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	<title>Finanzen &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Finanzen &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Neue Studie: Umwegrentabilität erstmals wissenschaftlich belegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 15:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“ liefert für die kulturpolitische Diskussion eine zentrale Botschaft: Öffentliche Ausgaben für Kultur sind nicht allein als Zuschüsse zur &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“ liefert für die kulturpolitische Diskussion eine zentrale Botschaft: Öffentliche Ausgaben für Kultur sind nicht allein als Zuschüsse zur Finanzierung künstlerischer Programme zu betrachten. Sie sind Investitionen in wirtschaftliche Wertschöpfung, Beschäftigung, Tourismus, Fachkräftegewinnung, Lebensqualität und die gesellschaftliche Infrastruktur eines Standorts. Gerade Theater, Opernhäuser, Musical- und Revuebühnen, Konzerthäuser sowie große Klassik- und Open-Air-Formate wirken weit über ihren jeweiligen Spielbetrieb hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bühnen sind wirtschaftlich produktive Infrastrukturen<br>Für die untersuchten Berliner Kultureinrichtungen errechnet die Studie im Durchschnitt eine Umwegrentabilität von 3,56: Jedem Euro öffentlicher Förderung stehen mehr als 3,50 Euro wirtschaftliche Effekte innerhalb der Stadt gegenüber. Für Sprechtheater ergibt sich ein Faktor von 3,48, für Oper und Ballett von 2,70 und für Konzerthäuser von 5,10. Diese Werte bedeuten nicht, dass die Förderung vollständig als Geld an den öffentlichen Haushalt zurückfließt. Sie zeigen aber, welches Volumen an Beschäftigung, Aufträgen, Konsum, Steuern und Sozialabgaben durch die Einrichtungen ausgelöst wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die politische Argumentation ist dabei entscheidend: Große Bühnen sind personalintensive Betriebe, Ausbildungsstätten und Auftraggeber für Handwerk, Veranstaltungstechnik, Logistik, Sicherheit, Reinigung, Kommunikation, Gastronomie und zahlreiche weitere Dienstleistungen. Ihre wirtschaftliche Bedeutung liegt deshalb nicht nur in den Eintrittseinnahmen. Sie entsteht aus ihrem gesamten Produktionsbetrieb und aus der Nachfrage, die Beschäftigte und Publikum in der Region erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Publikum finanziert die Stadt mit<br>Den größten Teil der wirtschaftlichen Effekte verursachen vielfach die Besucherinnen und Besucher. Rund um einen Theater-, Opern- oder Konzertbesuch entstehen Ausgaben für Gastronomie, Hotellerie, Mobilität, Einzelhandel und weitere Freizeitangebote. Besonders publikumsstarke und überregional sichtbare Häuser erzeugen daher erhebliche Nachfrageeffekte in anderen Branchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Logik lässt sich auf Musicals, Festivals, Klassik-Open-Airs und andere herausgehobene Veranstaltungsformate übertragen, auch wenn sie in der Studie nicht jeweils als eigene Kategorie berechnet werden: Je stärker ein Angebot zusätzliche Besuche aus dem Umland oder Übernachtungsreisen auslöst, desto größer ist sein Nutzen für die lokale Besuchsökonomie. Kulturpolitik, Tourismuspolitik und Stadtmarketing sollten deshalb nicht getrennt voneinander agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Argument im Wettbewerb um Fachkräfte und Unternehmen<br>Fast 90 Prozent der befragten Berliner Unternehmen halten das Kulturangebot für wichtig, um neue Mitarbeitende zu gewinnen; rund 85 Prozent sehen einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiterbindung. Theater und klassische Konzerte werden dabei ausdrücklich als relevante Standortfaktoren genannt. Unternehmen verbinden Kultur zudem mit Lebensqualität, Reputation, Innovation und Teamzusammenhalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für andere Städte und Regionen ist dies besonders relevant: Wo Unternehmen um qualifizierte Beschäftigte konkurrieren, gehört ein hochwertiges Kulturangebot zur sogenannten weichen Infrastruktur – ähnlich wie Bildungsangebote, Mobilität oder attraktive öffentliche Räume. Ein Theater oder Konzerthaus ist damit nicht nur eine Einrichtung für das bestehende Publikum, sondern Teil des Leistungsversprechens