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	<title>Management &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Management &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<item>
		<title>Körperliche Übergriffe im Kulturbereich nehmen zu</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/koerperliche-uebergriffe-im-kulturbereich-nehmen-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Team der Beraterinnen von Themis, der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh-, Musik- und Theaterbranche hat 2025 insgesamt über 600 &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Team der Beraterinnen von Themis, der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh-, Musik- und Theaterbranche hat 2025 insgesamt über 600 Beratungsgespräche geführt. Auffallend daran ist, dass sich verändernde Verhältnis von Fällen nichtkörperlicher sexueller Übergriffe (‚verbaler/non-verbaler oder digitaler sexueller Belästigung und Gewalt‘) zu Fällen ‚körperlicher sexueller Belästigung‘ und ‚Vergewaltigungen‘, wie es in einer Meldung von Themis heißt. Von den 105 Erstkontakten suchten 55 Betroffene Beratung wegen körperlicher sexueller Belästigungen und 13 wegen Vergewaltigungen und 37, also etwas mehr als 1/3, Hilfe wegen ‚verbaler/non-verbaler oder digitaler sexueller Belästigung und Gewalt‘. Der Trend setzt sich 2026 fort. Bereits 20 Hilfesuchende haben sich in den ersten drei Monaten 2026 wegen körperlicher Übergriffe an die Themis Vertrauensstelle gewendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Zahlen bestätigen erneut, dass von sexueller Belästigung und Gewalt überwiegend Frauen betroffen sind. Die Anzahl der bei der Themis Vertrauensstelle gemeldeten Übergriffe an Frauen überwog mit über 70% deutlich. Umgekehrt gingen Belästigungen oder Missbräuche in über 80% aller Fälle von Männern sowie in der großen Mehrzahl der geschilderten Belästigungssituationen von Vorgesetzten oder höhergestellten Personen aus.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem erweiterten Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmen und Institutionen der Kultur- und Medienbranche, erhalten Arbeitgebende eine kostengünstige Möglichkeit, ihre gesetzlich zwingend erforderlichen Beschwerdestellen im komplexen Thema der sexuellen Belästigung zu qualifizieren. Die Themis Vertrauensstelle berät zudem seit April komplett ortsunabhängig nun auch per Chat, Video oder Mail. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontakt: <a href="https://www.themis-vertrauensstelle.de">themis-vertrauensstelle.de</a></p>
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		<title>MARI übernimmt ATG ENTERTAINMENT</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mari-uebernimmt-atg-entertainment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 16:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ATG Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Mari]]></category>
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					<description><![CDATA[MARI, das von Ariel Emanuel gegründete globale Unternehmen für Live-Entertainment und Events, hat bekannt gegeben, eine Vereinbarung zur Übernahme von ATG Entertainment von Providence Equity &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">MARI, das von Ariel Emanuel gegründete globale Unternehmen für Live-Entertainment und Events, hat bekannt gegeben, eine Vereinbarung zur Übernahme von ATG Entertainment von Providence Equity Partners L.L.C. („Providence“) geschlossen zu haben.<br><br>ATG Entertainment zählt zu den führenden internationalen Theaterunternehmen und ist in den Bereichen Venue-Betrieb, Produktion und Ticketing tätig. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen kartellrechtlichen Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen. Bis zum Abschluss werden MARI und ATG Entertainment weiterhin als<br>eigenständige Unternehmen operieren.<br><br>ATG Entertainment betreibt ein Portfolio von 70 Spielstätten in Großbritannien, den USA, Deutschland und Spanien, darunter sieben Theater am Broadway und zehn im Londoner West End sowie ein umfangreiches Netzwerk regionaler Theater. In den Spielstätten finden jährlich rund 16.000 Vorstellungen für mehr als 18 Millionen Besucherinnen und Besucher statt. Darüber hinaus produziert und koproduziert ATG Entertainment Werke für das West End und den Broadway und ist dabei ein vertrauensvoller Partner für führende Produzenten und kreative Partner. In Deutschland bringt ATG Entertainment erfolgreiche Produktionen wie „Moulin Rouge! Das Musical“, „Das Phantom der Oper“ und „STARLIGHT EXPRESS“ auf die Bühne.<br><br>Zum globalen Portfolio von MARI gehören Veranstaltungen und Event-Formate aus den Bereichen Sport, Kunst, Entertainment und Lifestyle, darunter Frieze, Barrett-Jackson, die Miami Open, die Mutua Madrid Open, das Hyde Park Winter Wonderland sowie die Festivals im Hampton Court Palace und Blenheim Palace.<br><br>Mit der Übernahme baut MARI sein Engagement im Live-Entertainment weiter aus und ergänzt sein Portfolio um den Bereich Theater. