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	<title>Deutscher Bühnenverein &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Deutscher Bühnenverein &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Streit um NV Bühne geht weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. Wie es in der Meldung des Duetschen Bühnenvereins heißt, tritt der NV Bühne&nbsp; zunächst</p>



<p class="wp-block-paragraph">nicht vollständig außer Kraft, da die VdO weiterhin zu dem Tarifvertrag stehe. Damit gelten nach Meldung des Deutschen Bühenvereins &nbsp;die aktuellen Bestimmungen für alle Arbeitsverträge, die bis zum 30. Juni 2026 auf Basis des NV Bühne abgeschlossen wurden oder noch werden – möglich ist das durch die arbeitsvertragliche Bezugnahme. Mit Beschäftigten, die ab dem 1. Juli 2026 eingestellt werden und die keine VdO-Mitglieder sind, könnten vom NV Bühne abweichende Regelungen vereinbart werden. Damit könnten andere Arbeitsbedingungen aber auch andere Vergütungen als im NV Bühne vorgesehen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein stehe nach eigener Aussage weiter zum Tarifvertrag NV Bühne. Demnach sollen die Verhandlungen zum NV Bühne Anfang 2026 fortgesetzt werden. Weitere Runden seien bereits bis Sommer geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisch werden die Gewerkschaftsforderungen von den Arbeitgebervertretern vor allem aufgrund des enorm gestiegenen Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gesehen, die sich auch in den Budgets der Theater deutlich widerspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Werkstatistik erstmals kostenfrei erhältlich</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/werkstatistik-erstmals-kostenfrei-erhaeltlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 15:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing / PR]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Николай Оберемченко auf Pixabay Die Zahl der Zuschauer:innen in Deutschland hat die 20 Millionen-Marke erreicht und ist damit verglichen mit der vorangegangenen Spielzeit um &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/niko_shogol-4664478/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2450494">Николай Оберемченко</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2450494">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Zuschauer:innen in Deutschland hat die 20 Millionen-Marke erreicht und ist damit verglichen mit der vorangegangenen Spielzeit um 1,5 Millionen Menschen gestiegen. Zusammen mit Österreich und der Schweiz haben rund 25 Millionen Besucher:innen in den neun aufgeführten Genres die Theater besucht. Über das Jahr gerechnet ergeben sich daraus alleine für Deutschland durchschnittlich mehr als 55.000 Theaterbesuche pro Tag. Diese Zahl belegt eindrucksvoll die immense Bedeutung des Theaters für Freizeitgestaltung und Kunstgenuss in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besuchszahlen noch hinter Vor-Corona-Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Besuchszahlen damit noch unter denen der Vor-Corona-Zeit liegen, zeigt sich, dass die Erholung nach der Pandemie zu Beginn des Jahrzehnts weiter anhält. Damals war die Zahl der Inszenierungen und Aufführungen allerdings auch deutlich höher. Die Besuchszahlen erreichen laut der neuen Werkstatistik 88 Prozent von denen der Saison 2018/19, die Aufführungszahlen liegen bei 91 Prozent gegenüber der letzten Vor-Corona-Saison.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jede:r Fünfte geht in Vorstellung des Kinder- und Jugendtheaters </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil von Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater am Gesamtrepertoire ist weiter gestiegen – sowohl bei den<br>Aufführungs- wie auch bei den Besuchszahlen. Hier erreichen Kinder- und Jugendtheater mittlerweile 20 Prozent aller<br>Zuschauer:innen in Deutschland (4 Millionen Menschen), Ballett und Tanz liegen nun bei 12 Prozent aller Zuschauer:innen (2,4<br>Millionen Menschen). Größte Sparte bleibt das Schauspiel mit 32 Prozent der Besuche (6,5 Millionen Menschen), ins Musiktheater (Oper, Operette und Musical) gingen 27 Prozent aller Zuschauer:innen (5,5 Millionen Menschen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der meistgespielte Dramatiker bleibt William Shakespeare. In der Oper liegt nach wie vor Wolfgang Amadeus Mozart vorne. Doch<br>schrumpft bei beiden Klassikern der jahrzehntelange Vorsprung auf die »Nachfolgenden«. Während Shakespeare mit 83<br>Inszenierungen 12 weniger verzeichnet als eine Spielzeit zuvor, sind es bei dem ihm nachfolgenden Georg Büchner mit 52<br>Inszenierungen 19 mehr. Unter den zehn in Deutschland meistgespielten Schauspielautor:innen der Spielzeit befinden sich<br>nun immerhin sechs Zeitgenoss:innen, während in der Oper nach wie vor neue Werke keine große Rolle spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frauenanteil in der Regie weiter unter Männeranteil</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil der Frauen im Bereich Regie ist gegenüber der vorangegangenen Saison um ein Prozent auf 43 Prozent<br>gestiegen. Der der Männer liegt nun bei 54 Prozent (ein Prozent weniger), 2,5 Prozent entfallen auf Kollektive, 0,5 Prozent auf<br>diverse Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werkstatistik basiert auf den Daten, die 438 professionelle Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz übermittelt<br>haben. Die neue Ausgabe der Werkstatistik »Wer spielte was?