eines Standorts gegenüber Fachkräften, Familien, Unternehmen und Investoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kultur schafft touristische Profile, die nicht beliebig austauschbar sind<br>In Berlin nennen 61 Prozent der Gäste Kunst und Kultur als Reisegrund. Kulturell motivierte Gäste bleiben im Durchschnitt länger und geben dadurch mehr Geld am Standort aus. Für andere Orte folgt daraus nicht, dass sie die Berliner Größenordnungen übernehmen können. Wohl aber zeigt sich ein allgemeines Prinzip: Theaterfestivals, Opernhäuser, Musicals, internationale Orchester, Sommertheater und Klassik-Open-Airs können unverwechselbare Reiseanlässe schaffen. Sie geben einer Stadt ein Profil, das sich nicht allein durch Handel, Gastronomie oder allgemeine Freizeitangebote herstellen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade an kleineren und mittleren Standorten kann die relative Bedeutung eines einzelnen Hauses sogar größer sein als in Berlin. In der Hauptstadt verteilt sich die Aufmerksamkeit auf eine außergewöhnlich hohe Zahl internationaler Attraktionen. Die Studie erklärt damit beispielsweise die im Berliner Vergleich niedrigere Umwegrentabilität der Oper: Nicht mangelnde Qualität, sondern die enorme Konkurrenz innerhalb des Kulturangebots begrenzt ihre Funktion als alleiniger Reiseanlass. In Städten mit einem klar herausgehobenen Theater-, Opern- oder Festivalprofil kann die einzelne Institution dagegen wesentlich stärker als touristischer und identitätsbildender Anker wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesellschaftliche Standortqualität<br>Die Legitimation öffentlicher Kulturförderung sollte dennoch nicht auf wirtschaftliche Kennzahlen reduziert werden. Bühnen schaffen kulturelle Bildung, demokratische Diskursräume, Begegnung und gemeinschaftliche Erfahrungen. Regelmäßige kulturelle Teilhabe steht laut Studie zudem in einem messbaren Zusammenhang mit Wohlbefinden und Lebensqualität. Klassische Einrichtungen können ihre Standortwirkung weiter erhöhen, wenn sie sich stärker als offene „Dritte Orte“ verstehen, Vermittlung, Outreach und Kooperationen ausbauen und auch außerhalb der Vorstellung sichtbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich verallgemeinern lässt<br>Die konkreten Berliner Multiplikatoren sind aufgrund der Größe der Stadt, des internationalen Tourismus, der hohen Angebotsdichte und der besonderen Hauptstadtfunktion nicht unmittelbar auf andere Kommunen übertragbar. Die Wirkungsmechanismen sind es jedoch:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kulturförderung sichert nicht nur Programme, sondern eine produktive Infrastruktur. Sie stabilisiert Beschäftigung und regionale Wertschöpfung, belebt Innenstädte und Abendökonomie, stärkt Tourismus und Stadtmarke, unterstützt Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte und schafft Räume für Bildung, Begegnung und gesellschaftliche Verständigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zentrale Satz gegenüber der Politik lautet deshalb: Theater, Opern und Konzerthäuser sind keine nachgeordneten freiwilligen Extras, die man sich erst nach Erledigung der „eigentlichen“ Standortpolitik leisten kann. Sie sind selbst ein wesentlicher Teil dieser Standortpolitik. Kürzungen verringern daher nicht nur das künstlerische Angebot. Sie schwächen zugleich Beschäftigung, Besucherwirtschaft, Attraktivität, Identität und Zukunftsfähigkeit eines Standorts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zur Studie:<br><a href="https://iktf.berlin/neue-iktf-studie-zeigt-jeder-euro-kulturfoerderung-bringt-berlin-mehr-als-350-euro-zurueck/">iktf.berlin/neue-iktf-studie-zeigt-jeder-euro-kulturfoerderung-bringt-berlin-mehr-als-350-euro-zurueck/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Bühnengewerkschaften einigen sich mit Arbeitgebervertretung auf Übernahme des TV-L und TV-H</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/buehnengewerkschaften-einigen-sich-mit-arbeitgebervertretung-auf-uebernahme-des-tv-l-und-tv-h/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten die drei Schwestergewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) gemeinsam mit &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten die drei Schwestergewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) gemeinsam mit der Deutschen Musik- und Orchestervereinigung (unisono) eine Einigung mit dem Deutschen Bühnenverein erreichen.