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Überzeugung von der besonderen Bedeutung des Live-Entertainments und dessen Kraft, Menschen zusammenzubringen.<br><br>Nach Abschluss der Transaktion beabsichtigt MARI, die ATG-Theater langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie in ihre Modernisierung und ein verbessertes Besuchererlebnis zu investieren. Gleichzeitig sollen neue Produktionen, zum Vorteil von Publikum und Produzenten, unterstützt werden. Dieses Engagement gilt für das gesamte Portfolio, von den Regionaltheatern bis hin zum West End und Broadway. Im regionalen Netzwerk von ATG Entertainment möchte MARI die Rolle der Spielstätten vor Ort weiter stärken, neue Möglichkeiten für lokale Künstlerinnen und Künstler schaffen und den Zugang zu Live-Theater erweitern. ATG wird auch künftig unter seiner bestehenden Marke und Führung operieren und seine kreative Unabhängigkeit bewahren.<br><br>Ariel Emanuel, Gründer und Principal Investor von MARI: „Ich habe meine gesamte Karriere im Entertainment verbracht und meine Anfänge im Theater gemacht. Ich habe erlebt, wie sich die Branche immer wieder neu erfunden hat und Live-Erlebnisse sind dabei immer bedeutender geworden. Nichts bringt großartige Talente unmittelbarer mit ihrem Publikum zusammen. ATG hat auf dieser Grundlage eines der herausragendsten Theaterunternehmen der Welt aufgebaut. Für uns ist dies eine langfristige Investition in die Zukunft des Live- Entertainments.“<br><br>Mark Shapiro, Principal Investor und Vorstandsmitglied von MARI: „ATG verfügt über außergewöhnliche Spielstätten, ein erstklassiges Führungsteam und eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Realisierung ambitionierter Produktionen. Die ATG-Theater zu erhalten und zu modernisieren sowie das Besuchererlebnis weiter zu verbessern, hat für uns höchste Priorität. Die kreative Energie von MARI wird dabei eine starke Ergänzung sein. &#8222;<br><br>Melanie Smith, Global Chief Executive Officer von ATG Entertainment: „MARI versteht Live- Entertainment und was ATG am wichtigsten ist: unsere Theater, die Menschen dahinter und die Beziehungen, die wir zu Produzenten, Künstlern und dem Publikum aufgebaut haben. Das macht MARI zum richtigen zuhause für unser nächstes Kapitel. Wir freuen uns auf diese neue<br>Ära und danken Providence für die kontinuierliche Unterstützung in den vergangenen dreizehn Jahren. &#8222;<br><br>Sonia Friedman, Gründerin und Direktorin der Sonia Friedman Productions, einer Produktionspartnerin von ATG Entertainment: „Als Produzentin habe ich immer an die Kraft des Live-Theaters geglaubt, Menschen zusammenzubringen, Perspektiven zu hinterfragen und unvergessliche gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Unsere Branche braucht Partner, die bereit sind, langfristig zu denken, mit Überzeugung zu investieren und Kreativität mit echtem Ehrgeiz zu fördern. Was mich an MARI überzeugt, ist die umfassende Erfahrung im Bereich Live-Events in Verbindung mit dem Respekt vor kreativer Unabhängigkeit. Diese Kombination gibt uns die Chance, mutige neue Werke zu fördern, ein breiteres und vielfältigeres Publikum zu erreichen und die Zukunft des Live-Theaters für kommende Generationen zu stärken.“<br><br>Andrew Tisdale, Vice Chairman bei Providence: „Wir sind stolz darauf, ATG in den vergangenen dreizehn Jahren auf seinem Weg zu einem der weltweit führenden Live-Entertainment-Unternehmen begleitet zu haben. Gemeinsam haben wir die internationale Expansion vorangetrieben, in bedeutende Spielstätten investiert und das Unternehmen durch strategische Akquisitionen weiter gestärkt. Einen wesentlichen Anteil an dieser erfolgreichen Entwicklung hat das großartige ATG-Team, das während unserer Beteiligung kontinuierlich gewachsen ist und das Unternehmen entscheidend mitgeprägt hat. Wir sind überzeugt, dass ATG bestens für das nächste Kapitel aufgestellt ist und mit MARI den richtigen Partner an seiner<br>Seite hat, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen. Wir wünschen dem gesamten ATG-Team alles Gute.“<br><br>Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Als Finanzberater für MARI fungierten The Raine Group und Moelis &amp; Company, als Rechtsberater Akin Gump Strauss Hauer &amp; Feld LLP und als Steuerberater EY. LionTree fungierte als federführender Finanzberater und Kirkland &amp; Ellis LLP als Rechtsberater für ATG und Providence. Goldman Sachs, Jefferies und Barron International Group waren ebenfalls als Finanzberater für ATG und Providence tätig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie: Umwegrentabilität erstmals wissenschaftlich belegt</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neue-studie-umwegrentabilitaet-erstmals-wissenschaftlich-belegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 15:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Standortfaktor]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“ liefert für die kulturpolitische Diskussion eine zentrale Botschaft: Öffentliche Ausgaben für Kultur sind nicht allein als Zuschüsse zur &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“ liefert für die kulturpolitische Diskussion eine zentrale Botschaft: Öffentliche Ausgaben für Kultur sind nicht allein als Zuschüsse zur Finanzierung künstlerischer Programme zu betrachten. Sie sind Investitionen in wirtschaftliche Wertschöpfung, Beschäftigung, Tourismus, Fachkräftegewinnung, Lebensqualität und die gesellschaftliche Infrastruktur eines Standorts. Gerade Theater, Opernhäuser, Musical- und Revuebühnen, Konzerthäuser sowie große Klassik- und Open-Air-Formate wirken weit über ihren jeweiligen Spielbetrieb hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bühnen sind wirtschaftlich produktive Infrastrukturen<br>Für die untersuchten Berliner Kultureinrichtungen errechnet die Studie im Durchschnitt eine Umwegrentabilität von 3,56: Jedem Euro öffentlicher Förderung stehen mehr als 3,50 Euro wirtschaftliche Effekte innerhalb der Stadt gegenüber. Für Sprechtheater ergibt sich ein Faktor von 3,48, für Oper und Ballett von 2,70 und für Konzerthäuser von 5,10. Diese Werte bedeuten nicht, dass die Förderung vollständig als Geld an den öffentlichen Haushalt zurückfließt. Sie zeigen aber, welches Volumen an Beschäftigung, Aufträgen, Konsum, Steuern und Sozialabgaben durch die Einrichtungen ausgelöst wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die politische Argumentation ist dabei entscheidend: Große Bühnen sind personalintensive Betriebe, Ausbildungsstätten und Auftraggeber für Handwerk, Veranstaltungstechnik, Logistik, Sicherheit, Reinigung, Kommunikation, Gastronomie und zahlreiche weitere Dienstleistungen. Ihre wirtschaftliche Bedeutung liegt deshalb nicht nur in den Eintrittseinnahmen. Sie entsteht aus ihrem gesamten Produktionsbetrieb und aus der Nachfrage, die Beschäftigte und Publikum in der Region erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Publikum finanziert die Stadt mit<br>Den größten Teil der wirtschaftlichen Effekte verursachen vielfach die Besucherinnen und Besucher. Rund um einen Theater-, Opern- oder Konzertbesuch entstehen Ausgaben für Gastronomie, Hotellerie, Mobilität, Einzelhandel und weitere Freizeitangebote. Besonders publikumsstarke und überregional sichtbare Häuser erzeugen daher erhebliche Nachfrageeffekte in anderen Branchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Logik lässt sich auf Musicals, Festivals, Klassik-Open-Airs und andere herausgehobene Veranstaltungsformate übertragen, auch wenn sie in der Studie nicht jeweils als eigene Kategorie berechnet werden: Je stärker ein Angebot zusätzliche Besuche aus dem Umland oder Übernachtungsreisen auslöst, desto größer ist sein Nutzen für die lokale Besuchsökonomie. Kulturpolitik, Tourismuspolitik und Stadtmarketing sollten deshalb nicht getrennt voneinander agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Argument im Wettbewerb um Fachkräfte und Unternehmen<br>Fast 90 Prozent der befragten Berliner Unternehmen halten das Kulturangebot für wichtig, um neue Mitarbeitende zu gewinnen; rund 85 Prozent sehen einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiterbindung. Theater und klassische Konzerte werden dabei ausdrücklich als relevante Standortfaktoren genannt. Unternehmen verbinden Kultur zudem mit Lebensqualität, Reputation, Innovation und Teamzusammenhalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für andere Städte und Regionen ist dies besonders relevant: Wo Unternehmen um qualifizierte Beschäftigte konkurrieren, gehört ein hochwertiges Kulturangebot zur sogenannten weichen Infrastruktur – ähnlich wie Bildungsangebote, Mobilität oder attraktive öffentliche Räume. Ein Theater oder Konzerthaus ist damit nicht nur eine Einrichtung für das bestehende Publikum, sondern Teil des Leistungsversprechens eines Standorts gegenüber Fachkräften, Familien, Unternehmen und Investoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kultur schafft touristische Profile, die nicht beliebig austauschbar sind<br>In Berlin nennen 61 Prozent der Gäste Kunst und Kultur als Reisegrund. Kulturell motivierte Gäste bleiben im Durchschnitt länger und geben dadurch mehr Geld am Standort aus. Für andere Orte folgt daraus nicht, dass sie die Berliner Größenordnungen übernehmen können. Wohl aber zeigt sich ein allgemeines Prinzip: Theaterfestivals, Opernhäuser, Musicals, internationale Orchester, Sommertheater und Klassik-Open-Airs können unverwechselbare Reiseanlässe schaffen. Sie geben einer Stadt ein Profil, das sich nicht allein durch Handel, Gastronomie oder allgemeine Freizeitangebote herstellen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade an kleineren und mittleren Standorten kann die relative Bedeutung eines einzelnen Hauses sogar größer sein als in Berlin. In der Hauptstadt verteilt sich die Aufmerksamkeit auf eine außergewöhnlich hohe Zahl internationaler Attraktionen. Die Studie erklärt damit beispielsweise die im Berliner Vergleich niedrigere Umwegrentabilität der Oper: Nicht mangelnde Qualität, sondern die enorme Konkurrenz innerhalb des Kulturangebots begrenzt ihre Funktion als alleiniger Reiseanlass. In Städten