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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Silbersaal im Deutschen Theater München erhält LED-Beleuchtung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/silbersaal-im-deutschen-theater-muenchen-erhaelt-led-beleuchtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:35:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im September 2025 wurde im traditionsreichen Deutschen Theater München die Beleuchtung des Silbersaals modernisiert. Ziel war es, die charakteristische Lichtwirkung des historischen Raums zu bewahren &#8230; ]]></description>
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<p>Im September 2025 wurde im traditionsreichen Deutschen Theater München die Beleuchtung des Silbersaals modernisiert. Ziel war es, die charakteristische Lichtwirkung des historischen Raums zu bewahren und gleichzeitig eine zukunftssichere, wartungsarme und energieeffiziente Beleuchtungslösung zu schaffen.<br><br>VisionTwo, deutscher Exklusivvertrieb des britischen Herstellers GDS – Pioneering Light, begleitete das Projekt beratend von Beginn an und unterstützte das Haus bei der Auswahl und Planung eines Systems, welches Halogenlicht imitiert und dabei präzises Dimmverhalten sowie moderne LED-Technologie verbindet, ohne Eingriffe in die bestehende Infrastruktur zu erfordern. Die Installation wurde durch die Zeiler-Technik GmbH innerhalb von nur zwei Tagen umgesetzt und stellt zugleich die erste Installation der neuen GDS Lamp in Kerzenform in Deutschland dar.<br><br>Im Zuge der Modernisierung wurden sämtliche E14-Leuchtmittel aller sieben Kronleuchter ersetzt und die Fensterbögen neu ausgeleuchtet. Insgesamt wurden 95 GDS Lamps installiert, davon 65 im großen zentralen Kronleuchter auf zwei Stromkreisen sowie dreißig weitere in den sechs kleineren Kronleuchtern auf drei Stromkreisen.<br><br>Ergänzend erhielten die acht Fensterbögen 16 GDS Cygnus-Leuchten, jeweils zwei pro Fensterbogen auf einem gemeinsamen Stromkreis. Hierbei wurde eine Sonderkonfiguration gewählt, bei der eine Cygnus-1K-LED-Engine im größeren 2K-Gehäuse eingesetzt wird, um die IPM Break-Out-Box im Gehäuse zu integrieren. Alle Leuchten arbeiten mit Fade-to-Warm-Charakteristik bei 3.000 Kelvin und werden über sechs Stromkreise von nur einem GDS DriveHub MiniPack gesteuert.<br><br>Zentraler Bestandteil der Installation sind die GDS Lamps in Kerzenform mit klarem Glaskörper und E14-Sockel. Mit 490 Lumen bei lediglich 4,2 Watt ersetzen sie klassische 28 Watt Halogenleuchten und erzeugen durch ihre spezielle Optik eine homogene Lichtverteilung mit überzeugendem Kerzencharakter. Entscheidendes Merkmal ist das Fade-to-Warm-Verhalten, bei dem sich die Farbtemperatur beim Dimmen vom warmweißen Ausgangswert von 3.000K in den deutlich wärmeren glühlampenähnlichen Bereich von 1800K verschiebt.<br><br>Grundlage der Installation ist die IPM-Technologie von GDS, bei der Energieversorgung und Steuerdaten über ein gemeinsames zweipoliges Leitungssystem übertragen werden. Dadurch konnte die vorhandene Verkabelung vollständig weitergenutzt werden, ohne zusätzliche Datenleitungen oder bauliche Eingriffe. Gleichzeitig ermöglicht IPM eine präzise, mehrkanalige Ansteuerung mit linearem, flickerfreiem Dimmverhalten über den gesamten Regelbereich. Die Architektur erlaubt zudem den stabilen Betrieb großer Leuchtenzahlen auf wenigen Stromkreisen und sorgt über das DriveHub MiniPack für gleichmäßige Energieverteilung und zuverlässige Signalverarbeitung im täglichen Betrieb.<br><br>Das GDS DriveHub MiniPack ist ein überaus kompaktes, zentralisiertes LED-Treibersystem, welches mit IPM-Ausgangskarten die gleichzeitige Übertragung von Leistung und Steuerdaten über das zwei- bzw. dreipolige Leitungssystem ermöglicht. Das MiniPack ist als modulares All-in-One-Treibersystem ausgelegt und nimmt bis zu sechs austauschbare Treiberkarten, zwei Einschub-Netzteile und eine Prozessorkarte auf. Je nach Konfiguration kann es redundant betrieben werden oder maximale Ausgangsleistung bereitstellen, wodurch eine stabile und gleichmäßige Versorgung aller angeschlossenen Leuchten gewährleistet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit im Betrieb</h2>



<p>Neben Lichtqualität und Integrationsfähigkeit spielte die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. Der Energieverbrauch liegt deutlich unter dem der bisherigen Halogenbeleuchtung, während gleichzeitig eine höhere Lichtausbeute erzielt wird. Die lange Lebensdauer der LED-Technologie und der Wegfall regelmäßiger Leuchtmittelwechsel reduzieren Wartungs- und Betriebskosten nachhaltig. Gleichzeitig macht die bereits stattfindende eingeschränkte Verfügbarkeit klassischer Halogenlampen den Umstieg langfristig ohnehin notwendig.<br><br>Mit der Umrüstung konnte der Stromverbrauch um 85% reduziert und die Helligkeit gleichzeitig um ca. 25% erhöht werden. So entstand im Silbersaal des Deutschen Theaters eine nachhaltige Beleuchtungslösung, die den historischen Charakter des Raumes bewahrt und gleichzeitig den Anforderungen eines modernen Theaterbetriebs gerecht wird. </p>



