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	<title>Inklusion &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Inklusion &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Meilenstein für die inklusive Kunst und Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 14:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Un-Label Studio]]></category>
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<p>Foto: Un-Label Company Copyright: Lucie Ella Photography</p>



<p>Mit dem Projekt &#8222;L.I.K. – Labor für inklusive Kultur&#8220; eröffnete das Un-Label Studio jetzt seine Türen und ist bundesweit einer der ersten Orte, an dem die freie Szene inklusive und intersektionale Kunst und Kultur erproben, erlernen und entwickeln kann.</p>



<p>Das neue Un-Label Studio bietet eine barrierefreie Umgebung mit Probe- und Seminarraum, Büro und einem großzügigen Garten. In den kommenden Jahren soll das Studio als offener Probeort für die freie Szene dienen, Künstler:innen mit Behinderung Residenzaufenthalte ermöglichen sowie Platz für mixed-abled Masterclasses mit internationalen Künstler:innen und für verschiedenste Fortbildungen bieten. Außerdem möchte Un-Label dort Kooperationen mit Akteuren der inklusiven und intersektionalen Kulturarbeit anstoßen. Zugleich soll das Un-Label Studio auch Raum der Begegnung für Künstler:innen, Kulturbegeisterte und Menschen aus dem Stadtteil werden.</p>



<p>Lisette Reuter, Leiterin von Un-Label: „Wir verfolgen das Ziel, Menschen mit Behinderung zu ermächtigen und ihnen Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Das Studio bietet einen idealen Arbeits- und Ausbildungsplatz für Kulturakteure der Tanz- und Theaterszene und ist ein gelebter Inklusionsort, an dem gemeinsam gearbeitet und geforscht wird“.</p>



<p>In einer Zeit, in der Menschen mit Behinderung im Kulturbereich weiterhin zumeist mit Exklusion konfrontiert sind, schafft das Un-Label Studio Raum und Angebote, die den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung im kulturellen Kontext gerecht werden.</p>



<p>Denn trotz der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009, die eine gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen Leben für alle vorsieht, gibt es laut Un-Label Studio bisher deutschlandweit so gut wie keine inklusiven und barrierefreien Orte der freien Szene, an dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam kulturelle und künstlerische Angebote gestalten, besuchen und sich künstlerisch weiterentwickeln können.</p>
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		<title>Mixed-abled Masterclasses für neue Wege in den darstellenden Künsten</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mixed-abled-masterclasses-fuer-neue-wege-in-den-darstellenden-kuensten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 15:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Meyer Originals, www.meyeroriginals.com In vier unterschiedlichen mixed-abled Masterclasses können Künstler:innen und Kulturschaffende mit und ohne Behinderung zwischen August und Dezember dieses Jahr in Köln &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Meyer Originals, www.meyeroriginals.com</p>



<p>In vier unterschiedlichen mixed-abled Masterclasses können Künstler:innen und Kulturschaffende mit und ohne Behinderung zwischen August und Dezember dieses Jahr in Köln Impulse sammeln, um ihre Arbeit inklusiv zu gestalten. Regisseurin Nickie Miles-Wildin (UK), Poetry-Slammer Kai Bosch (DE), Choreograf Marc Brew (UK) und Spoken-Word-Performer Max Greyson (BE) teilen ihr Know-how. Die inklusionserfahrenen und national bzw. international renommierten Referent:innen haben fast alle selbst eine Behinderung. Durch das Training ermöglichen sie eine Professionalisierung, nicht nur für erfahrene Künstler:innen sondern auch für auch für Neulinge. Zudem entsteht durch die Begegnung mit anderen Teilnehmenden ein oft spannender Perspektivwechsel. Beides begünstigt die Entwicklung von inklusiver künstlerischer Praxis auf höchstem Niveau. Mit diesem Ziel veranstaltet Un-Label die mixed-abled Masterclasses bereits seit 2018.</p>



<p><strong>Termine 2022:</strong>&nbsp;</p>



<p><strong>Creative Access Into Your Work</strong><br>am 06. &amp; 07.08.22 von 11 – 17 Uhr<br>in den <a href="https://www.ehrenfeldstudios.de/">Ehrenfeldstudios</a></p>



<p>Regisseurin<strong> Nickie Miles-Wildin (UK)</strong> zeigt den Teilnehmenden die kreativen Chancen, die darin stecken, die eigene künstlerische Arbeit zugänglich zu machen. Wie lässt sich das Potential von innovativer und künstlerischer Barrierefreiheit nutzen? Und wie lässt sich der (künstlerische) Zugang für ein breites Publikum von Anfang an ermöglichen?<br>Nickie Miles-Wildin blickt auf eine breit gefächerte und abwechslungsreiche Karriere: Sie ist Regisseurin für Theater und Hörspiel, Autorin, Schauspielerin und Workshop-Leiterin. Ihre Leidenschaft als Theatermacherin gilt „Aesthetic of Access” und Stücken, die sich mit den Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung auseinandersetzen. Sie ist ehemalige künstlerische Leiterin von DaDaFest sowie stellvertretende Direktorin der weltweit renommierten Theatercompany Graeae. Beide Organisationen werden von Kulturschaffenden mit Behinderung geleitet und setzen sich seit 1981 für Chancengleichheit in der Kultur ein. Nickie ist außerdem Mitbegründerin der mixed-abled Theatercompany TwoCan Theatre in Gloucestershire.&nbsp;</p>



