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	<title>Green Culture &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Bund, Länder und Kommunen verabschieden Klimabilanzstandard für Kultureinrichtungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 14:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Freepik Landeskultureinrichtungen sollen künftig ihre Emissionen nach dem neuen CO2-Kulturstandard bilanzieren. In einem Spitzengespräch haben die Staatsministerin für Kultur und Medien, die Kulturministerinnen und &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landeskultureinrichtungen sollen künftig ihre Emissionen nach dem neuen CO2-Kulturstandard bilanzieren. In einem Spitzengespräch haben die Staatsministerin für Kultur und Medien, die Kulturministerinnen und -minister sowie Kultursenatoren der Länder und die Kommunalen Spitzenverbände einen gemeinsamen CO2-Bilanzierungsstandard für Kultureinrichtungen samt zugehörigem CO2-Rechner verabschiedet. Künftig können Kultureinrichtungen aller Sparten nach einheitlichen Vorgaben ihre CO2-Emissionen erfassen, Einsparpotentiale identifizieren und nachhaltige Strategien entwickeln. Bislang gab es keine einheitlichen Vorgaben oder Standards zur Erstellung von Klimabilanzen im Kulturbereich. Baden-Württemberg war maßgeblich an der Erarbeitung des CO2-Bilanzierungsstandards beteiligt.<br><br>Der Standard wurde von einer Gruppe von Expertinnen und Experten erarbeitet, in der die Kulturdachverbände wie auch Fachkundige im Bereich Klimaschutz und Treibhausgasbilanzierung vertreten waren. Die Federführung des Prozesses lag gemeinsam beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die ad hoc-AG „Green Culture“ des Kulturausschusses der Kulturministerkonferenz hat den Prozess eng begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Expertinnen- und Expertengruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Kultursparten zusammen. Darüber hinaus waren Akteurinnen und Akteure der kommunalen Ebene, der Landes- und der Bundesebene eingebunden. Die fachliche Begleitung erfolgte durch den Treibhausgasbilanzierungsexperten Stefan Schunkert, KlimAktiv gGmbH aus Tübingen, sowie Jacob Bilabel, Thema1 GmbH, der auch das Aktionsnetzwerk Kultur und Medien betreut.<br>Der CO2-Kulturstandard basiert auf dem weltweit anerkannten Standard zur Treibhausgasbilanzierung, dem Greenhouse Gas Protocol, und konkretisiert wesentliche Aspekte für Kultureinrichtungen insbesondere in Bezug auf die sogenannten Systemgrenzen – also „was“ bilanziert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es werden drei Bilanzierungsstufenunterschieden, deren Ergebnisse auch separat ausgewiesen werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KlimaBilanzKultur: verpflichtend</li>



<li>KlimaBilanzKultur+: optional</li>



<li>Beyond Carbon: optional; es werden zusätzliche Güter im Einkauf betrachtet, aber nicht als CO2-Äquivalent erfasst.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2023/CO2-Kulturstandard.pdf">CO2-Kulturstandard</a> und der CO2-Kulturrechner mitsamt einer begleitenden <a href="https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2023/Anleitung_zum_CO2-Kulturrechner.pdf">Benutzungsanleitung</a> stehen ab sofort bei der KMK zum Download bereit.</p>
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		<title>Baden-Württemberg legt Leitfaden „Green Culture“ mit konkreten Handlungsschritten vor</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/baden-wuerttemberg-legt-leitfaden-green-culture-mit-konkreten-handlungsschritten-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 15:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Gerd Altmann &#124; Pixabay „Klimaschutz kann nur gelingen, wenn sich die gesamte Gesellschaft auf den Weg macht, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Für &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Gerd Altmann</a> | <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Pixabay</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Klimaschutz kann nur gelingen, wenn sich die gesamte Gesellschaft auf den Weg macht, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Für den vor uns liegenden gesellschaftlichen Transformationsprozess brauchen wir auch die Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden im Land als Vorbilder und Impulsgeber, die den Klimaschutz in die Mitte der Gesellschaft tragen. Wir wollen hier mit den Kultureinrichtungen des Landes vorangehen. Der Leitfaden ´Green Culture` identifiziert konkret die nächsten Schritte, wie wir die Kultur- und Klimapolitik weiter voranbringen. Und er kommt genau zur richtigen Zeit“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden „Green Culture“ bietet laut Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eine systematische Grundlage für eine klimafreundlichere Kulturproduktion, -präsentation und -vermittlung. Dabei werden die wichtigsten Handlungsfelder zur Verbesserung des Klimaschutzes identifiziert (Energie, Wasser, Abfall, Mobilität, betriebliches Arbeiten) und erprobte Instrumente und Maßnahmen zusammengefasst. Den Fokus liegt dabei  auf betriebsökologische Maßnahmen, da die Kultureinrichtungen hier den größten eigenen Gestaltungsspielraum besitzen. Dabei wird auch beleuchtet, wie bereits für Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kultureinrichtungen effektiv bei der Gestaltung der Klimaschutzmaßnahmen eingebunden werden können. „Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an die Leitungen und die Beschäftigten der Kunst- und Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes. Gleichzeitig ist der Leitfaden ein Aufruf an die gesamte Kulturlandschaft Baden-Württembergs, das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel als wichtigen Teil der kulturellen Arbeit zu begreifen und darin zu integrieren“, sagte die Staatssekretärin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kultureinrichtungen des Landes Baden-Württemberg sollen erste Konzepte bis Sommer 2023 vorlegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staatssekretärin rief alle Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes dazu auf, bis zum Sommer 2023 auf der Basis des Leitfadens erste Konzepte mit Maßnahmen und Meilensteinen zu erarbeiten, wie sie ihre Energie- und Wasserverbrauche sowie den CO2-Verbrauch systematisch erfassen und schrittweise verringern werden. Dafür sollen in jeder Einrichtung Klimateams gebildet und Klimaschutzmanagerinnen und -manager benannt werden. Der Prozess wird im Rahmen des weiteren Klimadialogs insbesondere über die AG Green Culture begleitet und durch bedarfsgenaue Unterstützungsangebote des Landes flankiert. Wichtige weitere Schritte sind die Einführung einer CO2-Bilanzierung sowie eines konsequenten Umweltmanagements. „Wir erwarten von den Kultureinrichtungen des Landes spätestens jetzt für den Klimaschutz aktiv zu werden und zum Gelingen der Klimawende beizutragen. Unser ´Green Culture`-Leitfaden ist auch ein Signal an alle Kultureinrichtungen im Land. Er befähigt sie dazu, sofort und selbstständig Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen“, so die Staatssekretärin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Arbeitsgruppe (AG) „Green Culture“ haben u. a.  Arno Laudel, Direktor zentrale Technische Dienste und Opernhaus und Thomas Koch, Direktor Strategische Kommunikation vom Württembergische Staatstheater Stuttgart, der Geschäftsführende Intendant des Stuttgarter Kammerorchester e.V., Markus Korselt sowie der Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, Marcus Maria Grube mitgewirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Leitfaden Green Culture</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden „Green Culture“ ist das Ergebnis der rund neunmonatigen Arbeit der Arbeitsgruppe. Auf 65 Seiten werden die Diskussionsergebnisse der AG rund um den Klimaschutz zusammengetragen. Er richtet sich als Einstieg in das Thema zunächst an die Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes. Die vorgestellten Ergebnisse können aber von allen Kultureinrichtungen gleichermaßen genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden kann kostenlos auf der <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/green-culture/">Internetseite des Kunstministeriums</a> abgerufen werden.</p>
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