mit einem klar herausgehobenen Theater-, Opern- oder Festivalprofil kann die einzelne Institution dagegen wesentlich stärker als touristischer und identitätsbildender Anker wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesellschaftliche Standortqualität<br>Die Legitimation öffentlicher Kulturförderung sollte dennoch nicht auf wirtschaftliche Kennzahlen reduziert werden. Bühnen schaffen kulturelle Bildung, demokratische Diskursräume, Begegnung und gemeinschaftliche Erfahrungen. Regelmäßige kulturelle Teilhabe steht laut Studie zudem in einem messbaren Zusammenhang mit Wohlbefinden und Lebensqualität. Klassische Einrichtungen können ihre Standortwirkung weiter erhöhen, wenn sie sich stärker als offene „Dritte Orte“ verstehen, Vermittlung, Outreach und Kooperationen ausbauen und auch außerhalb der Vorstellung sichtbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich verallgemeinern lässt<br>Die konkreten Berliner Multiplikatoren sind aufgrund der Größe der Stadt, des internationalen Tourismus, der hohen Angebotsdichte und der besonderen Hauptstadtfunktion nicht unmittelbar auf andere Kommunen übertragbar. Die Wirkungsmechanismen sind es jedoch:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kulturförderung sichert nicht nur Programme, sondern eine produktive Infrastruktur. Sie stabilisiert Beschäftigung und regionale Wertschöpfung, belebt Innenstädte und Abendökonomie, stärkt Tourismus und Stadtmarke, unterstützt Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte und schafft Räume für Bildung, Begegnung und gesellschaftliche Verständigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zentrale Satz gegenüber der Politik lautet deshalb: Theater, Opern und Konzerthäuser sind keine nachgeordneten freiwilligen Extras, die man sich erst nach Erledigung der „eigentlichen“ Standortpolitik leisten kann. Sie sind selbst ein wesentlicher Teil dieser Standortpolitik. Kürzungen verringern daher nicht nur das künstlerische Angebot. Sie schwächen zugleich Beschäftigung, Besucherwirtschaft, Attraktivität, Identität und Zukunftsfähigkeit eines Standorts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zur Studie:<br><a href="https://iktf.berlin/neue-iktf-studie-zeigt-jeder-euro-kulturfoerderung-bringt-berlin-mehr-als-350-euro-zurueck/">iktf.berlin/neue-iktf-studie-zeigt-jeder-euro-kulturfoerderung-bringt-berlin-mehr-als-350-euro-zurueck/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Themenheft des Bühnenvereins: must read für alle, die im Theatermanagement mitreden wollen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/must-read-fuer-alle-die-im-theatermanagement-mitreden-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 16:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Theatermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatistik]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; Benchmarks liefern Anhaltspunkte zu Reflektion über die eigene Situation sowie Strukturen und Gewichtungen. Und zudem können Datensammlungen genreweite Trends entlarven. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das alles einfacher und schneller geht, hat der Deutsche Bühnenverein, als Herausgeber der Werk- und Theaterstatistik, nun ein neues Theaterstatistikportals gestartet, über das Theater ihre Daten direkt eingeben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dies zu feiern, ist jetzt zudem das Themenheft »Daten-Theater« des Deutschen Bühnenvereins und der DEUTSCHEN BÜHNE erschienen. Die Publikation bietet einen Überblick über Theater- und Werkstatistik, grenzt beide Bereiche voneinander ab und verdeutlicht ihre Bedeutung für Theaterpraxis, wissenschaftliche Analysen und kulturpolitische Entscheidungen. Anhand von Beiträgen, Interviews und anschaulichen Grafiken werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Datenauswertungen dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kostenlose digitale Sonderheft steht hier zum Download bereit: <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;">https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ETC International Theatre Conference startet diese Woche in Göteborg</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/etc-international-theatre-conference-startet-diese-woche-in-goeteborg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 23.–26. April kommen rund 150 Theaterleiter:innen und Fachleute der darstellenden Künste aus über 30 Ländern im Göteborgs Stadsteater und Backa Teater zusammen. Die Konferenz &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 23.–26. April kommen rund 150 Theaterleiter:innen und Fachleute der darstellenden Künste aus über 30 Ländern im Göteborgs Stadsteater und Backa Teater zusammen. Die Konferenz vereint über 80 Theater aus ganz Europa und zählt zu den wichtigsten Treffpunkten für internationale Zusammenarbeit in den darstellenden Künsten. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto <em>Open to the World</em> und beleuchtet die Rolle des Theaters in Zeiten politischer und kultureller Veränderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heidi Wiley, Geschäftsführerin der European Theatre Convention: „In einer Zeit, in der sich viele Nationen nach innen wenden, feiert diese Konferenz die Offenheit für kulturellen Austausch sowie die Förderung von Diversität, Nachhaltigkeit und Innovation im Theater. Indem wir unsere Perspektiven für die Welt öffnen, bekräftigen wir die Rolle des Theaters als Raum für Dialog, Transformation und kollektive Vorstellungskraft. Gleichzeitig feiern wir einen historischen Meilenstein: Mehr als 50 % der ETC-Theater werden heute von Frauen geleitet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das Programm umfasst Vorträge, Workshops und Aufführungen. Zu den Höhepunkten zählen eine Keynote von Josette Bushell-Mingo OBE, Direktorin der Royal Central School of Speech and Drama in London, sowie Podiumsdiskussionen zur Rolle nationaler Theater in einer sich wandelnden politischen Landschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Programmhöhepunkt ist das Panel <em>National Theatres in a Changing Political Landscape</em>. Hier diskutieren Theaterleiter:innen aus ganz Europa, wie sich veränderte politische und kulturelle Rahmenbedingungen auf die darstellenden Künste auswirken – und welche Rolle internationale Zusammenarbeit beim Schutz der künstlerischen Freiheit spielen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmende sind unter anderem:<br>• Kitte Wagner, CEO des Royal Dramatic Theatre<br>• Kjersti Horn, Direktorin von Det Norske Teatret<br>• Martin Kukučka, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Prag<br>• Norbert Rakowski, Generalintendant und Künstlerischer Leiter des JK Opole Theatre<br>• Judith Videcoq, Referatsleiterin Creative Europe, Europäische Kommission</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Moderation übernimmt Frida Edman, CEO des Göteborgs Stadsteater. Das Programm behandelt außerdem Themen wie Führung, künstlerische Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten. Die Initiative <em>The 50%: Women in Leadership</em> hebt den Fortschritt bei der Gleichstellung hervor und markiert den Meilenstein, dass die Hälfte der öffentlich geförderten ETC-Mitgliedstheater von Frauen geleitet wird. Darüber hinaus bietet die Konferenz eine nordische Perspektive auf internationale Zusammenarbeit sowie Diskussionen zur europäischen Kulturpolitik und zu zukünftigen Kooperationsprojekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frida Edman, CEO des Göteborgs Stadsteater: „Die Entscheidung der European Theatre Convention, ihre Konferenz in Göteborg auszurichten, ist eine Anerkennung unserer internationalen Position – sowohl als zeitgenössische Theaterinstitution als auch als Kulturstadt. Für uns ist internationaler Austausch ein zentraler Bestandteil unseres Auftrags – er ist in unserem Mandat verankert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.europeantheatre.eu/page/activities/professional-development/etc-international-theatre-conferences/gothenburg-2026?mc_cid=39c2deee88&amp;mc_eid=e899b0908f">Link zum Event</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Online-Portal bündelt Wissen zur Musikwirtschaft</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neues-online-portal-buendelt-wissen-zur-musikwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Musikinformationszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlervermittler]]></category>
		<category><![CDATA[Live Entertainemnt]]></category>
		<category><![CDATA[miz]]></category>
		<category><![CDATA[Musikwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Örtliche Veranstalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem neuen Themenportal Musikwirtschaft schafft das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) erstmals einen zentralen Zugang zu aktuellen Daten und Analysen über die Musikwirtschaft in Deutschland. Ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Themenportal Musikwirtschaft schafft das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) erstmals einen zentralen Zugang zu aktuellen Daten und Analysen über die Musikwirtschaft in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt auf den Veränderungen der Branche durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Internationalisierung. Das Online-Angebot beleuchtet die einzelnen Teilmärkte vom Musikinstrumentenbau bis zum <strong><a href="https://miz.org/de/beitraege/live-entertainment">Live Entertainment </a></strong>und bündelt Fachbeiträge, statistische Daten, zentrale Studien sowie Branchenverzeichnisse von Unternehmen und Institutionen. Damit macht das neue Angebot die komplexen Strukturen und Entwicklungen der Branche systematisch sichtbar. Das Themenportal „Musikwirtschaft“ ist abrufbar unter <a href="https://miz.org/de/themen/musikwirtschaft" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://miz.org/de/themen/musikwirtschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Portals stehen analytische Fachbeiträge zu den zentralen Branchen der Musikwirtschaft: von Kreativen, Musikverlagen und Verwertungsgesellschaften