« für die Spielzeit 2023/24 des Deutschen Bühnenvereins ist erstmals  als PDF/Download kostenlos erhältlich unter <a href="https://www.buehnenverein.de/de/werkstatistik#gallery-overlay-1">https://www.buehnenverein.de/de/werkstatistik#gallery-overlay-1</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Deutsche Bühnenverein hat Präsidium, Präsident und Geschäftsführung gewählt</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/der-deutsche-buehnenverein-hat-praesidium-praesident-und-geschaeftsfuehrung-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Nasser Hashemi Die Mitglieder des Bundesverbands der Theater und Orchester haben Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, auf ihrer Hauptversammlung als Präsident &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Nasser Hashemi</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mitglieder des Bundesverbands der Theater und Orchester haben Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, auf ihrer Hauptversammlung als Präsident des Deutschen Bühnenvereins einstimmig wiedergewählt. Der Kulturpolitiker forderte die rund 280 Intendant:innen, Verwaltungsdirektor:innen, Kulturpolitiker:innen und Vertreter:innen aus der Kulturverwaltung in Chemnitz auf, freie Kunst zu ermöglichen, die Transformation der Bühnen voranzutreiben und mit zeitgemäßen Tarifverträgen als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carsten Brosda: »Wir leben in Zeiten, in denen es oftmals so scheint, als gäbe es keine vernünftigen Alternativen zum Status Quo. Diese gefühlte Ausweglosigkeit fordert Theater und Orchester heraus. Auf den Bühnen sehen wir schließlich jeden Tag, dass etwas anderes als die derzeitige Wirklichkeit denkbar und spielbar und damit auch in die Welt zu bringen ist. Wir müssen das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert dieser künstlerischen Arbeit stärken. Ohne Investitionen in eine freie und vielfältige Kunst wird unsere Gesellschaft auf Dauer ärmer werden. Gerade in krisenhaften Zeiten brauchen wir die kreative Leidenschaft und den ästhetischen Eigensinn der Künste mehr denn je.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem sehr persönlichen Impuls hatte die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili am ersten Tagungstag die Teilnehmer:innen in der Chemnitzer Oper ermutigt, der Kunst und den Künstler:innen zu vertrauen und sich der Ambiguität der Welt weiter zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ebenfalls wiedergewählte Geschäftsführende Direktorin Claudia Schmitz erklärte: »Gerade jetzt brauchen wir Mut und Haltung und das klare Einstehen für die Freiheit der Kunst. Wenn wir aktuell in vielen Konstellationen über die Bedeutung der Bühnen für unsere Gesellschaft verhandeln, sprechen wir über diesen Aspekt genauso, wie über Fragen der Arbeitsbedingungen für Künstler:innen an den Theatern oder die Transformation an den Bühnen. Diese Transformation wollen wir offensiv aus der Mitte des Verbands heraus vorantreiben. Dabei geht es darum, Vertreter:innen der Rechtsträger und Theaterleiter:innen auf Basis ihrer vertrauensvollen Zusammenarbeit miteinander in eine verbindliche Verabredung zu bringen, die es ermöglicht, gemeinsam offen und konstruktiv über die Zukunft nachzudenken. Es braucht einen Pakt als Grundlage der guten Steuerung solcher Prozesse.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Gruppen wählten die Mitglieder des Bühnenvereins zudem ihre Co-Vorsitzenden, die zusammen mit dem Präsidenten das Präsidium des Bundesverbands der Theater und Orchester bilden. Es ist für die strategisch-operative Ausrichtung des Verbands zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rechtsträgergruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Annekatrin Klepsch und Eric Seng;  Vertreter:innen: Wolfgang Beckermann und Cerstin Gerecht</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Privattheatergruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">René Heinersdorff und Tobias Veit</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intendant:innengruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Dietze