<p><a href="http://www.visiontwo.de">visiontwo.de</a></p>
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		<title>Schauspielhaus Bochum setzt auf nachhaltige LED-Technik von Coemar und VisionTwo</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/schauspielhaus-bochum-setzt-auf-nachhaltige-led-technik-von-coemar-und-visiontwo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Fabian Linden Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Werterhalt modernisierte das Schauspielhaus Bochum seine Lichttechnik. Gemeinsam mit VisionTwo wurden die vielgenutzten ADB Warp &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Fabian Linden</p>



<p>Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Werterhalt modernisierte das Schauspielhaus Bochum seine Lichttechnik. Gemeinsam mit VisionTwo wurden die vielgenutzten ADB Warp Scheinwerfer des Hauses mit Coemar ReLite Kits ausgestattet. Die Umrüstung reduziert den Energieverbrauch erheblich, steigert die Lichtleistung um mehr als das Doppelte und verlängert die Lebensdauer der beliebten Geräte, von denen sich das Technik-Team nur ungern getrennt hätte.</p>



<p>„Die von uns angestrebte EMAS-Zertifizierung (Eco Management Audit Scheme) gab uns den Impuls, auch in der Lichttechnik konsequent auf Nachhaltigkeit zu setzen“, betont Marina Konrad, Referentin für Nachhaltigkeitsentwicklung am Schauspielhaus Bochum. Eine EMAS-Zertifizierung verbessert den Zugang von Theatern zu Fördermitteln, steigert das öffentliche Ansehen und sichert durch kontinuierliche Umweltmaßnahmen die Zukunftsfähigkeit des Theaterbetriebes.</p>



<p>Statt die beliebten ADB Warps auszumustern, entschied man sich für die Umrüstung auf LED mit ReLite Kits von Coemar. So konnten alle bekannten Vorzüge – etwa die intuitive Einhandbedienung der Blendenschieber – bewahrt werden. Dank der LED-Technik konnte die Helligkeit mehr als verdoppelt werden, während sich die Stromaufnahme auf die Hälfte reduziert hat.</p>



<p>„Die erste Umrüstung hat uns bestätigt, dass die ReLite Kits von Coemar die richtige Wahl sind, um unsere qualitativ hochwertigen Geräte nachhaltig zu modernisieren“, erklärt Wolfgang Macher, Leiter der Beleuchtung des Schauspielhauses Bochum. „Auf diese Weise konnten wir die Helligkeit mehr als verdoppeln und gleichzeitig den Energieverbrauch drastisch senken“, ergänzt Macher. „Dass wir unsere Warps behalten und sie gleichzeitig auf ein neues technisches Niveau heben konnten, ist für uns ein großer Gewinn – sowohl aus künstlerischer als auch aus nachhaltiger Sicht. Besonders überzeugt hat uns, dass die Bedienbarkeit der Blendenschieber vollständig erhalten bleibt. Die Einhandbedienung, die hervorragende Linsenqualität und die vollständige Drehbarkeit der Shuttereinheit bieten uns gerade wegen unserer runden Vorbühne die beste Möglichkeit zur präzisen Abschattung.“</p>



<p>Der Umbau, den die Licht-Abteilung des Schauspielhauses im Frühjahr 2025 selbst durchführte, dauerte pro Gerät nicht länger als drei Minuten. Die neue Technik arbeitet zudem extrem leise und ist damit ideal für den Einsatz im geräuschsensiblen Theaterumfeld.</p>



<p>VisionTwo begleitete das Projekt von der ersten Idee über das Prototyping bis zur finalen Installation. Aktuell ist das ReLite Kit in 200W und 400W mit der Coemar FullSpectrum 6 (RGBCLA) Engine verfügbar. Auf Wunsch kann es auch in VariWhite (2.700–6.500 K) oder als Tungsten- bzw. Daylight-Version (3.200 K / 5.600 K) geliefert werden. </p>



<p><a href="http://www.visiontwo.de">visiontwo.de</a></p>
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		<item>
		<title>Blauer Engel für Veranstaltungen: Neues Umweltzeichen geht an den Start</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/blauer-engel-fuer-veranstaltungen-neues-umweltzeichen-geht-an-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[blauber Engel]]></category>
		<category><![CDATA[EVVC]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: www.blauer-engel.de Der „Blaue Engel“ steht bereits seit 1978 für anspruchsvolle Umweltkriterien und eine hohe Glaubwürdigkeit. Ab sofort können mit dem Blauen Engel auch nachhaltige &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: <a href="https://portal.ral-umwelt.de/">www.blauer-engel.de</a></p>