über Live Entertainment und den Recorded-Music-Markt bis hin zu Musikinstrumentenbau und Musikfachhandel. Die Beiträge analysieren Strukturen und Marktmechanismen, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und machen die vielfältigen Verflechtungen zwischen den einzelnen Bereichen sichtbar. Herausforderungen wie die Veränderung des Recorded-Music-Markts durch Streaming und KI werden ebenso aufgegriffen wie der Konkurrenzdruck durch Billigimporte im Musikinstrumentenbau oder erhöhte Ticketpreise im Live-Segment durch Teuerungen bei Gagen, Mieten und Personal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erarbeitet wurden die Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, darunter Prof. Dr. Martin Lücke (Macromedia University), Prof. Dr. David-Emil Wickström (Popakademie Baden-Württemberg), Ruprecht Langer (Deutsches Musikarchiv), Prof. Dr. Enrico Weller (Westsächsische Hochschule Zwickau), Prof. Jens Michow (Fachanwalt für Veranstaltungs- und Medienrecht), Dr. Alexander Thamer (Fachanwalt für Urheberrecht), Birgit Böcher (Verband Deutscher Musikverlage/Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte) sowie Dr. Christiane Albiez (ehem. Schott Music) und Prof. Dr. Christian Baierle (ROBA Music Publishing).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Fachbeiträge hinaus bietet das Themenportal einen umfassenden Zugang zu Daten und Akteuren der Branche: Ein recherchierbares Verzeichnis von Unternehmen, Verbänden und Institutionen ermöglicht differenzierte Einblicke in Strukturen und Tätigkeitsfelder der Musikwirtschaft. Ergänzt wird dieses Angebot durch den Musikatlas, der die Akteure geografisch abbildet und regionale Schwerpunkte sichtbar macht. Statistiken, Studien, musikpolitische Dokumente, ein Tutorial zum Urheberrecht sowie Hinweise auf Tagungen und Weiterbildungen erweitern das Informationsangebot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ermöglicht das Deutsche Musikinformationszentrum, eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, einen zentralen, vernetzten Zugang zur Musikwirtschaft in Deutschland – als Grundlage für Recherche, Analyse und Einordnung für Politik, Branche, Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit. Entwickelt wurde das Themenportal in Zusammenarbeit mit Martin Lücke und in konzeptioneller Abstimmung mit dem Forum Musikwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>VIBUS-Übernahme: Interview mit Johannes Tolle, Geschäftsführer Reservix GmbH</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/vibus-uebernahme-interview-mit-johannes-tolle-geschaeftsfuehrer-reservix-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketing]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Reservix]]></category>
		<category><![CDATA[SWH Software]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Neumann]]></category>
		<category><![CDATA[Vibus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der Übernahme des Ticketing-Anbieters Vibus durch die Reservix GmbH sowie der angekündigten Abschaltung der Vibus-Software Ende September schreitet die Konsolidierung im Markt für Ticketing-Plattformen im Veranstaltungssektor weiter voran. Für viele Kultureinrichtungen, die seit Jahrzehnten auf Vibus setzen, stellt sich nicht nur eine technisch-organisatorische, sondern auch eine strategische Frage: Wie viel Eigenständigkeit ist im Ticketing künftig möglich?<br><br>Vibus, 1989 gegründet und zuletzt mit rund 16 Mitarbeitenden aktiv, präsentierte sich seit mehr als 35 Jahren als vergleichsweise unabhängiges Modell im Ticketing. Die modular aufgebaute Software ermöglichte individuell zugeschnittene Lösungspakete – vom klassischen Ticketverkauf über Gutschein- und Abonnementmodelle bis hin zu Cross-Selling-Ansätzen etwa im Merchandise-Bereich. Nutzer<em>innen hatten die Möglichkeit, sowohl im Inhouse-Betrieb als auch mit einer ASP-/SaaS-Lösung zu arbeiten. Zugleich bot Vibus seinen Kund</em>innen ein hohes Maß an Kontrolle: Datenhoheit, flexible Gebührenstrukturen und direkte Zahlungsflüsse auf eigene Konten waren zentrale Argumente für viele Häuser, die ihre Vertriebsprozesse bewusst selbst steuern wollten. Genau diese Aspekte stehen nun im Fokus, wenn es um die zukünftige Ausrichtung unter dem Dach eines anderen Ticketing-Anbieters geht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Perspektiven sich für bisherige Vibus-Nutzer*innen ergeben – und wie wird sich die Marktstruktur im Ticketing weiterhin verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im folgenden Interview gibt der Geschäftsführer von Reservix, Johannes Tolle, Einblicke in die strategischen Ziele, die Integration und die Auswirkungen für Veranstalter und Kultureinrichtungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">tma: Herr Tolle, was hat für Sie den Ausschlag für die Übernahme von Vibus gegeben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannes Tolle: Es ist ganz simpel:    &#8230; jetzt mehr lesen als Abonnent*in. <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/abonnieren/">Hier registrieren</a></p>