und Kathrin Mädler</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwaltungsdirektor:innengruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Köhn und Alexandra Stampler-Brown</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Außerordentliche Mitglieder</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Charlotte Sieben und Bernward Tuchmann</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landesbühnenausschuss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eva Lange und Stefan Dörr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einstimmig beschlossen und mit stehenden Ovationen gefeiert: Jürgen Schitthelm, Mitbegründer der Schaubühne und bis 2012 Theaterleiter, wurde als Ehrenmitglied in den Deutschen Bühnenverein aufgenommen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutscher Bühnenverein lädt zur Jahrestagung in die Kulturhauptstadt Chemnitz</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/deutscher-buehnenverein-laedt-zur-jahrestagung-in-die-kulturhauptstadt-chemnitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Brosda]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt Chemnitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Nasser Hashemi Beim diesjährigen Treffen des Arbeitgeber- und Interessensverbands der Theater und Orchester vom 5. bis 7. Juni, stehen in diesem Jahr neben kulturpolitischen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Nasser Hashemi</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim diesjährigen Treffen des Arbeitgeber- und Interessensverbands der Theater und Orchester vom 5. bis 7. Juni, stehen in diesem Jahr neben kulturpolitischen Themen tarifrechtliche Veränderungen im Fokus: Anfang Mai haben sich die Verhandlungskommissionen des Bühnenvereins mit denen der Künstler:innen-Gewerkschaften auf ein sogenanntes Kleines Paket mit Regelungen zur Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit für NV Bühne-Beschäftigte verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Workshops sollen die Mitglieder die Themen Compliance an den Bühnen, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, Freiheit der Kunst und die Rolle der Theaterkritik bearbeiten. Präsentiert werden zudem die Ergebnisse eines Think Tanks, in dem sich Vertreter:innen der Rechtsträger, Intendant:innen und Verwaltungsdirektor:innen Themen der Transformation gestellt haben: Wie lässt sich die Zusammenarbeit von Theaterleitungen und Trägern in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte festigen, mit welchen Narrativen erreichen wir die Öffentlichkeit und wie wollen wir künftig produzieren und mit welchen Partnern kooperieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bühnenvereinspräsident Dr. Carsten Brosda: »Die Jahrestagung ist gleichzeitig Bestandsaufnahme und Kursbestimmung der Bühnen in Deutschland. Die Kulturhauptstadt Chemnitz macht derzeit beeindruckend deutlich, welche gesellschaftliche Kraft Kultur entfaltet, und ist daher der genau richtige Ort für die Jahrestagung. In den vergangenen Monaten haben wir mit unseren Partner:innen intensiv an den Rahmenbedingungen für die Bühnen gearbeitet, damit sie auch zukünftig die Räume bieten, an denen wir uns als Gesellschaft begegnen und mit den aktuellen Fragen der Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen können. Dabei sind die Arbeitsbedingungen, die die Theater und Orchester ihren Beschäftigten bieten, genauso wichtig, wie eine kluge gemeinsame Strategie, mit der wir den enger werdenden Budgets begegnen. Um diese und weitere Themen wird es bei der Jahrestagung gehen, damit die Theater und Orchester uns weiterhin jeden Tag neue Welten eröffnen können.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vollwahlen bei der Hauptversammlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am  6. Juni stehen dann das Präsidium sowie die Mitglieder aller Gremien des Verbands zur Wahl. Diese werden in den Sitzungen der Gruppen bestimmt. Zudem wird von der Mitgleiderversammlung auch der:die Präsident:in neu gewählt. Präsident des Deutschen Bühnenvereins ist seit 2020 Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda. Er wird sich in Chemnitz zur Wiederwahl stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teilabschluss bring Tarifeinigung zum NV-Bühne</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/teilabschluss-bring-tarifeinigung-zum-nv-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 10:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: 饿狐网www_ewhooo_com auf Pixabay Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/饿狐网www_ewhooo_com-112701/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">饿狐网www_ewhooo_com</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit geeinigt – mit diesem Abschluss wird der NV Bühne vollumfänglich auch gegenüber den Gewerkschaften BFFS und GDBA in Kraft gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungskommissionen der Gewerkschaften und des Deutschen Bühnenvereins haben sich damit auf ein sogenanntes Kleines Paket mit Regelungen zur Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit der NV Bühne-Beschäftigten verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Einigung tritt der NV Bühne auch gegenüber den Gewerkschaften GDBA und BFFS rückwirkend zum 1. Januar 2025 wieder vollumfänglich in Kraft. Der BFFS und die GDBA hatten den NV Bühne zum 31. Dezember 2024 gekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil der Einigung sind Regelungen über freie Tage der Beschäftigten, die Einführung eines Ausgleichstags für die Arbeit an einem Wochenfeiertag, die Gewährung von erweiterten Ruhezeiten insbesondere vor Vorstellungen, die Einführung eines verbindlichen Wochenplans sowie die Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit der überwiegend künstlerisch tätigen Bühnentechniker:innen an die Arbeitszeit des Öffentlichen Dienstes von 40 auf 39 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die neuen Regelungen werden schrittweise ab dem 1. August 2025 eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Verhandlungsrunden hatten die Gewerkschaften und der Deutsche Bühnenverein in den vergangenen Monaten ihre Positionen angenähert und am 8. Mai den Durchbruch erzielt, der den Weg für die vollumfängliche Wiedereinsetzung des NV Bühne frei macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: »Die Einigung über das Kleine Paket im NV Bühne ist ein Meilenstein für uns. Das Verhandlungsergebnis ist ein relevanter Baustein bei der Reform des Tarifvertrags und eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche und Verhandlungen. Zum einen wird über dieses Paket nun der NV Bühne wieder vollumfänglich in Kraft gesetzt, was für uns in Zeiten schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen ein wichtiger Schritt ist. Zum anderen haben wir Regelungen gefunden, mit denen wir für die Beschäftigten des NV Bühne eine zeitgemäße Planbarkeit ihrer Arbeit gewährleisten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin der GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): »Über Jahrzehnte hinweg galten Überlastung, Care-Arbeit, Vor- und Nachbereitungen als private Befindlichkeiten, die den Betriebsablauf stören. Mit diesem Teilabschluss verankern wir nicht nur mehr Entlastung und Planbarkeit, sondern hoffentlich auch ein neues Selbstwertgefühl der Beschäftigten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO (Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles): »Mit diesem wichtigen Etappensieg gehen wir einen bedeutsamen Schritt auf dem Weg zu spürbarer Entlastung und verlässlicher Planbarkeit für die künstlerisch Beschäftigten an deutschen Bühnen. Die Verhandlungen werden umgehend fortgeführt, um an die konstruktive Dynamik der jüngsten Gesprächsrunden nahtlos anzuknüpfen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS (Bundesverband Schauspiel): »Die nun erreichte Teileinigung zum Neuabschluss des NV Bühne ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, mit unseren Sozialpartnern einen zeitgemäßen Tarifvertrag NV Bühne aufzustellen. Planbarkeit, Entlastung und sozialverträgliche, faire, angemessene Arbeitsbedingungen für das künstlerische Personal an deutschen Bühnenhäusern bleibt dabei unser gewerkschaftliches Anliegen.«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kampagne &#8222;Theater für die Demokratie&#8220; zum Welttag des Theaters am 27. März</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/kampagne-theater-fuer-die-demokratie-zum-welttag-des-theaters-am-27-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 15:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Brosda]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie; Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Welttag des Theaters]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Screenshot theaterfürdiedemokratie.de auf Initiative der Intendant:innen im Deutschen Bühnenverein soll der Welttag des Theaters am 27. März ein Zeichen zu setzen für ein demokratisches &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Screenshot <span style="font-size:11.0pt;line-height:107%;
font-family:&quot;Aptos&quot;,sans-serif;mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-fareast-font-family:
Aptos;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;
mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-bidi-theme-font:minor-bidi;
mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA"><a href="http://theaterfürdiedemokratie.de">theaterfürdiedemokratie.de</a> </span></p>



