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	<title>Markus Greitemann &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>Markus Greitemann &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Zusätzlicher Druck für Kölner Oper – ATG soll Musicalspielstätte parallel vorbereiten</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 11:29:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Matthias Jung Die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz in Köln rückt näher, wenn man den Prognosen der seit dem 1. Juli 2024 Verantwortlichen, dem &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Matthias Jung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz in Köln rückt näher, wenn man den Prognosen der seit dem 1. Juli 2024 Verantwortlichen, dem Beigeordnete für Planen und Bauen, Markus Greitemann, und Professor Jürgen M. Volm von der VELLOWS AG Glauben schenken möchte. Allerdings sollen erst etwa 40 Prozent der Restleistungen im Teilbereich Oper erledigt sein. Der Fertigstellungsgrad des gesamten Opernhauses liege bei ca. 85 bis 90 Prozent, hieß es dazu Ende Januar. Zur Erinnerung: Seit 2012 lässt die Stadt Köln Oper, Schauspiel, Kinderoper und Kleines Haus sanieren. Doch während die Verantwortlichen wieder einmal die Hoffnung nähren, dass sich die Fertigstellung des Opernhauses dem Ziel nähert, steht eine neue brisante Frage im Raum: Was passiert, wenn die Oper 2026 aus der Interimsspielstätte, dem Staatenhaus ausziehen muss, die eigentlichen Spielstätten aber noch nicht fertig sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt hat nun eine Lösung präsentiert: eine zeitweise Koexistenz zwischen Oper und Musical im Staatenhaus. Während die Oper weiterhin Aufführungen plant, beginnt die zukünftige Betreiberin der künftigen Musicalspielstätte, die ATG Entertainment GmbH, bereits mit Umbauarbeiten. Ab Januar 2026 sollen erste bauliche Veränderungen vorgenommen werden, während die Oper bis Ende Juli desselben Jahres das Staatenhaus bespielt. Ziel ist es, den laufenden Opernbetrieb so wenig wie möglich zu stören und gleichzeitig eine nahtlose Überführung des Staatenhauses in seine neue Funktion als Musicalstandort zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese temporäre Doppelnutzung ist nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch eine finanzielle. Die Stadt muss das Interimsbudget erneut um 850.000 Euro aufstocken, um die parallelen Nutzungen und erforderlichen Anpassungen zu finanzieren. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird dem Rat am 13. Februar 2025 zur Entscheidung vorgelegt. Eine immens hohe Summe für einen Stadthaushalt, der nur knapp an einem Haushaltsicherungsverfahren verbeigeschrammt ist. Seit Herbst letzten Jahres werden daher auch Stimmen für einen kompletten Baustopp lauter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig davon bleibt ein grundlegendes Problem auch bei Freigabe der Mittel weiterhin ungelöst: Sollte sich die Fertigstellung der Sanierung erneut verzögern, fehlt der Oper ab August 2026 eine adäquate Spielstätte. Die Stadtverwaltung hat hierzu bislang keine konkreten Alternativen benannt. Bis Ende März 2025 will das zuständige Sanierungsteam Klarheit über den realistischen Bauabschluss schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Markus Greitemann ist aktuell als Kandidat der CDU für das Amt des Oberbürgermeisters von Köln im Gespräch. Die Kommunalwahlen finden im Herbst statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Infos zur Bühnensanierung in Köln <a href="https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=125496">hier</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Beiträge zum Thema:</p>