<p>Der „Blaue Engel“ steht bereits seit 1978 für anspruchsvolle Umweltkriterien und eine hohe Glaubwürdigkeit. Ab sofort können mit dem Blauen Engel auch nachhaltige Veranstaltungen ausgezeichnet und vermarktet werden. Nachdem im Sommer 2024 die <a href="https://produktinfo.blauer-engel.de/uploads/criteriafile/de/DE-UZ%20236-072024-de-Kriterien-V3.pdf">Vergabekriterien</a> veröffentlicht wurden, ist die Antragstellung für die Nutzung des Umweltzeichens jetzt freigeschaltet. Hier geht es zu <a href="https://www.blauer-engel.de/sites/default/files/2025-05/Factsheet%20UZ%20236%20Veranstaltungen.pdf">Infos für Veranstalter:innen</a> und zum <a href="https://portal.ral-umwelt.de/">Antragsportal</a>.</p>



<p>Veranstaltungsorganisationen erhalten so die Möglichkeit, Events mit einem besonders hohen Umwelt- und Nachhaltigkeitsniveau mithilfe des Blauen Engels gezielt zu bewerben. Das Umweltzeichen soll sowohl für Business Events wie Messen und Tagungen als auch für Kultur- und Entertainmentveranstaltungen sowie Sportevents beantragbar sein.</p>



<p>Vor dem Hintergrund dieser Vielseitigkeit sind die potenziellen Umweltwirkungen entsprechend unterschiedlich gelagert. Die Bereiche Mobilität, Gastronomie und Energieverbrauch in den Veranstaltungsstätten spielen genau wie Kreislaufwirtschaftsthemen eine wichtige Rolle und werden vom Umweltzeichen adressiert, um u.a. Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und auch Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.</p>



<p>Mit dem Blauen Engel für Veranstaltungen können Veranstalter:innen zeigen, dass sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ambitionierte Ziele der Nachhaltigkeit verfolgen,</li>



<li>eine klimafreundliche Mobilität fördern,</li>



<li>Abfälle durch Mehrwegsysteme und Planung vermeiden.</li>
</ul>



<p>„Der Blaue Engel für Veranstaltungen setzt ein starkes Signal für Umwelt- und Klimaschutz in der Veranstaltungsbranche. Besonders freut uns, dass die Branche selbst ein so großes Interesse an dem Umweltzeichen hat und die anspruchsvollen Standards auch umsetzen will. Veranstaltungen bieten eine einzigartige Plattform, um Nachhaltigkeit erlebbar zu machen und der Blaue Engel bietet hoffentlich auch hier zukünftig eine zuverlässige Orientierung.“, freut sich Susanne Spies vom Umweltbundesamt.</p>



<p>Das neue Umweltzeichen geht auf eine Initiative des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren (EVVC) zurück: Im Frühjahr 2020 stellte der Verband einen Antrag beim Blauen Engel, um diesen in Zukunft auch auf nachhaltige Veranstaltungsstätten anwenden zu können. Die Ausarbeitung der entsprechenden Kriterien startete mit Unterstützung des EVVC im Sommer 2021 und entwickelte sich zu einem Siegel für nachhaltige Veranstaltungen. So waren Vertreter:innen des Verbands auch maßgeblich an der Ausarbeitung der Vergabekriterien beteiligt und brachten mit ihrer praktischen Erfahrung in der Durchführung nachhaltiger Veranstaltungen eine essentielle Perspektive in den Prozess ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagung zur Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung in Nordrhein-Westfalen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/tagung-zur-nachhaltigkeit-in-kunst-kultur-und-verwaltung-in-nordrhein-westfalen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 10:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Greenstage]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: © Anne Orthen Auf große Resonanz stieß Ende Februar im Lehmbruck Museum in Duisburg »Netzwerk Zero &#124; öKoKom &#38; Greenstage«, die Tagung für Nachhaltigkeit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: © Anne Orthen</p>



<p>Auf große Resonanz stieß Ende Februar im Lehmbruck Museum in Duisburg »Netzwerk Zero | öKoKom &amp; Greenstage«, die Tagung für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung. Die Veranstaltung, die gemeinsam von der Kulturstiftung des Bundes und dem NRW KULTURsekretariat (NRWKS) veranstaltet wurde, verband die Nachhaltigkeits-Programme der beiden renommierten Institutionen. Erst 2024 wurde das NRWKS-Programm »öKoKom« in den Vierten Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention der Bundesregierung über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aufgenommen. Die starke Nachfrage der Tagung mit 120 Teilnehmer:innen bewies eindrucksvoll die Relevanz des Themas: Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Kultureinrichtungen und Verwaltungen innerhalb einer Kommune, aber auch über Stadtgrenzen hinaus, ist entscheidend für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. In Nordrhein-Westfalen liegt die Finanzierung von Kunst und Kultur überwiegend bei den Kommunen.</p>



<p>Renommierte Partner aus der Wissenschaft und Beratung wie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. und die NRW.Energy4Climate GmbH lenkten den Blick der Teilnehmer:innen auf Angebote und Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die über die Bestrebungen in der Kulturszene hinausreichten.</p>



<p>Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, führte ins Thema der Tagung ein. In der Keynote sprach der Sozialwissenschaftler Dr. Davide Brocchi zu kommunalen Allianzen, die eine Transformation aus dem Lokalen heraus fördern. Im Zentrum der Tagung standen danach fünf Workshops, in denen Kernthemen und aktuelle Fragen im Bereich der Nachhaltigkeit intensiv bearbeitet wurden.</p>



