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	<title>Abonnementzahlen &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Positiver Trend zur Rückkehr des Klassik-Publikums trotz weitverbreiteter Rückgänge beim Abo</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 14:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Pierre Boulez Saal/Pierre Boulez Ensemble Copyright: Peter Adamik unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung gab heute aktuelle Besuchertrends auf Basis einer Online-Befragung unter 129 Theater-, &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Pierre Boulez Saal/Pierre Boulez Ensemble Copyright: Peter Adamik</p>



<p class="wp-block-paragraph">unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung gab heute aktuelle Besuchertrends auf Basis einer Online-Befragung unter 129 Theater-, Konzert- und Rundfunkorchestern bekannt. Demnach bestehe grundsätzlich ein positiver Trend zur Rückkehr des Publikums für Konzerte und Musiktheater. Allerdings sagen knapp 60 Prozent der befragten Orchester, dass das Niveau vor Corona insgesamt noch nicht wieder erreicht sei. 46 Prozent der Orchester und Opernhäuser vermelden noch eine starke Zurückhaltung, vor allem des älteren Publikums. Es habe im Befragungszeitraum zwischen Dezember 2022 und Januar 2023 aber auch ausverkaufte Veranstaltungen gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Ursachen gefragt, gaben 98 Orchester vor allem populäre Programme und beliebte Werke an. 68 Orchester waren mit besonderen Formaten hoch ausgelastet wie Sonderkonzerten zu Silvester oder Neujahr und Film-Live-Konzerten. 35 Orchester sahen auch bei prominenten Dirigentinnen und Solisten die Hauptgründe für eine hohe Nachfrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwieriger ist die Entwicklung dagegen bei den Abonnements. 76 Orchester haben Abonnentinnen und Abonnenten verloren (62 Prozent der Befragten), und 36 Orchester haben ihre Abos in etwa gehalten (30 Prozent). Nur ein Orchester konnte die Zahl der Abonnenten steigern. Als wesentliche Ursachen für Einbruch der Abonnements sahen 60 Orchester (ca. 50 Prozent der Befragten) das komplette Aussetzen der Abos während der Pandemie. 47 Orchester sehen außerdem die Angst älterer Abonnenten, wieder in Veranstaltungen zurückzukehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> „Die Herausforderungen für Orchester und Musiktheater für die kommenden Monate und die nächste Saison sind klar umrissen“, sagt unisono-Geschäftsführer Gerald Mertens. „An vielen Standorten müssen Abonnements neu aufgebaut werden. Die Theater und Orchester müssen die direkte Bindung zu ihrem Publikum unbedingt weiter intensivieren. Erfolgversprechend dafür ist das weitere Ausprobieren neuer und kleinerer Formate. Außerdem muss das Marketing weiter professionalisiert und verstärkt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Online-Befragung anlässlich der Jahresmedienkonferenz haben zwischen Dezember 2022 und Januar 2023 insgesamt 122 von 129 Theater-, Konzert- und Rundfunkorchestern teilgenommen. Das entspricht einer Quote von 95 Prozent.</p>
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		<title>46% Abo-Steigerung bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Felix Broede Die Staatsphilharmonie betreibt mit den Mannheimer Meister*innenkonzerten im Rosengarten und den Philharmonischen Konzerten im Pfalzbau zwei eigenveranstaltete Abonnementreihen. Trotz Krise geht das &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Felix Broede</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staatsphilharmonie betreibt mit den Mannheimer Meister*innenkonzerten im Rosengarten und den Philharmonischen Konzerten im Pfalzbau zwei eigenveranstaltete Abonnementreihen. Trotz Krise geht das Orchester mit einer Rekord-Steigerung von 46 Prozent Stammpublikum in die Spielzeit 21–22. Für die Ludwigshafener Konzertreihe liegt die Steigerung sogar bei knapp 60 Prozent. Das sind die bislang höchst verzeichneten Abonnementzahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben in den vergangenen Monaten mit unendlich großer Flexibilität daran gearbeitet, unser Publikum zu halten und gar zu entwickeln“, so Intendant Beat Fehlmann. Die Erfolgszahl führt er maßgeblich auf die Pflege des Stammpublikums und das Engagement der Institution auch während der Coronakrise zurück: „Abstandhalten war und ist ein wichtiges Gebot der vergangenen anderthalb Jahre, dennoch haben wir in dieser Krise sehr bewusst auf Nähe gesetzt. Es ist uns gelungen, die Musik trotz widriger Umstände zu den Menschen zu bringen. Selbst während der Phasen des totalen Lockdowns ließen wir den Kontakt zum Publikum nicht abreißen. Wir sind glücklich, dass unsere Stammgäste das Engagement mit ihrer Treue belohnt haben. Dass wir zusätzlich so viele neue Menschen langfristig für unsere Konzerte gewonnen haben, ist ein extrem positives Signal für unsere Institution“, resümiert Beat Fehlmann.</p>
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