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	<title>Management &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Management &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Neues Themenheft des Bühnenvereins: must read für alle, die im Theatermanagement mitreden wollen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/must-read-fuer-alle-die-im-theatermanagement-mitreden-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 16:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Theatermanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; Benchmarks liefern Anhaltspunkte zu Reflektion über die eigene Situation sowie Strukturen und Gewichtungen. Und zudem können Datensammlungen genreweite Trends entlarven. </p>



<p>Damit das alles einfacher und schneller geht, hat der Deutsche Bühnenverein, als Herausgeber der Werk- und Theaterstatistik, nun ein neues Theaterstatistikportals gestartet, über das Theater ihre Daten direkt eingeben können.</p>



<p>Um dies zu feiern, ist jetzt zudem das Themenheft »Daten-Theater« des Deutschen Bühnenvereins und der DEUTSCHEN BÜHNE erschienen. Die Publikation bietet einen Überblick über Theater- und Werkstatistik, grenzt beide Bereiche voneinander ab und verdeutlicht ihre Bedeutung für Theaterpraxis, wissenschaftliche Analysen und kulturpolitische Entscheidungen. Anhand von Beiträgen, Interviews und anschaulichen Grafiken werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Datenauswertungen dargestellt.</p>



<p>Das kostenlose digitale Sonderheft steht hier zum Download bereit: <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;">https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>ETC International Theatre Conference startet diese Woche in Göteborg</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/etc-international-theatre-conference-startet-diese-woche-in-goeteborg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 23.–26. April kommen rund 150 Theaterleiter:innen und Fachleute der darstellenden Künste aus über 30 Ländern im Göteborgs Stadsteater und Backa Teater zusammen. Die Konferenz vereint über 80 Theater aus ganz Europa und zählt zu den wichtigsten Treffpunkten für internationale Zusammenarbeit in den darstellenden Künsten. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto <em>Open to the World</em> und beleuchtet die Rolle des Theaters in Zeiten politischer und kultureller Veränderungen.</p>



<p>Heidi Wiley, Geschäftsführerin der European Theatre Convention: „In einer Zeit, in der sich viele Nationen nach innen wenden, feiert diese Konferenz die Offenheit für kulturellen Austausch sowie die Förderung von Diversität, Nachhaltigkeit und Innovation im Theater. Indem wir unsere Perspektiven für die Welt öffnen, bekräftigen wir die Rolle des Theaters als Raum für Dialog, Transformation und kollektive Vorstellungskraft. Gleichzeitig feiern wir einen historischen Meilenstein: Mehr als 50 % der ETC-Theater werden heute von Frauen geleitet.“</p>



<p><br>Das Programm umfasst Vorträge, Workshops und Aufführungen. Zu den Höhepunkten zählen eine Keynote von Josette Bushell-Mingo OBE, Direktorin der Royal Central School of Speech and Drama in London, sowie Podiumsdiskussionen zur Rolle nationaler Theater in einer sich wandelnden politischen Landschaft.</p>



<p>Ein weiterer Programmhöhepunkt ist das Panel <em>National Theatres in a Changing Political Landscape</em>. Hier diskutieren Theaterleiter:innen aus ganz Europa, wie sich veränderte politische und kulturelle Rahmenbedingungen auf die darstellenden Künste auswirken – und welche Rolle internationale Zusammenarbeit beim Schutz der künstlerischen Freiheit spielen kann.</p>



<p>Teilnehmende sind unter anderem:<br>• Kitte Wagner, CEO des Royal Dramatic Theatre<br>• Kjersti Horn, Direktorin von Det Norske Teatret<br>• Martin Kukučka, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Prag<br>• Norbert Rakowski, Generalintendant und Künstlerischer Leiter des JK Opole Theatre<br>• Judith Videcoq, Referatsleiterin Creative Europe, Europäische Kommission</p>



<p>Die Moderation übernimmt Frida Edman, CEO des Göteborgs Stadsteater. Das Programm behandelt außerdem Themen wie Führung, künstlerische Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten. Die Initiative <em>The 50%: Women in Leadership</em> hebt den Fortschritt bei der Gleichstellung hervor und markiert den Meilenstein, dass die Hälfte der öffentlich geförderten ETC-Mitgliedstheater von Frauen geleitet wird. Darüber hinaus bietet die Konferenz eine nordische Perspektive auf internationale Zusammenarbeit sowie Diskussionen zur europäischen Kulturpolitik und zu zukünftigen Kooperationsprojekten.</p>



<p>Frida Edman, CEO des Göteborgs Stadsteater: „Die Entscheidung der European Theatre Convention, ihre Konferenz in Göteborg auszurichten, ist eine Anerkennung unserer internationalen Position – sowohl als zeitgenössische Theaterinstitution als auch als Kulturstadt. Für uns ist internationaler Austausch ein zentraler Bestandteil unseres Auftrags – er ist in unserem Mandat verankert.“</p>