<p class="wp-block-paragraph">auf Initiative der Intendant:innen im Deutschen Bühnenverein soll der Welttag des Theaters am 27. März ein Zeichen zu setzen für ein demokratisches Miteinander und eine offene, vielfältige Gesellschaft:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kampagne &#8222;Theater für die Demokratie&#8220; soll Aktionen der Theater und Orchester bündeln und das vielfältige Engagement sichtbar machen. Der Bühnenverein hat dazu eine Kampagnenseite <a href="http://theaterfürdiedemokratie.de">theaterfürdiedemokratie.de</a> eingerichtet und so eine Plattform geschaffen, die sich zunehmend mit Inhalten füllen soll. Unter anderem sollen alle Beteiligten dort ab 20. März entsprechendes Material herunterladen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Hamburgs Senator für Kultur und Medien: &#8222;Bühnenkunst lebt von der Freiheit, die Welt als veränderbar zu denken und zu spielen. Diese Freiheit gedeiht am besten in einer lebendigen Demokratie, in der die Vernunft in der Vielheit ihrer Stimmen zu finden ist. Wir spielen in Theatern und Orchestern, weil wir für etwas sind: Für Freiheit. Für Vielfalt. Für Gerechtigkeit. Für Phantasie. Für Solidarität. Kurz: Für die Demokratie.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einigung bei Gagenerhöhung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/einigung-bei-gagenerhoehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 18:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[VdO]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: freepik Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der letzten Tarifverhandlungsrunde mit dem Deutschen Bühnenverein auf die uneingeschränkte Übernahme der Tariferhöhungen des TV-L auch für die NV Bühne-Beschäftigten dieses Tarifbereiches geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bereits im Dezember mit dem Bühnenverein eine Einigung zur Übernahme der Regelungen bezüglich des Inflationsausgleichs vereinbart worden war, konnte nun auch hinsichtlich der linearen Tarifanpassungen die Erhöhung der Gagen ab November 2024 um 200,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % festgelegt werden, wie die Gewerkschaften in einer aktuellen Mitteilung berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach steigt ab November die Einstiegsgage zunächst auf 2.915,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % auf 3.075,00 EUR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mindestgage soll durch den Tarifabschluss ebenfalls eine Erhöhung erfahren: Ab November wird sie auf 3.115,00 EUR steigen. Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 wird die Mindestgage auf 3.285,00 EUR steigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die nunmehr im NV Bühne geregelte Dynamisierung der Einstiegs- und Mindestgage ist damit erstmals vollständig mit Leben erfüllt worden“, so Gerrit Wedel, stellvertretender Geschäftsführer der VdO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine weitere wichtige Verbesserung der Gagen ist durch die Übernahme des TV-L-Abschlusses mit dem Deutschen Bühnenverein erreicht. Nun konzentrieren wir uns auf die weitere Reformierung des NV Bühne“, erläutert Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Abschluss nicht nur eine entscheidende Verbesserung der Mindestvergütungsbedingungen für Ensemblemitglieder erreicht haben, sondern auch für Gäste.“</p>
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		<title>Erste Raketenstufe zu NV Bühne-Reform gezündet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erste-raketenstufe-zu-nv-buehne-reform-gezuendet/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 09:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: BFFS, GDBA und VdO Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: BFFS, GDBA und VdO</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um zentrale Zukunftsthemen, wie die Nachhaltigkeit der Bühnen, gute Führung und Arbeitsbedingungen von Solokünstler:innen sowie Vorschläge zur Reform des NV Bühne anzugehen, präsentierten die drei Bühnengewerkschaften BFFS, GDBA und VdO gestern eine Kampagne die insbesondere fehlende Arbeitszeitregelungen im Tarifvertrag NV Bühne thematisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Kampagnenmacher:innen melden, habe in den letzten Jahrzehnten bundesweit die Anzahl der Produktionen an den einzelnen Theatern immer mehr zugenommen; gleichzeitig sei die Zahl der Beschäftigten reduziert worden. Eine fehlende Arbeitszeitregelung im Tarifvertrag NV Bühne macht vielen Menschen seit Jahren schwer zu schaffen. Körperliche und psychische Überlastung, Burnout, erschwerte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fachkräftemangel sind nur einige Symptome der Missstände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Präsidentin der GDBA: „Mit #StoppNVFlatrate zünden wir, die Schwestergewerkschaften, die erste Raketenstufe auf dem Weg zu einer durchgreifenden NV Bühne-Reform.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals richten sich die Interessenvertreter:innen mit einer Kampagne direkt an das Publikum. Bis zum 18. Februar sollen demnach bundesweit die Mitglieder von BFFS, GDBA und VdO in den öffentlichen Theatern mit Kampagnenmaterial und Statements das Publikum informieren. Unter www.stoppnvflatrate.de sind alle Informationen und das Kampagnenvideo öffentlich zugänglich. Ein Video zur Kampagne finden Sie <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/aiovg_videos/stoppnvflatrate-fuer-entlastung-und-planbarkeit-an-deutschen-buehnen/">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann treffen sich Gewerkschaften und Vertreter:innen der Rechtsträger um weiter über den NV Bühne zu verhandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein hat mit den Künstler:innengewerkschaften einen gemeinsamen Workshop zum Thema Arbeitszeit im NV Bühne am 18. und 19. Februar 2024 verabredet. Ziel dieses Workshops ist der Austausch zu zentralen Fragen rund um die Arbeitszeit der Solokünstler:innen an den Bühnen. Auf Vorschlag des Bühnenvereins hatten sich die Tarifvertragsparteien im Rahmen eines Spitzengesprächs im Herbst auf diesen Termin verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Dietze, Intendant des Theater Koblenz, sagt: „Es ist gut, dass wir die Gespräche mit den NV Bühne Gewerkschaften zur weiteren Entwicklung des NV Bühne jetzt fortsetzen und dabei die praxisorientierten Ergebnisse der aktuellen Diskursprozesse im Verband direkt einfließen lassen können.&#8220;</p>
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		<title>Werkstatistik 21/22: Anzahl digitaler Inszenierungen deutlich zurückgegangen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/werkstatistik-21-22-anzahl-digitaler-inszenierungen-deutlich-zurueckgegangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 13:33:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Werke mit den höchsten Inszenierungen / Quelle: Deutscher Bühnenverein e.V. Die Trends: Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins ist mit den Daten der Spielzeit 2021/22 erstmals &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Werke mit den höchsten Inszenierungen / Quelle: Deutscher Bühnenverein e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trends:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zuschauer:innen kehren langsam zurück</li>



