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	<title>Claudia Schmitz &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Claudia Schmitz &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Der Deutsche Bühnenverein hat Präsidium, Präsident und Geschäftsführung gewählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Nasser Hashemi Die Mitglieder des Bundesverbands der Theater und Orchester haben Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, auf ihrer Hauptversammlung als Präsident &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Nasser Hashemi</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mitglieder des Bundesverbands der Theater und Orchester haben Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, auf ihrer Hauptversammlung als Präsident des Deutschen Bühnenvereins einstimmig wiedergewählt. Der Kulturpolitiker forderte die rund 280 Intendant:innen, Verwaltungsdirektor:innen, Kulturpolitiker:innen und Vertreter:innen aus der Kulturverwaltung in Chemnitz auf, freie Kunst zu ermöglichen, die Transformation der Bühnen voranzutreiben und mit zeitgemäßen Tarifverträgen als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carsten Brosda: »Wir leben in Zeiten, in denen es oftmals so scheint, als gäbe es keine vernünftigen Alternativen zum Status Quo. Diese gefühlte Ausweglosigkeit fordert Theater und Orchester heraus. Auf den Bühnen sehen wir schließlich jeden Tag, dass etwas anderes als die derzeitige Wirklichkeit denkbar und spielbar und damit auch in die Welt zu bringen ist. Wir müssen das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert dieser künstlerischen Arbeit stärken. Ohne Investitionen in eine freie und vielfältige Kunst wird unsere Gesellschaft auf Dauer ärmer werden. Gerade in krisenhaften Zeiten brauchen wir die kreative Leidenschaft und den ästhetischen Eigensinn der Künste mehr denn je.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem sehr persönlichen Impuls hatte die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili am ersten Tagungstag die Teilnehmer:innen in der Chemnitzer Oper ermutigt, der Kunst und den Künstler:innen zu vertrauen und sich der Ambiguität der Welt weiter zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ebenfalls wiedergewählte Geschäftsführende Direktorin Claudia Schmitz erklärte: »Gerade jetzt brauchen wir Mut und Haltung und das klare Einstehen für die Freiheit der Kunst. Wenn wir aktuell in vielen Konstellationen über die Bedeutung der Bühnen für unsere Gesellschaft verhandeln, sprechen wir über diesen Aspekt genauso, wie über Fragen der Arbeitsbedingungen für Künstler:innen an den Theatern oder die Transformation an den Bühnen. Diese Transformation wollen wir offensiv aus der Mitte des Verbands heraus vorantreiben. Dabei geht es darum, Vertreter:innen der Rechtsträger und Theaterleiter:innen auf Basis ihrer vertrauensvollen Zusammenarbeit miteinander in eine verbindliche Verabredung zu bringen, die es ermöglicht, gemeinsam offen und konstruktiv über die Zukunft nachzudenken. Es braucht einen Pakt als Grundlage der guten Steuerung solcher Prozesse.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Gruppen wählten die Mitglieder des Bühnenvereins zudem ihre Co-Vorsitzenden, die zusammen mit dem Präsidenten das Präsidium des Bundesverbands der Theater und Orchester bilden. Es ist für die strategisch-operative Ausrichtung des Verbands zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rechtsträgergruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Annekatrin Klepsch und Eric Seng;  Vertreter:innen: Wolfgang Beckermann und Cerstin Gerecht</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Privattheatergruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">René Heinersdorff und Tobias Veit</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intendant:innengruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Dietze und Kathrin Mädler</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwaltungsdirektor:innengruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Köhn und Alexandra Stampler-Brown</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außerordentliche Mitglieder</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Charlotte Sieben und Bernward Tuchmann</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landesbühnenausschuss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eva Lange und Stefan Dörr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einstimmig beschlossen und mit stehenden Ovationen gefeiert: Jürgen Schitthelm, Mitbegründer der Schaubühne und bis 2012 Theaterleiter, wurde als Ehrenmitglied in den Deutschen Bühnenverein aufgenommen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Teilabschluss bring Tarifeinigung zum NV-Bühne</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/teilabschluss-bring-tarifeinigung-zum-nv-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 10:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: 饿狐网www_ewhooo_com auf Pixabay Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/饿狐网www_ewhooo_com-112701/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">饿狐网www_ewhooo_com</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit geeinigt – mit diesem Abschluss wird der NV Bühne vollumfänglich auch gegenüber den Gewerkschaften BFFS und GDBA in Kraft gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungskommissionen der Gewerkschaften und des Deutschen Bühnenvereins haben sich damit auf ein sogenanntes Kleines Paket mit Regelungen zur Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit der NV Bühne-Beschäftigten verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Einigung tritt der NV Bühne auch gegenüber den Gewerkschaften GDBA und BFFS rückwirkend zum 1. Januar 2025 wieder vollumfänglich in Kraft. Der BFFS und die GDBA hatten den NV Bühne zum 31. Dezember 2024 gekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil der Einigung sind Regelungen über freie Tage der Beschäftigten, die Einführung eines Ausgleichstags für die Arbeit an einem Wochenfeiertag, die Gewährung von erweiterten Ruhezeiten insbesondere vor Vorstellungen, die Einführung eines verbindlichen Wochenplans sowie die Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit der überwiegend künstlerisch tätigen Bühnentechniker:innen an die Arbeitszeit des Öffentlichen Dienstes von 40 auf 39 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die neuen Regelungen werden schrittweise ab dem 1. August 2025 eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Verhandlungsrunden hatten die Gewerkschaften und der Deutsche Bühnenverein in den vergangenen Monaten ihre Positionen angenähert und am 8. Mai den Durchbruch erzielt, der den Weg für die vollumfängliche Wiedereinsetzung des NV Bühne frei macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: »Die Einigung über das Kleine Paket im NV Bühne ist ein Meilenstein für uns. Das Verhandlungsergebnis ist ein relevanter Baustein bei der Reform des Tarifvertrags und eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche und Verhandlungen. Zum einen wird über dieses Paket nun der NV Bühne wieder vollumfänglich in Kraft gesetzt, was für uns in Zeiten schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen ein wichtiger Schritt ist. Zum anderen haben wir Regelungen gefunden, mit denen wir für die Beschäftigten des NV Bühne eine zeitgemäße Planbarkeit ihrer Arbeit gewährleisten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin der GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): »Über Jahrzehnte hinweg galten Überlastung, Care-Arbeit, Vor- und Nachbereitungen als private Befindlichkeiten, die den Betriebsablauf stören. Mit diesem Teilabschluss verankern wir nicht nur mehr Entlastung und Planbarkeit, sondern hoffentlich auch ein neues Selbstwertgefühl der Beschäftigten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO (Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles): »Mit diesem wichtigen Etappensieg gehen wir einen bedeutsamen Schritt auf dem Weg zu spürbarer Entlastung und verlässlicher Planbarkeit für die künstlerisch Beschäftigten an deutschen Bühnen. Die Verhandlungen werden umgehend fortgeführt, um an die konstruktive Dynamik der jüngsten Gesprächsrunden nahtlos anzuknüpfen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS (Bundesverband Schauspiel): »Die nun erreichte Teileinigung zum Neuabschluss des NV Bühne ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, mit unseren Sozialpartnern einen zeitgemäßen Tarifvertrag NV Bühne aufzustellen. Planbarkeit, Entlastung und sozialverträgliche, faire, angemessene Arbeitsbedingungen für das künstlerische Personal an deutschen Bühnenhäusern bleibt dabei unser gewerkschaftliches Anliegen.«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werkstatistik 21/22: Anzahl digitaler Inszenierungen deutlich zurückgegangen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/werkstatistik-21-22-anzahl-digitaler-inszenierungen-deutlich-zurueckgegangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 13:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Bühnenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[Zauberflöte]]></category>
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					<description><![CDATA[Werke mit den höchsten Inszenierungen / Quelle: Deutscher Bühnenverein e.V. Die Trends: Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins ist mit den Daten der Spielzeit 2021/22 erstmals &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werke mit den höchsten Inszenierungen / Quelle: Deutscher Bühnenverein e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trends:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zuschauer:innen kehren langsam zurück</li>