<br><br>Dieser Abschluss gilt für alle NV-Bühne-Beschäftigten, deren Arbeitgeber im Bereich Verwaltung und Technik den TV-L anwendet. Auch für die Bühnen in Hessen, die bei den Beschäftigten in der Verwaltung und Technik den TV-H anwenden, gelten die Regelungen des TV-L.<br><br>Damit steigen in diesem Bereich die Gagen der NV-Bühne-Beschäftigten rückwirkend zum 01. April um 2,8 %, mindestens aber um 100 €. Das bedeutet, dass die Einstiegsgage in diesem Bereich auf 3.175 € steigt. Die Mindestgage, die Beschäftigten ab dem 3. Berufsjahr gezahlt wird, steigt auf 3.385 €. Zum 01. März 2027 steigen alle Gagen in diesem Bereich dann um weitere 2,0 % und zum 01. Januar 2028 noch einmal um 1,0 %.</p>
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		<title>Streit um NV Bühne geht weiter</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/streit-um-nv-buehne-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. Wie es in der Meldung des Duetschen Bühnenvereins heißt, tritt der NV Bühne&nbsp; zunächst</p>



<p class="wp-block-paragraph">nicht vollständig außer Kraft, da die VdO weiterhin zu dem Tarifvertrag stehe. Damit gelten nach Meldung des Deutschen Bühenvereins &nbsp;die aktuellen Bestimmungen für alle Arbeitsverträge, die bis zum 30. Juni 2026 auf Basis des NV Bühne abgeschlossen wurden oder noch werden – möglich ist das durch die arbeitsvertragliche Bezugnahme. Mit Beschäftigten, die ab dem 1. Juli 2026 eingestellt werden und die keine VdO-Mitglieder sind, könnten vom NV Bühne abweichende Regelungen vereinbart werden. Damit könnten andere Arbeitsbedingungen aber auch andere Vergütungen als im NV Bühne vorgesehen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein stehe nach eigener Aussage weiter zum Tarifvertrag NV Bühne. Demnach sollen die Verhandlungen zum NV Bühne Anfang 2026 fortgesetzt werden. Weitere Runden seien bereits bis Sommer geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisch werden die Gewerkschaftsforderungen von den Arbeitgebervertretern vor allem aufgrund des enorm gestiegenen Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gesehen, die sich auch in den Budgets der Theater deutlich widerspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mindesthonorare für Freie Darstellende Künstler*innen steigen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mindesthonorare-fuer-freie-darstellende-kuenstlerinnen-steigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:38:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hebt seine Empfehlung zur Honoraruntergrenze (HUG) ab 2026 an. Empfohlen wird dann ein Mindesthonorar von 3.600 Euro (bisher 3.100 &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hebt seine Empfehlung zur Honoraruntergrenze (HUG) ab 2026 an. Empfohlen wird dann ein Mindesthonorar von 3.600 Euro (bisher 3.100 Euro) für Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) sowie 4.220 Euro (bisher 3.600 Euro) für Künstler*innen ohne KSK-Versicherung – jeweils zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BFDK gibt seit 2015 eine Honoraruntergrenze heraus. Sie wurde zuletzt im Jahr 2022 angepasst. In diesem Jahr haben der BFDK und seine Mitgliedsverbände Bilanz gezogen und die Ergebnisse in einem Reader festgehalten. <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek#list-item-1355">Zum Download</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2024 gelten bei Förderungen durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verbindliche Mindesthonorare auf Basis der HUG-Empfehlung des BFDK. Auf Landesebene zeigen sich noch große Unterschiede: Einige Länder haben die Honoraruntergrenze bereits vor dem Bund fest in ihren Förderprogrammen verankert, während andere noch weit von einer verbindlichen Umsetzung entfernt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Überarbeitung der HUG fand in einem partizipativen Prozess mit den Mitgliedsverbänden des BFDK und der „AG Honoraruntergrenze“ statt. Im Rahmen des Fair-Pay!