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	<title>News &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>News &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Christian Illgen übernimmt interimistisch die Leitung des Theaters Erfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 16:58:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christian Illgen soll ab der Spielzeit 2026/27 interimistisch die Leitung des Theaters Erfurt übernehmen. Der Kulturmanager und Theaterbetriebsfachmann ist als Nachfolger des bisherigen Künstlerischen Direktors &#8230; ]]></description>
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<p>Christian Illgen soll ab der Spielzeit 2026/27 interimistisch die Leitung des Theaters Erfurt übernehmen. Der Kulturmanager und Theaterbetriebsfachmann ist als Nachfolger des bisherigen Künstlerischen Direktors Malte Wasem vorgesehen, der das Haus zum 31. Juli 2026 auf eigenen Wunsch verlässt.</p>



<p>Illgen soll das Theater Erfurt für zwei Spielzeiten bis zum Sommer 2028 führen und zugleich den Übergang zur neuen Intendanz begleiten. Für das Theater und seine mehr als 330 Beschäftigten bedeutet die Entscheidung nach Angaben der Stadt vor allem Planungssicherheit in einer Phase künstlerischer und struktureller Weiterentwicklung.</p>



<p>Zuletzt war Christian Illgen am Staatstheater Cottbus tätig, wo er über viele Jahre als Künstlerischer Betriebsdirektor arbeitete und zeitweise auch die Funktionen des stellvertretenden Intendanten sowie des Verwaltungsdirektors übernahm. Weitere berufliche Stationen führten ihn in internationales Kulturmanagement, Projektentwicklung und Fundraising. Illgen studierte Rechtswissenschaften sowie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und war in seiner Jugend Sänger im Dresdner Kreuzchor.</p>



<p>Parallel zur Interimslösung läuft bereits das Auswahlverfahren für die künftige Intendanz ab der Spielzeit 2028/29. Ausdrücklich erwünscht sind auch Teambewerbungen. Die Entscheidung über die langfristige Leitung des Theaters Erfurt soll spätestens im Herbst 2026 fallen.</p>
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		<title>Dr. Ulrich Peters wird neuer Intendant am Landestheater Coburg</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/dr-ulrich-peters-wird-neuer-intendant-am-landestheater-coburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 16:37:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dr. Ulrich Peters wird neuer Intendant am Landestheater Coburg für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28. Gemeinsam mit Schauspieldirektor Frank Behnke und Ballettdirektor Hans Henning Paar &#8230; ]]></description>
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<p>Dr. Ulrich Peters wird neuer Intendant am Landestheater Coburg für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28. Gemeinsam mit Schauspieldirektor Frank Behnke und Ballettdirektor Hans Henning Paar bildet er ein neues Führungstrio. Eine reguläre Ausschreibung für die Nachfolge ist anschließend vorgesehen. Die kurzfristige Neubesetzung war notwendig geworden, weil jetzige Intendant Neil Barry Moss zur Spielzeit 2027/28 in gleicher Funktion am Theater in Münster startet.</p>



<p>Peters war unter anderem Intendant des Theaters Augsburg, des Staatstheaters am Gärtnerplatz München sowie Generalintendant des Theaters Münster und zuletzt des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Frank Behnke kommt vom Staatstheater Meiningen nach Coburg, zuvor leitete er das Schauspiel am Theater Münster. Hans Henning Paar war langjähriger Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf des TanzTheaterMünster und arbeitet seit 2022 freischaffend als Choreograf und Coach.</p>



<p>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bezeichnete Peters, Paar und Behnke als „hervorragende Theatermacher“, die dem Haus in den kommenden beiden Spielzeiten wichtige Impulse geben würden. Der Spielplan der neuen Saison wird am 17. Juni vorgestellt.</p>
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		<title>Peter Heilker wird neuer Intendanten der Oper Leipzig</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/peter-heilker-wird-neuer-intendanten-der-oper-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 16:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Lydia Schubert]]></category>
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					<description><![CDATA[Peter Heilker wird neuer Intendanten der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2028/29. Sein Vertrag läuft zunächst fünf Jahre bis Juli 2033. Heilker übernimmt neben der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Peter Heilker wird neuer Intendanten der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2028/29. Sein Vertrag läuft zunächst fünf Jahre bis Juli 2033. Heilker übernimmt neben der Intendanz auch die Operndirektion des Hauses.</p>



