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	<title>NV Bühne &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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	<title>NV Bühne &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Streit um NV Bühne geht weiter</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/streit-um-nv-buehne-geht-weiter/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:10:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. &#8230; ]]></description>
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<p>Die Arbeitgebervertretung der Bühnen zeigte sich kürzlich unzufrieden über die Kündigung des Tarifvertrag NV Bühne zum Stichtag 30. Juni 2026 durch Bühnengewerkschaften GDBA und BFFS. Wie es in der Meldung des Duetschen Bühnenvereins heißt, tritt der NV Bühne&nbsp; zunächst</p>



<p>nicht vollständig außer Kraft, da die VdO weiterhin zu dem Tarifvertrag stehe. Damit gelten nach Meldung des Deutschen Bühenvereins &nbsp;die aktuellen Bestimmungen für alle Arbeitsverträge, die bis zum 30. Juni 2026 auf Basis des NV Bühne abgeschlossen wurden oder noch werden – möglich ist das durch die arbeitsvertragliche Bezugnahme. Mit Beschäftigten, die ab dem 1. Juli 2026 eingestellt werden und die keine VdO-Mitglieder sind, könnten vom NV Bühne abweichende Regelungen vereinbart werden. Damit könnten andere Arbeitsbedingungen aber auch andere Vergütungen als im NV Bühne vorgesehen gelten.</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein stehe nach eigener Aussage weiter zum Tarifvertrag NV Bühne. Demnach sollen die Verhandlungen zum NV Bühne Anfang 2026 fortgesetzt werden. Weitere Runden seien bereits bis Sommer geplant.</p>



<p>Kritisch werden die Gewerkschaftsforderungen von den Arbeitgebervertretern vor allem aufgrund des enorm gestiegenen Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gesehen, die sich auch in den Budgets der Theater deutlich widerspiegeln.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Tarifabschluss bestätigt: Gagenanpassung für künstlerisch Beschäftigte</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/tarifabschluss-bestaetigtgagenanpassung-fuer-kuenstlerisch-beschaeftigte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:46:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: pvproductions Die Vergütungen der künstlerisch Beschäftigten an Theatern und Orchestern, die den TVöD anwenden, werden entsprechend dem dortigen Lohnabschluss rückwirkend zum 1. April 2025 &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: pvproductions</p>



<p>Die Vergütungen der künstlerisch Beschäftigten an Theatern und Orchestern, die den TVöD anwenden, werden entsprechend dem dortigen Lohnabschluss rückwirkend zum 1. April 2025 um 3,0 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro sowie zum 1. Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent erhöht, wie der Deutsche Bühnenverein in einer Meldung mitteilte.<br><br>Darauf haben sich demnach der Deutsche Bühnenverein und die vier Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO, BFFS und unisono verständigt. Der Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins hat diesem Verhandlungsergebnis in der vergangenen Woche zugestimmt. Die entsprechenden Tarifverträge werden nun zwischen den Verbänden redaktionell abgestimmt.<br><br>Weitere Bestandteile des Abschlusses im Öffentlichen Dienst, die die Gewerkschaften in ihren Forderungskatalog übernommen hatten, werden in den kommenden Monaten Teil eigenständiger Verhandlungen sein.<br><br>Unabhängig davon werden der Bühnenverein und die Gewerkschaften GDBA, VdO und BFFS ihre Manteltarifverhandlungen zum NV Bühne fortsetzen, wie es in der Meldung heißt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesweiter Warnstreik an über 80 Theatern und Konzerthäusern</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/bundesweiter-warnstreik-an-ueber-80-theatern-und-konzerthaeusern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 11:52:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Andreas Glöckner auf Pixabay Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: <a href="https://pixabay.com/de/users/onkelglocke-12931647/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Andreas Glöckner</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4609877">Pixabay</a></p>



<p>Punkt 11:30 Uhr stand am Mittwoch (18.6.), laut Meldung von unisono, an zahlreichen Theatern und Konzerthäusern in Deutschland für 30 Minuten die Arbeit still. Mit großer Beteiligung haben sich erneut mehrere tausend Künstler*innen und künstlerisch-technisch Beschäftigte an der gemeinsamen Arbeitskampfmaßnahme der vier Künstler*innengewerkschaften VdO, unisono, GDBA und BFFS an mehr als 80 Theatern und Konzerthäusern beteiligt.</p>



