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	<title>Digital &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>&#8222;Es geht nicht nur darum,  möglichst viel zu posten und immer wieder neue spontane Ideen auszuprobieren.&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:27:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interview mit Martin Juhls, Inhaber Initiative Kulturkommunikation tma: Martin, seit über 20 Jahren begleitest Du Organisationen im Kultur- und Veranstaltungsbereich mit kulturspezifischen Lösungen bei der &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Interview mit Martin Juhls, Inhaber Initiative Kulturkommunikation</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Martin, seit über 20 Jahren begleitest Du Organisationen im Kultur- und Veranstaltungsbereich mit kulturspezifischen Lösungen bei der Entwicklung und Umsetzung individueller Kommunikations- und Marketingstrategien. Mit der „Initiative Kulturkommunikation“ betreibst Du dazu ein digitalisiertes Beratungsunternehmen und gibst regelmäßig Einblicke in aktuelle Entwicklungen. In den letzten Jahren jagt dabei ein Trend den anderen. Mal wird Storytelling gehypt, mal Community-Building und der Einsatz von Reels oder Kurzvideos. Welche aktuellen Social-Media-Trends sind Deiner Meinung nach derzeit besonders relevant für Kultureinrichtungen, und wie können diese effektiv genutzt werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Die Social-Media-Welt verändert sich stetig. Neue Trends entstehen auf Tagesbasis. Wer klug ist, lässt sich davon nicht zu sehr beeinflussen. Viel wichtiger ist es, aus dem eigenen Kern für die eigene Zielgruppe und mit passenden Botschaften zu kommunizieren. Immer wieder neuen Memes hinterherzurennen und sich dabei für irgendeine nicht weiter definierte Community zu verbiegen, nur um möglichst viele Likes zu bekommen, ist unnötige Zeitverschwendung. Gelingt es wiederum, die eigene Zielgruppe mit relevanten Inhalten zu erreichen, hilft auch der Algorithmus. Neben den Inhalten ändern sich aber auch Medien und Formate kontinuierlich. Heutzutage ist das Publikum zum Beispiel gewohnt, mit professionellen Videoformaten auf inhaltlich hohem Niveau angespielt zu werden. Hier muss man mit der Zeit, den technischen Entwicklungen und vor allem den Sehgewohnheiten des Publikums gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Welche Fehler beobachtest Du bei Kultureinrichtungen in der Social-Media-Kommunikation und wie könnten sie vermieden werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls:</strong> Fehlende Strategien und reiner Aktionismus zählen noch immer zu den häufigsten Fehlern. Es geht im Digitalen nicht nur darum, dabei zu sein, möglichst viel zu posten und immer wieder neue spontane Ideen auszuprobieren. Das funktioniert super für manche Influencer, aber nicht für ein lokales Theater oder Museum. Stattdessen sollte man klare inhaltliche Strategien mit festen Formaten und klaren Abläufen verfolgen. Viele denken aber auch noch immer, ihr Publikum sei zu alt und gar nicht bei Social Media vertreten, oder dass man vor allem junge Mitarbeiter:innen bräuchte, die sich privat viel in diesen Kanälen aufhalten. Das funktioniert so aber nicht. Auch den Anspruch zu haben, man müsste möglichst viel Reichweite bekommen, ohne einen Cent dafür zu zahlen, ist ein häufiger Fehler. Am Ende hat man dann nur viel Aufwand und fragt sich, wo die Leute bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Welche Maßnahmen sind aus Deiner Sicht besonders wichtig bzw. unverzichtbar?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Hochwertige Videoinhalte mit starkem inhaltlichen Gehalt sind heutzutage unverzichtbar. Da hat sich die Zeit deutlich geändert. Früher haben die Menschen neue Musik über Plattenkritiken entdeckt. Heute hört man mal eben auf YouTube und Spotify rein, um zu wissen, ob eine Band gefällt. Das Gleiche gilt auch für Theaterstücke, Bühnenperformances und viele weitere Kulturangebote. Videos können deutlich besser die Erfahrung vermitteln und das Publikum auch emotional begeistern als ein Plakat oder ein nüchterner Text im Spielzeitprogramm. Auch die Technik hat sich hier weiterentwickelt: Wofür man früher ein ganzes Kamerateam brauchte, das kann heute ein einzelner Freelancer in wenigen Stunden produzieren.<br>Es geht aber nicht nur um das Format, sondern auch darum, dass die richtigen Menschen die Inhalte im besten Fall mehrfach angeboten bekommen. Bezahlte Werbung (Social-Media-Advertising) ist hierbei unverzichtbar. Erst dann rechnet sich auch das Investment in eine aufwendige Contentproduktion. Hier fehlt vielen Häusern noch eine nachhaltige Strategie, die wirkliche Ergebnisse bringt. Solange überzeugende Resultate ausbleiben, fehlt auch die Bereitschaft, Budgets sinnvoll von Offline nach Online zu verlagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Welche Bedeutung haben Deiner Meinung nach Influencer-Kampagnen im Kulturbereich, und wie können Kooperationen erfolgreich gestaltet werden?