<li>Zunahme der Bearbeitungen</li>



<li>Kaum noch digitale Inszenierungen</li>



<li>Wenig Bewegung im Inszenierungsranking</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins ist mit den Daten der Spielzeit 2021/22 erstmals nur noch digital erschienen. Inhaltlich dokumentiert sie im Vergleich zur coronabedingt mageren Vorsaison einen Aufwärtstrend bei Aufführungszahlen sowie bei der Gesamtzahl der Zuschauer:innen. Insgesamt wurden 71.751 Aufführungen gezeigt (2018/19 82.052; 2020/21 22.729). Gezählt wurden in der Saison 2021/22 12.820.418 Zuschauer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins: „Der Zustand der Theaterlandschaft ist nicht allein an ihrer quantitativen Produktivität messbar. Bezogen auf die Resilienz der Theater aber haben die Zahlen dieser 75. Werkstatistik einen hohen Erkenntniswert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigt sich in den Rankings wenig Bewegung in den Spielplänen der deutschsprachigen Theater. Auf den obersten Rängen rangieren die altbekannten klassischen Musiktheaterproduktionen, angeführt von Mozarts „Zauberflöte“ und Komödien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil der digitalen Inszenierungen sank von 18 Prozent (in 2020/21) auf drei Prozent (in 2021/22). Der Anteil zeitgenössischer Werke an den Inszenierungen aller Genres ist zwar leicht gesunken, bleibt aber mit 83 Prozent (Vorjahr 84 Prozent) auf konstant hohem Niveau. Konsequent führend bleibt die „Zauberflöte“ bei den Werken mit den höchsten Inszenierungszahlen. Leicht gestiegen ist  der Anteil der Bearbeitungen in allen Genres von 24 Prozent auf 27 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette digitale Werkstatistik „Wer spielte was?&#8220; kann unter <a href="https://verlag.koenigshausenneumann.de/product/9783826079320-wer-spielte-was/">https://verlag.koenigshausenneumann.de/product/9783826079320-wer-spielte-was/</a> oder per E-Mail an <a href="mailto:info@koenigshausenneumann.de">info@koenigshausenneumann.de</a> für 10 Euro bestellt werden.</p>
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		<title>Bühnenverein unterstellt Gewerkschaften Absicht zur Abschaffung von Ensemble- und Repertoiretheater</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/buehnenverein-unterstellt-gewerkschaften-absicht-zur-abschaffung-von-ensemble-und-repertoiretheater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bühnenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[DGBA]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Armin Augat]]></category>
		<category><![CDATA[Normalvertrag Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[NV Bühne]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: falco auf Pixabay aktualisiert 28. Juni 2023 Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto:<a href="https://pixabay.com/de/photos/tauziehen-denkmal-wismar-515183/"> falco</a> auf Pixabay</p>