<li>Zunahme der Bearbeitungen</li>



<li>Kaum noch digitale Inszenierungen</li>



<li>Wenig Bewegung im Inszenierungsranking</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins ist mit den Daten der Spielzeit 2021/22 erstmals nur noch digital erschienen. Inhaltlich dokumentiert sie im Vergleich zur coronabedingt mageren Vorsaison einen Aufwärtstrend bei Aufführungszahlen sowie bei der Gesamtzahl der Zuschauer:innen. Insgesamt wurden 71.751 Aufführungen gezeigt (2018/19 82.052; 2020/21 22.729). Gezählt wurden in der Saison 2021/22 12.820.418 Zuschauer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins: „Der Zustand der Theaterlandschaft ist nicht allein an ihrer quantitativen Produktivität messbar. Bezogen auf die Resilienz der Theater aber haben die Zahlen dieser 75. Werkstatistik einen hohen Erkenntniswert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigt sich in den Rankings wenig Bewegung in den Spielplänen der deutschsprachigen Theater. Auf den obersten Rängen rangieren die altbekannten klassischen Musiktheaterproduktionen, angeführt von Mozarts „Zauberflöte“ und Komödien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil der digitalen Inszenierungen sank von 18 Prozent (in 2020/21) auf drei Prozent (in 2021/22). Der Anteil zeitgenössischer Werke an den Inszenierungen aller Genres ist zwar leicht gesunken, bleibt aber mit 83 Prozent (Vorjahr 84 Prozent) auf konstant hohem Niveau. Konsequent führend bleibt die „Zauberflöte“ bei den Werken mit den höchsten Inszenierungszahlen. Leicht gestiegen ist  der Anteil der Bearbeitungen in allen Genres von 24 Prozent auf 27 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette digitale Werkstatistik „Wer spielte was?&#8220; kann unter <a href="https://verlag.koenigshausenneumann.de/product/9783826079320-wer-spielte-was/">https://verlag.koenigshausenneumann.de/product/9783826079320-wer-spielte-was/</a> oder per E-Mail an <a href="mailto:info@koenigshausenneumann.de">info@koenigshausenneumann.de</a> für 10 Euro bestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bühnenverein unterstellt Gewerkschaften Absicht zur Abschaffung von Ensemble- und Repertoiretheater</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/buehnenverein-unterstellt-gewerkschaften-absicht-zur-abschaffung-von-ensemble-und-repertoiretheater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[DGBA]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Armin Augat]]></category>
		<category><![CDATA[Normalvertrag Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[NV Bühne]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: falco auf Pixabay aktualisiert 28. Juni 2023 Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto:<a href="https://pixabay.com/de/photos/tauziehen-denkmal-wismar-515183/"> falco</a> auf Pixabay</p>



<p class="wp-block-paragraph">aktualisiert 28. Juni 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner ins Stocken geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein wirft den NV Bühne-Gewerkschaften (GDBA, BFFS, VdO) Verweigerung zur Fortsetzung der konstruktiven Gespräche vor. Laut Aussage von Dr. Armin Augat, Vorsitzender des Tarifausschusses, wollen die Gewerkschaftvertreter:innen Themen diktieren und seien nicht zu Gesprächen und Konzessionen bereit. Positionen der Arbeitgeberseite würden strikt abgelehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Künstler*innen-Gewerkschaften betonen in ihrer Stellungnahme zum Abbruch der Verhandlungen durch den Bühnenverein hingegen, dass sie gemeinsam konkrete und umfassende Vorschläge zum Abbau bzw. Ausgleich von Spitzenbelastungen vorgelegt haben sowie auf Bedenken des Deutschen Bühnenvereins  immer wieder mit weiterführenden Kompromissvorschlägen eingegangen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auf der Website der GDBA – die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger steht, ist der  Normalvertrag (NV) Bühne seit vielen Jahren in der Kritik. Arbeitszeit, Bezahlung, Sozialschutz seien darin mangelhaft bis gar nicht geregelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderungen der GDBA zielen auf mehr Entlastung und Planbarkeit im künstlerischen Alltag. Insbesondere fordern die GDBA und ihre Schwestergewerkschaften die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells (Rahmenmodell), sowie Regelungen zu freien Tagen, Ruhezeiten, Wochen- und Tagessplänen sowie zur Erreichbarkeit. Die Forderungen veröffentlicht die DGBA auf ihrer Website unter <a href="https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/">https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderungen bzw. Angebote der Arbeitgeberseite bleiben dagegen für die Öffentlichkeit intransparent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu einer Annäherung zu gelangen, hat der Deutsche Bühnenverein einen gemeinsamen moderierten Workshop vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Es ist unsere Aufgabe, für die künstlerisch Beschäftigten an den Bühnen tragfähige Arbeitszeitregelungen zu schaffen, um so Arbeit besser planbar zu machen und Spitzenbelastungen auszugleichen. Im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten darf der Verhandlungsfaden nicht abreißen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS konstatiert: „Die Aufrechterhaltung des Status Quo und gar Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen kann nicht Grundlage eines Verhandlungsfortgangs sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO: „Das Ziel der Verhandlungen ist es, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu erreichen, ohne die künstlerischen Schaffensprozesse zu beeinträchtigen. Das sieht der Bühnenverein nicht ein“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA: „Überlastung und fehlende Planbarkeit plagen die Theaterschaffenden seit vielen Jahren. Wir werden nun neue Wege gehen, um diesen Zustand zu ändern“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Forderungen der Gewerkschaften:</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Freie Tage:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Freie Tage-Regelung soll für alle verständlich und gleich sein.</li>



<li>Die Freie Tage-Regelung aus der Sonderregelung Chor (NV Bühne §74) soll übernommen und angepasst werden, wir wollen einen freien Werktag pro Kalenderwoche und einen halben freien Tag je Woche.</li>



<li>Zwischen den freien Werktagen dürfen nicht mehr als zehn Arbeitstage liegen.</li>