<br><strong><br>Martin Juhls:</strong> Influencer sind zu betrachten, wie externe Medienkanäle, die auch neue Zielgruppen auf das eigene Thema und vor allem die eigenen Kanäle aufmerksam machen können. Während früher die Reichweite des Kanals entscheidend war, ist es heute wichtiger, dass die Person in der Lage ist, das Thema so darzustellen, dass es auch eine möglichst hohe Viralität bei einer passenden Zielgruppe erzeugt. Der besondere Vorteil bei Influencern ist, dass sie das Thema auf eine besondere Art und Weise oder aus einer bestimmten persönlichen Perspektive darstellen können, wie man es in den eigenen Inhalten nicht glaubwürdig machen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Welche Rolle spielt aus Deiner Sicht heute noch bezahlte Werbung auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok für Kultureinrichtungen, etwa um neue Zielgruppen zu erreichen und Veranstaltungen zu bewerben?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Für Kultureinrichtungen und Veranstalter mit regionalen Zielgruppen ist bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram der entscheidende Hebel, um das eigene Publikum und auch neue Zielgruppen überhaupt zielsicher zu erreichen. Organische (kostenlose) Beiträge erreichen immer nur einen Bruchteil der eigentlichen Follower. Und zwar immer wieder die gleichen Menschen. Hoch virale Formate wie Reels funktionieren für lokale Events überhaupt nicht oder verursachen nur enorme Streuverluste bei völlig unspezifischen und vor allem irrelevanten Zielgruppen.<br>Es genügt aber nicht, immer wieder einzelne Beiträge mit etwas Budget zu pushen. Benötigt wird hier ein ganz neues Verständnis von Kulturmarketing und immer auch eine individuelle, nachhaltige Strategie. Das ist zum Beispiel etwas, das wir tagtäglich in unserer Beratung vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>An welchen Benchmarks sollten sich Kulturbetriebe bei der Budgetplanung orientieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls:</strong> Das hängt stark von der Größe des Hauses und der Stadt ab, von der Anzahl der Sparten und Aufführungen und natürlich von der aktuellen Auslastung. Manche Themen verkaufen sich einfach leicht, andere schwieriger. Digitales Marketing ist vor allem datenbasiert. Das bedeutet, man schaltet Werbung und bekommt in Zahlen konkrete Rückmeldungen über den Erfolg der eigenen Anzeigen. Wie viele Menschen sind überhaupt vor Ort erreichbar, was kostet es diese Menschen zu erreichen, wie häufig wurde geklickt, wie oft wurden nach dem Klick auch Tickets verkauft? Das sind immer sehr individuelle Zahlen. Wir erhalten aber auch konkrete Rückmeldung zur Funktionalität der Inhalte selbst. Wenn man ein 90-sekündiges Video an 20.000 Personen ausspielt und 97% davon nicht weiterschauen als die ersten 3 Sekunden, dann sollte man sich mit dem Aufbau seiner Inhalte beschäftigen. Wenn ich valide Zahlen und Erfahrungswerte in Bezug auf die eigene Ausgangslage habe, dann kann ich auch eigene Benchmarks erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Wie würdest Du die Marketingmittel zwischen analogen und digitalen Marketing-Instrumenten und -Maßnahmen aufteilen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls:</strong> Hier ist es wichtig, Schritt für Schritt und ergebnisorientiert vorzugehen. Im Digitalen bekommt man erstmals detaillierte Rückmeldungen über die Nutzung und Effektivität der eigenen Werbemaßnahmen. Auf dieser Basis können Budgets nach und nach verlagert werden. Hier ist in der Regel noch eine völlig falsche Vorstellung verbreitet. In der Regel werden die Budgets wie mit der Gießkanne auf einzelne Themen und Veranstaltungen verteilt und einfach die Reichweite ein bisschen erhöht. Digitales Marketing ist aber steuerbar. Wenn etwas nicht funktioniert, dann sollte ich es abschalten und das, was funktioniert, steuere ich bestmöglich aus. Durch einen falschen, sehr limitierenden Umgang mit Budgets lassen sich viele Häuser, die bereits regelmäßig Social-Media-Werbung schalten, enorme Summen an Eintrittsgeldern entgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Wie kann Social-Media organisatorisch in den Alltag von Kulturbetrieben integriert werden, insbesondere wenn personelle Ressourcen begrenzt sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Hier ist es wichtig, zunächst eine Strategie zu haben. Kein Konzept in der Schublade, sondern einen klaren Plan, was wann passiert und warum. Dabei sollte sich die Metaebene „Was will ich eigentlich erreichen und welche Botschaften muss ich dafür vermitteln?” in jedem einzelnen Beitrag widerspiegeln. Daraus entsteht dann eine Struktur, die den Rahmen bildet für die kreative Ausgestaltung und gelegentliche kreative Ausbrüche. So entstehen nicht nur für das Team eingespielte Routinen, sondern auch beim Publikum ein Gefühl von Konsistenz und Vertrautheit. Hat man den reinen Aktionismus und das “Kannst du das mal posten?” erstmal hinter sich gelassen, entsteht aus der klaren Struktur auch wieder Freiraum für neue Ideen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma:</strong> Wie hoch ist nach Deiner Erfahrung der durchschnittliche zeitliche Aufwand pro Tag, wenn man effektive Social-Media-Kommunikation etwa für ein Mehrspartentheater in einer mittelgroßen Stadt betreiben will?