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		<title>Streit um NV Bühne geht weiter</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/streit-um-nv-buehne-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[NV Bühne]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. Wie es in der Meldung des Duetschen Bühnenvereins heißt, tritt der NV Bühne&nbsp; zunächst</p>



<p class="wp-block-paragraph">nicht vollständig außer Kraft, da die VdO weiterhin zu dem Tarifvertrag stehe. Damit gelten nach Meldung des Deutschen Bühenvereins &nbsp;die aktuellen Bestimmungen für alle Arbeitsverträge, die bis zum 30. Juni 2026 auf Basis des NV Bühne abgeschlossen wurden oder noch werden – möglich ist das durch die arbeitsvertragliche Bezugnahme. Mit Beschäftigten, die ab dem 1. Juli 2026 eingestellt werden und die keine VdO-Mitglieder sind, könnten vom NV Bühne abweichende Regelungen vereinbart werden. Damit könnten andere Arbeitsbedingungen aber auch andere Vergütungen als im NV Bühne vorgesehen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein stehe nach eigener Aussage weiter zum Tarifvertrag NV Bühne. Demnach sollen die Verhandlungen zum NV Bühne Anfang 2026 fortgesetzt werden. Weitere Runden seien bereits bis Sommer geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisch werden die Gewerkschaftsforderungen von den Arbeitgebervertretern vor allem aufgrund des enorm gestiegenen Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gesehen, die sich auch in den Budgets der Theater deutlich widerspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Termin-Tipp:  Digitales int. Tanzmeeting startet am 11. Februar</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/termin-tipp-digitales-int-tanzmeeting-startet-am-11-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 11:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[International Dance Dialogue]]></category>
		<category><![CDATA[internationales tanzmeeting]]></category>
		<category><![CDATA[nrw landesbuero tanz]]></category>
		<category><![CDATA[NRW meets ...]]></category>
		<category><![CDATA[tanzmeeting]]></category>
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					<description><![CDATA[Das nrw landesbuero tanz startet mit dem internationalen tanzmeeting 2026 eine digitale Veranstaltungsreihe für internationalen Austausch und fachlichen Dialog im zeitgenössischen Tanz. Für 2026 sind &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das nrw landesbuero tanz startet mit dem internationalen tanzmeeting 2026 eine digitale Veranstaltungsreihe für internationalen Austausch und fachlichen Dialog im zeitgenössischen Tanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für 2026 sind zwei digitale Formate geplant, die, über das Jahr verteilt, jeweils vier Veranstaltungen umfassen, die sich an Tanzschaffende, Veranstalter:innen, Produzent:innen und Kulturinstitutionen aus NRW und weltweit richten:<br><br><strong>„NRW meets … International Dance“ </strong>bringt Tanzprofessionals aus Nordrhein-Westfalen mit Kolleg:innen aus anderen Ländern und Regionen zusammen. Im Fokus der Netzwerktreffen stehen internationale Distribution, Kooperationen, Gastspiele, Partnerschaften und kulturpolitische Rahmenbedingungen.<br><br><strong>„Talk &amp; Connect – International Dance Dialogue“</strong> widmet sich dem Diskurs über Themen im internationalen Kontext und greift dabei Arbeitsformen, faire Bedingungen im Veranstaltungs- und Touringbereich sowie Diversität und Zugänglichkeit im kuratorischen Kontext und Mobilität und Nachhaltigkeit im künstlerischen Zusammenhang auf.<br><br><strong>Erste Termine</strong><br><strong><br>NRW meets… International Dance #1</strong><br>Take it on tour – Produktive Netzwerke für internationale Distribution<br>Mit Künstler:innen, Veranstalter:innen und Netzwerken<br>11. Februar 2026 | 13:00 – 13:45 Uhr<br><br><strong>Talk &amp; Connect – International Dance Dialogue #1</strong><br>Working together – international networks and partnerships<br>25. März 2026 | 14.30 – 16:00 Uhr<br><br><strong>Perspektive</strong><br>Das internationale tanzmeeting fragt nach den Erfahrungen guter internationaler Zusammenarbeit, und danach, unter welchen Voraussetzungen internationale künstlerische Praxis stattfinden kann. Es versteht sich als Brücke zu einem internationalen Live-Event 2028 und als Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung eines internationalen Networking-Formats. Mit diesem Format stärkt das nrw landesbuero tanz die NRW-Tanzszene darin, internationale Netzwerke aktiv zu pflegen und weiterzuentwickeln – digital, kostenfrei und ressourcenschonend.</p>



<ol start="11" class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="http://www.landesbuerotanz.de">www.landesbuerotanz.de</a>, <a href="http://www.tanzmeeting.com">www.tanzmeeting.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Recht &#038; Praxis: Sind Intendant*innen auch Arbeitnehmer*innen?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/rechtpraxis-sind-intendantinnen-auch-arbeitnehmerinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Generalintendant]]></category>