<li>Nach einem halben freien Tag darf nicht länger als vier Stunden gearbeitet werden.</li>



<li>Für das Arbeiten an einem Wochenfeiertag fordern wir einen freien Werktag innerhalb von vier Wochen als Ersatz.</li>



<li>Die freien Tage müssen drei Monate im Voraus bekannt gegeben werden.</li>



<li>Der 1. Mai und 24. Dezember sollen dienstfrei sein.</li>



<li>Spätestens jede 3. Kalenderwoche soll es 1,5 zusammenhängende freie Tage geben.</li>



<li>Allen steht ein freies Wochenende pro Monat zu (ganzer Samstag, ganzer Sonntag).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ruhezeiten:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>4 Std. zwischen zwei Proben</li>



<li>5 Std. vor Haupt- und Generalproben</li>



<li>4 Std. zwischen Vorstellungen, Vormittagsvorstellung und Probe</li>



<li>5 ½ Std. für Solo vor großen Partien/Rollen</li>



<li>5 ½ Std. für Opernchor vor großen Choropern</li>



<li>5 ½ Std. für Tanz: wenn es sich ausschließlich um eine Ballettvorstellung handelt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgleich bei Verkürzung der Ruhezeiten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1/3 Tagesgage bei Verkürzung der Ruhezeit um 1 Stunde</li>



<li>2/3 Tagesgage bei Verkürzung um 2 Stunden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeitszeiten und das Rahmen-Modell (AT):</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeitszeit soll nicht mehr als 8 Stunden dauern. Eine Stunde davon ist Vertrauensarbeitszeit.</li>



<li>Einführung eines Modells zur Quantifizierung von Arbeitszeit – Das Rahmen-Modell (Arbeitstitel)</li>



<li>Das Rahmen-Modell berechnet Arbeitszeit in 4 Stunden-Pauschalen. Dieses Pauschalen heißen Regel-Rahmen.</li>



<li>Wenn ein Regel-Rahmen vom AG nicht beansprucht wird oder nur 10 Minuten gearbeitet wurde, werden im Rahmen der Arbeitszeiterfassung 4 Stunden berechnet.</li>



<li>Überschreitungen der vorgesehenen Regel-Rahmen-Anzahl sind möglich und werden extra vergütet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Planbarkeit:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die freien Tage müssen 3 Monate im Voraus bekannt gegeben werden</li>



<li>Abschaffung der Erreichbarkeitspflicht</li>



<li>Verbindliche Wochen- und Tagespläne</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Neusortierung der Geltungsbereiche:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Büro raus aus Solo“<br>Folgende Berufe sollen in den Geltungsbereich von SR ATuV: Ausstattungsleiter:innen, Direktor:innen des künstlerischen Betriebs, Direktor:innen, soweit sie Arbeitnehmer: innen sind, Disponent:innen, Dramaturg:innen, Grafiker:innen, Leiter:innen des KBBs, Orchestergeschäftsführer:innen (Management und Direktorat), Pressereferent:innen, Referent:innen / Assistent:innen von Intendanz sowie von den künstlerischen Betriebs-Theaterfotograf:innen, Referent:innen der Öffentlichkeitsarbeit, Orchester-/Chor-/Tanzbüro, Theaterpädagog:innen / -vermittler:innen</li>



<li>Aus ATuV (V= Verwaltung) soll ATuB werden (B= Büro)</li>



<li>Einführung SR Gast</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mitbestimmung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stärkung der Vorstände (als Prävention vor Missbrauch der Teilzeitregelung)</li>



<li>Damit sich die Vorstände weisungs- und angstfrei für ihre Wähler:innen einsetzen können, müssen sie Nichtverlängerungsschutz bekommen.</li>



<li>Die Vorstände von Solo und BT sollen die gleichen Rechte wie die Vorstände des Opernchores und Tanz bekommen.</li>



<li>Schulungsrecht-/Pflicht – Kosten trägt der Arbeitgeber (vgl. Betriebsverfassungsgesetz §37)</li>



<li>Arbeitsbefreiung für Gewerkschaftsfunktionär:innen für Gewerkschaftsarbeit</li>



<li>Die Beteiligungsrechte der Vorstände müssen bei den Themen „Arbeitszeit“ und „Teilzeit“ gestärkt werden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Bühnen brauchen … Unterstützung“</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/buehnen-brauchen-unterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2023 14:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Audience]]></category>
		<category><![CDATA[Besucherbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmitz]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Carsten Brosda]]></category>
		<category><![CDATA[Smarte Theaterdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Stijn Deville]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.theatermanagement-aktuell.de/?p=3145</guid>