<p>Rege Beteiligung erzielten sowohl der Workshop zur Stärkung des Stellenwerts der Kultur in der kommunalen Nachhaltigkeitsentwicklung als auch der Erfahrungsaustausch und die Ideenentwicklung zu überregionalen Netzwerken, um Transformation voranzutreiben und interkommunale Zusammenarbeit in der Kultur zu stärken. Praxisorientierte Workshops zur Erstellung von Klimabilanzen, zur Entwicklung von positiven Narrativen für eine wirksame Kommunikation sowie zum Einsatz eines Tools, um den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit in einer Institution sichtbar zu machen, luden zum regen Austausch ein.</p>



<p>Weiterführende Links:</p>



<p>Kulturstiftung des Bundes – <a href="https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/klima_und_nachhaltigkeit/detail/netzwerk_zero_oekokom_greenstage.html#c209030">Tagungsseite</a> und Programm Zero – <a href="https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/klima_und_nachhaltigkeit/detail/zero_klimaneutrale_kunst_und_kulturprojekte.html">Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte</a></p>



<p><a href="https://www.nrw-kultur.de/programme/oekokom">öKoKom</a> – Nachhaltigkeit in der kommunalen Kulturarbeit. Programm des NRW KULTURsekretariats und Teil des Vierten Staatenberichts zur Umsetzung der UNESCO-Konvention der Bundesregierung 2024 über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen</p>



<p><a href="https://www.nrw-kultur.de/programme/greenstage">Greenstage | NRW KULTURsekretariat</a> – Programm des NRW KULTURsekretariats, EU-Projekt für nachhaltigkeitsorientierte Handlungsansätze in den Darstellenden Künsten</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Opernhaus in Deutschland veröffentlicht Erklärung nach dem deutschen Nachhaltigkeitskodex</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erste-opernhaus-in-deutschland-veroeffentlichterklaerung-nach-dem-deutschen-nachhaltigkeitskodex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 10:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CO2 Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Gelsenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[MiR]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktheater im Revier]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskodex]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: tefan Hampe/www.emscherstrand.de Das Musiktheater im Revier (MiR) hat einen umfangreichen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. Das MiR setzt sich seit Jahren intensiv &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: tefan Hampe/www.emscherstrand.de</p>



<p>Das Musiktheater im Revier (MiR) hat einen umfangreichen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. Das MiR setzt sich seit Jahren intensiv mit seinen Emissionsdaten auseinander. Im März 2021 erstellte und veröffentlichte das Haus erstmalig eine CO2-Bilanz und war damit Vorreiter unter den Opernhäusern in Deutschland. Die Veröffentlichung dieser Daten unterstreicht das anhaltende Engagement des Hauses für ökologische Verantwortung und seinen Beitrag zum Klimaschutz. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht setzt das MiR erneut Maßstäbe für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Kulturszene. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) ist ein Transparenzstandard, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) entwickelt wurde und der Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparent macht. Er dient gleichzeitig als internes Analyseinstrument. Die Berichterstattung nach dem DNK erfolgt nach einem strengen und wissenschaftlich begleiteten Berichtsstandard nach einheitlichen Kriterien für alle Wirtschaftszweige. Das MiR ist damit das erste Opernhaus, das diesen umfangreichen Bericht auf freiwilliger Basis erstellt und veröffentlicht hat.</p>



<p>Die DNK-Erklärung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsstrategie und macht zusätzlich unternehmensinterne Veränderungsprozesse sichtbar, die durch die Analyse der eigenen Aktivitäten angestoßen werden und wichtige Impulse liefern, um das Unternehmen nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten.</p>



<p>Berichtet wurde über Nachhaltigkeitsleistungen, Nachhaltigkeitsbestrebungen und Nachhaltigkeitsbemühungen anhand von 20 Kriterien des DNK, aufgeteilt in die Kapitel Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft.</p>



<p>Der Bericht wird durch den Nachhaltigkeitsrat publiziert und ist öffentlich in der <a href="https://datenbank2.deutschernachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/17218/de/2023/dn">DNKDatenbank</a> einsehbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zertifiziertes Nachhaltigkeitsmanagement an der Oper Leipzig</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/zertifiziertes-nachhaltigkeitsmanagement-an-der-oper-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 16:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DIN ISO 20121]]></category>
		<category><![CDATA[Lucas Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Oper Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Sakschewski]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Wolff]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Oper Leipzig Die Oper Leipzig hat die Zertifizierung nach DIN ISO 20121 erhalten. Dabei handelt es sich um eine internationale Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: Oper Leipzig</p>



<p>Die Oper Leipzig hat die Zertifizierung nach DIN ISO 20121 erhalten. Dabei handelt es sich um eine internationale Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement, die Nachhaltigkeitsziele und Leitlinien für nachhaltiges Handeln in umweltfreundlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht verlangt, die kontinuierlich verfolgt und ausgebaut werden müssen. Dafür gründete sich auf lnitiative der Betriebsleitung der Oper Leipzig eine Arbeitsgemeinschaft (AG) Nachhaltigkeit, die sich aus Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen zusammensetzt. Während der letzten zwei Spielzeiten wurden konkrete Maßnahmen sowohl durch einen Bottom-up- als auch Top-down-Ansatz erarbeitet, diskutiert und priorisiert.</p>