<p><a href="https://www.europeantheatre.eu/page/activities/professional-development/etc-international-theatre-conferences/gothenburg-2026?mc_cid=39c2deee88&amp;mc_eid=e899b0908f">Link zum Event</a></p>
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		<title>Neues Online-Portal bündelt Wissen zur Musikwirtschaft</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neues-online-portal-buendelt-wissen-zur-musikwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Musikinformationszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertagenturen]]></category>
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		<category><![CDATA[Musikwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Örtliche Veranstalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem neuen Themenportal Musikwirtschaft schafft das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) erstmals einen zentralen Zugang zu aktuellen Daten und Analysen über die Musikwirtschaft in Deutschland. Ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem neuen Themenportal Musikwirtschaft schafft das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) erstmals einen zentralen Zugang zu aktuellen Daten und Analysen über die Musikwirtschaft in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf den Veränderungen der Branche durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Internationalisierung. Das Online-Angebot beleuchtet die einzelnen Teilmärkte vom Musikinstrumentenbau bis zum <strong><a href="https://miz.org/de/beitraege/live-entertainment">Live Entertainment </a></strong>und bündelt Fachbeiträge, statistische Daten, zentrale Studien sowie Branchenverzeichnisse von Unternehmen und Institutionen. Damit macht das neue Angebot die komplexen Strukturen und Entwicklungen der Branche systematisch sichtbar. Das Themenportal „Musikwirtschaft“ ist abrufbar unter <a href="https://miz.org/de/themen/musikwirtschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://miz.org/de/themen/musikwirtschaft</a></p>



<p>Im Zentrum des Portals stehen analytische Fachbeiträge zu den zentralen Branchen der Musikwirtschaft: von Kreativen, Musikverlagen und Verwertungsgesellschaften über Live Entertainment und den Recorded-Music-Markt bis hin zu Musikinstrumentenbau und Musikfachhandel. Die Beiträge analysieren Strukturen und Marktmechanismen, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und machen die vielfältigen Verflechtungen zwischen den einzelnen Bereichen sichtbar. Herausforderungen wie die Veränderung des Recorded-Music-Markts durch Streaming und KI werden ebenso aufgegriffen wie der Konkurrenzdruck durch Billigimporte im Musikinstrumentenbau oder erhöhte Ticketpreise im Live-Segment durch Teuerungen bei Gagen, Mieten und Personal.</p>



<p>Erarbeitet wurden die Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, darunter Prof. Dr. Martin Lücke (Macromedia University), Prof. Dr. David-Emil Wickström (Popakademie Baden-Württemberg), Ruprecht Langer (Deutsches Musikarchiv), Prof. Dr. Enrico Weller (Westsächsische Hochschule Zwickau), Prof. Jens Michow (Fachanwalt für Veranstaltungs- und Medienrecht), Dr. Alexander Thamer (Fachanwalt für Urheberrecht), Birgit Böcher (Verband Deutscher Musikverlage/Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte) sowie Dr. Christiane Albiez (ehem. Schott Music) und Prof. Dr. Christian Baierle (ROBA Music Publishing).</p>



<p>Über die Fachbeiträge hinaus bietet das Themenportal einen umfassenden Zugang zu Daten und Akteuren der Branche: Ein recherchierbares Verzeichnis von Unternehmen, Verbänden und Institutionen ermöglicht differenzierte Einblicke in Strukturen und Tätigkeitsfelder der Musikwirtschaft. Ergänzt wird dieses Angebot durch den Musikatlas, der die Akteure geografisch abbildet und regionale Schwerpunkte sichtbar macht. Statistiken, Studien, musikpolitische Dokumente, ein Tutorial zum Urheberrecht sowie Hinweise auf Tagungen und Weiterbildungen erweitern das Informationsangebot.</p>



<p>Damit ermöglicht das Deutsche Musikinformationszentrum, eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, einen zentralen, vernetzten Zugang zur Musikwirtschaft in Deutschland – als Grundlage für Recherche, Analyse und Einordnung für Politik, Branche, Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit. Entwickelt wurde das Themenportal in Zusammenarbeit mit Martin Lücke und in konzeptioneller Abstimmung mit dem Forum Musikwirtschaft.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VIBUS-Übernahme: Interview mit Johannes Tolle, Geschäftsführer Reservix GmbH</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/vibus-uebernahme-interview-mit-johannes-tolle-geschaeftsfuehrer-reservix-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Reservix]]></category>
		<category><![CDATA[SWH Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen im Veranstaltungssektor weiter voran. Für viele Kultureinrichtungen, die seit Jahrzehnten auf Vibus setzen, stellt sich nicht nur eine technisch-organisatorische, sondern auch eine strategische Frage: Wie viel Eigenständigkeit ist im Ticketing künftig möglich?<br><br>Vibus, 1989 gegründet und zuletzt mit rund 16 Mitarbeitenden aktiv, präsentierte sich seit mehr als 35 Jahren als vergleichsweise unabhängiges Modell im Ticketing. Die modular aufgebaute Software ermöglichte individuell zugeschnittene Lösungspakete – vom klassischen Ticketverkauf über Gutschein- und Abonnementmodelle bis hin zu Cross-Selling-Ansätzen etwa im Merchandise-Bereich. Nutzer<em>innen hatten die Möglichkeit, sowohl im Inhouse-Betrieb als auch mit einer ASP-/SaaS-Lösung zu arbeiten. Zugleich bot Vibus seinen Kund</em>innen ein hohes Maß an Kontrolle: Datenhoheit, flexible Gebührenstrukturen und direkte Zahlungsflüsse auf eigene Konten waren zentrale Argumente für viele Häuser, die ihre Vertriebsprozesse bewusst selbst steuern wollten. Genau diese Aspekte stehen nun im Fokus, wenn es um die zukünftige Ausrichtung unter dem Dach eines anderen Ticketing-Anbieters geht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Perspektiven sich für bisherige Vibus-Nutzer*innen ergeben – und wie wird sich die Marktstruktur im Ticketing weiterhin verändern.</p>