					<description><![CDATA[Foto: Rob Laughter / unsplash.com „Es geht um Kunst!“ lautete das Motto der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins, die vom 1. bis 3. Juni 2023 &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Rob Laughter / unsplash.com</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es geht um Kunst!“ lautete das Motto der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins, die vom 1. bis 3. Juni 2023 in Koblenz stattfand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theater öffnen Räume, in denen wir aus der Vielfalt unserer Gesellschaft heraus eine bessere Zukunft mit künstlerischen Mitteln denken und spielen können. Angesichts der aktuellen Krisen brauchen die Bühnen aber auch gesellschaftliche Unterstützung. Dies sagte Dr. Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins anlässlich der Tagung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Theater über Dinge sprechen, die heute wichtig sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eröffnet wurde die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr durch einen Impuls von Stijn Devillé, Regisseur, Dramatiker und Intendant am Het Nieuwstedelijk, Leuven, Hasselt, Genk zur Kraft der Darstellenden Künste. „Mein Standpunkt ist, dass wir im Theater am liebsten über Dinge sprechen sollten, die heute wichtig sind. Was uns alle gemeinsam betrifft, hier und jetzt. Für mich kann es im Theater und in der Kunst im Allgemeinen nie zu sehr um die Gegenwart gehen. Oder um morgen“, sagte Devillé in seinem Vortrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Workshops zum Wertebasierten Verhaltenskodex stellte Devillé außerdem das von ihm und seinem Team entwickelte „ABC – Handbuch zur Selbststeuerung“ vor. Ausgehend von seinen Thesen diskutierten die Teilnehmenden, ob der Gedanke der Selbststeuerung auch für deutsche Bühnen ein Instrument zur Implementierung gemeinsamer Werte und zur Entwicklung einer neuen, zukunftsweisenden Organisationskultur sein sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Verbindungen mit den Zuschauer:innen eingehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als zentrale Aufgabe für die Zukunft, insbesondere in Zeiten schwieriger und sich ändernder Rahmenbedingungen wurde neue Verbindungen mit den Zuschauer:innen thematisiert. Erst im Mai startete der Bühnenverein das Audience-Projekt NEW ALLIANCE. Im Frühjahr 2024 soll eine bundesweite Marktstudie und Besucher:innenbefragung weitere Erkenntnisse und Strategien liefern. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins: „Im Rahmen des Projekts beschäftigen wir uns damit, was Menschen bewegt, in ein Theater oder ein Konzerthaus zu gehen, welche Erwartungen sich mit dem Besuch verbinden und welchen Einfluss die aktuellen Krisen unserer Zeit auf das Besuchsverhalten haben. Unser Ziel ist es, bestehende Allianzen zu festigen oder zu verbessern und neue Allianzen zu schmieden.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zukunftsperspektiven für das Arbeiten am Theater</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen der Jahreshauptversammlung waren die Auswirkungen des Tarifabschlusses der Kommunen auf die Bühnen sowie die veränderten Anforderungen an die Beschäftigungsbedingungen für die künstlerisch Beschäftigten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fokus der Tagung standen auch die Zukunftsperspektiven künstlerischer Ausbildung und die Sicht der Studierenden auf die künstlerischen Prozesse. Dazu berichteten Impulsgeber:innen über die Integration von Absolvent:innen am Theater und den Übergang vom Studium ins Berufsleben. Ziel ist es, aus dem Prozess Thesen und Vorschläge für ein Arbeitspapier des Bühnenvereins zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überdies wurde das von der Intendant:innengruppe und dem dramaturgie-netzwerk entwickelte Phasenmodell zur Intendanzfindung von den Vertreter:innen der Rechtsträger diskutiert und weiterentwickelt. Leitungswechsel sind Schlüsselvorgänge für die zielgerichtete Transformation an den Bühnen. Sie sind Prozesse der Organisations- und Personalentwicklung, bei denen es neben inhaltlichen Konzepten auch um kulturpolitische und wirtschaftliche Aspekte geht. Mit dem Phasenmodell werden die Akteur:innen bei der Konzeption und Umsetzung zeitgemäßer Findungsprozesse unterstützt. Die Gruppe der Rechtsträger wird das Phasenmodell in den nächsten Monaten weiterbearbeiten, um es dann ins Präsidium zur Beschlussfassung zu bringen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und Digitalisierung dürfen nicht fehlen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Schwerpunktthemen waren das ökologisch nachhaltigere Produzieren mit Konzepten für Wiederverwertbarkeit im Theater- und Orchesterbetrieb sowie die Digitalisierung im Kontext des Projektes Datenraum Kultur, bei dem die Chancen und Anwendungsmöglichkeiten durch den Einsatz maschinenlesbarer Spielpläne für die Bühnen diskutiert wurden. Der Datenraum Kultur ist eines von 18 Leuchtturmprojekten der Digitalstrategie der Bundesregierung. Der Deutsche Bühnenverein steuert einen der bislang vier Use Cases: „Smarte Theaterdienste&#8220;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>70 Prozent weniger Aufführungen, 86 Prozent weniger Zuschauer:innen &#8211; Werkstatistik offenbart Corona-Dilemma der Bühnen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/70-prozent-weniger-auffuehrungen-86-prozent-weniger-zuschauerinnen-werkstatistik-offenbart-corona-dilema-der-kunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 16:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Alexandra_Koch from Pixabay „Die vorliegende Werkstatistik zeigt einmal mehr die dramatischen Auswirkungen der pandemiebedingten Lockdowns. Jetzt ist es die Aufgabe der Bühnen, ihren Platz &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/alexandra_koch-621802/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6816765">Alexandra_Koch</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6816765">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die vorliegende Werkstatistik zeigt einmal mehr die dramatischen Auswirkungen der pandemiebedingten Lockdowns. Jetzt ist es die Aufgabe der Bühnen, ihren Platz in der Gesellschaft zurückzuerobern und die so dringend benötigten künstlerischen Impulse für unser Leben zu geben“, resumiert Claudia Schmitz, geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als deutlich spiegelt die 74. Ausgabe der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2020/21 die Folgen der Corona-Pandemie wider. Bedingt durch die Lockdowns im Berichtsjahr sind die Aufführungszahlen gegenüber der Saison 2018/19, der letzten Saison vor der Corona-Pandemie, um 70 Prozent gesunken. Die Zahl der Zuschauer:innen ist um 86 Prozent zurückgegangen. Bundesweit wurden 2.541.142 Theaterbesuche in der Saison 2020/21 gemeldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitalen Angebote der Bühnen wurden stark ausgeweitet: Bei der Zahl der Inszenierungen machen die digitalen Formate fast 20 Prozent aller Produktionen aus, in der ersten Pandemie-Spielzeit 2019/20 waren es noch 10 Prozent. Aufführungszahlen digitaler Angebote wurden in der aktuellen Werkstatistik nicht erfasst. Auch wurden Nutzer:innen digitaler Formate nur erfasst, wenn Tickets verkauft wurden oder Online-Registrierungen erfolgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist der Anteil zeitgenössischer Werke deutlich gestiegen. Unter den meistinszenierten Werken sind neben den üblichen Klassikern wie „Die Zauberflöte“ oder „Faust“ auch zahlreiche, ganz unterschiedliche Werke zeitgenössischer Autor:innen. Vorne dabei ist die Komödie „Extrawurst“ über Integration und strukturellen Rassismus, gefolgt von Ferdinand von Schirachs „Gott“, einem Diskursdrama über die Legitimität von Sterbehilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette Werkstatistik „Wer spielte was?&#8220; kann unter <a href="mailto:werkstatistik@die-deutsche-buehne.de">werkstatistik@die-deutsche-buehne.de</a> kostenpflichtig bestellt werden.</p>
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		<title>Mindestgage für Künstler:innengagen sollen ab 2023 auf 2.715 EUR angehoben werden</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mindestgage-fuer-kuenstlerinnengagen-sollen-ab-2023-auf-2-715-eur-angehoben-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: 22737298 from Pixabay Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich nach intensiven Tarifverhandlungen Ende Juni in der vierten Runde &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/22737298-22737298/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6521193">22737298</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6521193">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich nach intensiven Tarifverhandlungen Ende Juni in der vierten Runde auf eine neue Gagenregelung für die Solobeschäftigten und Bühnentechniker:innen verständigt. Danach wird die Mindestgage in zwei Stufen von bisher € 2.000 ab dem 01.09.2022 auf zunächst € 2.550 und ab dem 01.01.2023 auf € 2.715 angehoben. Ebenso werden die Gastgagen entsprechend erhöht und erfahren damit auch eine Steigerung von mehr als 35 Prozent. Im Vorfeld hatte der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern bereits die normative Empfehlung gegeben, die Mindestgage ab 01.09.2022 auf € 2.500 anzuheben. Nun hat man sich auf einen gemeinsamen Kompromiss verständigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tarifparteien haben sich darüber hinaus geeinigt, die Mindestgage ab den Tarifrunden 2023/2024 zu dynamisieren. So ist sichergestellt, dass sich diese genauso wie die übrigen Gagen und Gehälter an den Bühnen linear entwickelt. Teil des Abschlusses ist auch die Einführung einer Stufe in Form einer ebenfalls dynamisierten Beschäftigungszulage in Höhe von € 200 auf die Mindestgage zu Beginn der Spielzeit 2023/2024. Solobeschäftigte und Bühnentechniker:innen, die länger als zwei Jahre an Theatern, die dem Deutschen Bühnenverein angehören, gearbeitet haben, erhalten dann mindestens € 2.915. Weitere strukturelle Erhöhungen der Gagen ab Herbst 2023 und 2024 sind an eine tarifliche Vereinbarung zur Teilzeit geknüpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BFFS war an den letzten beiden Verhandlungsrunden beteiligt und wird diesen Abschluss als neuer Partner in der Verhandlungsgemeinschaft der Künstler:innengewerkschaften mit unterzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin GDBA: “Dies ist ein historischer gemeinsamer Erfolg. Die Dynamisierung der Gagen ist seit über dreißig Jahren ein Thema der Gewerkschaften. Dass Bühnenkünstler:innen im Vergleich zum öffentlichen Dienst wie Küchenhilfen und Bot:innen bezahlt werden, ist vorbei. Weitere Verbesserungen werden wir angehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klara Deutschmann, Vorstandsmitglied BFFS: „Mit diesem Tarifabschluss ist ein wichtiger Schritt zu fairen Vergütungen für Schauspieler:innen und andere Solokünstler:innen gegangen worden. Wir freuen uns, künftig in Verhandlungsgemeinschaft mit GDBA und VdO