<p>Während der Einführungsphase unterstützte Thomas Sakschewski, Professor für Veranstaltungsmanagement an der Berliner Hochschule für Technik, die Oper Leipzig. Lucas Zimmermann leitete die Implementierung der DIN ISO 20121 in der Oper Leipzig. Die AG Nachhaltigkeit wird von Dirk Becker, dem Ausstattungsleiter der Oper Leipzig und Transformationsmanager für nachhaltige Kultur, organisiert. Die Zertifizierung selbst erfolgte durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle CEA. Die Vorschriften der DIN ISO 20121 werden jährlich in einem externen Audit erneut geprüft und werden in Deutschland derzeit von keinem anderen Theaterbetrieb erfüllt.</p>



<p>Konkret wurden bisher ein Leitfaden für Kostüme und eine erste klimaneutrale Operninszenierung, umgesetzt. Weitere Maßnahmen im Sinne des Nachhaltigkeitsmanagements an der Oper Leipzig sind kleine und große Veränderungen, die u. a. vom optimierten Gehörschutz über Wiederverwertung von Spezialkunststoffen bis hin zu Verbesserungen in der internen Kommunikation bezüglich Weiterbildungsangeboten oder Informationen aus dem Newsroom reichen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einheitliche CO2-Bilanzierung in der Kultur</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/einheitliche-co2-bilanzierung-in-der-kultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 15:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BKM]]></category>
		<category><![CDATA[CO2 Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Kulturrechner]]></category>
		<category><![CDATA[Green Culture Anlaufstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob Sylvester Bilabel]]></category>
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					<description><![CDATA[Abb: Handbuch &#8211; Anleitung zum CO²-Kulturrechner, S. 7, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Dr. Sebastian Saad, Dr. Thorsten Heimann, Stuttgart/Berlin, 11. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Abb: Handbuch &#8211; Anleitung zum CO²-Kulturrechner, S. 7, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Dr. Sebastian Saad, Dr. Thorsten Heimann, Stuttgart/Berlin, 11. Oktober 2023</p>



<p>forderung, ihre CO2-Bilanzen effektiv und einheitlich zu erstellen. Um ihnen klare und praxisnahe Lösungen zu bieten, hat eine Expert:innenrunde einen speziellen CO2-Bilanzierungsstandard entwickelt. Dieser wurde im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg erarbeitet.</p>



<p>Zielsetzung und Hintergrund<br>Kultureinrichtungen benötigen klare Richtlinien, um ihre Emissionen mit minimalem Ressourceneinsatz zu bilanzieren. Bislang waren individuelle Klimabilanzen im Kulturbereich oft zeitaufwändig und schwer vergleichbar. Der neue CO2-Kulturstandard bietet nun einheitliche und leicht umsetzbare Bilanzierungsregeln.</p>



<p>Entwicklung des CO2-Kulturstandards<br>Die Expert:innen, bestehend aus Vertreter:innen verschiedener Kulturverbände und -organisationen, erarbeiteten den Standard in engem Austausch mit den zuständigen Gremien der Kulturministerkonferenz. Zu den beteiligten Organisationen gehören unter anderem der Deutsche Museumsbund, der Deutsche Bühnenverein und die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg.</p>



<p>Vorteile des CO2-Kulturstandards<br>Der CO2-Kulturstandard konkretisiert wesentliche Aspekte der CO2-Bilanzierung speziell für Kultureinrichtungen, insbesondere hinsichtlich der Systemgrenzen. Dies erleichtert den Einstieg in die Treibhausgasberechnung erheblich und ermöglicht eine einheitliche Bilanzierung über verschiedene Institutionen hinweg.</p>



<p>Der CO2-Kulturrechner<br>Der CO2-Kulturrechner ist ein Excel-Tool, das die einfache Berechnung des CO2-Fußabdrucks in Übereinstimmung mit dem neuen Standard ermöglicht. Es bietet sowohl kleinen als auch großen Kultureinrichtungen einen schnellen Einstieg in die CO2-Bilanzierung und ist auch ohne umfassende Kenntnisse der Treibhausbilanzierung nutzbar.</p>



<p>Verfügbarkeit und Nutzung<br>Der CO2-Kulturstandard und der CO2-Kulturrechner stehen kostenlos zur Verfügung. Begleitend gibt es eine ausführliche Anleitung, die den Umgang mit dem Tool erleichtert und ein Glossar der wichtigsten Begriffe zur Treibhausgasbilanzierung enthält.</p>



<p>Download CO2-Rechner und Handbuch: <a href="https://aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de/projekte/co2rechner-fur-die-kultur/">https://aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de/projekte/co2rechner-fur-die-kultur/</a></p>



<p>Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Kultur beantwortet auch die Green Culture Anlaufstelle unter www.greenculture.info/sprechstunde.</p>