<p>Die Teilnehmenden kamen aus allen Berufsgruppen: Schauspieler:innen, Chorsänger:innen, Musiktheatersolist:innen, Tänzer:innen, Orchestermusiker:innen, Puppenspieler:innen, Mitarbeitende aus den Betriebsbüros, Mitarbeitende der technischen Bereiche, Mitarbeitende aus Kostüm und Maske, Assistierende, Dramaturg:innen, Studienleiter:innen und viele mehr.</p>



<p>Die überwältigende Beteiligung zeigt, dass die Forderung nach einer vollen Übernahme des TVöD-Abschlusses breite Unterstützung unter den Beschäftigten findet, die derzeit auf Basis der Tarifverträge NV Bühne und TVK arbeiten.</p>



<p>Im Fokus der gewerkschaftlichen Forderungen stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erhöhung der Grundvergütungen und Tätigkeitszulagen (TVK)<ul><li>um 3 Prozent (mind. 110 Euro) zum 1. April 2025</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>um weitere 2,8 Prozent zum 1. Mai 2026</li>
</ul>
</li>



<li>Anhebung der Zuwendung (13. Gehalt, bzw. Sommer-/Weihnachtsgeld) auf 85 Prozent</li>



<li>Ein individueller freier Urlaubstag pro Jahr</li>



<li>Überführung der Schichtzulagenerhöhung von 60 Euro in die Grundvergütung</li>
</ul>



<p>„Die Beteiligung war deutlich und entschlossen. Sie zeigt, dass die Kolleg*innen für eine gerechte und gleichwertige Bezahlung einstehen“, so Heinrich Schafmeister, Tarifbevollmächtigter des BFFS.</p>



<p>Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA, betont: „Der Warnstreik war notwendig, weil der Deutsche Bühnenverein eine gleichwertige Übernahme des TVöD-Abschlusses bislang noch verweigert. Mit dieser Aktion erhöhen wir den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde.“</p>



<p>„Es geht um die materielle Anerkennung unserer künstlerischen Arbeit. Die Beschäftigten im Theater- und Konzertbereich müssen anderen Gruppen im öffentlichen Dienst gleichgestellt bleiben“, sagt Robin von Olshausen, Geschäftsführer von unisono.</p>



<p>&nbsp;„Unsere Forderungen sind klar, begründet und notwendig. Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen – der heutige Tag war ein unmissverständliches Signal in diese Richtung“, ergänzt Gerrit Wedel, Geschäftsführer der VdO.</p>



<p>&nbsp;Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25. Juni 2025 statt. Die vier Partnergewerkschaften zeigen sich entschlossen, weiter für die berechtigten Interessen der Künstler*innen und Bühnenbeschäftigten einzutreten – notfalls auch mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen.<br><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einigung bei Gagenerhöhung</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/einigung-bei-gagenerhoehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 18:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: freepik Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: freepik</p>



<p>Die Künstler:innen-Gewerkschaften Bundesverband Schauspiel (BFFS), die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) haben sich in der letzten Tarifverhandlungsrunde mit dem Deutschen Bühnenverein auf die uneingeschränkte Übernahme der Tariferhöhungen des TV-L auch für die NV Bühne-Beschäftigten dieses Tarifbereiches geeinigt.</p>



<p>Nachdem bereits im Dezember mit dem Bühnenverein eine Einigung zur Übernahme der Regelungen bezüglich des Inflationsausgleichs vereinbart worden war, konnte nun auch hinsichtlich der linearen Tarifanpassungen die Erhöhung der Gagen ab November 2024 um 200,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % festgelegt werden, wie die Gewerkschaften in einer aktuellen Mitteilung berichten.</p>



<p>Demnach steigt ab November die Einstiegsgage zunächst auf 2.915,00 EUR und ab Februar 2025 um weitere 5,5 % auf 3.075,00 EUR.</p>