<p>Derzeit ist Heilker stellvertretender Intendant sowie Programm- und Castingdirektor des MusikTheater an der Wien. Dort verantwortet er seit 2022 die strategische Spielplangestaltung und internationale Besetzungspolitik eines Repertoires von Barockoper bis zur Uraufführung. Zu den von ihm betreuten Produktionen zählen neben dem Kernrepertoire zahlreiche Wiederentdeckungen und selten gespielte Werke. Er arbeitete dabei mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Tobias Kratzer, Christof Loy, Damiano Michieletto und Lydia Steier zusammen.</p>



<p>Vor seinem Wechsel nach Wien war Heilker von 2008 bis 2021 Operndirektor am Theater St. Gallen. Dort profilierte er unter anderem die St. Galler Festspiele als internationales Open-Air-Format für Opernraritäten und setzte programmatische Schwerpunkte auf Ur- und Erstaufführungen sowie Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Weitere Stationen führten ihn an die Bayerische Staatsoper München, wo er als Dramaturg und später Leitender Dramaturg tätig war und mit Sir Peter Jonas, Zubin Mehta und Kent Nagano zusammenarbeitete.</p>



<p>Bis zu seinem Amtsantritt 2028 wird Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert die Oper Leipzig für zwei Spielzeiten als geschäftsführende Intendantin leiten.</p>
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		<title>Staatstheater Augsburg baut Virtual-Reality-Angebot weiter aus</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/staatstheater-augsburg-baut-virtual-reality-angebot-weiter-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 13:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit »Frida VR« ist seit Anfang Mai nun auch die Ballettproduktion von Ricardo Fernando als immersive VR-Inszenierung verfügbar. Die Premiere fand im Treppenfoyer des martini-Parks &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit »Frida VR« ist seit Anfang Mai nun auch die Ballettproduktion von Ricardo Fernando als immersive VR-Inszenierung verfügbar. Die Premiere fand im Treppenfoyer des martini-Parks statt, seitdem ist die Produktion über das Format vr-theater@home deutschland- und österreichweit für zuhause bestellbar.</p>



<p>Die VR-Adaption basiert auf dem 2024 uraufgeführten Ballett »Frida«, das sich dem Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo widmet und inzwischen in der zweiten Spielzeit vor ausverkauftem Haus läuft. Für die Virtual-Reality-Version setzte das Digitaltheater erstmals eine neue Kameratechnologie mit deutlich höherer Bildauflösung ein. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Tänzerinnen und Tänzern sowie eine intensive Wahrnehmung der Emotionen und Körpersprache.</p>



<p>Die rund 45-minütige VR-Fassung wurde überwiegend im Original-Bühnenbild gedreht und kombiniert choreografische Szenen mit digitalen Erweiterungen. So werden einzelne Tanzsequenzen mithilfe eines Malfilters mit Animationen aus Werken Frida Kahlos überblendet. Trotz gekürzter Laufzeit bleiben sämtliche musikalischen Motive der Bühnenfassung erhalten.</p>



<p>Mit »Frida VR« erweitert das Staatstheater Augsburg sein kontinuierlich wachsendes VR-Repertoire auf inzwischen 18 Produktionen. Das Format vr-theater@home gilt als eines der umfangreichsten digitalen Theaterangebote im deutschsprachigen Raum. Zuschauerinnen und Zuschauer können VR-Brillen per Post bestellen oder Produktionen auf eigene Headsets streamen. Neben privaten Nutzern wird das Angebot verstärkt auch im schulischen Kontext eingesetzt.</p>



<p></p>
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		<title>CODA Audio überzeugt in Gummersbacher Event-Halle</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/coda-audio-ueberzeugt-in-gummersbacher-event-halle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 13:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gummersbacher Halle 32 hat sich seit 2013 als kultureller Ankerpunkt in der Region etabliert – mit einem vielfältigen Programm, das von Lesungen über Theateraufführungen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Gummersbacher Halle 32 hat sich seit 2013 als kultureller Ankerpunkt in der Region etabliert – mit einem vielfältigen Programm, das von Lesungen über Theateraufführungen und Orchesterkonzerten bis hin Heavy-Metal-Produktionen reicht. Die ehemalige Werkshalle der Dampfkesselfabrik L. &amp; C. Steinmüller verfügt über eine Kapazität von 1.000 bis 1.500 Besuchern, je nach Bestuhlungs- und Bühnenvariante.</p>



<p>Um der großen Bandbreite noch gerechter zu werden, investierte man kürzlich in eine flexible und noch leistungsfähigere Audiolösung. Im Rahmen einer herstellerneutralen Ausschreibung entschied man sich für ein maßgeschneidertes System von CODA Audio.</p>