-Prozesses arbeitet der Verband zudem an differenzierten stufenweisen Honorarmodellen, die Berufserfahrung und Verantwortung besser abbilden. Der 2025 veröffentlichte HUG-Reader des BFDK dokumentiert erstmals umfassend, wie die Honorarempfehlung in den einzelnen Bundesländern wahrgenommen und umgesetzt wird. Er zeigt deutlich, in welchen Bundesländern faire Bezahlung ernst genommen und finanzielle Mittel entsprechend bereitgestellt werden – und wo die prekären Arbeitsbedingungen für freie Künstler*innen weiterhin strukturell verfestigt bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berechnung der<br>Honoraruntergrenze (HUG)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage für die Berechnung der HUG bildet der Tarifvertrag Normalvertrag (NV) Bühne für angestellte Künstler*innen. Dieser sieht eine Einstiegsgage von monatlich 3.075 Euro brutto (Stand Februar 2025) vor. Da Selbstständige ohne KSK-Versicherung ihre Sozialversicherungsbeiträge vollständig selbst tragen, werden diese Beiträge (derzeit 23,94 Prozent) hinzugerechnet. Unabhängig vom Versicherungsstatus enthält die HUG-Empfehlung des BFDK eine Pauschale von 300 Euro im Monat zur Abdeckung weiterer Risiken und Kosten (z.B. Unfallversicherung oder Mutterschutz).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für Nicht-KSK-Versicherte<br>Monat: 4.220 EUR<br>Woche: 970 EUR<br>Aufführungen (10% des Monats-<br>honorars): 422 EUR</p>



<p class="wp-block-paragraph">Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für KSK-Versicherte<br>Monat: 3.600 EUR<br>Woche: 830 EUR<br>Aufführungen (10% des Monats-<br>honorars): 360 EUR</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reader zum aktuellen Stand der Empfehlung für eine Honoraruntergrenze in den Bundesländern und auf Bundesebene hier als <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek#list-item-1355">Download</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tarifabschluss bestätigt: Gagenanpassung für künstlerisch Beschäftigte</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/tarifabschluss-bestaetigtgagenanpassung-fuer-kuenstlerisch-beschaeftigte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:46:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: pvproductions Die Vergütungen der künstlerisch Beschäftigten an Theatern und Orchestern, die den TVöD anwenden, werden entsprechend dem dortigen Lohnabschluss rückwirkend zum 1. April 2025 &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: pvproductions</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vergütungen der künstlerisch Beschäftigten an Theatern und Orchestern, die den TVöD anwenden, werden entsprechend dem dortigen Lohnabschluss rückwirkend zum 1. April 2025 um 3,0 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro sowie zum 1. Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent erhöht, wie der Deutsche Bühnenverein in einer Meldung mitteilte.<br><br>Darauf haben sich demnach der Deutsche Bühnenverein und die vier Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO, BFFS und unisono verständigt. Der Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins hat diesem Verhandlungsergebnis in der vergangenen Woche zugestimmt. Die entsprechenden Tarifverträge werden nun zwischen den Verbänden redaktionell abgestimmt.<br><br>Weitere Bestandteile des Abschlusses im Öffentlichen Dienst, die die Gewerkschaften in ihren Forderungskatalog übernommen hatten, werden in den kommenden Monaten Teil eigenständiger Verhandlungen sein.<br><br>Unabhängig davon werden der Bühnenverein und die Gewerkschaften GDBA, VdO und BFFS ihre Manteltarifverhandlungen zum NV Bühne fortsetzen, wie es in der Meldung heißt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Festivalstudie: Klassikfestivals zuversichtlich, andere Genres unsicher</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neue-festivalstudie-klassikfestivals-zuversichtlich-andere-genres-unsicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 10:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Daniel Dittus Die erstmals genreübergreifend durchgeführte Festivalstudie liefert wertvolle Einblicke in Struktur, Finanzierung und Bedeutung der rund 1.800 Musikfestivals in Deutschland. Allerdings ist zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Daniel