<p>&nbsp;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>



<p><strong>Poetry-Slam-Workshop</strong><br>am 20.08.22 von 14 – 18 Uhr<br>während des <a href="https://robolab.online/">RoboLAB Festivals </a>im Kölner <a href="https://m.odonien.de/about/">ODONIEN</a></p>



<p>Poetry Slammer <strong>Kai Bosch (DE)</strong> erklärt im Rahmen des RoboLAB Festivals, wie Kreatives Schreiben geht. Die Teilnehmer:innen können ihren Wortschatz erweitern, neue sprachliche Werkzeuge kennenlernen und sich literarisch austoben. Außerdem gibt es Tipps zu Mimik und Rethorik.<br>2014 stand Kai Bosch das erste Mal als Poetry-Slammer mit Tetra-Spastik und Stotter-Symptomatik auf der Bühne und hat seither 250 Auftritte absolviert. Dabei nimmt er sich gerne selber auf die Schippe. Außerdem spielt er Theater, engagiert sich für Inklusion, gibt Workshops und hat bislang drei Bücher veröffentlicht.</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>



<p><strong>Grenzen brechen</strong><br>am 01. &amp; 02.10.22 von 11 – 17 Uhr<br>in der <a href="https://altefeuerwachekoeln.de/">Alten Feuerwache</a>&nbsp;(Halle)</p>



<p>(Körperliche) Grenzen sind da, um überwunden zu werden. Mit dieser Einstellung tritt <strong>Marc Brew (UK)&nbsp;</strong>als Tänzer und Choreograf mit Behinderung an Workshopteilnehmer:innen heran. Sie kommen in einem inklusiven Setting zusammen und profitieren von einem kreativen, angenehmen und grenzenlosen Workshop-Umfeld.<br>In über 20 Jahren als Choreograf hat Marc Brew weltweit Spuren hinterlassen, unter anderem durch seine Arbeit mit der AXIS Dance Company (USA), der Australian Ballet Company, der Candoco Dance Company (UK), dem Scottish Dance Theatre und dem State Theatre Ballet Company of South Africa. Dieses Jahr hat er mit dem Hessischen Staatsballett gearbeitet.&nbsp;Seit 2008 fördert die „Marc Brew Company“ international den Tanz und die Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen mit und ohne Behinderungen und lässt sich von den Grenzen der Körperlichkeit nicht beeindrucken.</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>



<p><strong>Speaking Figures</strong><strong><br></strong>am 17. &amp; 18.12.22 von 11 – 17 Uhr<br>in den <a href="https://www.ehrenfeldstudios.de/">Ehrenfeldstudios</a></p>



<p><strong>Max Greyson (BE)</strong> ist sowohl Praktiker als auch Theoretiker auf dem Feld der inklusiven Kunst und Kultur. In seiner Masterclass beschäftigt sich der Dichter, Performer, Drehbuchautor, Spoken-Word-Performer, Theatermacher und Wissenschaftler mit Sprache und Klang: Wie macht man einen Körper auditiv und sprachlich erfahrbar? Wie werden Rhythmus und Klang zu einer Form der Bewegung? Wie kann Text zu einem sichtbaren Körper werden? Gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelt er eine eigene Sprache, unabhängig davon, wer sich wie bewegt oder klingt.<br>Seit 2011 tourt Max Greyson als Spoken-Word-Performer in interdisziplinären Musiktheateraufführungen durch Europa und ist als Coach und Performer auch Teil der Un-Label Performing Arts Company. Seit 2019 ist er am Royal Conservatoire of Antwerp als&nbsp;Wissenschaftler tätig, wo er Methoden für die künstlerische Integration von Audiodeskriptoren für Blinde und Sehbehinderte im zeitgenössischen Tanz und Musiktheater entwickelt.</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>



<p>Mehr Informationen zu Inhalten der Masterclasses, Referent:innen, Sprache, Barrierefreiheit, Kosten, Anmeldung etc. <a href="https://un-label.eu/project/masterclasses-fuer-kuenstler/">online</a> oder als <a href="https://un-label.eu/wp-content/uploads/UN-label_MASTERCLASS.pdf">PDF</a> zum Download.</p>



<p>Direkt zur <a href="https://www.eventbrite.de/o/un-label-performing-arts-company-34069713181">Anmeldung</a>&nbsp;</p>
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