<p>Im Mittelpunkt der Installation steht ein CODA Audio ViRAY Doppel-8-Zoll-3-Wege-Line-Array-System, das speziell für hohe Reichweite, kontrollierte Richtwirkung und maximale Sprachverständlichkeit in akustisch anspruchsvollen Räumen ausgelegt ist. Ergänzt wird das Setup durch SCP Dual-18-Zoll-Subwoofer in Aufstellung mit kardioider Abstrahlkon-trolle sowie verschiedene Modelle der HOPS-Serie für Nahfeld- und Delay-Anwendungen.</p>



<p>„Aufgrund der besonderen Raumgeometrie war früh klar, dass nicht jedes Beschallungs-konzept gleichermaßen funktionieren kann“, erläutert Fachplaner Sascha Klein von Klein Klang, der im Vorfeld verschiedene Systemkategorien – von Punktquellen bis hin zu Line-Arrays – untersuchte, simulierte und bewertete. Neben der akustischen Performance wurden auch Handling, Flexibilität und Budget berücksichtigt. Ergänzend zur Simulation fand ein umfangreiches Probehören statt, um die theoretischen Ergebnisse einem Praxistest zu unterziehen.</p>



<p>Im direkten Vergleich kristallisierten sich mehrere Faktoren heraus, die für CODA Audio sprachen: kompakte Bauform bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit, kontrollierte Richtwirkung über lange Distanzen sowie transparente, natürliche Klangwiedergabe mit hoher Dynamikreserve. „Gerade in der Halle 32 mit begrenzter Flughöhe war es wichtig, ein System zu wählen, das ausreichend Headroom bietet und die Schallenergie kontrolliert über die Länge der Halle transportieren kann“, so Klein. Auch das Handling spielte eine entscheidende Rolle: Die Halle arbeite mit variablen Bühnenpositionen und unter-schiedlichen Veranstaltungsformaten. Deshalb musste das System so konzipiert werden, dass sich Array-Positionen und Setups mit geringem Zeitaufwand an wechselnde Produktionsanforderungen anpassen lassen.</p>



<p>Ein eindrucksvolles Feedback kam beispielsweise von einem FOH-Techniker einer Musicalproduktion, der überrascht war, „wie viel Low-End das Array allein produzieren konnte – selbst nachdem die Subwoofer abgeschaltet waren.“ Neben der exzellenten Klang-Performane begeistere den Hallenbetreiber auch das CODA Audio-Rigging-System. Unterschiedliche Setups lassen sich mit geringem Aufwand realisieren, was dem Haustechnik-Team deutlich mehr Flexibilität verschafft.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinder- und Jugendtheaterpreis des INTHEGA-Vorstands 2026</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/kinder-und-jugendtheaterpreis-des-inthega-vorstands-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 12:53:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Vorstand der INTHEGA hat das Ensemble die „Artisanen“ mit dem Kinder- und Jugendtheaterpreis des INTHEGA-Vorstands 2026 für ausgezeichnet. In der Begründung heißt es: „Das &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Vorstand der INTHEGA hat das Ensemble die „Artisanen“ mit dem Kinder- und Jugendtheaterpreis des INTHEGA-Vorstands 2026 für ausgezeichnet.</p>



<p>In der Begründung heißt es: „Das freie Berliner Duo die „Artisanen“ konzipiert richtungsweisendes Kinder- und Jugendtheater ohne feste Spielstätte mobile Produktionen für jedes Alter. Ihre Arbeit steht für einen frischen Blick auf die Welt, der bildende Kunst und Musik spielerisch integriert. Inga Schmidt und Stefan Spitzer, die Gründer der „Artisanen“, verstehen es meisterhaft, klassisches Puppenspiel mit modernen Elementen des Objekt- und Materialtheaters sowie Performance-Kunst zu verweben. Ihre Inszenierungen zeichnen sich durch eine präzise, tiefgründige Arbeitsweise aus, die auch komplexe Themen für ein junges Publikum greifbar macht. Die „Artisanen“ sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie zeitgemäßes Figurentheater Brücken zwischen den Generationen schlägt und das Gastspielwesen mit innovativen Impulsen bereichert“.</p>



<p>Mit dem Sonderpreis würdigt die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) jährlich herausragende Leistungen im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters, die sich durch besondere künstlerische Qualität und Relevanz für den Gastspielmarkt auszeichnen.</p>