Dittus</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erstmals genreübergreifend durchgeführte Festivalstudie liefert wertvolle Einblicke in Struktur, Finanzierung und Bedeutung der rund 1.800 Musikfestivals in Deutschland. Allerdings ist zu beachten: Nur etwas mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) aller Festivals hat tatsächlich an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen also wichtige Tendenzen, spiegeln aber nicht die gesamte Szene vollständig wider und können nur mit Einschränkung als repräsentativ für die äußerst heterogene Szene der Musikfestivals gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Stabilität, mehr Förderung: Klassikfestivals im Vorteil</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angaben, die in der Studie Klassik- und Neue-Musik-Festivals zugeschrieben werden, zeichnen folgendes Bild:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stabilere Finanzen:</strong> Klassikfestivals erzielen im Schnitt eher ausgeglichene Haushalte. Rund 40 Prozent ihres Budgets stammen aus öffentlicher Förderung, zusätzlich spielen private Mäzene und Stiftungen eine wichtige Rolle. Damit unterscheiden sie sich deutlich von Popularmusikfestivals, die stärker marktorientiert und risikobehaftet agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Höhere Honoraranteile: </strong>Bei Klassikfestivals fließen fast die Hälfte der Ausgaben (48 Prozent) direkt in Künstler:innenhonorare – ein deutlich höherer Anteil als bei den meisten anderen Genres.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Optimistischere Perspektive: </strong>82 Prozent der Klassikfestivals rechnen mit einer sicheren Fortführung, während Popularmusik- und Jazzfestivals ihre Zukunft weit skeptischer einschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachhaltigkeit und Diversität: </strong>Klassikfestivals zeigen sich bei ökologischen Maßnahmen engagiert, sind aber bei Fragen von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit noch zurückhaltender als andere Genres.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrenamt: </strong>Auch in der Klassik spielt freiwilliges Engagement eine tragende Rolle, wenn auch etwas seltener als bei Popularmusikfestivals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund, dass die erhaltenen Informationen lediglich die Situation einer Minderheit der Festivals wiedergeben, ergeben sich Hinweise auf Handlungsfelder: Klassik- und Neue-Musik-Festivals verfügen im Vergleich über stabilere Strukturen und Zukunftsaussichten. Zugleich wird sichtbar, dass Fragen von Diversität, Teilhabe und nachhaltiger Finanzierung weiterhin zentrale Herausforderungen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://miz.org/de/fokus/festivalstudie">Hier geht es zur Stduie</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesweiter Warnstreik an über 80 Theatern und Konzerthäusern</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/bundesweiter-warnstreik-an-ueber-80-theatern-und-konzerthaeusern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 11:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Andreas Glöckner auf Pixabay Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/onkelglocke-12931647/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Andreas Glöckner</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 Minuten die Arbeit still. Mit großer Beteiligung haben sich erneut mehrere tausend Künstler*innen und künstlerisch-technisch Beschäftigte an der gemeinsamen Arbeitskampfmaßnahme der vier Künstler*innengewerkschaften VdO, unisono, GDBA und BFFS an mehr als 80 Theatern und Konzerthäusern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden kamen aus allen Berufsgruppen: Schauspieler:innen, Chorsänger:innen, Musiktheatersolist:innen, Tänzer:innen, Orchestermusiker:innen, Puppenspieler:innen, Mitarbeitende aus den Betriebsbüros, Mitarbeitende der technischen Bereiche, Mitarbeitende aus Kostüm und Maske, Assistierende, Dramaturg:innen, Studienleiter:innen und viele mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die überwältigende Beteiligung zeigt, dass die Forderung nach einer vollen Übernahme des TVöD-Abschlusses breite Unterstützung unter den Beschäftigten findet, die derzeit auf Basis der Tarifverträge NV Bühne und TVK arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fokus der gewerkschaftlichen Forderungen stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erhöhung der Grundvergütungen und Tätigkeitszulagen (TVK)<ul><li>um 3 Prozent (mind. 110 Euro) zum 1. April 2025</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>um weitere 2,8 Prozent zum 1. Mai 2026</li>