		<category><![CDATA[Intendantenvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts sagt ja. Für die Klage eines Generalintendanten gegen eine außerordentliche Kündigung kann der Rechtsweg zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/williamcho-1724357/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2060093">Sang Hyun Cho</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2060093">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts sagt ja. Für die Klage eines Generalintendanten gegen eine außerordentliche Kündigung kann der Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen eröffnet sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage stellte sich im Rahmen eines Kündigungsschutzstreits. Der Kläger war als Generalintendant bei einem Theater beschäftigt, das die beklagte Stadt als Eigenbetrieb führt. Grundlage ist ein „Intendantenvertrag“, der dem Generalintendanten die künstlerische Leitung des Theaters überträgt. Zu seinen Aufgaben gehörten insbesondere die Gestaltung des Spielplans, die Rollenbesetzung sowie die Verteilung der Regieaufgaben und Dirigate. Der Vertrag nimmt eine Eigenbetriebssatzung sowie die Geschäftsordnung für das Theater in Bezug. In diesen Regelwerken sind ua. die Organisation des Theaters sowie Aufgaben und Befugnisse der für den Eigenbetrieb zuständigen Organe näher bestimmt. Mit seiner Klage vor dem Arbeitsgericht wendet sich der Kläger vorrangig gegen eine außerordentliche Kündigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beklagte hat die Zulässigkeit des Rechtswegs gerügt und beantragt, den Rechtsstreit an das zuständige Landgericht zu verweisen. Der Kläger sei kein Arbeitnehmer, sondern im Rahmen eines freien Dienstverhältnisses tätig gewesen. Die Vorinstanzen haben die Arbeitnehmereigenschaft des Klägers bejaht und angenommen, der Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen sei eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat die Rechtsbeschwerde der Beklagten zurückgewiesen und den Rechtsweg zu den Gerichten für Arbeitssachen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a ArbGG ebenfalls für gegeben erachtet. Es geht um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus einem Arbeitsverhältnis. Der Kläger ist als Arbeitnehmer iSv. § 5 Abs. 1 Satz 1 ArbGG zu qualifizieren. Der Norm liegt der allgemeine nationale Arbeitnehmerbegriff zugrunde, der in § 611a Abs. 1 BGB* gesetzlich geregelt ist. Aus dem „Intendantenvertrag“ ergibt sich in Verbindung mit den Kompetenzregelungen in der Eigenbetriebssatzung und der Geschäftsordnung, dass der Generalintendant seine Arbeit nicht im Wesentlichen frei, sondern weisungsgebunden und fremdbestimmt in persönlicher Abhängigkeit auszuüben hat. Trotz weitreichender Freiheiten unterliegt er wesentlichen – auch ablauforientierten – Weisungen des Oberbürgermeisters. Durch die Einbindung in die stark arbeitsteilig ausgerichtete Organisation des Theaters erweist sich die Tätigkeit auch als fremdbestimmt. Die Führungsstruktur sieht ein enges Zusammenwirken von Generalintendant und Verwaltungsdirektor vor sowie eine Kontrolle durch Oberbürgermeister und Werkausschuss, deren Entscheidungen im Konfliktfall die des Generalintendanten ersetzen können. Diese Aspekte lassen die für ein freies Dienstverhältnis sprechenden Gesichtspunkte, etwa die freie Arbeitszeitgestaltung, bei einer Gesamtbetrachtung in den Hintergrund treten. Auch der Umstand, dass der „Intendantenvertrag“ dem Kläger die künstlerische Verantwortung und gestalterische Freiheit einräumt, ändert im Ergebnis nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 2. Dezember 2025 – 9 AZB 3/25 –<br>Vorinstanz: Thüringer Landesarbeitsgericht, Beschluss vom 27. Januar 2025 – 2 Ta 81/24 –</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*§ 611a Abs. 1 BGB lautet:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">„§ 611a Arbeitsvertrag</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(1) Durch den Arbeitsvertrag wird der Arbeitnehmer im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet. Das Weisungsrecht kann Inhalt, Durchführung, Zeit und Ort der Tätigkeit betreffen. Weisungsgebunden ist, wer nicht im Wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Der Grad der persönlichen Abhängigkeit hängt dabei auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit ab. Für die Feststellung, ob ein Arbeitsvertrag vorliegt, ist eine Gesamtbetrachtung aller Umstände vorzunehmen. Zeigt die tatsächliche Durchführung des Vertragsverhältnisses, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis handelt, kommt es auf die Bezeichnung im Vertrag nicht an.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle der Pressemaleung: <a href="https://www.bundesarbeitsgericht.de/presse/theaterintendant-arbeitsgerichte-zustaendig-fuer-kuendigungsstreit/">Theaterintendant &#8211; Arbeitsgerichte zuständig für Kündigungsstreit &#8211; Das Bundesarbeitsgericht</a></p>
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