<p>Die Preisverleihung findet am Montag, 29. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Rahmen des INTHEGAKongresses 2026 in der Stadthalle Bielefeld statt. Theatermanagement aktuell gratuliert sehr herzlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sechs Hebel gegen die Ticket-Abzocke in Deutschland</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/sechs-hebel-gegen-die-ticket-abzocke-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 18:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Veranstalter, Konzertagenturen, Künstler*innen und Branchenverbände fordern in einem gemeinsamen offenen Brief ein hartes Durchgreifen der Politik gegen den Ticketzweitmarkt. Die Unterzeichner sprechen von „Abzocke“, „Spekulation“ &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Veranstalter, Konzertagenturen, Künstler*innen und Branchenverbände fordern in einem gemeinsamen <a href="https://www.promusikverband.de/wp-content/uploads/2026/05/Offener-Brief_Ticketzweitmarkt-Gegen-Wucher-und-Betrug-PRO-MUSIK.pdf">offenen Brief</a> ein hartes Durchgreifen der Politik gegen den Ticketzweitmarkt. Die Unterzeichner sprechen von „Abzocke“, „Spekulation“ und einem „nahezu regulierungsfreien Raum für Ticketspekulanten“ in Deutschland, während in anderen Ländern längst gesetzliche Einschränkungen für den Weiterverkauf gelten.</p>



<p>Im Zentrum der Kritik stehen Plattformen wie Viagogo und Ebay. Tickets würden mithilfe von Bots massenhaft aufgekauft und anschließend mit Preisaufschlägen von bis zu 250 Prozent weiterverkauft. Besonders brisant sind Leerverkäufe, also Online-Angebote für ausverkaufte Shows teilweise bereits vor dem offiziellen Vorverkaufsstart – obwohl die Verkäufer die Tickets zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzgeber soll endlich auch in Deutschland gegen Ticketspekulanten vorgehen</h2>



<p>Die Branche fordert nun einen gesetzlichen Befreiungsschlag: eine Preisobergrenze von 25 Prozent auf Wiederverkaufstickets, ein Verbot von Leerverkäufen und Ticketbots sowie ein „Notice-and-Takedown“-System, mit dem Veranstalter illegale Angebote von Plattformen entfernen lassen können.</p>



<p>Bemerkenswert ist der Schulterschluss zwischen Kultur- und Sportbranche. Neben dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) verweisen die Initiatoren auf Unterstützung durch DFB, DFL und DOSB. Die Botschaft an die Bundesregierung ist unmissverständlich: Der Koalitionsvertrag verspreche seit Monaten eine Regulierung des Zweitmarkts – jetzt müsse geliefert werden.</p>



<p>Die eigentliche Kampfeswille steckt jedoch im Ton des Briefs: „Kultur ist keine Ware und Tickets sind keine Spekulationsobjekte.“ Für die Livebranche steht längst mehr auf dem Spiel als nur überteuerte Konzertkarten – nämlich die Frage, wer künftig am Kulturerlebnis verdient: Künstler und Veranstalter oder digitale Zwischenhändler. Überhöhte Preise belasten die Budgets der Fans, die dadurch teilweise weniger Kulturveranstaltungen besuchen. Statt mehrerer Events zu besuchen, reicht das Freizeitbudget nur noch für einzelne Konzertbesuche.</p>



<p><strong>Die konkreten Forderungen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Veranstalterrecht auf Weiterverkaufskontrolle: Veranstalter*innen sollen gesetzlich das Recht erhalten, festzulegen, auf welchen Plattformen Tickets weiterverkauft werden dürfen und Angebote außerhalb autorisierter Kanäle per „Notice and Takedown“ löschen lassen zu können.</li>
</ol>



<p>2. Preisobergrenze von 25 %: Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets soll nur bis zu einem Aufschlag von max. 25 % auf den Originalpreis erlaubt sein. Ab diesem Wert beginnt nach Überzeugung von Kultur- und Sportveranstaltern der Bereich offensichtlicher Sittenwidrigkeit. Diese Grenze sollte gesetzlich verankert werden – und zwar sowohl für den Weiterverkauf als auch bereits für den spekulativen Ankauf von Tickets.</p>



<p>3. Verbot von Leerverkäufen: Das Anbieten von Tickets, die zum Zeitpunkt des Angebots noch nicht im Besitz des Verkäufers sind, muss ausdrücklich verboten werden.</p>



<p>4. Bot-Verbot und Verbot falscher Identitäten: Der Einsatz automatisierter Software zum massenweisen Ticketkauf muss verboten werden. Ebenso der Kauf über Fake-Accounts, Strohleute oder gefälschte Identitäten. Die Beweislast sollte umgekehrt werden: Bei entsprechenden Indizien soll nicht der Veranstalter den Missbrauch nachweisen müssen, sondern die Plattform ihre Unschuld belegen.</p>



