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	<title>Lisa Jopt &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Lisa Jopt &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Bundesweiter Warnstreik an über 80 Theatern und Konzerthäusern</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 11:52:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Andreas Glöckner auf Pixabay Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/onkelglocke-12931647/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Andreas Glöckner</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 Minuten die Arbeit still. Mit großer Beteiligung haben sich erneut mehrere tausend Künstler*innen und künstlerisch-technisch Beschäftigte an der gemeinsamen Arbeitskampfmaßnahme der vier Künstler*innengewerkschaften VdO, unisono, GDBA und BFFS an mehr als 80 Theatern und Konzerthäusern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden kamen aus allen Berufsgruppen: Schauspieler:innen, Chorsänger:innen, Musiktheatersolist:innen, Tänzer:innen, Orchestermusiker:innen, Puppenspieler:innen, Mitarbeitende aus den Betriebsbüros, Mitarbeitende der technischen Bereiche, Mitarbeitende aus Kostüm und Maske, Assistierende, Dramaturg:innen, Studienleiter:innen und viele mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die überwältigende Beteiligung zeigt, dass die Forderung nach einer vollen Übernahme des TVöD-Abschlusses breite Unterstützung unter den Beschäftigten findet, die derzeit auf Basis der Tarifverträge NV Bühne und TVK arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fokus der gewerkschaftlichen Forderungen stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erhöhung der Grundvergütungen und Tätigkeitszulagen (TVK)<ul><li>um 3 Prozent (mind. 110 Euro) zum 1. April 2025</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>um weitere 2,8 Prozent zum 1. Mai 2026</li>
</ul>
</li>



<li>Anhebung der Zuwendung (13. Gehalt, bzw. Sommer-/Weihnachtsgeld) auf 85 Prozent</li>



<li>Ein individueller freier Urlaubstag pro Jahr</li>



<li>Überführung der Schichtzulagenerhöhung von 60 Euro in die Grundvergütung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Beteiligung war deutlich und entschlossen. Sie zeigt, dass die Kolleg*innen für eine gerechte und gleichwertige Bezahlung einstehen“, so Heinrich Schafmeister, Tarifbevollmächtigter des BFFS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA, betont: „Der Warnstreik war notwendig, weil der Deutsche Bühnenverein eine gleichwertige Übernahme des TVöD-Abschlusses bislang noch verweigert. Mit dieser Aktion erhöhen wir den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es geht um die materielle Anerkennung unserer künstlerischen Arbeit. Die Beschäftigten im Theater- und Konzertbereich müssen anderen Gruppen im öffentlichen Dienst gleichgestellt bleiben“, sagt Robin von Olshausen, Geschäftsführer von unisono.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;„Unsere Forderungen sind klar, begründet und notwendig. Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen – der heutige Tag war ein unmissverständliches Signal in diese Richtung“, ergänzt Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25. Juni 2025 statt. Die vier Partnergewerkschaften zeigen sich entschlossen, weiter für die berechtigten Interessen der Künstler*innen und Bühnenbeschäftigten einzutreten – notfalls auch mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen.<br><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teilabschluss bring Tarifeinigung zum NV-Bühne</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/teilabschluss-bring-tarifeinigung-zum-nv-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 10:15:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: 饿狐网www_ewhooo_com auf Pixabay Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/饿狐网www_ewhooo_com-112701/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">饿狐网www_ewhooo_com</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7162322">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutscher Bühnenverein und die Künstler:innen-Gewerkschaften BFFS, GDBA und VdO haben sich Anfang Mai auf einen Teilabschluss mit Regelungen zu Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit geeinigt – mit diesem Abschluss wird der NV Bühne vollumfänglich auch gegenüber den Gewerkschaften BFFS und GDBA in Kraft gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungskommissionen der Gewerkschaften und des Deutschen Bühnenvereins haben sich damit auf ein sogenanntes Kleines Paket mit Regelungen zur Arbeitszeit und Planbarkeit der Arbeit der NV Bühne-Beschäftigten verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Einigung tritt der NV Bühne auch gegenüber den Gewerkschaften GDBA und BFFS rückwirkend zum 1. Januar 2025 wieder vollumfänglich in Kraft. Der BFFS und die GDBA hatten den NV Bühne zum 31. Dezember 2024 gekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil der Einigung sind Regelungen über freie Tage der Beschäftigten, die Einführung eines Ausgleichstags für die Arbeit an einem Wochenfeiertag, die Gewährung von erweiterten Ruhezeiten insbesondere vor Vorstellungen, die Einführung eines verbindlichen Wochenplans sowie die Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit der überwiegend künstlerisch tätigen Bühnentechniker:innen an die Arbeitszeit des Öffentlichen Dienstes von 40 auf 39 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die neuen Regelungen werden schrittweise ab dem 1. August 2025 eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Verhandlungsrunden hatten die Gewerkschaften und der Deutsche Bühnenverein in den vergangenen Monaten ihre Positionen angenähert und am 8. Mai den Durchbruch erzielt, der den Weg für die vollumfängliche Wiedereinsetzung des NV Bühne frei macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: »Die Einigung über das Kleine Paket im NV Bühne ist ein Meilenstein für uns. Das Verhandlungsergebnis ist ein relevanter Baustein bei der Reform des Tarifvertrags und eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche und Verhandlungen. Zum einen wird über dieses Paket nun der NV Bühne wieder vollumfänglich in Kraft gesetzt, was für uns in Zeiten schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen ein wichtiger Schritt ist. Zum anderen haben wir Regelungen gefunden, mit denen wir für die Beschäftigten des NV Bühne eine zeitgemäße Planbarkeit ihrer Arbeit gewährleisten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin der GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): »Über Jahrzehnte hinweg galten Überlastung, Care-Arbeit, Vor- und Nachbereitungen als private Befindlichkeiten, die den Betriebsablauf stören. Mit diesem Teilabschluss verankern wir nicht nur mehr Entlastung und Planbarkeit, sondern hoffentlich auch ein neues Selbstwertgefühl der Beschäftigten.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO (Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles): »Mit diesem wichtigen Etappensieg gehen wir einen bedeutsamen Schritt auf dem Weg zu spürbarer Entlastung und verlässlicher Planbarkeit für die künstlerisch Beschäftigten an deutschen Bühnen. Die Verhandlungen werden umgehend fortgeführt, um an die konstruktive Dynamik der jüngsten Gesprächsrunden nahtlos anzuknüpfen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS (Bundesverband Schauspiel): »Die nun erreichte Teileinigung zum Neuabschluss des NV Bühne ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, mit unseren Sozialpartnern einen zeitgemäßen Tarifvertrag NV Bühne aufzustellen. Planbarkeit, Entlastung und sozialverträgliche, faire, angemessene Arbeitsbedingungen für das künstlerische Personal an deutschen Bühnenhäusern bleibt dabei unser gewerkschaftliches Anliegen.«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einigung bei Gagenerhöhung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/einigung-bei-gagenerhoehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 18:12:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: freepik Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: freepik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der letzten Tarifverhandlungsrunde mit dem Deutschen Bühnenverein auf die uneingeschränkte Übernahme der Tariferhöhungen des TV-L auch für die NV Bühne-Beschäftigten dieses Tarifbereiches geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bereits im Dezember mit dem Bühnenverein eine Einigung zur Übernahme der Regelungen bezüglich des Inflationsausgleichs vereinbart worden war, konnte nun auch hinsichtlich der linearen Tarifanpassungen die Erhöhung der Gagen ab November 2024 um 200,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % festgelegt werden, wie die Gewerkschaften in einer aktuellen Mitteilung berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach steigt ab November die Einstiegsgage zunächst auf 2.915,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % auf 3.075,00 EUR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mindestgage soll durch den Tarifabschluss ebenfalls eine Erhöhung erfahren: Ab November wird sie auf 3.115,00 EUR steigen. Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 wird die Mindestgage auf 3.285,00 EUR steigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die nunmehr im NV Bühne geregelte Dynamisierung der Einstiegs- und Mindestgage ist damit erstmals vollständig mit Leben erfüllt worden“, so Gerrit Wedel, stellvertretender Geschäftsführer der VdO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine weitere wichtige Verbesserung der Gagen ist durch die Übernahme des TV-L-Abschlusses mit dem Deutschen Bühnenverein erreicht. Nun konzentrieren wir uns auf die weitere Reformierung des NV Bühne“, erläutert Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Abschluss nicht nur eine entscheidende Verbesserung der Mindestvergütungsbedingungen für Ensemblemitglieder erreicht haben, sondern auch für Gäste.