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Zwei bis drei Stunden täglich reichen hier in der Regel völlig aus. Die Anzahl der Menschen, die täglich etwas Neues vom städtischen Theater lesen wollen, ist tatsächlich eher gering. Selbst drei bis vier Beiträge in der Woche sind aus Publikums-Perspektive schon eine Menge. Deshalb empfiehlt es sich, fokussierter vorzugehen, Themen und Inhalte zu bündeln und mehr auf Qualität statt auf Quantität zu setzen. Wenn man aber einfach den Algorithmen, Reichweiten und Interaktionen hinterhereifert, statt sich an echten Publikums-Bedürfnissen zu orientieren, dann wird man viel Zeit mit Dingen verschwenden, die letztlich nur erfolgreich aussehen, aber wenig Ergebnisse bringen. Dann kann es sein, dass auch eine volle Stelle nicht ausreicht. Hier geht es auch um die Frage, welche Anforderungen stellen die Leitung oder das Ensemble an die Social-Media-Arbeit, woran soll der Erfolg gemessen werden und sind diese Vorgaben überhaupt zielführend? Fehlt das Verständnis in der Leitungsebene, wird es schwer sein, eine wirklich erfolgreiche Strategie zu etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tma: </strong>Wo siehst Du die Herausforderungen bei der Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitenden im Bereich Social-Media in Kultureinrichtungen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Juhls: </strong>Wichtig ist vor allem das Verständnis, dass eine professionelle und fachspezifische Schulung und die Ausarbeitung einer eigenen Strategie notwendig sind. Es genügt nicht, sich einfach irgendwelche Informationen aus Agentur-Blogs, Online-Foren, You-Tube-Videos und Podcasts zusammenzusuchen. Diese Informationen und Strategien beziehen sich in der Regel auf Produkt- und Markenwerbung, Personenmarken oder Influencer. Das sind aber völlig unterschiedliche Zielgruppen und auch ein völlig anderes Zielgruppenverhalten, als beispielsweise bei einem Theater oder Orchester. Bei der Entwicklung einer Strategie sollte man zudem von einer erfahrenen Person begleitet werden, die mit den eigenen Anforderungen vertraut ist. Also nicht selber zusammenschustern oder einen Wald- und Wiesencoach fragen, der vielleicht gern ins Theater geht, aber die Abläufe hinter den Kulissen nicht kennt. Hier müssen technisches Verständnis, Marketing-Know-How und spezifische Kulturkompetenz Hand in Hand gehen. Ansonsten hat man leicht viel Aufwand, aber wenig Resultate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interview ist zuerst im tma ePaper 122 erscheinen</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Staatstheater Augsburg baut Virtual-Reality-Angebot weiter aus</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/staatstheater-augsburg-baut-virtual-reality-angebot-weiter-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 13:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frida VR]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit »Frida VR« ist seit Anfang Mai nun auch die Ballettproduktion von Ricardo Fernando als immersive VR-Inszenierung verfügbar. Die Premiere fand im Treppenfoyer des martini-Parks statt, seitdem ist die Produktion über das Format vr-theater@home deutschland- und österreichweit für zuhause bestellbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die VR-Adaption basiert auf dem 2024 uraufgeführten Ballett »Frida«, das sich dem Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo widmet und inzwischen in der zweiten Spielzeit vor ausverkauftem Haus läuft. Für die Virtual-Reality-Version setzte das Digitaltheater erstmals eine neue Kameratechnologie mit deutlich höherer Bildauflösung ein. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Tänzerinnen und Tänzern sowie eine intensive Wahrnehmung der Emotionen und Körpersprache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rund 45-minütige VR-Fassung wurde überwiegend im Original-Bühnenbild gedreht und kombiniert choreografische Szenen mit digitalen Erweiterungen. So werden einzelne Tanzsequenzen mithilfe eines Malfilters mit Animationen aus Werken Frida Kahlos überblendet. Trotz gekürzter Laufzeit bleiben sämtliche musikalischen Motive der Bühnenfassung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit »Frida VR« erweitert das Staatstheater Augsburg sein kontinuierlich wachsendes VR-Repertoire auf inzwischen 18 Produktionen. Das Format vr-theater@home gilt als eines der umfangreichsten digitalen Theaterangebote im deutschsprachigen Raum. Zuschauerinnen und Zuschauer können VR-Brillen per Post bestellen oder Produktionen auf eigene Headsets streamen. Neben privaten Nutzern wird das Angebot verstärkt auch im schulischen Kontext eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mainfranken Theater baut barrierearme Angebote weiter aus</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mainfranken-theater-baut-barrierearme-angebote-weiter-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:43:49 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Mainfranken Theater Würzburg erweitert sein barrierearmes Angebot und setzt damit ein Zeichen für mehr Inklusion und kulturelle Teilhabe: Für die Vorstellung von <em>Die Dreigroschenoperam </em>17. Mai wird eine Audiodeskription angeboten. Die Vorstellung der <em>Rocky Horror Show </em>am 3. Juli wird zudem in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor des Mainfranken Theaters Würzburg: „Theater muss für alle Menschen zugänglich sein. Inklusion ist für uns kein Zusatzangebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Auftrags. Mit Formaten wie Audiodeskription und Gebärdensprachübersetzung wollen wir Barrieren abbauen und Begegnung ermöglichen. Kultur lebt davon, dass möglichst viele Menschen an ihr teilhaben können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kulturelle Teilhabe darf keine Frage individueller Voraussetzungen sein, heißt es dazu in einer aktuellen Pressemitteilung des Theaters. Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen müssen selbstverständlich die Möglichkeit haben, Theater in all seinen Facetten zu erleben. Mit Angeboten wie Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschen trägt das Mainfranken Theater dazu bei, Barrieren abzubauen und den Zugang zu Kunst und Kultur für mehr Menschen zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Audiodeskription bei <em>Die Dreigroschenoper </em>ermöglicht blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, das Bühnengeschehen über eine zusätzliche Live-Beschreibung besser nachzuvollziehen. Bei der <em>Rocky Horror Show </em>am 3. Juli sorgt die Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache dafür, dass auch gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen einen unmittelbaren und selbstverständlichen Zugang zur Inszenierung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den beiden Vorstellungen unterstreicht das Mainfranken Theater seinen Anspruch, ein Haus für alle zu sein. Für das Würzburger Team sind barrierearme Angebote ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer offenen und vielfältigen Kulturlandschaft. Sie schaffen Zugänge, fördern Sichtbarkeit und machen deutlich, dass Theater ein Ort für die gesamte Stadtgesellschaft ist. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Programmheft der Zukunft ist online und auch während der Vorstellung verfügbar</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/das-programmheft-der-zukunft-ist-online-und-auch-waehrend-der-vorstellung-verfuegbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Programmhefte revolutionieren den Vorstellungsbesuch in Theatern und Konzerthäusern. Mit interaktiven Inhalten, systemischer Generierung und nahtloser Einbindung in bestehende Dispositionssysteme bieten sie nicht nur mehr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Digitale Programmhefte revolutionieren den Vorstellungsbesuch in Theatern und Konzerthäusern. Mit interaktiven Inhalten, systemischer Generierung und nahtloser Einbindung in bestehende Dispositionssysteme bieten sie nicht nur mehr Komfort für das Publikum, sondern auch spürbare Effizienzgewinne für Veranstalter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thalia Theater in Hamburg zeigt aktuell, wie ein solches Heft auf der Höhe der Zeit aussehen kann – als Teil seines neuen Webauftritts, den das Thalia-Team gemeinsam mit der Digitalagentur MIR MEDIA realisiert hat. Das neue digitale Programmheft überzeugt durch modernes UX/UI-Design, mobile Optimierung und klare inhaltliche Struktur. Neu ist unter anderem eine intuitive Kapitelnavigation: auf dem Smartphone unten, auf dem Desktop als Sidebar. Sie erleichtert die Orientierung – insbesondere bei umfangreichen Inhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nils Wendtland, Leiter Kommunikation &amp; Marketing, Pressesprecher beim Thalia Theater: „Die Resonanz vom Publikum ist durchweg positiv, die Klickzahlen bestätigen das. Und wir merken auch: Gut informiert macht das Theatererlebnis noch mehr Spaß.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend: Die Funktionalität ist beim Thalia Theater so überzeugend, dass derzeit eine erweiterte Version für den Education-Bereich entsteht. Schul- und Lehrmaterialien sollen künftig direkt auf der jeweiligen Stückseite angezeigt werden können – in Farbe, aber mit gleicher Struktur und Nutzerführung wie das klassische digitale Heft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oliver Priester, Geschäftsführer bei MIR MEDIA: „Digitale Programmhefte setzen neue Maßstäbe – für Veranstalter:innen und Publikum gleichermaßen. Sie sparen Papier, senken Kosten, sind überall verfügbar und eröffnen völlig neue Möglichkeiten: mit Videos, Bildern, weiterführenden Informationen und interaktiven Inhalten, die das Erlebnis verlängern und vertiefen, ohne es zu stören.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Kölner Philharmonie und dem Beethovenfest Bonn hat die Kölner Digitalagentur bereits entsprechende Lösungen umgesetzt. Diese Hefte sind im Dunkelmodus verfügbar und deaktivieren Audio- und Videoinhalte während der Vorstellung automatisch – so wird der Konzertgenuss anderer Besucher:innen nicht gestört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thalia Theater hingegen testet bewusst einen offeneren Ansatz: Dort sind Audio/Video-Inhalte auch während der Vorstellung verfügbar. Beschwerden gab es bislang keine – im Gegenteil. Der Darkmode ist beim Thalia Theater dauerhaft aktiv – im Unterschied zu den vorgenannten Konzerthäusern, wo er nur während der Vorstellung greift. In beiden Fällen sorgt er für eine klare visuelle Trennung zur Hauptseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Vorteile im Überblick</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit: keine Druckkosten, kein Papier, umweltschonender Betrieb</li>