<p>Im folgenden Interview gibt der Geschäftsführer von Reservix, Johannes Tolle, Einblicke in die strategischen Ziele, die Integration und die Auswirkungen für Veranstalter und Kultureinrichtungen.</p>



<p>tma: Herr Tolle, was hat für Sie den Ausschlag für die Übernahme von Vibus gegeben?</p>



<p>Johannes Tolle: Es ist ganz simpel:    &#8230; jetzt mehr lesen als Abonnent*in. <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/abonnieren/">Hier registrieren</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streit um NV Bühne geht weiter</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/streit-um-nv-buehne-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[VdO]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. Wie es in der Meldung des Duetschen Bühnenvereins heißt, tritt der NV Bühne&nbsp; zunächst</p>



<p>nicht vollständig außer Kraft, da die VdO weiterhin zu dem Tarifvertrag stehe. Damit gelten nach Meldung des Deutschen Bühenvereins &nbsp;die aktuellen Bestimmungen für alle Arbeitsverträge, die bis zum 30. Juni 2026 auf Basis des NV Bühne abgeschlossen wurden oder noch werden – möglich ist das durch die arbeitsvertragliche Bezugnahme. Mit Beschäftigten, die ab dem 1. Juli 2026 eingestellt werden und die keine VdO-Mitglieder sind, könnten vom NV Bühne abweichende Regelungen vereinbart werden. Damit könnten andere Arbeitsbedingungen aber auch andere Vergütungen als im NV Bühne vorgesehen gelten.</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein stehe nach eigener Aussage weiter zum Tarifvertrag NV Bühne. Demnach sollen die Verhandlungen zum NV Bühne Anfang 2026 fortgesetzt werden. Weitere Runden seien bereits bis Sommer geplant.</p>



<p>Kritisch werden die Gewerkschaftsforderungen von den Arbeitgebervertretern vor allem aufgrund des enorm gestiegenen Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gesehen, die sich auch in den Budgets der Theater deutlich widerspiegeln.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Termin-Tipp:  Digitales int. Tanzmeeting startet am 11. Februar</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/termin-tipp-digitales-int-tanzmeeting-startet-am-11-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 11:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[International Dance Dialogue]]></category>
		<category><![CDATA[internationales tanzmeeting]]></category>
		<category><![CDATA[nrw landesbuero tanz]]></category>
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		<category><![CDATA[tanzmeeting]]></category>
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					<description><![CDATA[Das nrw landesbuero tanz startet mit dem internationalen tanzmeeting 2026 eine digitale Veranstaltungsreihe für internationalen Austausch und fachlichen Dialog im zeitgenössischen Tanz. Für 2026 sind &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das nrw landesbuero tanz startet mit dem internationalen tanzmeeting 2026 eine digitale Veranstaltungsreihe für internationalen Austausch und fachlichen Dialog im zeitgenössischen Tanz.</p>



<p>Für 2026 sind zwei digitale Formate geplant, die, über das Jahr verteilt, jeweils vier Veranstaltungen umfassen, die sich an Tanzschaffende, Veranstalter:innen, Produzent:innen und Kulturinstitutionen aus NRW und weltweit richten:<br><br><strong>„NRW meets … International Dance“ </strong>bringt Tanzprofessionals aus Nordrhein-Westfalen mit Kolleg:innen aus anderen Ländern und Regionen zusammen. Im Fokus der Netzwerktreffen stehen internationale Distribution, Kooperationen, Gastspiele, Partnerschaften und kulturpolitische Rahmenbedingungen.<br><br><strong>„Talk &amp; Connect – International Dance Dialogue“</strong> widmet sich dem Diskurs über Themen im internationalen Kontext und greift dabei Arbeitsformen, faire Bedingungen im Veranstaltungs- und Touringbereich sowie Diversität und Zugänglichkeit im kuratorischen Kontext und Mobilität und Nachhaltigkeit im künstlerischen Zusammenhang auf.<br><br><strong>Erste Termine</strong><br><strong><br>NRW meets… International Dance #1</strong><br>Take it on tour – Produktive Netzwerke für internationale Distribution<br>Mit Künstler:innen, Veranstalter:innen und Netzwerken<br>11. Februar 2026 | 13:00 – 13:45 Uhr<br><br><strong>Talk &amp; Connect – International Dance Dialogue #1</strong><br>Working together – international networks and partnerships<br>25. März 2026 | 14.30 – 16:00 Uhr<br><br><strong>Perspektive</strong><br>Das internationale tanzmeeting fragt nach den Erfahrungen guter internationaler Zusammenarbeit, und danach, unter welchen Voraussetzungen internationale künstlerische Praxis stattfinden kann. Es versteht sich als Brücke zu einem internationalen Live-Event 2028 und als Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung eines internationalen Networking-Formats. Mit diesem Format stärkt das nrw landesbuero tanz die NRW-Tanzszene darin, internationale Netzwerke aktiv zu pflegen und weiterzuentwickeln – digital, kostenfrei und ressourcenschonend.</p>