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Raketenstufe zu NV Bühne-Reform gezündet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erste-raketenstufe-zu-nv-buehne-reform-gezuendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 09:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: BFFS, GDBA und VdO Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: BFFS, GDBA und VdO</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um zentrale Zukunftsthemen, wie die Nachhaltigkeit der Bühnen, gute Führung und Arbeitsbedingungen von Solokünstler:innen sowie Vorschläge zur Reform des NV Bühne anzugehen, präsentierten die drei Bühnengewerkschaften BFFS, GDBA und VdO gestern eine Kampagne die insbesondere fehlende Arbeitszeitregelungen im Tarifvertrag NV Bühne thematisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Kampagnenmacher:innen melden, habe in den letzten Jahrzehnten bundesweit die Anzahl der Produktionen an den einzelnen Theatern immer mehr zugenommen; gleichzeitig sei die Zahl der Beschäftigten reduziert worden. Eine fehlende Arbeitszeitregelung im Tarifvertrag NV Bühne macht vielen Menschen seit Jahren schwer zu schaffen. Körperliche und psychische Überlastung, Burnout, erschwerte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fachkräftemangel sind nur einige Symptome der Missstände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Präsidentin der GDBA: „Mit #StoppNVFlatrate zünden wir, die Schwestergewerkschaften, die erste Raketenstufe auf dem Weg zu einer durchgreifenden NV Bühne-Reform.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals richten sich die Interessenvertreter:innen mit einer Kampagne direkt an das Publikum. Bis zum 18. Februar sollen demnach bundesweit die Mitglieder von BFFS, GDBA und VdO in den öffentlichen Theatern mit Kampagnenmaterial und Statements das Publikum informieren. Unter www.stoppnvflatrate.de sind alle Informationen und das Kampagnenvideo öffentlich zugänglich. Ein Video zur Kampagne finden Sie <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/aiovg_videos/stoppnvflatrate-fuer-entlastung-und-planbarkeit-an-deutschen-buehnen/">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann treffen sich Gewerkschaften und Vertreter:innen der Rechtsträger um weiter über den NV Bühne zu verhandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein hat mit den Künstler:innengewerkschaften einen gemeinsamen Workshop zum Thema Arbeitszeit im NV Bühne am 18. und 19. Februar 2024 verabredet. Ziel dieses Workshops ist der Austausch zu zentralen Fragen rund um die Arbeitszeit der Solokünstler:innen an den Bühnen. Auf Vorschlag des Bühnenvereins hatten sich die Tarifvertragsparteien im Rahmen eines Spitzengesprächs im Herbst auf diesen Termin verständigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Dietze, Intendant des Theater Koblenz, sagt: „Es ist gut, dass wir die Gespräche mit den NV Bühne Gewerkschaften zur weiteren Entwicklung des NV Bühne jetzt fortsetzen und dabei die praxisorientierten Ergebnisse der aktuellen Diskursprozesse im Verband direkt einfließen lassen können.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mindestgage für Künstler:innengagen sollen ab 2023 auf 2.715 EUR angehoben werden</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/mindestgage-fuer-kuenstlerinnengagen-sollen-ab-2023-auf-2-715-eur-angehoben-werden/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: 22737298 from Pixabay Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich nach intensiven Tarifverhandlungen Ende Juni in der vierten Runde &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/22737298-22737298/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6521193">22737298</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6521193">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich nach intensiven Tarifverhandlungen Ende Juni in der vierten Runde auf eine neue Gagenregelung für die Solobeschäftigten und Bühnentechniker:innen verständigt. Danach wird die Mindestgage in zwei Stufen von bisher € 2.000 ab dem 01.09.2022 auf zunächst € 2.550 und ab dem 01.01.2023 auf € 2.715 angehoben. Ebenso werden die Gastgagen entsprechend erhöht und erfahren damit auch eine Steigerung von mehr als 35 Prozent. Im Vorfeld hatte der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern bereits die normative Empfehlung gegeben, die Mindestgage ab 01.09.2022 auf € 2.500 anzuheben. Nun hat man sich auf einen gemeinsamen Kompromiss verständigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tarifparteien haben sich darüber hinaus geeinigt, die Mindestgage ab den Tarifrunden 2023/2024 zu dynamisieren. So ist sichergestellt, dass sich diese genauso wie die übrigen Gagen und Gehälter an den Bühnen linear entwickelt. Teil des Abschlusses ist auch die Einführung einer Stufe in Form einer ebenfalls dynamisierten Beschäftigungszulage in Höhe von € 200 auf die Mindestgage zu Beginn der Spielzeit 