<p class="wp-block-paragraph">aktualisiert 28. Juni 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner ins Stocken geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein wirft den NV Bühne-Gewerkschaften (GDBA, BFFS, VdO) Verweigerung zur Fortsetzung der konstruktiven Gespräche vor. Laut Aussage von Dr. Armin Augat, Vorsitzender des Tarifausschusses, wollen die Gewerkschaftvertreter:innen Themen diktieren und seien nicht zu Gesprächen und Konzessionen bereit. Positionen der Arbeitgeberseite würden strikt abgelehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Künstler*innen-Gewerkschaften betonen in ihrer Stellungnahme zum Abbruch der Verhandlungen durch den Bühnenverein hingegen, dass sie gemeinsam konkrete und umfassende Vorschläge zum Abbau bzw. Ausgleich von Spitzenbelastungen vorgelegt haben sowie auf Bedenken des Deutschen Bühnenvereins  immer wieder mit weiterführenden Kompromissvorschlägen eingegangen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auf der Website der GDBA – die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger steht, ist der  Normalvertrag (NV) Bühne seit vielen Jahren in der Kritik. Arbeitszeit, Bezahlung, Sozialschutz seien darin mangelhaft bis gar nicht geregelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderungen der GDBA zielen auf mehr Entlastung und Planbarkeit im künstlerischen Alltag. Insbesondere fordern die GDBA und ihre Schwestergewerkschaften die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells (Rahmenmodell), sowie Regelungen zu freien Tagen, Ruhezeiten, Wochen- und Tagessplänen sowie zur Erreichbarkeit. Die Forderungen veröffentlicht die DGBA auf ihrer Website unter <a href="https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/">https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderungen bzw. Angebote der Arbeitgeberseite bleiben dagegen für die Öffentlichkeit intransparent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu einer Annäherung zu gelangen, hat der Deutsche Bühnenverein einen gemeinsamen moderierten Workshop vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Es ist unsere Aufgabe, für die künstlerisch Beschäftigten an den Bühnen tragfähige Arbeitszeitregelungen zu schaffen, um so Arbeit besser planbar zu machen und Spitzenbelastungen auszugleichen. Im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten darf der Verhandlungsfaden nicht abreißen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS konstatiert: „Die Aufrechterhaltung des Status Quo und gar Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen kann nicht Grundlage eines Verhandlungsfortgangs sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO: „Das Ziel der Verhandlungen ist es, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu erreichen, ohne die künstlerischen Schaffensprozesse zu beeinträchtigen. Das sieht der Bühnenverein nicht ein“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA: „Überlastung und fehlende Planbarkeit plagen die Theaterschaffenden seit vielen Jahren. Wir werden nun neue Wege gehen, um diesen Zustand zu ändern“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Forderungen der Gewerkschaften:</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Freie Tage:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Freie Tage-Regelung soll für alle verständlich und gleich sein.</li>



<li>Die Freie Tage-Regelung aus der Sonderregelung Chor (NV Bühne §74) soll übernommen und angepasst werden, wir wollen einen freien Werktag pro Kalenderwoche und einen halben freien Tag je Woche.</li>



<li>Zwischen den freien Werktagen dürfen nicht mehr als zehn Arbeitstage liegen.</li>