<p>Jacob Sylvester Bilabel, Leiter der Green Culture Anlaufstelle: „Nach der Pilotphase öffnen wir jetzt weitere Angebote der Green Culture Anlaufstelle für die Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft aus ganz Deutschland. In den letzten Jahren haben wir gelernt: Die Menschen wünschen sich, in einem geschützten Raum einmal alle Fragen zum Thema Nachhaltigkeit stellen zu können und sind manchmal überfordert von dem Umfang der Herausforderungen. Wir wollen sie befähigen, die ersten Schritte strukturiert, kreativ und effektiv zu gestalten. Nach der Auswertung der ersten Runden wissen wir: die Sprechstunden sind dazu ein wunderbar passendes Instrument.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Nachhaltigkeit im Theater</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mehr-nachhaltigkeit-im-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 15:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Comedy Hall Darmstadt Ein Beitrag von Dr. Priska Jones (freie Autorin) „Wir sprechen von Nachhaltigkeit immer als ein Thema. Das ist aber schon grundfalsch, &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Comedy Hall Darmstadt</p>



<p>Ein Beitrag von Dr. Priska Jones (freie Autorin)</p>



<p>„Wir sprechen von Nachhaltigkeit immer als ein Thema. Das ist aber schon grundfalsch, denn Nachhaltigkeit ist kein Thema, das wir einfach mal so mitbehandeln können. Sondern wir befinden uns in einer Krise, in der Nachhaltigkeit nicht in zwei Jahren abgearbeitet sein wird“, mahnte Yvonne Büdenhölzer, ehemalige Leiterin des Berliner Theatertreffens, im Februar 2022 beim Berliner Theatertreffen.1)</p>



<p>Heute, gut zwei Jahre später, wird Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb zwar immer stärker sichtbar, ist aber bei weitem noch kein flächendeckend leitendes Prinzip und hängt vor allem von dem ökologischen Engagement einzelner Institutionen und Akteure ab. Denn verbindliche Standards wie etwa die EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD)2), die große, mittlere und kleine Unternehmen künftig dazu verpflichtet, ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen offen zu legen, gelten für die meisten Kulturbetriebe in der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht. Andersherum: nur 108 privatrechtlich-kommerzielle Theaterbetriebe in Deutschland gehören zu den Unternehmen, die der CSRD spätestens am dem 1.1.2026 nachkommen müssen.3) Nachzulesen auch im Beitrag „Braucht es einen Nachhaltigkeitskodex für die Kultur?“ von Kristina Gruber und Christian Herzig zum Jahrbuch der Kulturpolitik 21/22.</p>



<p>Richtlinie hin oder her, festzustellen ist ein paralleler Prozess. Zum einen gibt es, wie vermutlich grundsätzlich in Transformationsphasen, Vorbehalte gegenüber Forderungen nach Veränderungen, selbst wenn sie nachhaltig motiviert sind. Die Angst, dass „einem etwas weggenommen“ wird, wie es Yvonne Büdenhölzer formuliert, ist ein Reflex, der nur mit Transparenz und Aufklärung überwunden werden kann. Zum anderen entstehen synchron immer mehr Initiativen und Netzwerke, die sich eben diese nachhaltige Aufklärungs- und Impulsarbeit zur Aufgabe machen wie beispielsweise das „Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit“. Erst vor wenigen Monaten ist dort der „CO2-Kulturrechner“ gelauncht worden, der kleinen und großen Kultureinrichtungen in allen Sparten bundesweit ermöglicht, in die betriebliche CO2-Bilanzierung einzusteigen.<br>„Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiger Gesichtspunkt. Wir versuchen, unseren Betrieb so nachhaltig wie möglich zu führen“, so Hanno Winter von der Comedy Hall Darmstadt, dessen offizieller Titel „Leitung Gastronomie“ lautet, der tatsächlich aber „alles“ macht, so wie die meisten seiner Kolleg:innen in dem privatwirtschaftlich geführten Theater, das zugleich ein Familienunternehmen ist. „Gleichzeitig müssen die Maßnahmen, die wir umsetzen aber auch wirtschaftlich sein, d.h. es muss ökologisch und ökonomisch stimmen.“ Von den verschiedenen Ansätzen und Bausteinen, die das Theater im Sinne der Nachhaltigkeit umsetzt, ist die Umrüstung auf wasserlose Urinale ein Beispiel. Seit 2016 wurden in der Comedy Hall sämtliche wasserführenden Urinale gegen wasserlose Alternativen von URIMAT ausgetauscht. „Wir haben es vorher durchgerechnet, und die Kalkulation ging auf: wir sparen seitdem nicht nur Wasser, Abwasser und verringern unseren CO2-Anteil, sondern wir reduzieren so tatsächlich auch unsere Ausgaben.“ Das Exempel der wasserlosen Urinale ist insofern bemerkenswert, da die Becken – trotz ihrer 25-jährigen Marktpräsenz – noch immer eher einen Nischenstatus haben. Mit zunehmendem Bewusstsein für knappe Ressourcen geraten sie nicht nur in Kulturbetrieben, sondern in sämtlichen publikumsrelevanten Bereichen von Fußballstadien bis zu Gastronomie und Hotellerie immer stärker in den Fokus.</p>



