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	<title>Markus Blume &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Jens-Daniel Herzog verlängert in Nürnberg bis 2036</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 13:08:16 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Staatsintendant und Operndirektor Jens-Daniel Herzog hat seinen Vertrag mit der Stiftung Staatstheater Nürnberg um weitere fünf Jahre verlängert. Sein aktueller Vertrag lief demnach noch bis 2031. Herzog, der Bayerns größtes Mehrspartenhaus seit der Spielzeit 2018/19 künstlerisch leitet, will seine Intendanz laut aktueller Pressemeldung des Staatstheaters bis 2036 fortsetzen. Er wird dann seinen 73. Geburtstag feiern. Eine seiner zentralen Aufgaben in dieser Zeit: die neue Spielstätte des Staatstheaters, die derzeit in der Kongresshalle Nürnberg entsteht, programmatisch zu prägen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertragsverlängerung findet großen Rückhalt bei Stadt- und Landespolitik. Freudig wurde die Vertragsverlängerung u.a. von Oberbürgermeister Marcus König sowie Prof. Dr. Julia Lehner, Bürgermeisterin mit dem Geschäftsbereich Kultur und Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume begrüßt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatsintendant Jens-Daniel Herzog: „Alle Schlüsselposition am Staatstheater sind nun langfristig und zukunftsfähig besetzt. Wir haben lange und mit viel Kraft darauf hingearbeitet, die Kongresshalle zu einem Ort der Kultur und einem neuen Zentrum für unsere Stadt zu machen. In der Kongresshalle wird ein Theater der Zukunft entstehen. In diesen Prozess möchte ich meine langjährige Erfahrung als Nürnberger Staatsintendant einbringen, zusammen mit meinem Team und den Ensembles die Entwicklungen gestalten und mich von all dem Neuen, das dort möglich wird, überraschen lassen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jens-Daniel Herzog (Jg. 63), ging nach seinem Philosophiestudium 1990 als Regieassistent an die Münchner Kammerspiele. 1993 feierte seine Debütinszenierung, die Uraufführung von Marlene Streeruwitz’ Stück „New York, New York“, im Werkraum der Münchner Kammerspiele Premiere. Anschließend war Herzog Spielleiter und fester Regisseur an den Münchner Kammerspielen und gastierte am Thalia Theater Hamburg, am Wiener Burgtheater, am Schauspiel Frankfurt und am Schauspielhaus Zürich. Am Opernhaus Zürich inszenierte Herzog Wagners „Tannhäuser“ und Tschaikowskys „Pique Dame“. Von 2000 bis 2006 war er Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Anschließend arbeitete er bis 2011 als freier Regisseur für Oper und Schauspiel an verschiedenen Bühnen. Von 2011 bis 2018 war Herzog Intendant der Oper Dortmund, arbeitete aber weiterhin als freischaffender Regisseur. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Jens-Daniel Herzog Staatsintendant und Operndirektor am Staatstheater Nürnberg. Im Oktober 2020 wurde Herzog zudem zum Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Nürnberg ernannt.</p>
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		<title>Josef Köpplinger bleibt bis 2030 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 15:58:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Kunstminister Markus Blume und Josef E. Köpplinger © Axel König Josef E. Köpplinger leitet das Staatstheater am Gärtnerplatz seit der Spielzeit 2012/2013. Mit international &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Kunstminister Markus Blume und Josef E. Köpplinger © Axel König</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef E. Köpplinger leitet das Staatstheater am Gärtnerplatz seit der Spielzeit 2012/2013. Mit international beachteten Uraufführungen und Kooperationen wie mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, dem Théâtre du Capitole Toulouse, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien sowie dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz festigte er den Ruf des Gärtnerplatztheaters als Opernhaus von europäischem Rang. In der aktuellen Saison überzeugt das Theater sein Publikum mit einer bunten Programmpalette – von Musicals über die Ballett-Premiere »Peer Gynt« bis zu Klassikern wie »Die Zauberflöte« oder »Die Fledermaus«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Köpplinger wurde 1964 geboren und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Weiterbildende Studienaufenthalte führten ihn nach New York und London. Ein erstes Festengagement führte ihn an die Städtischen Bühnen Regensburg. Seit 1988 ist er als freischaffender Regisseur international tätig. Sein Repertoire umfasst alle Sparten von Schauspiel über Oper bis zu Operette und Musical. Köpplinger ist ein international gefragter Regisseur, der bereits an einer Reihe von Bühnen inszenierte, u. a. an der Oper Graz, den Kammerspielen Berlin, dem Volkstheater Wien, der Opéra national du Rhin Strasbourg, dem Aalto-Theater Essen, der Hamburgischen Staatsoper, dem Theater in der Josefstadt Wien, der Volksoper Wien, dem Théâtre du Capitole Toulouse, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, der Staatsoper Wien, dem Staatstheater Nürnberg, der Oper Bonn, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino und der Semperoper Dresden. Ab Sommer 1999 war Josef Köpplinger als jüngster Intendant Österreichs für das Musikfestival Schloss Prugg in Niederösterreich tätig. Mit der Spielzeit 2004/2005 trat er die Stelle des Schauspielintendanten am Theater St. Gallen an und wechselte 2007 als Intendant zum Theater Klagenfurt. Seit dem 1. September 2012 leitet Köpplinger das Staatstheater am Gärtnerplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Köpplingers Regiearbeiten wurden regelmäßig mit Preisen bedacht: 2013 erhielt er den Kulturpreis Bayern, 2018 wurde Köpplinger der Preis der Bayerischen Landesstiftung verliehen, 2019 gewann seine Inszenierung »Drei Männer im Schnee« drei Preise beim Deutschen Musical Theater Preis, darunter die Auszeichnung für die Beste Regie. Ferner erhielt er 2020 die ORPHEUS-Nadel für besondere Verdienste um das Genre Operette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef E. Köpplinger freut sich: „Ich folge gerne dem Wunsch des Kunstministeriums und dem einstimmigen Votum des Ministerrats, diesem wunderbaren Ensemble und allen Kolleginnen und Kollegen bis 2030 weiterhin vorstehen zu dürfen. Gemeinsam werden wir am Profil eines offenen, der Freiheit der Kunst keine Grenzen setzenden Musiktheaters weiterarbeiten. Ganz im Sinne von Friedrich Hebbel: ‚Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit‘. Ich bedanke mich für das Vertrauen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunstminister Markus Blume: „Alle lieben das Gärtnerplatztheater – und Intendant Josef Köpplinger ist der kreative Kopf dieser Theatermagie. Die bunte Mischung aus klassischen Opernproduktionen, Operetten, Musicals und experimentierfreudigem Tanztheater bei hohem künstlerischem Anspruch macht einfach Spaß und zieht Groß wie Klein in den Bann des Theaters. Unter seiner Leitung hat das Haus große künstlerische Erfolge zuhause in Bayern sowie internationale Beachtung erzielt. Ich freue mich sehr, dass Josef Köpplinger mit kreativer Energie, Einfallsreichtum und Feingefühl seinen Zauber am Gärtnerplatztheater bis 2030 fortführt. Dieser besondere Spirit am Gärtnerplatztheater wird belohnt: In der aktuellen Saison liegt die Auslastung bei 94 Prozent. Das ist beeindruckend!“</p>
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