2023/2024. Solobeschäftigte und Bühnentechniker:innen, die länger als zwei Jahre an Theatern, die dem Deutschen Bühnenverein angehören, gearbeitet haben, erhalten dann mindestens € 2.915. Weitere strukturelle Erhöhungen der Gagen ab Herbst 2023 und 2024 sind an eine tarifliche Vereinbarung zur Teilzeit geknüpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BFFS war an den letzten beiden Verhandlungsrunden beteiligt und wird diesen Abschluss als neuer Partner in der Verhandlungsgemeinschaft der Künstler:innengewerkschaften mit unterzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Jopt, Geschäftsführende Präsidentin GDBA: “Dies ist ein historischer gemeinsamer Erfolg. Die Dynamisierung der Gagen ist seit über dreißig Jahren ein Thema der Gewerkschaften. Dass Bühnenkünstler:innen im Vergleich zum öffentlichen Dienst wie Küchenhilfen und Bot:innen bezahlt werden, ist vorbei. Weitere Verbesserungen werden wir angehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klara Deutschmann, Vorstandsmitglied BFFS: „Mit diesem Tarifabschluss ist ein wichtiger Schritt zu fairen Vergütungen für Schauspieler:innen und andere Solokünstler:innen gegangen worden. Wir freuen uns, künftig in Verhandlungsgemeinschaft mit GDBA und VdO für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen an deutschen Bühnenhäusern zu kämpfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Könemann, Geschäftsführer VdO: „Mit diesem Tarifabschluss ist ein wichtiger Schritt erfolgt, der negativen Entwicklung von Vergütungen in künstlerischen Beschäftigungsverhältnissen an deutschen Theatern entgegenzuwirken. Nun gilt es, auch für freischaffende Künstler:innen angemessene und verbindliche Gagenregelungen zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin Deutscher Bühnenverein: &#8222;Mit diesem Tarifabschluss und der stufenweisen Erhöhung der Mindestgage gewährleisten wir deutlich verbesserte Bedingungen für künstlerisch Beschäftigte an den Bühnen. Zudem stellt der Abschluss die notwendige Rechtssicherheit für die Bühnen her, derer es insbesondere im Verhältnis zu den Rechtsträgern bedarf. Es ist wichtig, dass wir uns mit den Gewerkschaften auf eine stufenweise Erhöhung der Mindestgage verständigen konnten. Nun können wir nächste Schritte, wie die dringend notwendige Vereinbarung von Teilzeitarbeit für Solobeschäftigte, angehen. Unser ausdrücklicher Appell geht an die Rechtsträger: Der aktuelle Abschluss stellt für die Bühnen eine finanzielle Herausforderung dar, die sie alleine nicht schultern können. Die Bühnen brauchen dringend die Zusage der Rechtsträger, diesen Mehraufwand mitzutragen. Dieser Abschluss nimmt uns alle – gemeinsam – in die Verantwortung.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Manteltarifverhandlungen gestartet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/manteltarifverhandlungen-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 13:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Niek Verlaan from Pixabay Am 9. März sind die Manteltarifverhandlungen zwischen der Theatergewerkschaft GDBA und dem Deutschen Bühnenverein gestartet. Eine der wesentlichen Forderungen des &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/niekverlaan-80788/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=427528">Niek Verlaan</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=427528">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. März sind die Manteltarifverhandlungen zwischen der Theatergewerkschaft GDBA und dem Deutschen Bühnenverein gestartet. Eine der wesentlichen Forderungen des GDBA ist eine Mindestgage zwischen 2.750 Euro und 3.100 Euro je nach Größe der Häuser. Momentan liege die Mindestgage für Solo-Künstler:innen und Bühnentechniker:innen laut GDBA bei nur 2.000 Euro pro Monat. Seit 2018 gab es keine Anpassung. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bühnenkünstler:innen haben, nach Angabe der GDBA, meist einen Hochschulabschluss, sie arbeiten an Sonn- und Feiertagen, unter der Woche oftmals im zweigeteilten Dienst und häufig länger als andere Berufsgruppen. In der Regel haben sie zeitlich begrenzte Verträge, was die Lebensplanung erschwert. Aktuell liege die Mindestgage von 2.000 Euro im Vergleich zum öffentlichen Dienst im Bereich der un- und angelernten Küchenhilfen und Boten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund einer Inflation von derzeit 4,9 Prozent (Jan. 2022) rasant steigenden Energiekosten sowie einem 35-prozentigen Anstieg des Mindestlohnes auf 12 Euro pro Stunde erscheint eine drastische Erhöhung der Mindestgage daher längst überfällig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Mindestgage der Gäste müsse höher sein, als die Mindestgage der festangestellten Bühnenmitglieder, denn Gäste tragen ein erhöhtes unternehmerisches Risiko und werden nicht durchgehend beschäftigt. Während der Pandemie wurden Gäste, nach Aussage der GDBA, häufig, trotz Engagement nicht oder nur unzureichend bezahlt. Außerdem werden sie