<li>Nach einem halben freien Tag darf nicht länger als vier Stunden gearbeitet werden.</li>



<li>Für das Arbeiten an einem Wochenfeiertag fordern wir einen freien Werktag innerhalb von vier Wochen als Ersatz.</li>



<li>Die freien Tage müssen drei Monate im Voraus bekannt gegeben werden.</li>



<li>Der 1. Mai und 24. Dezember sollen dienstfrei sein.</li>



<li>Spätestens jede 3. Kalenderwoche soll es 1,5 zusammenhängende freie Tage geben.</li>



<li>Allen steht ein freies Wochenende pro Monat zu (ganzer Samstag, ganzer Sonntag).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ruhezeiten:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>4 Std. zwischen zwei Proben</li>



<li>5 Std. vor Haupt- und Generalproben</li>



<li>4 Std. zwischen Vorstellungen, Vormittagsvorstellung und Probe</li>



<li>5 ½ Std. für Solo vor großen Partien/Rollen</li>



<li>5 ½ Std. für Opernchor vor großen Choropern</li>



<li>5 ½ Std. für Tanz: wenn es sich ausschließlich um eine Ballettvorstellung handelt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgleich bei Verkürzung der Ruhezeiten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1/3 Tagesgage bei Verkürzung der Ruhezeit um 1 Stunde</li>



<li>2/3 Tagesgage bei Verkürzung um 2 Stunden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeitszeiten und das Rahmen-Modell (AT):</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeitszeit soll nicht mehr als 8 Stunden dauern. Eine Stunde davon ist Vertrauensarbeitszeit.</li>



<li>Einführung eines Modells zur Quantifizierung von Arbeitszeit – Das Rahmen-Modell (Arbeitstitel)</li>



<li>Das Rahmen-Modell berechnet Arbeitszeit in 4 Stunden-Pauschalen. Dieses Pauschalen heißen Regel-Rahmen.</li>



<li>Wenn ein Regel-Rahmen vom AG nicht beansprucht wird oder nur 10 Minuten gearbeitet wurde, werden im Rahmen der Arbeitszeiterfassung 4 Stunden berechnet.</li>



<li>Überschreitungen der vorgesehenen Regel-Rahmen-Anzahl sind möglich und werden extra vergütet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Planbarkeit:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die freien Tage müssen 3 Monate im Voraus bekannt gegeben werden</li>



<li>Abschaffung der Erreichbarkeitspflicht</li>



<li>Verbindliche Wochen- und Tagespläne</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Neusortierung der Geltungsbereiche:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Büro raus aus Solo“<br>Folgende Berufe sollen in den Geltungsbereich von SR ATuV: Ausstattungsleiter:innen, Direktor:innen des künstlerischen Betriebs, Direktor:innen, soweit sie Arbeitnehmer: innen sind, Disponent:innen, Dramaturg:innen, Grafiker:innen, Leiter:innen des KBBs, Orchestergeschäftsführer:innen (Management und Direktorat), Pressereferent:innen, Referent:innen / Assistent:innen von Intendanz sowie von den künstlerischen Betriebs-Theaterfotograf:innen, Referent:innen der Öffentlichkeitsarbeit, Orchester-/Chor-/Tanzbüro, Theaterpädagog:innen / -vermittler:innen</li>



<li>Aus ATuV (V= Verwaltung) soll ATuB werden (B= Büro)</li>



<li>Einführung SR Gast</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mitbestimmung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stärkung der Vorstände (als Prävention vor Missbrauch der Teilzeitregelung)</li>



<li>Damit sich die Vorstände weisungs- und angstfrei für ihre Wähler:innen einsetzen können, müssen sie Nichtverlängerungsschutz bekommen.</li>



<li>Die Vorstände von Solo und BT sollen die gleichen Rechte wie die Vorstände des Opernchores und Tanz bekommen.</li>



<li>Schulungsrecht-/Pflicht – Kosten trägt der Arbeitgeber (vgl. Betriebsverfassungsgesetz §37)</li>



<li>Arbeitsbefreiung für Gewerkschaftsfunktionär:innen für Gewerkschaftsarbeit</li>



<li>Die Beteiligungsrechte der Vorstände müssen bei den Themen „Arbeitszeit“ und „Teilzeit“ gestärkt werden.</li>
</ul>
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