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	<title>Bundesverband freie Darstellende Künste &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>Mindesthonorare für Freie Darstellende Künstler*innen steigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hebt seine Empfehlung zur Honoraruntergrenze (HUG) ab 2026 an. Empfohlen wird dann ein Mindesthonorar von 3.600 Euro (bisher 3.100 &#8230; ]]></description>
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<p>Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hebt seine Empfehlung zur Honoraruntergrenze (HUG) ab 2026 an. Empfohlen wird dann ein Mindesthonorar von 3.600 Euro (bisher 3.100 Euro) für Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) sowie 4.220 Euro (bisher 3.600 Euro) für Künstler*innen ohne KSK-Versicherung – jeweils zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer.</p>



<p>Der BFDK gibt seit 2015 eine Honoraruntergrenze heraus. Sie wurde zuletzt im Jahr 2022 angepasst. In diesem Jahr haben der BFDK und seine Mitgliedsverbände Bilanz gezogen und die Ergebnisse in einem Reader festgehalten. <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek#list-item-1355">Zum Download</a>.</p>



<p>Seit 2024 gelten bei Förderungen durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verbindliche Mindesthonorare auf Basis der HUG-Empfehlung des BFDK. Auf Landesebene zeigen sich noch große Unterschiede: Einige Länder haben die Honoraruntergrenze bereits vor dem Bund fest in ihren Förderprogrammen verankert, während andere noch weit von einer verbindlichen Umsetzung entfernt sind.</p>



<p>Die aktuelle Überarbeitung der HUG fand in einem partizipativen Prozess mit den Mitgliedsverbänden des BFDK und der „AG Honoraruntergrenze“ statt. Im Rahmen des Fair-Pay!-Prozesses arbeitet der Verband zudem an differenzierten stufenweisen Honorarmodellen, die Berufserfahrung und Verantwortung besser abbilden. Der 2025 veröffentlichte HUG-Reader des BFDK dokumentiert erstmals umfassend, wie die Honorarempfehlung in den einzelnen Bundesländern wahrgenommen und umgesetzt wird. Er zeigt deutlich, in welchen Bundesländern faire Bezahlung ernst genommen und finanzielle Mittel entsprechend bereitgestellt werden – und wo die prekären Arbeitsbedingungen für freie Künstler*innen weiterhin strukturell verfestigt bleiben.</p>



<p>Berechnung der<br>Honoraruntergrenze (HUG)</p>



<p>Grundlage für die Berechnung der HUG bildet der Tarifvertrag Normalvertrag (NV) Bühne für angestellte Künstler*innen. Dieser sieht eine Einstiegsgage von monatlich 3.075 Euro brutto (Stand Februar 2025) vor. Da Selbstständige ohne KSK-Versicherung ihre Sozialversicherungsbeiträge vollständig selbst tragen, werden diese Beiträge (derzeit 23,94 Prozent) hinzugerechnet. Unabhängig vom Versicherungsstatus enthält die HUG-Empfehlung des BFDK eine Pauschale von 300 Euro im Monat zur Abdeckung weiterer Risiken und Kosten (z.B. Unfallversicherung oder Mutterschutz).</p>



<p>Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für Nicht-KSK-Versicherte<br>Monat: 4.220 EUR<br>Woche: 970 EUR<br>Aufführungen (10% des Monats-<br>honorars): 422 EUR</p>



<p>Honoraruntergrenze (Nettohonorar) für KSK-Versicherte<br>Monat: 3.600 EUR<br>Woche: 830 EUR<br>Aufführungen (10% des Monats-<br>honorars): 360 EUR</p>



<p>Reader zum aktuellen Stand der Empfehlung für eine Honoraruntergrenze in den Bundesländern und auf Bundesebene hier als <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek#list-item-1355">Download</a></p>
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		<title>Studie zur Lage von Soloselbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/studie-zur-lage-von-soloselbstaendigen-in-der-kultur-und-kreativwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 11:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband freie Darstellende Künste]]></category>
		<category><![CDATA[Helge-Björn Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Prognos AG]]></category>
		<category><![CDATA[Soloselbständige]]></category>
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					<description><![CDATA[Fot: Ruth Weitz auf Pixabay Soloselbstständigkeit und hybride Erwerbsformen sind in Kultur- und Kreativwirtschaft weit verbreitet. Über die wirtschaftliche und soziale Situation dieser Gruppen liegen &#8230; ]]></description>
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<p>Fot: <a href="https://pixabay.com/de/users/krimifreundin-75434/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=200716">Ruth Weitz</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=200716">Pixabay</a></p>



<p>Soloselbstständigkeit und hybride Erwerbsformen sind in Kultur- und Kreativwirtschaft weit verbreitet. Über die wirtschaftliche und soziale Situation dieser Gruppen liegen jedoch nur wenige Daten vor. Die aktuelle Studie schließt diese Lücke, indem sie erstmals spezifische Einblicke in verschiedene Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt. Rund 1.600 Befragte gaben Auskunft zu ihrer wirtschaftlichen Situation, sozialen Absicherung und zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie zu Beratungs- und Förderbedarfen.</p>