<ol start="11" class="wp-block-list"></ol>



<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.landesbuerotanz.de">www.landesbuerotanz.de</a>, <a href="http://www.tanzmeeting.com">www.tanzmeeting.com</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recht &#038; Praxis: Sind Intendant*innen auch Arbeitnehmer*innen?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/rechtpraxis-sind-intendantinnen-auch-arbeitnehmerinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Generalintendant]]></category>
		<category><![CDATA[Intendantenvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts sagt ja. Für die Klage eines Generalintendanten gegen eine außerordentliche Kündigung kann der Rechtsweg zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/williamcho-1724357/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2060093">Sang Hyun Cho</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2060093">Pixabay</a></p>



<p>Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts sagt ja. Für die Klage eines Generalintendanten gegen eine außerordentliche Kündigung kann der Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen eröffnet sein.</p>



<p>Die Frage stellte sich im Rahmen eines Kündigungsschutzstreits. Der Kläger war als Generalintendant bei einem Theater beschäftigt, das die beklagte Stadt als Eigenbetrieb führt. Grundlage ist ein „Intendantenvertrag“, der dem Generalintendanten die künstlerische Leitung des Theaters überträgt. Zu seinen Aufgaben gehörten insbesondere die Gestaltung des Spielplans, die Rollenbesetzung sowie die Verteilung der Regieaufgaben und Dirigate. Der Vertrag nimmt eine Eigenbetriebssatzung sowie die Geschäftsordnung für das Theater in Bezug. In diesen Regelwerken sind ua. die Organisation des Theaters sowie Aufgaben und Befugnisse der für den Eigenbetrieb zuständigen Organe näher bestimmt. Mit seiner Klage vor dem Arbeitsgericht wendet sich der Kläger vorrangig gegen eine außerordentliche Kündigung.</p>



<p>Die Beklagte hat die Zulässigkeit des Rechtswegs gerügt und beantragt, den Rechtsstreit an das zuständige Landgericht zu verweisen. Der Kläger sei kein Arbeitnehmer, sondern im Rahmen eines freien Dienstverhältnisses tätig gewesen. Die Vorinstanzen haben die Arbeitnehmereigenschaft des Klägers bejaht und angenommen, der Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen sei eröffnet.</p>



<p>Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat die Rechtsbeschwerde der Beklagten zurückgewiesen und den Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a ArbGG ebenfalls für gegeben erachtet. Es geht um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus einem Arbeitsverhältnis. Der Kläger ist als Arbeitnehmer iSv. § 5 Abs. 1 Satz 1 ArbGG zu qualifizieren. Der Norm liegt der allgemeine nationale Arbeitnehmerbegriff zugrunde, der in § 611a Abs. 1 BGB* gesetzlich geregelt ist. Aus dem „Intendantenvertrag“ ergibt sich in Verbindung mit den Kompetenzregelungen in der Eigenbetriebssatzung und der Geschäftsordnung, dass der Generalintendant seine Arbeit nicht im Wesentlichen frei, sondern weisungsgebunden und fremdbestimmt in persönlicher Abhängigkeit auszuüben hat. Trotz weitreichender Freiheiten unterliegt er wesentlichen – auch ablauforientierten – Weisungen des Oberbürgermeisters. Durch die Einbindung in die stark arbeitsteilig ausgerichtete Organisation des Theaters erweist sich die Tätigkeit auch als fremdbestimmt. Die Führungsstruktur sieht ein enges Zusammenwirken von Generalintendant und Verwaltungsdirektor vor sowie eine Kontrolle durch Oberbürgermeister und Werkausschuss, deren Entscheidungen im Konfliktfall die des Generalintendanten ersetzen können. Diese Aspekte lassen die für ein freies Dienstverhältnis sprechenden Gesichtspunkte, etwa die freie Arbeitszeitgestaltung, bei einer Gesamtbetrachtung in den Hintergrund treten. Auch der Umstand, dass der „Intendantenvertrag“ dem Kläger die künstlerische Verantwortung und gestalterische Freiheit einräumt, ändert im Ergebnis nichts.</p>



<p>Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 2. Dezember 2025 – 9 AZB 3/25 –<br>Vorinstanz: Thüringer Landesarbeitsgericht, Beschluss vom 27. Januar 2025 – 2 Ta 81/24 –</p>



<p><em>*§ 611a Abs. 1 BGB lautet:</em></p>



<p>„§ 611a Arbeitsvertrag</p>



<p><em>(1) Durch den Arbeitsvertrag wird der Arbeitnehmer im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet. Das Weisungsrecht kann Inhalt, Durchführung, Zeit und Ort der Tätigkeit betreffen. Weisungsgebunden ist, wer nicht im Wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Der Grad der persönlichen Abhängigkeit hängt dabei auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit ab. Für die Feststellung, ob ein Arbeitsvertrag vorliegt, ist eine Gesamtbetrachtung aller Umstände vorzunehmen. Zeigt die tatsächliche Durchführung des Vertragsverhältnisses, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis handelt, kommt es auf die Bezeichnung im Vertrag nicht an.“</em></p>