<li>Barrierefreiheit: besser lesbar, skalierbar, mobil optimiert, mit Screenreadern nutzbar</li>



<li>Informationsvielfalt: Integration von Video, Audio, Bildstrecken, externen Quellen</li>



<li>Echtzeit-Synchronisation: Inhalte aktualisieren sich live über Schnittstellen zu Ticketing- und Disposystemen</li>



<li>Aktualität: können laufend ergänzt und aktualisiert werden, wenn neuer Content verfügbar ist oder Umbesetzungen stattfinden</li>



<li>Werbeflächen: integrierbare Sponsoring- oder Werbeeinbindungen möglich</li>



<li>Pre-Visit-Kommunikation: Ausspielung der Inhalte über QR-Codes beim oder per E-Mail vor dem</li>



<li>Veranstaltungsbesuch</li>



<li>Kosteneffizienz: besonders vorteilhaft bei kleineren Produktionen oder Veranstaltungen mit kurzfristiger Planung</li>



<li>Redaktionsentlastung: große Teile der Inhalte können automatisch generiert werden, optional auch ohne redaktionellen Eingriff nutzbar</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den digitalen Programmheften etabliert MIR MEDIA eine Lösung, die weit über den Ersatz des gedruckten Heftes hinausgeht: Sie wird zum Informationshub, zum Education-Tool und zur Plattform für digitale Kulturvermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Einblicke in die Umsetzung beim Thalia Theater finden Sie in der ausführlichen <a href="https://www.mir.de/de/projekte/thalia-theater/61/#headline-11689">Case Study</a> und im <a href="https://www.thalia-theater.de/de/stuecke/was-ihr-wollt/188/programmheft">digitalen Programmheft</a> selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MiR.LAB entwickelt LED-Curtain</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mir-lab-entwickelt-led-curtain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[LED-Curtain]]></category>
		<category><![CDATA[MiR.LAB]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktheater im Revier]]></category>
		<category><![CDATA[Nora Krahl]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberflöte]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die erste Inszenierung des MiR.LAB im Großen Haus des Musiktheater im Revier wurde gemeinsam mit der Beleuchtungsabteilung ein maßgeschneiderter LED-Vorhang entwickelt. Schon allein die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Inszenierung des MiR.LAB im Großen Haus des Musiktheater im Revier wurde gemeinsam mit der Beleuchtungsabteilung ein maßgeschneiderter LED-Vorhang entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon allein die Zahlen sind beeindruckend: 2200 Schrauben, 295 Meter Netzwerkkabel und 2,78 Kilometer LED-Streifen mit insgesamt 83.400 LED-Leuchten. Vielleicht am besten illustriert die Besonderheit des Projektes, dass in 161 Stunden am 3D-Drucker 341 individuell geplante und entworfene Bauteile entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfgang Amadeus ist die erste Inszenierung des MiR.LAB im Großen Haus. Regisseurin und Leiterin des MiR.LAB Nora Krahl findet in Emanuel Schikaneders Libretto Mechaniken und Rollenbilder wie sie heute im Gaming omnipräsent sind. Das Stagedesign (Bühne: Martin Miotk) wird durch mehrere LED-Walls erweitert. Doch erst der LED-Curtain über die gesamte Bühnenbreite verleiht der Inszenierung die perfekte Video-Game-Ästhetik. Die Technik für diesen wie ein grobpixeliger Bildschirm bespielbaren Vorhang wurde komplett im Musiktheater im Revier entwickelt. Dabei arbeiteten die Expert*innen des MiR.LAB eng mit der Beleuchtungsabteilung zusammen. Unter der Federführung von deren Leiter Patrick Fuchs und Oberbeleuchter Sven Pinkall übernahmen die Techniker die Ausführungsplanung und Montage, während der Creativ Coder des Mir.LAB Baris Pekcagliyan die Software-Lösung für das Mapping entwickelte. Auch für Transport und Lagerung des Vorhangs bedurfte es individuell angepasster Lösungen. Die Niederländische Firma „Admiral Staging“ in Enschede entwickelte maßgeschneiderte Rollwagen für die einzelnen Segmente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patrick Fuchs, der für die Zauberflöte das gesamte Lichtdesign entwickelt, ist der erste, der mit den Möglichkeiten des LED-Curtains experimentieren kann und wichtige Erfahrungen für den zukünftigen Einsatz sammelt, denn der Leiter der Beleuchtungsabteilung ist überzeugt: „Der LED Curtain eröffnet viele, ungeahnte und noch zu erforschende Möglichkeiten für Bühnenbild und Lichtdesign. Die einzelnen Elemente können in verschiedenster Form und Anordnung im Raum arrangiert werden, können zum Beispiel auch über andere Dekorationsteile gelegt werden und sich flexibel mitbewegen. Dabei sind sie immer mit unterschiedlichstem Content bespielbar: von statischen Farben über abstrakte Animationen bis zu realistischen Videos ist alles möglich – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste erfolgreiche Testläufe des LED-Curtain fanden in der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität statt. Ein schmales Testsegment hat sich im Spielbetrieb seit dem 06. Dezember 2025 bei der Inszenierung von Christoph Willibald Glucks „Orpheus und Eurydike“ von Giuseppe Spota bereits bewährt.</p>
