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	<title>Ina Brandes &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Ina Brandes &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Faire Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 16:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Honoraruntergrenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW, Ina Brandes Copyright: MKW/Anja Tiwisina Seit 1. August 2024 gilt eine neue Vergütung für zwei Landesprogramme der Kulturellen &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW, Ina Brandes Copyright: MKW/Anja Tiwisina</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1. August 2024 gilt eine neue Vergütung für zwei Landesprogramme der Kulturellen Bildung. Die flächendeckende Einführung in allen Sparten folgt ab Januar 2026. Für die Landesregierung Nordrhein-Westfalens ist es ein zentrales kulturpolitisches Anliegen, die faire Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern sicherzustellen. Die Einführung erfolgt in zwei Schritten: Für selbstständige, professionelle Künstlerinnen und Künstler gelten ab 1. August 2024 Honoraruntergrenzen in den Programmen der Kulturellen Bildung, die allein vom Land gefördert werden. Die flächendeckende Einführung in allen Sparten folgt ab Januar 2026. Dann gelten bei der Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern Honoraruntergrenzen, sobald das Land mit einem Cent an der Förderung beteiligt ist. Damit ist Nordrhein-Westfalen das erste Flächenland, das die faire Bezahlung von Kunstschaffenden so konsequent umsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret bedeutet die Einführung der Honoraruntergrenzen für die beiden Programme der Kulturellen Bildung, die allein vom Land gefördert werden („Künstler in die Kita“ und „Kultur und Schule“): Sämtliche Tätigkeiten innerhalb dieser Programme werden ab 1. August mit mindestens 55 Euro pro Stunde plus Spesen, etwa Reisekosten, vergütet. Bislang wurden pro 45 Minuten in der Regel 27,50 Euro gezahlt. Die Honoraruntergrenze bedeutet also für diese Programme im Bereich der Kulturellen Bildung ein deutliches Plus. Für den Mehraufwand sind 1,6 Millionen Euro vorgesehen, so dass die Anzahl der geförderten Projekte auf gleichem Niveau bleiben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Januar 2026 werden die Honoraruntergrenzen auch für Veranstaltungen mit Landesförderung aller anderen Sparten verbindlich eingeführt: Literatur, Musik, Darstellende Kunst und Bildende Kunst. Der Vorlauf gibt den Veranstaltern die Möglichkeit, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfahrungen mit den neuen Honoraruntergrenzen für die Programme der Kulturellen Bildung sollen zum ersten Mal im dritten Quartal 2025 evaluiert werden. Nach der Einführung in allen Sparten wird nach dem ersten Antragszyklus geprüft, ob die Honoraruntergrenze angemessen festgelegt wurde. Danach ist eine Evaluierung im Vier-Jahres-Rhythmus vorgesehen.</p>
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		<title>Neubau der Akademie für Theater und Digitalität eröffnet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/neubau-der-akademie-fuer-theater-und-digitalitaet-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 17:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[akademie für Theater und Digitalität]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalquartier Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Ina Brandes]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Efe Kurnaz on Unsplash Die Akademie für Theater und Digitalität hat gestern ihren knapp 2000 m2 großen Neubau in der Speicherstraße 17 im entstehenden &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://unsplash.com/@efekurnaz">Efe Kurnaz</a> on Unsplash</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akademie für Theater und Digitalität hat gestern ihren knapp 2000 m2 großen Neubau in der Speicherstraße 17 im entstehenden Digitalquartier Dortmunds eröffnet. In Anwesenheit von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, sowie 150 Gäst*innen aus Kunst und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde der schwarz geklinkerte Neubau (Architektur.dlx) der Öffentlichkeit übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">15 künstlerisch-digitale Projekte bespielen an diesem Nachmittag das Gebäude. Marcus Lobbes, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, erläutert:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Zukunft des Digitalen ist analog. Es geht um die Vision, Partner*innen aus Kultur, Wissenschaft und Technologie zusammen zu bringen. Die Vision von steter Begegnung, Vermittlung und Vernetzung findet heute, jetzt, hier einen neuen, wirklich großartigen Ort. Der Neubau der Akademie für Theater und Digitalität ist ein Ort der Kunst, ein Inkubator, an dem wir das Theater der Zukunft gemeinsam erforschen und entwickeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür stehen sieben Forschungslabore mit einer Fläche zwischen 60-220 m2, Studios, Werkstätten und Proberäumen zur Verfügung. Die Dachterrasse mit eigenem Wald lässt nicht nur künstlerische Ideen, sondern auch rund 30 Bäume wachsen und bietet einen analogen Ausgleich zum digitalen Raum. Für Gründungsdirektor Kay Voges geht mit der Eröffnung des Neubaus der Akademie für Theater und Digitalität ein Traum in Erfüllung: „Dass ich nun, dank der Unterstützung von Bund, Land und Stadt sowie vom Theater Dortmund und vielen engagierten Mitarbeiter*innen auf dieses wunderbare Gebäude blicken kann, welches international als künstlerisches, zukunftsweisendes und impulsgebendes Labor fungieren wird, erfüllt mich mit Stolz.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">International etabliert, treibt die Akademie für Theater und Digitalität den weltweiten Kulturwandel im Zeichen des Digitalen voran. Stipendiat*innen aus der ganzen Welt kommen an die Akademie, um das analoge und das digitale Theater zu erweitern und an neuesten Technologien angewandt zu forschen &#8211; von Augmented und Virtual Reality über Motion Capturing, Sensorik, Robotik bis hin zu 3D-gedruckten Kostümen und künstlicher Intelligenz. Auch inhaltlich geht es um aktuelle gesellschaftliche Themen wie Mensch-Maschine-Interaktion, Erforschung alternativer Energieressourcen, Vernetzung verschiedener Kulturen sowie um Phänomene der digitalen Welt – von Chatbots und Fake News über hybride Figuren bis hin zur Avatarisierung des Menschen. Die Forschung, der Austausch und die weltweite, kulturelle und künstlerische Vernetzung der Partnertheater schaffen eine Symbiose aus Kunst, Theater und Wissenschaft, die von internationalem Mehrwert geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Akademie für Theater und Digitalität beginnt im September mit den internationalen Stipendiat*innen des 8. Forschungssemesters ein neues Kapitel.</p>
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