<p>5. Vollständige Transparenzpflichten: Die gängige Praxis, sich als Privatverkäufer auszugeben, um Transparenzpflichten zu umgehen, muss unterbunden werden.&nbsp;</p>



<p>6. Meldesystem und Haftung: Plattformen müssen ein aktives Melde- und Abhilfesystem vorhalten. Rechtswidrige Angebote müssen nach Meldung unverzüglich entfernt werden. Verzögerungen und Falschangaben müssen für Plattformbetreiber und Anbieter gleichermaßen sanktioniert werden.</p>



<p><a href="https://www.promusikverband.de/wp-content/uploads/2026/05/Offener-Brief_Ticketzweitmarkt-Gegen-Wucher-und-Betrug-PRO-MUSIK.pdf">Hier geht es zum Download des offenen Briefes</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Feed vergisst. Newsletter bleiben &#8211; Warum Kulturinstitutionen ihre wichtigste Publikumsbeziehung neu organisieren müssen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/der-feed-vergisst-newsletter-bleiben-warum-kulturinstitutionen-ihre-wichtigste-publikumsbeziehung-neu-organisieren-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 17:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing / PR]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vergangenen Jahre waren für Theater, Opernhäuser und Kulturinstitutionen eine Phase intensiver digitaler Expansion. Kaum ein Haus, das nicht erhebliche Ressourcen in Social Media investiert &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die vergangenen Jahre waren für Theater, Opernhäuser und Kulturinstitutionen eine Phase intensiver digitaler Expansion. Kaum ein Haus, das nicht erhebliche Ressourcen in Social Media investiert hätte: in Reels, Kampagnen, Kurzvideos, Plattformstrategien und Content-Produktion. Die Ziele waren klar definiert. Sichtbarkeit sollte erhöht, jüngere Zielgruppen erreicht, kulturelle Relevanz demonstriert werden. Vor allem aber hofften viele Häuser, den Anschluss an eine zunehmend digitalisierte Öffentlichkeit zu sichern.</p>



<p>Doch hinter den Kulissen wächst inzwischen eine bemerkenswerte Ernüchterung. Trotz hoher Aktivität bleiben nachhaltige Effekte oft aus. Reichweiten schwanken unberechenbar, Inhalte verlieren binnen Stunden an Sichtbarkeit, Interaktionen wirken flüchtig. Vor allem aber zeigt sich: Digitale Aufmerksamkeit verwandelt sich oft nicht in langfristige Publikumsbindung.</p>



<p>Untersuchungen zur digitalen Kommunikation auch im Kulturbereich zeigen inzwischen, dass Reichweite und nachhaltige Publikumsbindung nicht deckungsgleich sind. Plattformen erzeugen Sichtbarkeit, aber nur begrenzt stabile Loyalität. lesenswert ist hier unter anderem die <a href="https://phaidra.ustp.at/api/object/o:7424/preview?lang=en">Masterarbeit von Diana Maljoku an der Fachhochschule St. Pölten</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Reichweite ohne Bindung: Das strategische Problem digitaler Kulturkommunikation</h2>



<p>Für Kulturmanager ist diese Entwicklung weit mehr als ein operatives Kommunikationsproblem. Sie berührt die strategische Kernfrage, wie kulturelle Beziehung in einer Plattformökonomie überhaupt noch entstehen kann.</p>



<p>Denn die Mechanik digitaler Öffentlichkeit hat sich grundlegend verändert. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook folgen längst nicht mehr primär sozialen Prinzipien, sondern algorithmischen Aufmerksamkeitslogiken. Sichtbarkeit wird dort nicht nach Relevanz vergeben, sondern nach Wahrscheinlichkeit maximaler Interaktion. Belohnt werden Geschwindigkeit, Reizintensität und permanente Aktualität. Genau darin liegt jedoch das strukturelle Dilemma kultureller Kommunikation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Plattform-Algorithmen kulturelle Loyalität erschweren</h2>



<p>Kunst und Kultur funktionieren nicht nach der Logik des permanenten Impulses. Ein Theaterabend entfaltet seine Wirkung nicht in Sekunden. Eine Oper lebt nicht von sofortiger Reaktion. Kulturelle Bindung entsteht langsamer, tiefer und kontinuierlicher. Sie basiert auf Vertrauen, Wiedererkennbarkeit, intellektueller Resonanz und der Erfahrung einer kuratorischen Haltung.</p>