<p>Quelle der Pressemaleung: <a href="https://www.bundesarbeitsgericht.de/presse/theaterintendant-arbeitsgerichte-zustaendig-fuer-kuendigungsstreit/">Theaterintendant &#8211; Arbeitsgerichte zuständig für Kündigungsstreit &#8211; Das Bundesarbeitsgericht</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Künstliche Intelligenz wird in nahezu allen Bereichen des Spielbetriebs Optimierungen ermöglichen.“</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/kuenstlicheintelligenz-wird-in-nahezu-allen-bereichen-des-spielbetriebs-optimierungen-ermoeglichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 12:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschbiegen und Grundstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kokos.event]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Hirschbiegel]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Matthias Hirschbiegel, Hirschbiegel &#38; Grundstein (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay) tma: Herr Hirschbiegel, Theater stehen heute mehr denn je unter erheblichem Kostendruck und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Interview mit Matthias Hirschbiegel, <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/hirschbiegel-grundstein-gmbh/">Hirschbiegel &amp; Grundstein</a> (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)</p>



<p><strong>tma: </strong>Herr Hirschbiegel, Theater stehen heute mehr denn je unter erheblichem Kostendruck und müssen gleichzeitig ihre künstlerische Qualität sichern. Mit KOKOS.event liefern Sie seit Jahrzehnten eine Software-Lösung für Theater, die vor allem die Abläufe in den Bereichen Disposition, Terminplanung sowie Personalplanung und –abrechnung optimiert. Welche Rolle wird aus Ihrer Sicht zukünftig KI spielen, um den Spielbetrieb effizienter zu gestalten?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Insbesondere im Kontext zur Kunst ist es wichtig, die Arbeitsweise und Möglichkeiten der künstlichen Intelligenzen abzugrenzen. Diese Algorithmen arbeiten auf der Basis von vorhandenen Informationen, mit welchen sie trainiert wurden. Diese Informationen werden mit Hilfe von Sprachmodellen für uns aufbereitet. Das heißt, der Computer ist nicht kreativ, vielmehr ermittelt er seine Ergebnisse auf Basis von vorhandenen Daten, die in mathematische Modelle übertragen wurden. Das ist noch keine echte Kreativität. Die Analyse und Aufbereitung vorhandener Daten funktionieren aber schon sehr gut.<br>Unsere Handbücher umfassen viele Tausend Seiten und für die Benutzer kann eine Suche nach Informationen zeitaufwendig werden. Unsere KI-Hilfe gestattet eine in natürlicher Sprache formulierte Frage und die künstliche Intelligenz stellt die Informationen zusammen und formuliert eine natürlichsprachige Antwort. Auf diese Weise erweitert die KI die Fähigkeiten des Fragenden.<br>Im nächsten Schritt der KI-Evolution werden die Themen und Daten des eigenen Hauses betrachtet. Wir bereiten dies mit unserem Modul KOKOS.event Dashboard vor. Es gestattet derzeit schon die ad hoc Anzeige unterschiedlichster Fakten aus dem KOKOS.event-System. Dies kann beispielsweise als Frühwarnsystem genutzt werden, wenn die Anzahl der Überstunden ansteigen oder die Auslastung der Probenzeiten überproportional steigt.<br>Künstliche Intelligenzen bieten aufgrund der Sprachanalysefähigkeit und der Möglichkeit das Ergebnis sprachlich aufzubereiten, die Möglichkeit, Fragen an das System zu stellen, die ein Computersystem nicht beantworten könnte, wenn der Programmierer dies nicht zuvor in Form von Algorithmen erdacht hat.<br>Schließlich werden die derzeit schon existenten, aber mit Vorsicht zu betrachtenden Protokolle Verwendung finden, die es ermöglichen, dass künstliche Intelligenz das Programm oder gar technisches Gerät bedient. Im Dialog mit der künstlichen Intelligenz wird es möglich sein, die Umsetzung des kreativen Prozesses bezüglich informationeller, insbesondere finanzieller und technischer Parameter in Echtzeit zu begleiten.<br>Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass die künstliche Intelligenz in nahezu allen Bereichen des Spielbetriebs Optimierungen ermöglichen wird. Aus heutiger Sicht wird sie für den Kunstschaffenden ein Werkzeug sein, ihn jedoch nicht ersetzen.</p>



<p><strong>tma: </strong>Können Sie ein Beispiel nennen, wie eine solche umfangreichere KI-Lösung im Alltag einer Intendanz oder Verwaltungsdirektion aussehen könnte? Welche Art von Management-Insights könnten Theaterleitungen durch KI zukünftig erwarten, die heute noch nicht oder nur mit großem Aufwand verfügbar sind?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Stellen Sie sich vor, eine Rolle in einer Oper ist zu besetzen und die favorisierte Person ist nicht verfügbar. Eine KI böte mir nun die Möglichkeit, eine Abfrage zu starten, die unsere vorhandenen Datenbestände untersucht, dabei meine unterschiedlichsten Präferenzen (Repertoire, Stimmlage, Kosten, Wohnort, Agentur, Kalender und sogar Zusammenarbeit) beachtet und als Ergebnis eine Präferenzliste mit Kontaktdaten und voraussichtlichen Kosten inklusive Begründungen liefert. Die Arbeitszeitersparnis ist enorm.</p>



