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	<title>Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>Keine Einigung zwischen GDBA, VdO und Bühnenverein</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2022 13:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: analogicus / Pixabay Bei der letzten Tarifverhandlungsrunde zwischen den Künstler:innengewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles e.V. (VdO) sowie dem &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: <a href="https://pixabay.com/users/analogicus-8164369/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3918183">analogicus</a> / <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3918183">Pixabay</a></p>



<p>Bei der letzten Tarifverhandlungsrunde zwischen den Künstler:innengewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles e.V. (VdO) sowie dem Deutschen Bühnenverein ist es am 9. Mai zu keiner Einigung gekommen.</p>



<p>Der Bühnenverein hatte den Gewerkschaften einen Fahrplan vorgestellt, mit dem die Einstiegsgage über die kommenden drei Spielzeiten kontinuierlich angehoben worden wäre. Dazu wurde eine daran orientierte Erhöhung der Gagen für Gäste, die Dynamisierung der Einstiegsgage ab der vierten Spielzeit und die Berücksichtigung der Beschäftigungszeit bei der Gagenhöhe angeboten.</p>



<p>Der GDBA fordert indes eine Erhöhung der Mindestgage auf 2.750 bis 3.100 Euro. Die Forderungen und Begründungen des GDBA sind hier zusammengefasst <a href="https://gdba-faq.de/">https://gdba-faq.de/</a>.</p>



<p>Nachdem die Verhandlungen schon einmal vertagt wurden, ist laut Pressemeldung des Bühnenvereins ein weiterer Aufschub aufgrund der fortgeschrittenen Haushaltsplanung in den Mitgliedshäusern nicht möglich. Daher gibt der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern die normative Empfehlung, den künstlerisch Beschäftigten ab der kommenden Spielzeit eine Gage von mindestens 2.500 Euro im Monat zu zahlen.</p>



<p>Seit 2018 wurde die in der Branche schon lange als prekär eingestufte Mindestgage von bisher 2.000 Euro nicht erhöht. Laut GDBA zahlen die meisten mittleren und große Häuser jedoch bereits seit Jahren wesentlich mehr als die Mindestgage. In Hessen ist eine Mindestgage für alle Theater in Höhe von 2.300 Euro per Gesetz festgeschrieben. An Theatern in Bremen werden demnach sogar 3.000 Euro als Mindestgage gezahlt.</p>



<p>Bühnenverein und Gewerkschaften wollen ihre Gespräche am 1. Juni 2022 fortsetzen. Dabei soll es neben der Entwicklung der Einstiegsgage in den folgenden Spielzeiten auch um weitere Themen des Manteltarifvertrags, wie Arbeits- und Teilzeit, gehen.</p>



<p>Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Wir bedauern sehr, dass die Tarifverhandlungen heute nicht mit einer Einigung bei der Einstiegsgage abgeschlossen werden konnten. Umso wichtiger ist es uns jetzt, sicherzustellen, dass die Anhebung zum Start der Spielzeit 2022/23 flächendeckend auf Basis der normativen Empfehlung des Bühnenvereins umgesetzt wird und wir im Juni mit den Gewerkschaften weiter an einer Einigung für die Folgespielzeiten arbeiten. Dass die Mindestgage absehbar deutlich angehoben werden muss, darüber sind sich alle Akteure einig. Wir können dies nur nicht in dem Tempo gewährleisten, das von den Gewerkschaften gefordert wird.“</p>
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		<title>Wandel oder Quote? &#8211; Bühnengenossenschaft wählt erstmals Präsidentin</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wandel-oder-quote-buehnengenossenschaft-waehlt-erstmals-praesidentin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 17:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personalia]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnengenossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ensemble-netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GDBA]]></category>
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		<category><![CDATA[Lisa Jopt]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Sophie Wanninger Heute wurde mit der Schauspielerin Lisa Jopt (38 J.) erstmals in der 150-jährigen Geschichte der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) eine Frau als &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Sophie Wanninger</p>



<p>Heute wurde mit der Schauspielerin Lisa Jopt (38 J.) erstmals in der 150-jährigen Geschichte der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) eine Frau als Präsidentin gewählt. Die etwa 140 Teilnehmenden des virtuellen Genossenschaftstages stimmten mit großer Mehrheit für Jopt, die auch Vorsitzende des ensemble-netzwerks ist.</p>



<p>theatermanagement aktuell sagt: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Frau Jopt!</p>



<p>In ihrer Bewerbungsrede schlug Lisa Jopt eine Modernisierungsagenda für die GDBA vor, die sowohl einen guten Tarifvertrag als auch eine spartenübergreifende Solidarität der Bühnenangehörigen in den Mittelpunkt stellt. Die Mindestgage soll signifikant erhöht, ein Mindestgagenstufensystem eingeführt und die Differenzen zwischen Kollektiven undSolist*innen überwunden werden. Lisa Jopt: „Leitspruch der GDBA muss der Wille zu Veränderungen, Erneuerungen und zu progressiven Kompromissen sein, so wie es auch für zeitgenössische Theater gilt. Relevanz entsteht aus Visionen und Veränderung. Ich verstehe meine Amtszeit als einen großen Wandel.“ Dazu möchte Lisa Jopt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der GDBA-Mitglieder verbessern: „Wer Arbeitskampf kann, muss auch Party können. Es gibt aktuell kein Format, in dem alle GDBA-Mitglieder sich kennen lernen können. Einmal im Jahr sollen deshalb alle Mitglieder am Rande des Theatertreffens zusammen kommen, um zu Netzwerken und zu Feiern. Wenn Berlinale ist, platzt Berlin vor lauter Agenturempfängen aus allen Nähten. Wenn Theatertreffen ist, haben die meisten eher das Gefühl ‚Ich bin mal wieder nicht eingeladen‘. Bei unserem Branchentreff geht es um die gemeinsame Identität, um das Wir-Gefühl. Das ist der Kit, der uns über schwere Zeiten hinweghilft.“ Die öffentliche Wahrnehmbarkeit der Genossenschaft soll durch Kampagnen, Aktionen und die Sozialen Medien gestärkt werden. Funktionäre der GDBA müssen sich als regionale Ansprechpartner*innen für Medien und Politik verstehen, ihnen muss geholfen werden ein kulturpolitisches Netzwerk aufzubauen, um die GDBA angemessen zu repräsentieren und „mitzumischen“.</p>



<p>Im Zuge des Wandels  dürfte der Bühnengenossenschaft auch eine Namensanpassung gut zu Gesicht stehen, denn die Verortung als Genossenschaft &#8222;Deutscher&#8220; Bühnen-Angehöriger und der Modernitätsanspruch scheinen ein wenig überzeugendes Paar zu sein.  </p>



<p></p>
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