für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen an deutschen Bühnenhäusern zu kämpfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Könemann, Geschäftsführer VdO: „Mit diesem Tarifabschluss ist ein wichtiger Schritt erfolgt, der negativen Entwicklung von Vergütungen in künstlerischen Beschäftigungsverhältnissen an deutschen Theatern entgegenzuwirken. Nun gilt es, auch für freischaffende Künstler:innen angemessene und verbindliche Gagenregelungen zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin Deutscher Bühnenverein: &#8222;Mit diesem Tarifabschluss und der stufenweisen Erhöhung der Mindestgage gewährleisten wir deutlich verbesserte Bedingungen für künstlerisch Beschäftigte an den Bühnen. Zudem stellt der Abschluss die notwendige Rechtssicherheit für die Bühnen her, derer es insbesondere im Verhältnis zu den Rechtsträgern bedarf. Es ist wichtig, dass wir uns mit den Gewerkschaften auf eine stufenweise Erhöhung der Mindestgage verständigen konnten. Nun können wir nächste Schritte, wie die dringend notwendige Vereinbarung von Teilzeitarbeit für Solobeschäftigte, angehen. Unser ausdrücklicher Appell geht an die Rechtsträger: Der aktuelle Abschluss stellt für die Bühnen eine finanzielle Herausforderung dar, die sie alleine nicht schultern können. Die Bühnen brauchen dringend die Zusage der Rechtsträger, diesen Mehraufwand mitzutragen. Dieser Abschluss nimmt uns alle – gemeinsam – in die Verantwortung.“</p>
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		<title>Keine Einigung zwischen GDBA, VdO und Bühnenverein</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/keine-einigung-zwischen-gdba-vdo-und-buehnenverein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 13:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: analogicus / Pixabay Bei der letzten Tarifverhandlungsrunde zwischen den Künstler:innengewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles e.V. (VdO) sowie dem &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/analogicus-8164369/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3918183">analogicus</a> / <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3918183">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der letzten Tarifverhandlungsrunde zwischen den Künstler:innengewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles e.V. (VdO) sowie dem Deutschen Bühnenverein ist es am 9. Mai zu keiner Einigung gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bühnenverein hatte den Gewerkschaften einen Fahrplan vorgestellt, mit dem die Einstiegsgage über die kommenden drei Spielzeiten kontinuierlich angehoben worden wäre. Dazu wurde eine daran orientierte Erhöhung der Gagen für Gäste, die Dynamisierung der Einstiegsgage ab der vierten Spielzeit und die Berücksichtigung der Beschäftigungszeit bei der Gagenhöhe angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der GDBA fordert indes eine Erhöhung der Mindestgage auf 2.750 bis 3.100 Euro. Die Forderungen und Begründungen des GDBA sind hier zusammengefasst <a href="https://gdba-faq.de/">https://gdba-faq.de/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Verhandlungen schon einmal vertagt wurden, ist laut Pressemeldung des Bühnenvereins ein weiterer Aufschub aufgrund der fortgeschrittenen Haushaltsplanung in den Mitgliedshäusern nicht möglich. Daher gibt der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern die normative Empfehlung, den künstlerisch Beschäftigten ab der kommenden Spielzeit eine Gage von mindestens 2.500 Euro im Monat zu zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2018 wurde die in der Branche schon lange als prekär eingestufte Mindestgage von bisher 2.000 Euro nicht erhöht. Laut GDBA zahlen die meisten mittleren und große Häuser jedoch bereits seit Jahren wesentlich mehr als die Mindestgage. In Hessen ist eine Mindestgage für alle Theater in Höhe von 2.300 Euro per Gesetz festgeschrieben. An Theatern in Bremen werden demnach sogar 3.000 Euro als Mindestgage gezahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bühnenverein und Gewerkschaften wollen ihre Gespräche am 1. Juni 2022 fortsetzen. Dabei soll es neben der Entwicklung der Einstiegsgage in den folgenden Spielzeiten auch um weitere Themen des Manteltarifvertrags, wie Arbeits- und Teilzeit, gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Wir bedauern sehr, dass die Tarifverhandlungen heute nicht mit einer Einigung bei der Einstiegsgage abgeschlossen werden konnten. Umso wichtiger ist es uns jetzt, sicherzustellen, dass die Anhebung zum Start der Spielzeit 2022/23 flächendeckend auf Basis der normativen Empfehlung des Bühnenvereins umgesetzt wird und wir im Juni mit den Gewerkschaften weiter an einer Einigung für die Folgespielzeiten arbeiten. Dass die Mindestgage absehbar deutlich angehoben werden muss, darüber sind sich alle Akteure einig. Wir können dies nur nicht in dem Tempo gewährleisten, das von den Gewerkschaften gefordert wird.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Claudia Schmitz ist neue Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenverein e. V.</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/claudia-schmitz-ist-neue-geschaeftsfuehrende-direktorin-des-deutschen-buehnenverein-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 17:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personalia]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmitz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Grandmontagne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.theatermanagement-aktuell.de/?p=2118</guid>