<p><strong>tma: </strong>Welche Erfahrungen haben Theater bisher mit der KI gestützten Freitextabfrage in der Softwaredokumentation gemacht – wo liegen die größten Effizienzgewinne?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Als Rückmeldungen insbesondere bei unseren Anwendertreffen erreicht mich die Aussage, wir mögen doch die Dokumentationen etwas leichtgewichtiger gestalten, weil das spezielle Vokabular und die Beschreibungen einen tieferen Einstieg in die Thematik erforderlich machen. Auf der anderen Seite wünschen sich manche Benutzer mehr Einblick in die Wirkweise, um das System noch besser auf ihre Anforderungen einzustellen. Hier kann eine künstliche Intelligenz ihre Stärke ausspielen. Die angefragte Information wird aus den diversen Handbüchern herausgesucht und in einer natürlichsprachlichen Antwort bereitgestellt. Wenn der Benutzer möchte, kann er nun seine Frage im Dialog mit der KI präzisieren, um tiefer in das Thema einzutauchen. Das ist schon eine tolle Sache.</p>



<p><strong>tma:</strong> Gerade die zunehmend komplexer werdenden Regelwerke des NV-Bühne stellen häufig eine Herausforderung für Personaldisposition und Abrechnung dar. Inwieweit kann KI helfen, diese Aufgaben besser zu beherrschen?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Wir können schon seit einiger Zeit feststellen, dass Tarifverträge im deutschsprachigen Raum sehr hohe Anforderungen an die Planenden stellen. Verschiedene Paragrafen bedingen sich gegenseitig und erhöhen damit extrem die Komplexität der Planung. Es ist aber ein Unterschied, ob ich eine natürlichsprachige Zusammenfassung eines Tarifvertrags wünsche oder ob eine Jahresplanung unter Beachtung unterschiedlichster Optimierungsszenarien stattfinden muss, bei denen ein Fehler einen Vertragsbruch darstellt oder zu Mehrzahlungen führt, die man tunlichst vermeiden möchte.<br>Wir nutzen hier somit derzeit keine künstliche Intelligenz, um die Validität der Planung zu prüfen. Vielmehr bieten wir einen NV-Bühne-Assistenten, der mit Hilfe von herkömmlicher Programmierung arbeitet und dem Planer potenzielle Vertragsverstöße anzeigt. Die Planenden können dann selbst entscheiden, wie sie bei diesem Problem verfahren.</p>



<p><strong>tma: </strong>Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Voraussetzungen, damit Theater in Zukunft noch effizienter werden können? Wo sehen Sie derzeit noch große Barrieren?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel:</strong> Ich sehe hier vor allem als nächste Schritte eine weitergehende Vernetzung der Arbeitsprozesse. Und natürlich betrachte ich eine Auflösung des herkömmlichen Abteilungsdenkens vorrangig im Sinne einer Vernetzung durch Digitalisierung. Hierbei können beispielsweise Mitarbeiterportale wie unser PeM.Web die Personalabteilungen von standardisierten Prozessen und Formularen entlasten. Dies macht insbesondere deshalb Sinn, weil aufgrund der erhöhten Anforderungen, wie sie beispielsweise aufgrund der Kontrolle der Nebenbedingungen eines NV-Bühne-Tarifvertrags erwachsen, zeitliche Freiräume für diese neuen Aufgaben geschaffen werden müssen.<br>Ein nicht geringer Anteil der Arbeit von Dispositionen ist das Aufbereiten und Verteilen des aktuellen Planungsstands. Es gibt jedoch inzwischen die Möglichkeit, Dienst- und Terminplanungen in einem Mitarbeiterportal zur Verfügung zu stellen. Hier holt sich der Mitarbeiter die aktuelle Information, wenn er sie benötigt, also ein Pull anstatt eines Push. Es ist sogar möglich, die aktuelle Terminplanung auf Wunsch direkt dem Mobiltelefon des Mitarbeiters oder Gastkünstlers zu übergeben. Die Nutzer haben dann auf Wunsch den Dienst- oder Terminplan immer aktuell im persönlichen Kalender, ohne dass sich ein Mitarbeiter um die Verteilung der Daten kümmern muss.</p>



<p><strong>tma: </strong>Viele Theater arbeiten mit historisch gewachsenen Analysetools. Exceltabellen sind in den verschiedenen Planungsbereichen immer noch vielfach verbreitet. Welche Herausforderungen sehen Sie da auf die Theater zukommen?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Sind die Excel-Tabellen sehr einfach gehalten, bilden Sie die Controlling-Realität oft unzureichend ab. Mit fortschreitender Komplexität verkommen diese Excel-Tabellen jedoch zu unverständlichen Formel-Ungetümen, die in der Regel nur noch von einer Person gepflegt werden können. Diese Arbeitsweise ist nicht nur überholt, sie ist aus kaufmännischer Sicht auch verantwortungslos. Mit dem Mitarbeiter verliert das Theater dann vorhersehbar sein Know how. Es gilt hier nachvollziehbare Prozesse zu definieren und zu dokumentieren. Mit einer Budgetmanagement-Lösung sind die Prozesse dokumentiert, nachvollziehbar und unterliegen automatisch einer Weiterentwicklung. Verstehen Sie mich richtig, Tabellenkalkulationen werden aufgrund ihrer Möglichkeiten weiterhin vielfältig und erfolgreich im Einsatz sein. Im Rahmen eines strategischen Controllings gilt es jedoch zeitlich weitreichende Lösungsansätze zu wählen.</p>