<p>Menschen besuchen ein Haus selten dauerhaft wegen einzelner Posts. Sie kommen wieder, weil sie einem Haus kulturell etwas zutrauen. Weil es für eine bestimmte ästhetische Handschrift steht. Für Qualität, Perspektive, Haltung und emotionale Erfahrung. Genau diese langfristige Beziehung aber lässt sich in algorithmisch getriebenen Plattformumgebungen immer schwerer herstellen.</p>



<p>Damit verschiebt sich auch die eigentliche Gefahr für Kulturinstitutionen. Es geht längst nicht mehr nur um Reichweitenverluste. Die größere Bedrohung liegt im schleichenden Bedeutungsverlust. Kulturelle Kommunikation droht im digitalen Strom austauschbarer Aufmerksamkeitssignale ihre Eigenständigkeit einzubüßen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie KI die Kommunikation von Kulturinstitutionen verändert</h2>



<p>Diese Entwicklung wird sich durch den Einsatz generativer KI noch weiter verschärfen. Bereits heute lassen sich Veranstaltungstexte, Kampagnenideen, Trailer-Copy oder Social-Media-Beiträge innerhalb weniger Sekunden automatisiert produzieren. Die technische Effizienz steigt rapide. Gleichzeitig wächst jedoch die Austauschbarkeit der Kommunikation.</p>



<p>Je einfacher Inhalte erzeugt werden können, desto schwieriger wird kulturelle Differenzierung.</p>



<p>Gerade für Kulturinstitutionen ist das hochproblematisch. Denn ihre eigentliche Stärke liegt nicht in der Geschwindigkeit der Content-Produktion, sondern in ihrer unverwechselbaren kulturellen Identität. Publikum erkennt erstaunlich präzise, ob Kommunikation aus echter kuratorischer Haltung entsteht oder aus synthetisch erzeugter Routinekommunikation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Newsletter für Kulturinstitutionen wieder strategisch wichtig werden</h2>



<p>Social Media ist unverzichtbar und nicht mehr aus dem Kommunikationskonzert wegzudenken, doch vor dem Hintergrund des Community-Buildings und KI-bedingt veränderter Wirkmechanismen gewinnen eigene Kommunikationsräume wie Newsletter strategisch wieder an Bedeutung.</p>



<p>Lange galten sie als funktionales Instrument des Kulturmarketings: ein Kanal für Spielpläne, Ticketangebote und Veranstaltungshinweise. Diese Sichtweise greift heute zu kurz. Im Umfeld zunehmender Plattformabhängigkeit entwickeln sich Newsletter wieder zu einem der wenigen verbliebenen Räume direkter kultureller Beziehung.</p>



<p>Denn ein Newsletter funktioniert grundlegend anders als Social Media. Er wird bewusst geöffnet. Er erreicht Menschen ohne algorithmische Filterung. Vor allem aber konkurriert er nicht permanent mit hunderten parallelen Reizen. Dadurch verändert sich die Qualität der Kommunikation fundamental.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Newsletter statt Reichweitenlogik: Beziehung statt Dauerreize</h2>



<p>Ein guter Kultur-Newsletter ist kein digitaler Werbeflyer. Er ist die editoriale Stimme eines Hauses. Er schafft Raum für Kontext, Einordnung und kulturelle Vertiefung. Dramaturgische Hintergründe lassen sich dort ebenso vermitteln wie künstlerische Perspektiven, thematische Zusammenhänge oder persönliche Einblicke in die Arbeit eines Hauses.</p>



<p>Vor allem aber ermöglicht der Newsletter etwas, das in digitalen Öffentlichkeiten zunehmend selten wird: Kontinuität.</p>



<p>Gerade darin liegt seine strategische Stärke. Denn kulturelle Loyalität entsteht selten spontan. Sie entwickelt sich über wiederkehrende Nähe. Über Verlässlichkeit. Über das Gefühl, mit einem Haus in einem fortlaufenden kulturellen Verhältnis zu stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Newsletter ins Zentrum der Publikumsstrategie gehören</h2>



<p>Für das Management kultureller Institutionen ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen. Newsletter dürfen nicht länger als technischer Nebenkanal verstanden werden, der parallel zur eigentlichen Kommunikationsstrategie läuft. Sie gehören ins Zentrum langfristiger Publikumsbindung.</p>



<p>Das beginnt bereits bei der grundlegenden Zieldefinition. Viele Newsletter funktionieren bis heute primär vertriebsorientiert. Sie informieren über Termine, Premieren und Verkaufsstarts. Strategisch wirksamer werden sie jedoch erst dann, wenn sie Beziehung statt Bewerbung organisieren. Entscheidend ist nicht allein die Frage, welche Produktion verkauft werden soll, sondern warum es sich lohnt, mit einem Haus dauerhaft verbunden zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulturmarketing der Zukunft braucht eine editoriale Handschrift</h2>