<p>Die ökologischen Vorteile wasserloser Urinale sind vielfältig. Der Faktor des Wassersparens liegt auf der Hand: Ein wasserloses Urinal spart je Benutzung durchschnittlich 4 Liter Wasser im Vergleich zum Verbrauch pro Spülgang bei einem herkömmlichen Urinal. Doch noch wichtiger ist, insbesondere angesichts der Kriterien des Pariser Abkommens, dass durch den Verzicht auf Wasser naturgemäß auch kein energieintensives Abwasser produziert wird. Im Durchschnitt werden pro 1000 Liter eingespartem Abwasser 175g an CO2 vermieden. Auch Ausstattung, Wartung und Reinigung der wasserlosen Urinale ist ökologisch, da die eingebauten MB-ActiveTrap aus bis zu 50 Prozent recyceltem Material produziert werden und die benötigten Reinigungsmittel gänzlich ohne Chemie auskommen, da sie auf mikrobiologischer Basis hergestellt sind. Durch den patentierten Membranverschluss sind die wasserlosen Urinale geruchssicher und machen daher für das Publikum im Vergleich zu wasserführenden Urinalen im Gebrauch keinen Unterschied.</p>



<p>Die Comedy Hall Darmstadt GmbH (www.comedyhall.de) ist die feste Spielstätte des Kikeriki-Theaters. Mit einem großen Theatersaal mit 220 Sitzplätzen, einem Restaurant mit 80 Sitzplätzen und einem Kindertheater mit 100 Sitzplätzen ist das Haus seit 1996 an dem Standort nahezu durchweg ausverkauft. Die Comedy Hall bietet ein Programm für die ganze Familie und hat als Verzehrtheater zugleich einen eigenen Gastronomiebetrieb.</p>



<p>„Die wasserlosen Urinale sind ein Baustein von vielen Optionen, die einem für eine nachhaltige Theaterbetriebsführung offenstehen. Gleichzeitig haben sie aber auch gerade bei unserem sehr gut frequentierten und stark ausgelasteten Haus viele praktische Vorteile: es verstopft nichts, es läuft kein Wasser unbemerkt durch und die Benutzung ist komplett berührungsfrei“, resümiert Hanno Winter.</p>



<p>1) https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=3lNmm2AgSCs [konsultiert am 15.3.2024], fortfolgend: Büdenhölzer 2022.<br>2) Vgl. Directive (EU) 2022/2464 of the European Parliament and of the Council of 14 December 2022 amending Regulation (EU) No 537/2014, Document 32022L2464.<br>3) Gruber, Kristina; Herzig, Christian: Braucht es einen Nachhaltigkeitskodex für die Kultur? Überlegungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und -strategie im Kulturbetrieb. In: Kröger, Franz; Mohr, Henning, Sievers, Norbert; Weiß, Ralf (Hg.): Jahrbuch für Kulturpolitik 2021/22. Kultur der Nachhaltigkeit. Bielefeld 2022. S. 251 – 261. Vgl. S. 254. Fortfolgend: Gruber &amp; Herzig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="726" height="1024" src="https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s-726x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4367" srcset="https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s-726x1024.jpg 726w, https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s-213x300.jpg 213w, https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s-768x1084.jpg 768w, https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s-1088x1536.jpg 1088w, https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2024/06/Laengsschnitt-URIMAT-Ceramic-Urinal_s.jpg 1240w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px" /></figure>



<p>Die URIMAT Deutschland GmbH ist seit 1998 auf dem deutschen Markt und vertreibt wasserlose Urinalbecken ohne Chemie. Die wasserlosen Urinale des Schweizer Herstellers URIMAT, haben sich weltweit in über 40 Ländern durchgesetzt und sorgen auf tausenden Herrentoiletten auf der ganzen Welt für Hygiene und Umweltschutz. Die wasserlosen Urinalbecken und das Zubehör von URIMAT werden in Deutschland und in der Schweiz hergestellt. Somit gewährleistet URIMAT einen hohen Qualitätsstandard. Die Produkte der Firma URIMAT haben entsprechende Patente und besitzen eine bauaufsichtliche Zulassung des Deutsches Instituts für Bautechnik.<br>www.urimat.de</p>
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		<title>Musiktheater im Revier legt vierte CO2-Bilanz vor</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/musiktheater-im-revier-legt-vierte-co2-bilanz-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 14:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Gelsenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[MiR]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktheater im Revier]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Pedro Malinowski Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen präsentiert stolz die vierte aufeinanderfolgende CO2-Bilanz. Für die Spielzeit 2022.23 lag der CO2-Fußabdruck inklusive Berücksichtigung der Publikumsmobilität &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Pedro Malinowski</p>



<p>Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen präsentiert stolz die vierte aufeinanderfolgende CO2-Bilanz. Für die Spielzeit 2022.23 lag der CO2-Fußabdruck inklusive Berücksichtigung der Publikumsmobilität bei 1.885 t CO2e.</p>