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			</item>
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		<title>Virtual Reality Trainingsprojekt für Bühnenfachleute gestartet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/virtual-reality-trainingsprojekt-fuer-buehnenfachleute-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Innovationswettbewerb NEXT.IN.NRW starten die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und die DTHG Service GmbH ein dreijähriges Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Nutzung von Virtual Reality &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Innovationswettbewerb NEXT.IN.NRW starten die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und die DTHG Service GmbH ein dreijähriges Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Nutzung von Virtual Reality (VR) in der Aus- und Weiterbildung der Theater- und Veranstaltungsbranche. Das Projekt ist am 01. Januar 2026 gestartet und endet am 31. Dezember 2028.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der offizielle Projekt-Kick-off fand am 29. Januar 2026 an der HSHL in Lippstadt statt. Eine erste öffentliche Zwischenpräsentation und Diskussionsrunde ist im Rahmen der 63. Bühnentechnischen Tagung in Rostock (17.-18. Juni 2026) geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Projekts ist die Entwicklung offener, modular erweiterbarer VR-Trainings, mit denen sicherheitsrelevante, komplexe oder kostenintensive Situationen realitätsnah simuliert werden können – ohne Gefährdung von Menschen oder Material. Nutzer*innen sollen in virtuellen Szenarien Entscheidungen treffen können, deren Konsequenzen virtuell unmittelbar erfahrbar werden. Auf diese Weise soll präventive Sicherheitsarbeit mit moderner Kompetenzentwicklung verknüpft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trainings sollen unter anderem Szenarien wie Bühnenaufbau, Notfall- und Krisensituationen sowie interaktive Sicherheitsunterweisungen abdecken und richten sich gleichermaßen an Auszubildende, Studierende und erfahrene Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einem Praxiseinsatz steht allerdings noch eine empirische Anforderungsanalyse in der bestehende Aus- und Weiterbildungspraktiken der Branche untersucht werden sollen. Im nächsten Schritt soll eine modular erweiterbare Systeminfrastruktur flankiert von Tests, Feedbackschleifen und branchenspezifischer Expertise entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erprobung, Skalierung und nachhaltigen Nutzung der Trainings in der Aus- und Weiterbildung – unter anderem durch einen mobilen „Immersive Training-Koffer&#8220;. Projektbegleitend werden die Anwendungen in realen Nutzungskontexten evaluiert und wissenschaftlich dokumentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wird das Projekt von Partner*innen-Institutionen aus Belgien, Finnland, Italien, Schweden und Deutschland, die aktiv an Erprobungs- und Evaluationsphasen mitwirken – nicht zuletzt, um den internationalen Wissenstransfer und die Skalierbarkeit der Ergebnisse zu fördern.</p>
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		<title>Virtual Reality-Theater für alle im Staatstheater Augsburg</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/virtual-reality-theater-fuer-alle-im-staatstheater-augsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:21:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit E.T.A. Hoffmanns »Der Sandmann« landeten das Staatstheater Augsburg und die Augsburger Puppenkiste einen Publikums-Hit. Seit Ende November ist die Virtual Reality-Inszenierung auch mit Übersetzung &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit E.T.A. Hoffmanns »Der Sandmann« landeten das Staatstheater Augsburg und die Augsburger Puppenkiste einen Publikums-Hit. Seit Ende November ist die Virtual Reality-Inszenierung auch mit Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache, Audiodeskription sowie mit deutschen und englischen Untertiteln verfügbar. Mit den neuen inklusiven Angeboten soll die beliebte Produktion u. a. der DGS-Community sowie blinden und sehbehinderten Menschen zugänglich gemacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalsparte am Staatstheater Augsburg sorgt seit fünf Jahren für virtuelle Theater-Erlebnisse im heimischen Wohnzimmer. Dank hauseigenem Verleih-Service erhalten Kund:innen aus ganz Deutschland und Österreich ein per DHL geliefertes Paket, das eine VR-Brille mit der vorab ausgewählten Inszenierung enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen DGS-Version von »Der Sandmann« geht das Digitaltheater nun einen Schritt weiter: Gleich vier taube Darstellende verdolmetschen darin aus der Lautsprache, wobei die Übersetzung nicht von einer hörenden Person übernommen wurde, sondern von den gehörlosen Beteiligten gemeinsam erarbeitet wurde. Ganz neu im VR-Theater ist die Audiodeskription.</p>



<p class="wp-block-paragraph">www.staatstheater-augsburg.de/sandmann.</p>