</ul>
</li>



<li>Anhebung der Zuwendung (13. Gehalt, bzw. Sommer-/Weihnachtsgeld) auf 85 Prozent</li>



<li>Ein individueller freier Urlaubstag pro Jahr</li>



<li>Überführung der Schichtzulagenerhöhung von 60 Euro in die Grundvergütung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Beteiligung war deutlich und entschlossen. Sie zeigt, dass die Kolleg*innen für eine gerechte und gleichwertige Bezahlung einstehen“, so Heinrich Schafmeister, Tarifbevollmächtigter des BFFS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA, betont: „Der Warnstreik war notwendig, weil der Deutsche Bühnenverein eine gleichwertige Übernahme des TVöD-Abschlusses bislang noch verweigert. Mit dieser Aktion erhöhen wir den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es geht um die materielle Anerkennung unserer künstlerischen Arbeit. Die Beschäftigten im Theater- und Konzertbereich müssen anderen Gruppen im öffentlichen Dienst gleichgestellt bleiben“, sagt Robin von Olshausen, Geschäftsführer von unisono.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;„Unsere Forderungen sind klar, begründet und notwendig. Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen – der heutige Tag war ein unmissverständliches Signal in diese Richtung“, ergänzt Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25. Juni 2025 statt. Die vier Partnergewerkschaften zeigen sich entschlossen, weiter für die berechtigten Interessen der Künstler*innen und Bühnenbeschäftigten einzutreten – notfalls auch mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen.<br><br></p>
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		<title>In Zukunft kleiner? Theater Lüneburg soll trotz sinkender Besucherzahlen als Dreispartenhaus erhalten werden</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/in-zukunft-kleiner-theater-lueneburg-soll-trotz-sinkender-besucherzahlen-als-dreispartenhaus-erhalten-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 11:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Jochen Quast Obwohl das Theater Lüneburg einen überdurchschnittlich hohen Anteil seines Etats selber einspielt, ist es auf Zuschüsse seiner Gesellschafter – dem Landkreis Lüneburg &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Jochen Quast</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Theater Lüneburg einen überdurchschnittlich hohen Anteil seines Etats selber einspielt, ist es auf Zuschüsse seiner Gesellschafter – dem Landkreis Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg – sowie des Landes angewiesen. Vor diesem Hintergrund und angesichts sich wandelnder Präferenzen des Publikums haben die Gesellschafter die Geschäftsführung des Theaters beauftragt, das Haus neu auszurichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser gemeinsames Ziel ist es, das Theater für die Menschen in der Region als Dreispartenhaus zu erhalten. Dafür braucht es einen zusätzlichen Fokus auf neue, junge Zielgruppen, gleichzeitig bedarf es auch struktureller Veränderungen. Gradmesser hierfür werden zukünftig auch die Zuschauerzahlen sein“, sagt Lüneburgs Landrat und Theater-Aufsichtsratsmitglied Jens Böther.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinkende Besucherzahlen verzeichneten zuletzt vor allem die Bereiche Oper und klassische Konzerte. Eine Neuausrichtung, über die nun die zuständigen Fachausschüsse von Landkreis und Hansestadt zu befinden haben, sieht daher vor, die Zusammensetzung des Orchesters zu optimieren. Dies soll gemäß Vorlage sozialverträglich, das bedeutet ohne betriebsbedingte Kündigungen, geschehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Landkreis und Hansestadt Lüneburg als Gesellschafter haben der Geschäftsführung eine Richtung vorgegeben“, betont Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht, bis dieser neue Weg zu spürbaren bilanziellen Verbesserungen führt. Wir haben der Geschäftsführung daher zugesichert, auch die nächsten drei Spielzeiten bis einschließlich 2027/2028 finanziell abzusichern.