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	<title>Kulturhaushalt &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Kulturhaushalt &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>NRW legt Landeskulturbericht 2022 vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 18:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Pfeiffer-Poensgen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Stärkungsinitiative Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Copyright: Bettina Engel-Albustin / MKW 2021 Download Mit dem Landeskulturbericht legt die Landesregierung jetzt &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen <br>Copyright: Bettina Engel-Albustin / MKW 2021</p>



<p><a href="http://ndeskulturbericht">Download</a></p>



<p>Mit dem Landeskulturbericht legt die Landesregierung jetzt eine umfassende Bestandsaufnahme zur Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen und ihrer Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren vor. Auf insgesamt 347 Seiten gibt der Bericht detaillierte Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen und dokumentiert die Wegmarken des 2017 begonnenen kulturpolitischen Aufbruchs im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur.</p>



<p>Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen blickt auf bewegte fünf Jahre zurück. Auch wenn die Herausforderungen der Corona-Pandemie die beiden zurückliegenden Jahre geprägt haben, ist es uns trotzdem gelungen, die vielfältige kulturelle Infrastruktur in diesen schwierigen Zeiten abzusichern. Mehr noch: Wir haben den kulturpolitischen Aufbruch mit der Stärkungsinitiative Kultur und dem neuen Kulturgesetzbuch konsequent umgesetzt und damit einen verlässlichen Rahmen für die Kultur geschaffen. Der Landeskulturbericht dokumentiert die Ziele, die wir in dieser Legislaturperiode erreicht haben und die dazu beigetragen haben, Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen stärker und sichtbarer zu machen. Der Bericht zeigt gleichzeitig Themen und Langzeittrends auf, auf denen auch in Zukunft das kulturpolitische Augenmerk liegen sollte – etwa die bessere Vergütung von Künstlerinnen und Künstlern, Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur sowie die weitere Stärkung der Kultur in ländlichen Räumen.“</p>



<p>Neben der Stärkungsinitiative Kultur, also der Erhöhung des Kulturhaushalts von 200 auf heute rund 315 Millionen Euro, und dem Kulturgesetzbuch, die im Bereich Kultur zu den zentralen Errungenschaften der vergangenen fünf Jahren gehören, werden im Landeskulturbericht weitere Themen der Legislaturperiode mit herausragender Bedeutung skizziert: die Digitalisierung, die neue Räume und Formate schafft, Kulturgut sichert und zugänglich macht; die systematische Stärkung von Kulturangeboten in den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens; die Weiterentwicklung der Kulturellen Bildung sowie die wichtigen Themen Diversität und Teilhabe.</p>



<p>Für den Bereich der kommunalen Theater, Orchester und Tanz bedeutet die Stärkungsinitiative ein Plus von 39 Millionen Euro bzw. ca. 51Prozent im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2017. Ein großer Teil der Steigerungen – 30 Millionen Euro – sind den 18 kommunalen Theatern und</p>



<p>15 Orchestern zugutegekommen. Allein die Betriebskostenzuschüsse des Landes sind in dieser Legislaturperiode laut Bericht von 19,6 Millionen Euro auf 37,6 Millionen Euro fast verdoppelt worden. Über diese strukturelle Absicherung hinaus sollen über die Profilförderung „Neue Wege“ mit zehn Millionen Euro neue Ideen, kreative Impulse und Projekte gefördert werden. Außerdem profitieren Landestheater und Landesorchester von der Stärkungsinitiative: Lag deren Förderung in 2017 bei 23,2 Millionen Euro, steigt sie in 2022 auf rund 29 Millionen Euro.</p>
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		<title>NRW Landesregierung erhöht Kulturhaushalt 2022 auf rund 315 Millionen Euro</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/nrw-landesregierung-erhoeht-kulturhaushalt-2022-auf-rund-315-millionen-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 16:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Pfeiffer-Poensgen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhaushalt]]></category>
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					<description><![CDATA[NRW Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen Foto: Bettina Engel-Albustin / MKW 2021 Die Landesregierung NRW setzt auch im Jahr 2022 im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur die konsequente &#8230; ]]></description>
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<p>NRW Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>



<p>Foto: Bettina Engel-Albustin / MKW 2021</p>



<p>Die Landesregierung NRW setzt auch im Jahr 2022 im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur die konsequente Erhöhung des Kulturhaushaltes fort. Ab dem kommenden Jahr werden rund 315 Millionen Euro dauerhaft für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Das hat der nordrhein-westfälische Landtag am 15. Dezember 2021, beschlossen. Damit stehen im kommenden Jahr rund 114 Millionen Euro mehr als noch 2017 für Kultur bereit, das entspricht einer Steigerung um mehr als 55 Prozent.</p>