					<description><![CDATA[Claudia Schmitz / Foto: Cornelis Gollhardt Die neue Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins Claudia Schmitz hat am 1. Januar 2022 ihr Amt angetreten. In ihrer &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz / Foto: Cornelis Gollhardt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins Claudia Schmitz hat am 1. Januar 2022 ihr Amt angetreten. In ihrer neuen Funktion will sich die Volljuristin und langjährige Kulturmanagerin für die Stärkung von Theatern und Orchestern einsetzen und deren gesellschaftliche Funktion deutlicher machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die künstlerische Darbietung, das Spiel auf einer Bühne öffnet Erfahrungs- und Reflexionsräume für unser Miteinander. Theater und Konzerthäuser als die Orte im gesellschaftlichen Zentrum, an denen Menschen zusammenkommen, um ihre unterschiedlichen Erfahrungen über ihr Gemeinschaftserlebnis als Künstler:innen und Zuschauer:innen zu teilen und nötigenfalls auf den Prüfstand zu stellen, haben während der Pandemie ihre fundamentale, heilsame Wirkkraft eingebüßt. Die Auswirkungen erleben wir gerade: Die Fronten in der Gesellschaft haben sich dramatisch verhärtet und jeder Diskurs ist von tiefen, beinahe unüberwindbaren Gräben geprägt. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den gemeinschaftsstiftenden und heilsamen Aspekt der Kultur stärker ins Rampenlicht zu rücken und die Unverzichtbarkeit von Theatern und Orchestern als Bildungsinstitutionen, als Kommunikations- und Emotionsorte für das gesellschaftliche Miteinander hervorzuheben“, erklärte Schmitz zum Beginn Ihrer Amtszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sollen neben der kulturpolitischen Lobbyarbeit unter anderem in den Bereichen Tarifrecht, Weiterentwicklung des Wertebasierten Verhaltenskodex sowie Diversität und Nachhaltigkeit liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schmitz folgt in der Position der Geschäftsführenden Direktorin auf Marc Grandmontagne, der nach fünf Jahren sein Amt abgegeben hat. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Bühnenvereins.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, 1970 geboren, hat an der Universität Trier Rechtswissenschaften studiert. Nach dem 2. Juristischen Staatsexamen war sie von 1996 bis 2000 am Nationaltheater Mannheim als Referentin des Generalintendanten tätig und leitete anschließend von 2000 bis 2002 das Künstlerische Betriebsbüro am Musiktheater der Theater und Philharmonie Essen. Von 2002 bis 2006 war sie als Verwaltungs- und Organisationsleiterin mitverantwortlich für die Gründung des JES &#8211; Junges Ensemble Stuttgart. Im Anschluss daran war sie von 2006 bis 2011 als Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin des Deutschen Theaters in Göttingen tätig, bevor sie 2011 als Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin an das Staatstheater Braunschweig wechselte. Ab der Spielzeit 2016/17 war sie als Kaufmännische Geschäftsführerin am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. In ihren Verantwortungsbereich fiel dort auch die umfassende Sanierung des Schauspielhauses.</p>
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