<p>Das MiR setzt damit weiterhin Maßstäbe für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Kulturszene, indem es die Ergebnisse seiner vierten aufeinanderfolgenden CO2-Bilanz bekannt gibt. Die Veröffentlichung dieser Daten unterstreicht das anhaltende Engagement des Theaters für ökologische Verantwortung und seinen Beitrag zum Klimaschutz. Erstmalig wurde die CO2-Bilanz nach dem neu veröffentlichen bundesweit einheitlichen Bilanzierungsstandard für Kultureinrichtungen erstellt, der im Herbst 2023 veröffentlicht wurde. Dieser Standard soll nun erstmalig eine Vergleichbarkeit verschiedener Häuser ermöglichen. Dabei wurden unter anderem umfangreiche Daten der Bereiche Energie, Wasser, Abfall sowie Reisetätigkeiten des Publikums, der Gastkünstler*innen und des eigenen Personals ermittelt und analysiert.</p>



<p>Der Bereich Energie nahm mit 57% erneut den größten Anteil am Verbrauch ein, gefolgt von der Mitarbeitendenmobilität (22%) und dem Publikumsverkehr (18%). 82% des Publikums reist nach einer Publikumsbefragung mit dem PKW zu den Veranstaltungen des MiR an.</p>



<p>Durch gezielte Maßnahmen konnte der Energieverbrauch erneut reduziert werden. Für das abgelaufene Kalenderjahr 2023 betrug der Stromverbrauch mit 975.000 kWh rund 17% weniger als im Vergleichsjahr 2019.  Eine kontinuierliche Klimabilanzierung macht Erfolge sichtbar und schafft Motivation, die eigenen Verbräuche noch weiter zu reduzieren. Das MiR setzt sich seit Jahren intensiv mit seinen Emissionsdaten auseinander.</p>



<p>Im März 2021 erstellte und veröffentlichte das Musiktheater im Revier für die Spielzeit 2019.20 erstmalig eine CO2-Bilanz und war damit Vorreiter unter den Opernhäusern in Deutschland. Seitdem konnte das MiR verschiedene Häuser mit den bestehenden Erfahrungen unterstützen.</p>



<p>Auch in Zukunft will das MiR innovative Wege suchen, um einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.</p>
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		<title>Neuer Preis für Klimaschutz im Kulturbereich</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neuer-preis-fuer-klimaschutz-im-kulturbereich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 14:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Culture4Climate]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz und]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitische Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Foto: Gerd Altmann &#124; Pixabay Im Rahmen der Initiative für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Culture4Climate schreibt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. erstmalig den WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Foto: <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Gerd Altmann</a> | <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Pixabay</a></p>



<p>Im Rahmen der Initiative für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Culture4Climate schreibt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. erstmalig den WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis 2024 aus. Mit dem Preis sollen Pionier*innen des Klimaschutzes im Kulturbereich in Deutschland ausgezeichnet werden, die innovative und wirkungsvolle Wege des Klimaschutzes beschreiten, durch ihr vorbildliches Engagement wichtige Impulse setzen und andere zur Nachahmung inspirieren. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 EUR dotiert. Interessierte Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke können sich bis zum 7. April 2024 (23:59 Uhr MEZ) über das <a href="https://culture4climate.de/auszeichnung/">Online-Portal von Culture4Climate</a> bewerben. </p>



<p>Viele Kulturschaffende, Organisationen, Netzwerke und Verbände setzen innovative und kreative Maßnahmen zum Klimaschutz im Kulturbereich um. Dieses Engagement möchte die bundesweite Initiative Culture4Climate mit dem WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis 2024 honorieren und damit &nbsp;zur Verbreitung von wegweisenden Ansätzen und Umsetzungsformaten von Klimaschutz im Kultursektor beitragen.</p>



<p>Bewerben können sich Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke, die bereits innovative, wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen im Kultursektor in Deutschland umsetzen. Zentrale Auswahlkriterien für die Preisvergabe sind das Klimaschutzpotenzial, der Kreativitäts- und Innovationsgrad sowie die Impuls- und Breitenwirkung der eingereichten Maßnahmen.</p>



<p>Dabei kann es sich um ökologische Maßnahmen handeln wie die Einführung eines smarten &nbsp;Gebäudemanagementsystems, um programmatische Ansätze zur Sensibilisierung des Publikums für das Thema Klimaschutz oder auch um innovative Formen der Zusammenarbeit &nbsp;zwischen Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>



<p>Eine fachkundige Jury wird bis Ende Juni 2024 eine Shortlist (Auswahl) der Einreichungen sowie die Preisträger*innen bestimmen. Die feierliche Bekanntgabe der Preisträger*innen des WIRKMÄCHTIG Culture4Climate-Preises 2024 findet im Rahmen der nationalen Konferenz der Initiative Culture4Climate am 17. September 2024 im Museum für Kunst &amp; Gewerbe &nbsp;in Hamburg statt. Nationale und internationale Expert*innen aus dem Bereich Kultur und Klimaschutz werden dort ebenso erwartet wie Kulturschaffende, Vertreter*innen aus Organisationen, Verbänden, Netzwerken, Politik und Verwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Initiative Culture4Climate</h2>



<p>Culture4Climate ist eine Initiative des Netzwerks Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K Deutschland e.V.), der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und des Öko-Instituts e.V. und wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mit einem breiten Angebot an Maßnahmen setzt sich die Initiative mit dem Kultursektor für die Erreichung der globalen Klima- und Nachhaltigkeitsziele ein.</p>
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