<p>Dafür braucht es eine erkennbare editoriale Handschrift. Kulturinstitutionen werden künftig weniger über Kommunikationsmasse gewinnen als über Charakter. Häuser müssen deutlicher definieren, welche Perspektiven sie vertreten, welche Themen sie prägen und welche kulturelle Haltung in ihrer Kommunikation sichtbar werden soll. Newsletter bieten dafür ideale Voraussetzungen, weil sie Kontinuität und Wiedererkennbarkeit ermöglichen.</p>



<p>Ebenso wichtig wird die strategische Trennung von Plattformkommunikation und Beziehungsarbeit. Social Media bleibt unverzichtbar — für Sichtbarkeit, Reichweite, Erstkontakte und öffentliche Präsenz. Doch seine Rolle verändert sich zunehmend. Plattformen werden zum digitalen Schaufenster. Die eigentliche Beziehung entsteht an anderer Stelle: in Räumen, die nicht vollständig algorithmischer Dynamik unterworfen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum eigene Kommunikationskanäle für Kulturhäuser immer wertvoller werden</h2>



<p>Genau deshalb werden eigene Kommunikationskanäle wieder wertvoller. Newsletterlisten gehören dem Haus selbst. Sie schaffen Unabhängigkeit von Plattformlogiken und ermöglichen direkte Kommunikation mit einem Publikum, das sich bewusst für den Kontakt entschieden hat.</p>



<p>Für Kulturinstitutionen könnte darin eine der zentralen strategischen Aufgaben der kommenden Jahre liegen. Denn die digitale Öffentlichkeit wird nicht ruhiger werden. Sie wird schneller, künstlicher, dichter und austauschbarer. Aufmerksamkeit wird dadurch nicht knapper — wohl aber echte Bindung.</p>



<p>Die erfolgreichsten Kulturanbieter der Zukunft werden deshalb vermutlich nicht jene sein, die den lautesten digitalen Auftritt besitzen. Sondern jene, denen es gelingt, dauerhafte kulturelle Beziehungen aufzubauen.</p>



<p>Newsletter können dabei zu einem der entscheidenden Instrumente werden. Nicht aus Nostalgie, sondern weil sie etwas ermöglichen, das im Plattformzeitalter selten geworden ist: kontinuierliche kulturelle Nähe.</p>



<p>Oder anders formuliert: Der Feed produziert Sichtbarkeit. Beziehung entsteht woanders.</p>



<p>(EIn Beitrag von Jürgen Preiß, <a href="http://www.jpmk.de">PR-Berater </a>und Herausgeber von theatermanagement aktuell)</p>



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		<title>Neues Themenheft des Bühnenvereins: must read für alle, die im Theatermanagement mitreden wollen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/must-read-fuer-alle-die-im-theatermanagement-mitreden-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 16:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Theatermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatistik]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; &#8230; ]]></description>
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<p>Digitalisierung schreitet voran &#8211; auch im Theatermanagement. Eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen sind Daten. Und auch wenn jedes Haus anders ist als andere &#8211; Benchmarks liefern Anhaltspunkte zu Reflektion über die eigene Situation sowie Strukturen und Gewichtungen. Und zudem können Datensammlungen genreweite Trends entlarven. </p>



<p>Damit das alles einfacher und schneller geht, hat der Deutsche Bühnenverein, als Herausgeber der Werk- und Theaterstatistik, nun ein neues Theaterstatistikportals gestartet, über das Theater ihre Daten direkt eingeben können.</p>



<p>Um dies zu feiern, ist jetzt zudem das Themenheft »Daten-Theater« des Deutschen Bühnenvereins und der DEUTSCHEN BÜHNE erschienen. Die Publikation bietet einen Überblick über Theater- und Werkstatistik, grenzt beide Bereiche voneinander ab und verdeutlicht ihre Bedeutung für Theaterpraxis, wissenschaftliche Analysen und kulturpolitische Entscheidungen. Anhand von Beiträgen, Interviews und anschaulichen Grafiken werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Datenauswertungen dargestellt.</p>



<p>Das kostenlose digitale Sonderheft steht hier zum Download bereit: <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;">https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/themenheft-daten-theater/&nbsp;</a></p>