<p>Die Studienergebnisse zeigen unter anderem, dass die Einkommen in Kultur und Kreativwirtschaft im Vergleich zu allen Erwerbstätigen insgesamt in Deutschland unterdurchschnittlich sind. Bei den Soloselbstständigen lag das Medianeinkommen im Jahr 2023 bei knapp der Hälfte unter 15.000 Euro pro Jahr. Der Gender Pay Gap bei Vollzeitbeschäftigung liegt bei 24 Prozent. Die Arbeit von Soloselbstständigen und hybriden Erwerbstätigen ist in der Regel vielseitig, wobei Kunst- und Kulturförderung für viele von Bedeutung ist, insbesondere in den Darstellenden Künsten, wo 67 Prozent der Soloselbständigen Fördermittel erhalten haben. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist die unzureichende soziale Absicherung, insbesondere im Hinblick auf die Altersvorsorge: Die Rentenerwartung liegt bei nur 600 Euro monatlich. Mehr als die Hälfte der Befragten kann keine zusätzlichen Mittel für die Altersvorsorge aufbringen.</p>



<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass viele Kreative und Künstler*innen mit erheblichen Unsicherheiten hinsichtlich ihrer sozialen Absicherung konfrontiert sind. Vor diesem Hintergrund identifiziert die Studie dringenden Handlungsbedarf und schlägt Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft vor. Denn die Rahmenbedingungen für Soloselbstständige und hybride Erwerbstätige sind häufig nicht ausreichend an die sich wandelnden Erwerbsformen und spezifischen Arbeitsrealitäten angepasst.</p>



<p>Helge-Björn Meyer (Geschäftsführung BFDK) sagt dazu: „Die Studie zeigt die prekäre Situation soloselbständiger und hybrid erwerbstätiger Kreativer und Künstler*innen. Die zukünftige Bundesregierung ist angehalten, nachhaltige Lösungen zu finden, um Altersarmut und Fachkräfteabwanderung in andere Branchen Einhalt zu gebieten. Wir fordern die Parteien auf, dies in ihre Aktivitäten zur Bundestagswahl und in Koalitionsgespräche auf die Agenda zu setzen.“</p>



<p>Daran anknüpfend und anlässlich der Bundestagswahl 2025 fordert der BFDK die zukünftige Bundesregierung auf, sich zur KSK und deren Ausbau zu bekennen und Instrumente zur Absicherung von einkommenslosen Phasen von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen zu entwickeln.</p>



<p><a href="https://darstellende-kuenste.de/aktuelles/freie-darstellende-kuenste-staerken">Hier geht es zu den vollständigen Forderungen</a> des BFDK zur Bundestagswahl 2025.</p>



<p>Die Studie wurde im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom Bundesverband Freie Darstellende Künste und der Prognos AG erarbeitet. </p>



<p>Sie ist <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek">hier als barrierefreies PDF</a> abrufbar ist. Eine <a href="https://darstellende-kuenste.de/mediathek">Zusammenfassung ist hier abrufbar und liegt auch in Leichter Sprache</a> vor.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Theaterverbände fordern stärkere Unterstützung für die Kultur in ländlichen Räumen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/theaterverbaende-fordern-staerkere-unterstuetzung-fuer-die-kultur-in-laendlichen-raeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 17:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bernward Tuchmann]]></category>
		<category><![CDATA[BFDK]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband freie Darstellende Künste]]></category>
		<category><![CDATA[Inthega]]></category>
		<category><![CDATA[Johanna Kiesel]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Seybold]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Am 19. November fand im Film- und Medienzentrum Ludwigsburg das erste bundesweite Symposium zur Zusammenarbeit von Gastspielhäusern und Freien Darstellenden Künsten unter dem Titel &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto:</p>



<p>Am 19. November fand im Film- und Medienzentrum Ludwigsburg das erste bundesweite Symposium zur Zusammenarbeit von Gastspielhäusern und Freien Darstellenden Künsten unter dem Titel „ZUSAMMEN!“ statt. Rund 50 Teilnehmende aus dem Bundesgebiet kamen zusammen, um neue Formen der Kooperation und Vernetzung zu erörtern und gemeinsam über Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit zu sprechen. <br><br>„Es ist das erste Treffen dieser Art und es wird in den Gesprächen darum gehen, die Zusammenarbeit zu intensivieren“, erklärte Johanna Kiesel, Vizepräsidentin der INTHEGA.<br><br>Ulrike Seybold, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste (BFDK), betonte: „Wir gehen selbstverständlich und gerne in Kooperation, wo es passt und wo man sich künstlerisch-inhaltlich voranbringt. Von wesentlicher Bedeutung ist die stärkere Unterstützung durch die Politik für die Kultur in ländlichen Räumen.“<br><br>Bernward Tuchmann, Geschäftsführer der INTHEGA, unterstrich die Notwendigkeit eines verbesserten Dialogs: „Es geht auch darum, die kulturpolitischen Rahmenbedingungen zu optimieren, damit Kooperationen in Zukunft einfacher und bundesweit möglich werden.“ Die Unterschiede in den Planungszyklen führen aktuell zu Ineffizienzen, die im Idealfall zukünftig<br>überwunden werden. Das Symposium ist Teil eines durch den Fonds Darstellende Künste und die Beauftragte der<br>Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Projekts und soll den Dialog zwischen INTHEGA-Häusern und der Freien Darstellenden Künste langfristig erleichtern und professionalisieren. Ziel ist eine nachhaltige und effiziente Zusammenarbeit, die künstlerische und kulturelle Synergien schafft.</p>
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