<p><strong>tma: </strong>Welche Bedeutung haben für Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise Schnittstellen und Datenaustausch mit Ticketsystemen? Was fehlt aus Ihrer Sicht, um hier weiterzukommen?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel:</strong> Auf diesem Gebiet bin ich etwas desillusioniert. Wie ich schon vorhin angedeutet habe, bin ich der Meinung, dass eine Vernetzung von Information und eine gestärkte Zusammenarbeit dem Gesamtsystem Kultur zuarbeitet. Wir versuchen mit KOKOS.event Schnittstellen zu allen relevanten Systemen zu schaffen, um den Aufwand von Doppelerfassungen, Planänderungen und den dadurch entstehenden Korrekturen zu reduzieren. In den vergangenen 10 Jahren ist es uns aber trotz aller Bemühungen nicht gelungen, auch nur einen Anbieter von Ticket-Verkaufssystemen im deutschsprachigen Raum transparent und vollständig in die KOKOS.event Prozesse einzubinden. Die Schnittstellen sind unvollständig, Daten werden nicht geteilt. Das ist engstirnig und nicht im Sinn des Kunden. Kürzlich haben wir eine Schnittstelle zu einem isländischen Ticketverkäufer gebaut. Hier ist man gedanklich weiter. Es stehen moderne, funktionierende Schnittstellen zur Verfügung. Die Zusammenarbeit war gut. Das Bessere ist des Guten Feind.</p>



<p><strong>tma: </strong>Können Sie ein Beispiel für eine Kulturinstitution nennen, wo die Vernetzung der Systeme und Analyse der Daten bereits optimal umgesetzt wird?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Ich möchte nicht einzelne Theatergesellschaften nennen. Allgemein scheint es mir jedoch, dass bei unserem Nachbarn Österreich für die genannten Optimierung größere Budgets eingeplant werden, als dies in Deutschland der Fall ist. Dies resultiert dann auch in hoher Qualität. Konkret handelt es sich hier beispielsweise um ein gestärktes Controlling, optimierte Marketingprozesse und eine intensivere Nutzung von digitalen Verbesserungsmöglichkeiten.</p>



<p><strong>tma: </strong>Wie nehmen Sie die Mitarbeitenden in Verwaltung und Disposition mit auf dem Weg zur KI-Nutzung?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>Auf dem diesjährigen Anwendertreffen hatten wir eine Rundfrage vorbereitet, welche etwas mehr als 10 potenzielle Erweiterungen aufgeführt hat. Es wurde gefragt, welches Thema das größte Interesse bei den Anwendern und Anwenderinnen hervorruft. Mit großem Abstand wurde hier eine Unterstützung durch künstliche Intelligenz genannt. Wir können also konstatieren, dass wir niemand mitnehmen müssen. Wir gehen den Weg vielmehr gemeinsam. Mein Gefühl ist, dass die künstliche Intelligenz richtig genutzt, einfach ein weiterer Pfeil im Köcher ist. Wir wappnen uns mit diesem neuen Werkzeug für die Unwägbarkeiten und Fragestellungen, die auf uns zukommen.</p>



<p><strong>tma: </strong>Wenn Sie einen Blick in die Zukunft werfen – welche Rolle wird Ihrer Meinung nach KI im Jahr 2030 im Management von Theatern spielen?</p>



<p><strong>Matthias Hirschbiegel: </strong>In weiterer Zukunft werden künstliche Intelligenzen die Arbeitsprozesse begleiten. Sie erkennen selbstständig potenzielle Probleme und werden das Augenmerk auf bisher Unbemerktes lenken. Schnittstellen zu allen erdenklichen Geräten bieten einen Datenaustausch bis zur Bühnentechnik. Die Integration aller Abteilungen des Theaters wird voranschreiten und die künstliche Intelligenz wird unterstützen, wenn mir Wissen über Arbeitsprozesse und Werkzeuge fehlt. Abfragen auf meinen Datenbeständen werden durch die KI unterstützt und aufbereitet. Der Mensch kontrolliert jedoch die Sinnhaftigkeit der Ergebnisse und bleibt das Regulativ. Ohne grundlegende Änderungen an der Arbeitsweise der KI darf diese dem Menschen nur zuarbeiten, da eine Endkontrolle essenziell ist.</p>



<p></p>
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		<title>Neue Festivalstudie: Klassikfestivals zuversichtlich, andere Genres unsicher</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neue-festivalstudie-klassikfestivals-zuversichtlich-andere-genres-unsicher/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 10:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Foto: Daniel Dittus</p>



<p>Die erstmals genreübergreifend durchgeführte Festivalstudie liefert wertvolle Einblicke in Struktur, Finanzierung und Bedeutung der rund 1.800 Musikfestivals in Deutschland. Allerdings ist zu beachten: Nur etwas mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) aller Festivals hat tatsächlich an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen also wichtige Tendenzen, spiegeln aber nicht die gesamte Szene vollständig wider und können nur mit Einschränkung als repräsentativ für die äußerst heterogene Szene der Musikfestivals gelten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Stabilität, mehr Förderung: Klassikfestivals im Vorteil</h2>



<p>Die Angaben, die in der Studie Klassik- und Neue-Musik-Festivals zugeschrieben werden, zeichnen folgendes Bild:</p>