<p>„Wie zu Beginn der Legislaturperiode versprochen, haben wir mit der Stärkungsinitiative den Kulturhaushalt konsequent erhöht und werden unser Ziel, bis 2022 50 Prozent mehr Mittel bereitzustellen, sogar deutlich übertreffen. Ziel der Stärkungsinitiative ist es, den Künstlerinnen und Künstlern und jenen, die im Kulturbereich tätig sind, einen langfristigen sicheren Planungshorizont zu ermöglichen und ihnen gleichzeitig neue künstlerische Spielräume zu eröffnen. Mit dem Haushalt 2022 haben wir dazu einen weiteren großen Schritt gemacht. Wie essentiell ein starkes Fundament für eine lebendige Kulturlandschaft ist, hat die Corona-Krise überdeutlich unter Beweis gestellt“, sagt Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.</p>



<p>Die Landesregierung hat auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie die Stärkungsinitiative Kultur fortgesetzt. Durch die zügig aufgelegten Unterstützungsprogramme des Landes konnten existentielle Härten in Folge der Pandemie vielerorts aufgefangen werden.</p>



<p>Dazu zählen das Soforthilfeprogramm, das in zwei Antragsrunden verausgabte Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Sonderprogramme für soziokulturelle Zentren und Privattheater sowie der Kulturstärkungsfonds. Die Corona-Hilfen für die Kultur belaufen sich auf mehr als 280 Millionen Euro und sind zusätzlich zum regulären Kulturhaushalt bereitgestellt worden, um die kulturelle Infra-struktur, die in Nordrhein-Westfalen besonders ausdifferenziert ist, zu stabilisieren und die dichte und vitale Kulturszene zu erhalten.</p>



<p><strong>Eckpunkte des Entwurfs des Kulturhaushalts 2022:</strong></p>



<p><strong>Kulturelles Bildungsprogramm „JeKits“ </strong>JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen ist das zentrale kulturelle Bildungsprogramm in Grund- und Förderschulen des Landes Nord-rhein-Westfalen. Mit rund 78.000 Schülerinnen und Schülern an über 1.000 Schulen sowie rund 145 beteiligten Musik- und Tanzschulen in ganz Nordrhein-Westfalen ist es bundesweit das größte Programm seiner Art. Nach einer umfassenden Evaluierung entwickelt die Landesregierung JeKits inhaltlich wie strukturell wirksam weiter und erhöht dafür bis 2024 die Förderung sukzessive um 6,1 Millionen Euro auf insgesamt 17,3 Millionen Euro. Vorrangiges Ziel ist es, das JeKits-Angebot nach-haltiger aufzustellen: Das bisher auf zwei Jahre angelegte Programm wird seit dem aktuellen Schuljahr schrittweise wieder auf vier Jahre und damit auf die gesamte Grundschulzeit ausgeweitet.</p>



<p><strong>Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ </strong>Ein wesentliches Merkmal Nordrhein-Westfalens ist seine gesellschaftliche Vielfalt. Dennoch wird diese Diversität noch nicht in allen Bereichen aktiv gelebt, auch nicht im Kunst- und Kulturbetrieb. Um dies zu ändern und in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens eine stärkere Repräsentation der vielfältigen gesellschaftlichen Realität zu erreichen, stellt die Landesregierung insgesamt mehr als drei Millionen Euro zur Verfügung: Mit dem neuen Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ stößt das Land einen mehrschichtigen Prozess an, der mit konkreten Maßnahmen Diversität im Kunst- und Kulturbereich strukturell fördert und gestaltet.</p>



<p><strong>Langfristige Programme im Rahmen der Stärkungsinitiative </strong>Ein strategisches Ziel im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur ist die Neuausrichtung der Kulturförderung zu Gunsten langfristiger und nach-haltig angelegter Projekte bzw. Programme. Programme, die hier wichtige Impulse setzen und seit 2018 kontinuierlich ausgebaut wurden, sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>die Stärkung der kommunalen Theater- und Orchesterförderung, die den Wettbewerb „Neue Wege“ zur Profilstärkung und eine erhöhte Betriebskostenförderung umfasst,</li><li>die Neuausrichtung der Förderung und die Stärkung der freien darstellenden Künste sowie der freien Musikszene</li><li>das Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“, mit dem 26 Kulturorte in ländlichen Regionen entwickelt bzw. weiterentwickelt werden,</li><li>spezifische Förderprogramme für Kunstmuseen, Sammlungen und Kunstvereine,</li><li>die Musikschuloffensive, die die musikalische Bildung mit 100 neue Stellen nachhaltig stärkt.</li></ul>
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