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das im Aufsichtsrat vertretene Land Niedersachsen hat der Neuausrichtung des Theaters in der jüngsten Aufsichtsratssitzung zugestimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neues Konzept: Theater zieht positive erste Bilanz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit rund einem Jahr verfolgt das Theater Lüneburg das neue Konzept, das unter anderem darauf abzielt, neue Publikumsgruppen zu gewinnen. „Unter dem Motto ‚Die Zukunft ist immer anders.‘ haben wir in der laufenden Spielzeit mit dem Transformationsprozess begonnen“, so Intendant Friedrich von Mansberg. „Eine erste Bilanz zeigt: Wir haben mehr Zuschauer und konnten die Einnahmen deutlich steigern. Überdies ist es uns gelungen, mehr als 700.000 Euro an Drittmitteln für den Neustart einzuwerben. Zudem konnten wir neue Publikumsgruppen ansprechen, Hürden abbauen, Kooperationen ausbauen und mit der ‚Akademie Junges Musiktheater‘ ein Alleinstellungsmerkmal für das Theater entwickeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Juni stand das Thema u. a. auf der Tagesordnung der gemeinsamen Sitzung der beiden Kultur-Ausschüsse von Landkreis Lüneburg und Hansestadt. Abschließend geht es in die beschließenden Gremien von Stadt und Landkreis.</p>
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		<title>Teilabschluss bring Tarifeinigung zum NV-Bühne</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/teilabschluss-bring-tarifeinigung-zum-nv-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 10:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: 饿狐网www_ewhooo_com auf Pixabay Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/饿狐网www_ewhooo_com-112701/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">饿狐网www_ewhooo_com</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit geeinigt – mit diesem Abschluss wird der NV Bühne vollumfänglich auch gegenüber den Gewerkschaften BFFS und GDBA in Kraft gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungskommissionen der Gewerkschaften und des Deutschen Bühnenvereins haben sich damit auf ein sogenanntes Kleines Paket mit Regelungen zur Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit der NV Bühne-Beschäftigten verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Einigung tritt der NV Bühne auch gegenüber den Gewerkschaften GDBA und BFFS rückwirkend zum 1. Januar 2025 wieder vollumfänglich in Kraft. Der BFFS und die GDBA hatten den NV Bühne zum 31. Dezember 2024 gekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil der Einigung sind Regelungen über freie Tage der Beschäftigten, die Einführung eines Ausgleichstags für die Arbeit an einem Wochenfeiertag, die Gewährung von erweiterten Ruhezeiten insbesondere vor Vorstellungen, die Einführung eines verbindlichen Wochenplans sowie die Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit der überwiegend künstlerisch tätigen Bühnentechniker:innen an die Arbeitszeit des Öffentlichen Dienstes von 40 auf 39 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die neuen Regelungen werden schrittweise ab dem 1. August 2025 eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Verhandlungsrunden hatten die Gewerkschaften und der Deutsche Bühnenverein in den vergangenen Monaten ihre Positionen angenähert und am 8. Mai den Durchbruch erzielt, der den Weg für die vollumfängliche Wiedereinsetzung des NV Bühne frei macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: »Die Einigung über das Kleine Paket im NV Bühne ist ein Meilenstein für uns. Das Verhandlungsergebnis ist ein relevanter Baustein bei der Reform des Tarifvertrags und eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche und Verhandlungen. Zum einen wird über dieses Paket nun der NV Bühne wieder vollumfänglich in Kraft gesetzt, was für uns in Zeiten schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen ein wichtiger Schritt ist. Zum anderen haben wir Regelungen gefunden, mit denen wir für die Beschäftigten des NV Bühne eine zeitgemäße Planbarkeit ihrer Arbeit gewährleisten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin der GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): »Über Jahrzehnte hinweg galten Überlastung, Care-Arbeit, Vor- und Nachbereitungen als private Befindlichkeiten, die den Betriebsablauf stören. Mit diesem Teilabschluss verankern wir nicht nur mehr Entlastung und Planbarkeit, sondern hoffentlich auch ein neues Selbstwertgefühl der Beschäftigten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO (Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles): »Mit diesem wichtigen Etappensieg gehen wir einen bedeutsamen Schritt auf dem Weg zu spürbarer Entlastung und verlässlicher Planbarkeit für die künstlerisch Beschäftigten an deutschen Bühnen. Die Verhandlungen werden umgehend fortgeführt, um an die konstruktive Dynamik der jüngsten Gesprächsrunden nahtlos anzuknüpfen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS (Bundesverband Schauspiel): »Die nun erreichte Teileinigung zum Neuabschluss des NV Bühne ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, mit unseren Sozialpartnern einen zeitgemäßen Tarifvertrag NV Bühne aufzustellen. Planbarkeit, Entlastung und sozialverträgliche, faire, angemessene Arbeitsbedingungen für das künstlerische Personal an deutschen Bühnenhäusern bleibt dabei unser gewerkschaftliches Anliegen.«</p>
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		<title>Erster Tarifabschluss für gastierende Künstler:innen an deutschen Bühnen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erster-tarifabschluss-fuer-gastierende-kuenstlerinnen-andeutschen-buehnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 15:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[BFFS]]></category>
		<category><![CDATA[Gatierende Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[GDBA]]></category>
		<category><![CDATA[VdO]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Alexandra_Koch auf Pixabay Fast 18 Monate nach Beginn der Tarifverhandlungen für gastierende Künstler:innen ist es den Künstler:innengewerkschaften BFFS, GDBA und VdO gelungen, mit dem &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/alexandra_koch-621802/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6814518">Alexandra_Koch</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6814518">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast 18 Monate nach Beginn der Tarifverhandlungen für gastierende Künstler:innen ist es den Künstler:innengewerkschaften BFFS, GDBA und VdO gelungen, mit dem Deutschen Bühnenverein einen Tarifvertrag für gastierende Künstler:innen abzuschließen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nun erreichte Tarifabschluss enthält wichtige Regelungen zur dringend gebotenen sozialen Absicherung gastierender Künstler:innen. Dies betrifft insbesondere Regelungen zu Ausfallgagen, wenn vereinbarte Vorstellungen und Proben von Seiten der arbeitgebenden Bühne abgesagt werden, sowie Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Gewährung von Urlaub und dessen Abgeltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt, dass nunmehr auch nicht ständig beschäftigte Solist:innen, Chorist:innen und Tänzer:innen Anspruch auf Urlaub haben, wenn sie mindestens 26 Beschäftigungstage vertraglich vereinbart haben. Im Falle von Krankheit erhalten sie ein Entgelt in der im Tarifvertrag festgelegten Größenordnung und bei einer von der Bühne verantworteten Absage einer Vorstellung eine nach dem Absagezeitpunkt gestaffelte Ausfallgage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vergangenheit war es immer wieder zu rechtlicher Unsicherheit darüber gekommen, ob und inwieweit gesetzliche Regelungen über die Zahlung von Entgelt im Krankheitsfall oder die Gewährung von Urlaub für nicht ständig beschäftigte Arbeitnehmer:innen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tarifvertrag für gastierende Künstler:innen wird zum 01. Juni 2025 in Kraft treten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt hatten die Gewerkschaften GDBA und BFFS zum 31. Dezember 2024 den Normalvertrag Bühne gekündigt. Die Tarifparteien arbeiten aktuell an einem Teilabschluss, durch den der Tarifvertrag wieder uneingeschränkte Geltung erlangen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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