seit Corona wesentlich weniger engagiert. Die meisten Theaterbetriebe seien jedoch auf Gäste angewiesen, besonders wenn Ensemblestellen eingespart werden. Die Relevanz und Flexibilität von Gästen müsse sich aus Sicht des GDBA auch in den Gagen widerspiegeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forderung des GDBA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mindestgage für den Bereich Solo und BT müsse jährlich entsprechend der Tariferhöhungen gesteigert werden, wie es für andere Berufsgruppen am Theater und im öffentlichen Dienst längst üblich ist, damit sie nicht hinter dem Mindestlohn und den Gagen anderer Beschäftigten zurückliegt. Zudem fordert die GDBA die Einführung von Gagenstufen nach Dienstjahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsanwältin und freie Dramaturgin Sonja Laaser vertritt die geschäftsführende Präsidentin Lisa Jopt während ihrer Elternzeit in den Tarifverhandlungen. Laaser sitzt im Beirat der Künstlersozialkasse und in der Ethik-Kommission des Dachverbandes Tanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Forderungen zu unterstützen, wurde eine Online-Petition auf Open Petition gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht es zur <a href="https://www.openpetition.de/petition/kommentare/die-mindestgage-an-deutschen-theatern-muss-erhoeht-werden#petition-main">Petition</a></p>
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		<title>Wandel oder Quote? &#8211; Bühnengenossenschaft wählt erstmals Präsidentin</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wandel-oder-quote-buehnengenossenschaft-waehlt-erstmals-praesidentin/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 18 May 2021 17:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personalia]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnengenossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ensemble-netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GDBA]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Jopt]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Sophie Wanninger Heute wurde mit der Schauspielerin Lisa Jopt (38 J.) erstmals in der 150-jährigen Geschichte der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) eine Frau als &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Sophie Wanninger</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wurde mit der Schauspielerin Lisa Jopt (38 J.) erstmals in der 150-jährigen Geschichte der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) eine Frau als Präsidentin gewählt. Die etwa 140 Teilnehmenden des virtuellen Genossenschaftstages stimmten mit großer Mehrheit für Jopt, die auch Vorsitzende des ensemble-netzwerks ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">theatermanagement aktuell sagt: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Frau Jopt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Bewerbungsrede schlug Lisa Jopt eine Modernisierungsagenda für die GDBA vor, die sowohl einen guten Tarifvertrag als auch eine spartenübergreifende Solidarität der Bühnenangehörigen in den Mittelpunkt stellt. Die Mindestgage soll signifikant erhöht, ein Mindestgagenstufensystem eingeführt und die Differenzen zwischen Kollektiven undSolist*innen überwunden werden. Lisa Jopt: „Leitspruch der GDBA muss der Wille zu Veränderungen, Erneuerungen und zu progressiven Kompromissen sein, so wie es auch für zeitgenössische Theater gilt. Relevanz entsteht aus Visionen und Veränderung. Ich verstehe meine Amtszeit als einen großen Wandel.“ Dazu möchte Lisa Jopt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der GDBA-Mitglieder verbessern: „Wer Arbeitskampf kann, muss auch Party können. Es gibt aktuell kein Format, in dem alle GDBA-Mitglieder sich kennen lernen können. Einmal im Jahr sollen deshalb alle Mitglieder am Rande des Theatertreffens zusammen kommen, um zu Netzwerken und zu Feiern. Wenn Berlinale ist, platzt Berlin vor lauter Agenturempfängen aus allen Nähten. Wenn Theatertreffen ist, haben die meisten eher das Gefühl ‚Ich bin mal wieder nicht eingeladen‘. Bei unserem Branchentreff geht es um die gemeinsame Identität, um das Wir-Gefühl. Das ist der Kit, der uns über schwere Zeiten hinweghilft.“ Die öffentliche Wahrnehmbarkeit der Genossenschaft soll durch Kampagnen, Aktionen und die Sozialen Medien gestärkt werden. Funktionäre der GDBA müssen sich als regionale Ansprechpartner*innen für Medien und Politik verstehen, ihnen muss geholfen werden ein kulturpolitisches Netzwerk aufzubauen, um die GDBA angemessen zu repräsentieren und „mitzumischen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge des Wandels  dürfte der Bühnengenossenschaft auch eine Namensanpassung gut zu Gesicht stehen, denn die Verortung als Genossenschaft &#8222;Deutscher&#8220; Bühnen-Angehöriger und der Modernitätsanspruch scheinen ein wenig überzeugendes Paar zu sein.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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