Vergünstigung zum Eintrag in den Newsletter-Verteiler mündet. Beginnen
Sie mit der einfachsten Zielgruppe. Das erhöht die Chance auf ein positives Ergebnis
und motivierende Erfahrungen. Wichtig ist, dass der Anreiz nicht nur
einmal gesetzt wird. Dazu ist es hilfreich die Öffnungsrate beim E-Mailversand
zu analysieren und ggfs. die Aussendung mit einem anderen Anreiz bei allen die
nicht geöffnet oder sich noch nicht registriert haben, zu wiederholen.

Sollten Ihnen die Kapazitäten intern fehlen, greifen Sie auf externe Dienstleister
oder einen freien Berater zurück. theatermanagement aktuell bietet beispielsweise
einen entsprechenden kostengünstigen Service an. Das beinhaltet die Grundkonzeption, die Koordination mit den Abteilungen sowie das operative Doing und die Kampagnensteuerung in Absprache mit Ihrem Haus. Diesen Service können Sie so lange nutzen, bis Ihr Team in der Lage ist, das Kampagnenmanagement mit geringem Aufwand
zu handeln. Ihr Vorteil ist, dass Sie von Anfang an, von den Erfahrungen des
Beraters profitieren.

Am 14. Mai findet zudem erneut ein Workshop zum audience development
in Köln statt. Informationen finden Sie unter www.theatermanagement-aktuell.
de/workshops/.

Bis zum 15. Februar können Sie sich noch den early, early bird Tarif sichern, d.h.: 95,00 €
für die 1. Person einer Einrichtung sowie 80,00 € für die 2. und jede weitere
Person der gleichen Einrichtung (alle Tarife inkl. MwSt.).

 

 

 

 

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