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		<title>Red Dot Award für die Website der Oper Köln 2025</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/red-dot-award-fuer-die-website-der-oper-koeln-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 16:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Awards]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: MIR MEDIA / Oper Köln Mit dem Relaunch der Website der Oper Köln hat die Kölner Digitalagentur MIR MEDIA ein wegweisendes digitales Projekt realisiert, &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: MIR MEDIA / Oper Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Relaunch der Website der Oper Köln hat die Kölner Digitalagentur MIR MEDIA ein wegweisendes digitales Projekt realisiert, das nun mit dem Red Dot Award: Brands &amp; Communication Design 2025 ausgezeichnet wurde. Die renommierte internationale Jury würdigte insbesondere das konsequent besucherzentrierte Design, die hohe technische Performance und die innovative Umsetzung der neuen Markenidentität der Oper Köln im digitalen Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Red Dot Design Award zählt zu den bedeutendsten Designwettbewerben weltweit. Das Red Dot-Siegel steht für herausragende gestalterische Qualität und wird jährlich in mehreren Disziplinen vergeben. Die Auszeichnung für die Website der Oper Köln unterstreicht den Anspruch, Kultur digital nicht nur zugänglich, sondern auch erlebbar zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a></a>Ein digitales Erlebnis im Zeichen der Oper</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Grund auf neu gedachte Webauftritt der Oper Köln transformiert ein traditionsreiches kulturelles Erbe in ein modernes, responsives und emotional ansprechendes Nutzungserlebnis. Klare Strukturen, großzügige Weißräume, typografische Akzente und animierte Übergänge schaffen eine markante visuelle Sprache, die sich selbstbewusst vom Standard kultureller Onlinepräsenzen abhebt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a></a>Technologie trifft Nutzerorientierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Website basiert auf einer Headless-Architektur und einem Single-Page-Application Frontend, das schnelle Ladezeiten und flüssige Interaktionen ermöglicht. Asynchrone Datenintegration erlaubt Echtzeit-Updates etwa bei Ticketverfügbarkeiten oder Veranstaltungsstatus – ein echtes Plus für Nutzer:innen und Betreiber:innen. Smarte Filter im Veranstaltungskalender, automatisierte Inhaltsaktualisierungen und hochgradig barrierearme Gestaltung sorgen für maximale Usability bei gleichzeitig minimalem Pflegeaufwand.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a></a>Strategische Differenzierung durch Design</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt ging weit über einen klassischen Website-Relaunch hinaus: Es handelte sich um eine strategische Neuausrichtung, in der Corporate Identity, Storytelling, UX und technologische Skalierbarkeit gleichrangig gedacht und realisiert wurden. Magazinbereich und Architektur sind gezielt so konzipiert, dass sie sowohl inhaltliche Tiefe als auch technologische Zukunftssicherheit gewährleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a></a>Nachhaltigkeit digital gedacht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben sozialen Aspekten wie der sehr hohe Grad an Barrierefreiheit wurde auch auf ökologische Nachhaltigkeit Wert gelegt: Die Website wird zu 100 % grün gehostet, Medieninhalte wurden optimiert, um Page Weight zu reduzieren, und die modulare Plattformarchitektur unterstützt eine ressourcenschonende Weiterentwicklung ohne Systembruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Auszeichnung erfolgt am 17. November 2025 im Rahmen der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin.</p>
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		<item>
		<title>KI als Gamechanger in den Live Performing Arts auf der Prolight + Sound</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/ki-als-gamechanger-in-den-live-performing-arts-auf-der-prolight-sound/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 15:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ki]]></category>
		<category><![CDATA[Prolight + Sound]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Frank Rietsch auf Pixabay Künstliche Intelligenz verändert auch die Live Performing Arts grundlegend – von automatisierten Prozessen bis hin zu neuen kreativen Möglichkeiten. Im &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/frank_rietsch-638998/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=8266849">Frank Rietsch</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=8266849">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz verändert auch die Live Performing Arts grundlegend – von automatisierten Prozessen bis hin zu neuen kreativen Möglichkeiten. Im Rahmen der Prolight + Sound steht KI unter dem Motto „FutureScapes: Erlebniswelten zwischen Immersion und KI“ im Zentrum des Programms.