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		<title>Absage an Umzug der Oper Köln vor 2026</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/absage-an-umzug-der-oper-koeln-vor-2026/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 11:16:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Zuschauerraum Oper Köln, Copyright: Csaba Peter Rakoczy Das seit dem 1. Juli 2024 verantwortliche Führungsduo für die Fertigstellung der Sanierung der Kölner Oper, bestehend &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Zuschauerraum Oper Köln, Copyright: Csaba Peter Rakoczy</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das seit dem 1. Juli 2024 verantwortliche Führungsduo für die Fertigstellung der Sanierung der Kölner Oper, bestehend aus Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen der Stadt Köln, und dem Professor Jürgen Marc Volm, Professor für internationales Projektmanagement und Projekt Entwicklung an der Hochschule für Technik in Stuttgart, macht wenig Hoffnung auf ein nahes Ende der Baumaßnahmen am Kölner Offenbachplatz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spielbetrieb von Schaupiel und Oper Köln in Interimspielstätten gesichert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 29. August vorgestellte Kosten -und Terminprognose geht von einer baulichen Fertigstellung der Bühnen bis zum Ende des zweiten Halbjahres 2025 aus. Die Spielzeit 2024/25 der Oper wird somit komplett im Staatenhaus und die Spielzeit des Schauspiels vollständig im Depot stattfinden. Laut Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur, wurde an den Kölner Bühnen bereits vorausschauend geplant, sodass die Spielzeit 2024/25 reibungslos im Interim fortgesetzt werden kann. Auch für die darauffolgende Spielzeit 2025/26 wird demnach so geplant, dass ein exzellentes Programm ohne Unterbrüche gezeigt werden kann, egal ob in den Interimsspielstätten oder am Offenbachplatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Baukosten für Oper Köln steigen erneut</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Baukosten sind bereits auf knapp 800 Millionen Euro angestiegen. Das 2011 vom Rat der Stadt Köln beschlossene Budget betrug 253 Mio. Euro. Hinzu kommen Zinsen für die Baufinanzierung sowie die Kosten für die Interimsspielstätten. Die Kosten für das Interim werden separat ausgewiesen und sind in den Prognosen nicht enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um eine 100prozentige Fremdkapitalfinanzierung über 40 Jahre nach der Wiedereröffnung. Durch die Laufzeit von über 40 Jahren entsteht eine enorme Zinslast. Rechnet man die Finanzierungskosten von 317 Mio. Euro hinzu, belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten bisher bereits auf rund 1,1 Milliarden Euro. Das Modell wurde gewählt, weil dadurch die jährliche Belastung des städtischen Haushalts im Vergleich zur Gesamtsumme im Rahmen gehalten werden sollte. Wohlgemerkt war man bei der Verabschiedung des Finanzierungsplans im Rat vor inzwischen 13 Jahren von weniger als einem Viertel der aktuell entstandenen Kosten ausgegangen. Allein die Zinslast ist inzwischen höher als das ursprünglich freigegebene Gesamtbudget. Weitere Kostensteigerungen sind nicht auszuschließen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Neues Projektmanagement soll Übersichtlichkeit verbessern und die Komplexität reduzieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell ist das neue Führungsteam bemüht, die Versäumnisse der vorangegangenen technischen Betriebsleitung zu sichten und auszubügeln. Dazu setzen Baudezernent Greitemann und Professor Volm auf ein neues Projektmanagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vergangenen Monate auf der Bühnenbaustelle hätten laut Aussage von Professor Volm gezeigt, dass der bisherige Weg nicht zielführend war. Deshalb wurden die Detaillösungssuche und der Bauprozess wieder getrennt, das heißt, alle noch offenen Fragen werden in den kommenden Wochen zunächst in Sitzungen geklärt und danach schnellstmöglich auf der Baustelle abgearbeitet. Auch soll diese Strukturveränderung dazu führen, dass die Arbeiten ziel- und kostenorientiert geführt werden. Um Schnittstellen zu reduzieren, wurde die Baustelle in Bereiche unterteilt, die nun von jeweils einem Bereichsverantwortlichen gewerkübergreifend geleitet werden. Die neuen Bereiche sollen demnach so strukturiert werden, dass die vier Bühnengebäude nacheinander priorisiert abgearbeitet werden können. Dies soll die Übersichtlichkeit verbessern und die Komplexität reduzieren.</p>
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