<p><strong>Stabilere Finanzen:</strong> Klassikfestivals erzielen im Schnitt eher ausgeglichene Haushalte. Rund 40 Prozent ihres Budgets stammen aus öffentlicher Förderung, zusätzlich spielen private Mäzene und Stiftungen eine wichtige Rolle. Damit unterscheiden sie sich deutlich von Popularmusikfestivals, die stärker marktorientiert und risikobehaftet agieren.</p>



<p><strong>Höhere Honoraranteile: </strong>Bei Klassikfestivals fließen fast die Hälfte der Ausgaben (48 Prozent) direkt in Künstler:innenhonorare – ein deutlich höherer Anteil als bei den meisten anderen Genres.</p>



<p><strong>Optimistischere Perspektive: </strong>82 Prozent der Klassikfestivals rechnen mit einer sicheren Fortführung, während Popularmusik- und Jazzfestivals ihre Zukunft weit skeptischer einschätzen.</p>



<p><strong>Nachhaltigkeit und Diversität: </strong>Klassikfestivals zeigen sich bei ökologischen Maßnahmen engagiert, sind aber bei Fragen von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit noch zurückhaltender als andere Genres.</p>



<p><strong>Ehrenamt: </strong>Auch in der Klassik spielt freiwilliges Engagement eine tragende Rolle, wenn auch etwas seltener als bei Popularmusikfestivals.</p>



<p>Vor dem Hintergrund, dass die erhaltenen Informationen lediglich die Situation einer Minderheit der Festivals wiedergeben, ergeben sich Hinweise auf Handlungsfelder: Klassik- und Neue-Musik-Festivals verfügen im Vergleich über stabilere Strukturen und Zukunftsaussichten. Zugleich wird sichtbar, dass Fragen von Diversität, Teilhabe und nachhaltiger Finanzierung weiterhin zentrale Herausforderungen bleiben.</p>



<p><a href="https://miz.org/de/fokus/festivalstudie">Hier geht es zur Stduie</a></p>
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		<title>Bundesweiter Warnstreik an über 80 Theatern und Konzerthäusern</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/bundesweiter-warnstreik-an-ueber-80-theatern-und-konzerthaeusern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 11:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Andreas Glöckner auf Pixabay Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/onkelglocke-12931647/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Andreas Glöckner</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Pixabay</a></p>



<p>Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 Minuten die Arbeit still. Mit großer Beteiligung haben sich erneut mehrere tausend Künstler*innen und künstlerisch-technisch Beschäftigte an der gemeinsamen Arbeitskampfmaßnahme der vier Künstler*innengewerkschaften VdO, unisono, GDBA und BFFS an mehr als 80 Theatern und Konzerthäusern beteiligt.</p>



<p>Die Teilnehmenden kamen aus allen Berufsgruppen: Schauspieler:innen, Chorsänger:innen, Musiktheatersolist:innen, Tänzer:innen, Orchestermusiker:innen, Puppenspieler:innen, Mitarbeitende aus den Betriebsbüros, Mitarbeitende der technischen Bereiche, Mitarbeitende aus Kostüm und Maske, Assistierende, Dramaturg:innen, Studienleiter:innen und viele mehr.</p>



<p>Die überwältigende Beteiligung zeigt, dass die Forderung nach einer vollen Übernahme des TVöD-Abschlusses breite Unterstützung unter den Beschäftigten findet, die derzeit auf Basis der Tarifverträge NV Bühne und TVK arbeiten.</p>



<p>Im Fokus der gewerkschaftlichen Forderungen stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erhöhung der Grundvergütungen und Tätigkeitszulagen (TVK)<ul><li>um 3 Prozent (mind. 110 Euro) zum 1. April 2025</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>um weitere 2,8 Prozent zum 1. Mai 2026</li>
</ul>
</li>



<li>Anhebung der Zuwendung (13. Gehalt, bzw. Sommer-/Weihnachtsgeld) auf 85 Prozent</li>



<li>Ein individueller freier Urlaubstag pro Jahr</li>



<li>Überführung der Schichtzulagenerhöhung von 60 Euro in die Grundvergütung</li>
</ul>



<p>„Die Beteiligung war deutlich und entschlossen. Sie zeigt, dass die Kolleg*innen für eine gerechte und gleichwertige Bezahlung einstehen“, so Heinrich Schafmeister, Tarifbevollmächtigter des BFFS.</p>



<p>Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA, betont: „Der Warnstreik war notwendig, weil der Deutsche Bühnenverein eine gleichwertige Übernahme des TVöD-Abschlusses bislang noch verweigert. Mit dieser Aktion erhöhen wir den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde.“</p>



<p>„Es geht um die materielle Anerkennung unserer künstlerischen Arbeit. Die Beschäftigten im Theater- und Konzertbereich müssen anderen Gruppen im öffentlichen Dienst gleichgestellt bleiben“, sagt Robin von Olshausen, Geschäftsführer von unisono.</p>



<p>&nbsp;„Unsere Forderungen sind klar, begründet und notwendig. Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen – der heutige Tag war ein unmissverständliches Signal in diese Richtung“, ergänzt Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO.</p>



<p>&nbsp;Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25. Juni 2025 statt. Die vier Partnergewerkschaften zeigen sich entschlossen, weiter für die berechtigten Interessen der Künstler*innen und Bühnenbeschäftigten einzutreten – notfalls auch mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen.<br><br></p>
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