<br><br>Für den Bühnensektor eröffnen sich durch KI vielfältige Chancen etwa durch automatisierte effizientere Arbeitsprozesse auf und hinter der Bühne. Künstlerisch können immersive Formate, virtuelle Räume, KI-gesteuerte Dramaturgien oder interaktive Avatare das Bühnenerlebnis erweitern. In der Produktion können Komposition, Lichtdesign und Szenografie durch KI ergänzt und erweitert werden. In der Vermittlung kann KI in Planung &amp; Marketing unterstützen: Von smarter Besucherstromlenkung über dynamisches Ticketpricing bis zur zielgerichteten Ansprache durch KI-generierten Content. Wer jetzt in KI-Kompetenz investiert, gestaltet die künstlerische und betriebliche Zukunft aktiv mit.<br><br>Top-Speaker geben Einblick in aktuelle Entwicklungen. Auf der Main Stage (Halle 11.0) bieten Keynotes renommierter Expert*innen frische Impulse zu diesem Top-Thema. So erläutert Dr. Uve Samuels in &#8222;AI: The Stage is Yours&#8220;, wie KI das Kundenerlebnis revolutioniert und Unternehmen eigene KI-Produkte entwickeln können (8. April, 12:00 Uhr). Sven Ortel erörtert in &#8222;Entertaining Change&#8220; u.a. die Verschmelzung von KI, Game Engines und Mixed Reality mit innovativem Storytelling (9. April, 12:00 Uhr). Den Einfluss moderner Technologien wie KI auf kreative Prozesse betrachtet Vickie Claiborne in &#8222;Empowering Creativity in the Age of Advanced Technology&#8220; (10. April, 12:00 Uhr). Dr. Steffen Ronft zeigt in &#8222;From Data to Emotion&#8220;, wie KI-Technologien in Verbindung mit Eventpsychologie gezielt Emotionen ansprechen können (10. April, 16:00 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Image Creation Hub (Halle 11.0, E05) diskutiert ein Expertenpanel rechtliche Herausforderungen und Perspektiven rund um KI und Urheberrecht (9. April, 12:00 Uhr). Marko Massinger präsentiert in dem Areal die KI-gestützte 4K HDR-PTZ-Kamera OBSBOT TAIL, die automatisch Personen und Objekte erfasst (9. April, 14:00 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der neuen Special Area MusicOneX (Halle 11.0, E50) demonstriert Produzentin und Rapperin Aufmischen in &#8222;AI in Music Production&#8220;, wie mit KI Kompositions- und Mastering-Prozesse optimiert werden (8. April, 12:00 Uhr, Production Island). Der Vortrag &#8222;AI for Mobile DJs&#8220; gibt Einblick in die Chancen und Herausforderungen der KI für DJs und ihre künftige Rolle in der Branche (8. April, 12:15 Uhr, Mobile DJing Stage).</p>



<p class="wp-block-paragraph">KI wird die Live Performing Arts tiefgreifend verändern. Kreativität, Empathie und neue Berufsbilder bleiben dabei essenziell menschlich. Es gilt KI als strategisches Werkzeug zu begreifen – für mehr Wirkung auf, hinter und jenseits der Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://pls.messefrankfurt.com/frankfurt/de/themen-events/events.html">Eventkalender der Prolight + Sound</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>23. Forum Theater-Controlling fokussiert Digitalisierung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/23-forum-theater-controlling-fokussiert-digitalisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 10:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Reinhart]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Marz]]></category>
		<category><![CDATA[Festspielhaus Baden-Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Kulturmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Kiczewski]]></category>
		<category><![CDATA[Linnja Naujoks-Auffenbergs]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Schneidewind]]></category>
		<category><![CDATA[ph-Ludwigsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater-Controlling]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Gerd Altmann auf Pixabay Beim 23. Forum Theater-Controlling am 21. März steht das Thema &#8222;Digitalisierung“ im Mittelpunkt. Controlling-Fachleute aus Theater-, Opern- und Festspielhäusern und &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4689528">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4689528">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim 23. Forum Theater-Controlling am 21. März steht das Thema &#8222;Digitalisierung“ im Mittelpunkt. Controlling-Fachleute aus Theater-, Opern- und Festspielhäusern und Festspielen diskutieren bei der eintägigen hybriden Veranstaltung u.a. inwieweit Controlling Potenzialträger für die digitale Transformation in Kulturinstitutionen sein kann, welche Einflüsse Digitalisierung auf die interne Kommunikation hat und wie Prozesse im Betrieb digitalisiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Referent:innen berichten u. a. Kai Liczewski (Salzburger Festspiele),Linnja Naujoks-Auffenbergs (Staatstheater Hannover) und Björn Marz (Festspielhaus Baden-Baden ) aus der Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum Theater-Controlling wurde 2014 auf Initiative von Bettina Reinhart und Dr. Petra Schneidewind gegründet. Inzwischen haben sich dem Forum rund 50 Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis angeschlossen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldefrist bis 10. März 2025! Weitere Informationen und Anmeldungen bitte an Frau Dr. Petra Schneidewind, Institut für Kulturmanagement Tel. 07141- 140 1367 oder <a href="mailto:theatercontrolling@ph-ludwigsburg.de">theatercontrolling@ph-ludwigsburg.de</a></p>
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