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		<title>Aufruf: BDKV e.V. ruft zur Meldung von Störungen bei Funkfrequenzen für Kultur und Veranstaltungen auf</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/aufruf-bdkv-e-v-ruft-zur-meldung-von-stoerungen-bei-funkfrequenzen-fuer-kultur-und-veranstaltungen-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[470 bis 694 MHz]]></category>
		<category><![CDATA[APWPT]]></category>
		<category><![CDATA[BDKV]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Drahtlose Mikrofone]]></category>
		<category><![CDATA[In-Ear-Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Zenthöfer]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Everke]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturfrequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsfunk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.theatermanagement-aktuell.de/?p=6109</guid>

					<description><![CDATA[Funkfrequenzen sind eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Live-Veranstaltungen. Drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und Produktionsfunk greifen auf den Bereich von 470 bis 694 MHz zurück. Ohne diese &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Funkfrequenzen sind eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Live-Veranstaltungen. Drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und Produktionsfunk greifen auf den Bereich von 470 bis 694 MHz zurück. Ohne diese „Kulturfrequenzen“ wären viele Produktionen technisch und wirtschaftlich nicht realisierbar.</p>



<p>Ein Alarmsignal kam mit der letzten Allgemeinverfügung der Bundesnetzagentur. Diese enthielt einen Warnhinweis für Frequenzen von 470 bis 608 MHz zum großen Teil nicht mehr störungsfrei nutzbar sein könnten. Vor allem die Bundeswehr, stationierte Streitkräfte und weitere öffentliche Stellen möchten diese Frequenzen nutzen, wie es in einer Mitteilung des BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V. heißt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unsichere Funkfrequenzen sind unkalkulierbare Risiken</strong></h2>



<p>Betroffen sind alle, von den Arenen und Open-Air-Produktionen bis hin zu Clubs, Theatern und Konzertsälen. Die Nutzungskonflikte können die Durchführung von Live-Events erheblich beeinträchtigen – von minutenlangen Unterbrechungen bis hin zum Veranstaltungsabbruch.</p>



<p>Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV e.V.: „Live-Veranstaltungen sind hochkomplexe Produktionen, bei denen viele technische, organisatorische und logistische Abläufe präzise ineinandergreifen müssen. Funkfrequenzen sind dabei ein zentrales Betriebsmittel und Rückgrat jeder Veranstaltung. Gleichzeitig schaffen unsere Veranstaltungen genau die Orte von Gemeinschaft und kultureller Teilhabe, die unsere Gesellschaft dringend braucht. Umso widersprüchlicher ist es, wenn diese Grundlage durch zusätzliche staatliche Nutzungsansprüche unter Druck gerät. Hier brauchen wir verlässliche und praxistaugliche Lösungen.“</p>



<p><strong>Aufruf: Störungen melden</strong></p>



<p>BDKV-Mitglieder sind aktuell aufgerufen, Störungen im Frequenzbereich bei ihren Veranstaltungen zu dokumentieren und konkrete Fälle zu melden. Diese Praxiserfahrungen belegen den Handlungsbedarf und helfen bei der Entwicklung politischer Lösungen, damit Live-Bühnen nicht zum Funkloch werden. Kontakt: Johannes Everke; <a href="mailto:everke@bdkv.de">everke@bdkv.de</a></p>



<p><strong>Im Dialog mit der Politik</strong></p>



<p>Der BDKV bringt sich aktiv in den politischen Dialog ein – unter anderem gegenüber Bundesregierung, Bundesnetzagentur und auf europäischer Ebene gemeinsam mit Partnern wie APWPT, „save our spectrum“ und PEARLE*. Ziel ist ein langfristig verlässlicher Zugang zu den notwendigen Frequenzen sowie eine funktionierende Koordination zwischen den unterschiedlichen Nutzungen.</p>



<p>Der BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V. ist dem. Damit baut der Verband seine Um diese Zusammenarbeit mit zentralen Partnern im Einsatz für verlässliche Funkfrequenzen für Kultur und Veranstaltungen weiter auszubauen, ist der BDKV jetzt dem APWPT e.V. (Association of Professional Wireless Production Technologies) als Fördermitglied beigetreten.</p>



<p>Jochen Zenthöfer, Vorsitzender APWPT e.V.: „Wir freuen uns, den BDKV als starke Interessenvertretung der deutschen Live-Entertainment-Branche in die APWPT als Fördermitglied aufzunehmen und unsere Allianz auszubauen. Das ist gerade sehr wichtig, denn mit neuen behördlichen und gesetzlichen Regelungen drohen der Branche Verschlechterungen in der Frequenzausstattung für Funkmikrofone, In-Ear-Systeme und andere Werkzeuge. Eine solche Verschlechterung darf es nicht geben, dafür engagieren wir uns jetzt gemeinsam.“</p>
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