<p>Die Mindestgage soll durch den Tarifabschluss ebenfalls eine Erhöhung erfahren: Ab November wird sie auf 3.115,00 EUR steigen. Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 wird die Mindestgage auf 3.285,00 EUR steigen.</p>



<p>„Die nunmehr im NV Bühne geregelte Dynamisierung der Einstiegs- und Mindestgage ist damit erstmals vollständig mit Leben erfüllt worden“, so Gerrit Wedel, stellvertretender Geschäftsführer der VdO.</p>



<p>„Eine weitere wichtige Verbesserung der Gagen ist durch die Übernahme des TV-L-Abschlusses mit dem Deutschen Bühnenverein erreicht. Nun konzentrieren wir uns auf die weitere Reformierung des NV Bühne“, erläutert Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA.</p>



<p>Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Abschluss nicht nur eine entscheidende Verbesserung der Mindestvergütungsbedingungen für Ensemblemitglieder erreicht haben, sondern auch für Gäste.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Raketenstufe zu NV Bühne-Reform gezündet</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erste-raketenstufe-zu-nv-buehne-reform-gezuendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 09:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: BFFS, GDBA und VdO Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: BFFS, GDBA und VdO</p>



<p>Während sich Theaterleiter:innen aus ganz Deutschland mit Vertreter:innen der Rechtsträger der Theater und Orchester am 7. Februar getroffen haben, um zentrale Zukunftsthemen, wie die Nachhaltigkeit der Bühnen, gute Führung und Arbeitsbedingungen von Solokünstler:innen sowie Vorschläge zur Reform des NV Bühne anzugehen, präsentierten die drei Bühnengewerkschaften BFFS, GDBA und VdO gestern eine Kampagne die insbesondere fehlende Arbeitszeitregelungen im Tarifvertrag NV Bühne thematisiert.</p>



<p>Wie die Kampagnenmacher:innen melden, habe in den letzten Jahrzehnten bundesweit die Anzahl der Produktionen an den einzelnen Theatern immer mehr zugenommen; gleichzeitig sei die Zahl der Beschäftigten reduziert worden. Eine fehlende Arbeitszeitregelung im Tarifvertrag NV Bühne macht vielen Menschen seit Jahren schwer zu schaffen. Körperliche und psychische Überlastung, Burnout, erschwerte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fachkräftemangel sind nur einige Symptome der Missstände.</p>



<p>Lisa Jopt, Präsidentin der GDBA: „Mit #StoppNVFlatrate zünden wir, die Schwestergewerkschaften, die erste Raketenstufe auf dem Weg zu einer durchgreifenden NV Bühne-Reform.“</p>



<p>Erstmals richten sich die Interessenvertreter:innen mit einer Kampagne direkt an das Publikum. Bis zum 18. Februar sollen demnach bundesweit die Mitglieder von BFFS, GDBA und VdO in den öffentlichen Theatern mit Kampagnenmaterial und Statements das Publikum informieren. Unter www.stoppnvflatrate.de sind alle Informationen und das Kampagnenvideo öffentlich zugänglich. Ein Video zur Kampagne finden Sie <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/aiovg_videos/stoppnvflatrate-fuer-entlastung-und-planbarkeit-an-deutschen-buehnen/">hier</a>.</p>



<p>Dann treffen sich Gewerkschaften und Vertreter:innen der Rechtsträger um weiter über den NV Bühne zu verhandeln.</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein hat mit den Künstler:innengewerkschaften einen gemeinsamen Workshop zum Thema Arbeitszeit im NV Bühne am 18. und 19. Februar 2024 verabredet. Ziel dieses Workshops ist der Austausch zu zentralen Fragen rund um die Arbeitszeit der Solokünstler:innen an den Bühnen. Auf Vorschlag des Bühnenvereins hatten sich die Tarifvertragsparteien im Rahmen eines Spitzengesprächs im Herbst auf diesen Termin verständigt.</p>



<p>Markus Dietze, Intendant des Theater Koblenz, sagt: „Es ist gut, dass wir die Gespräche mit den NV Bühne Gewerkschaften zur weiteren Entwicklung des NV Bühne jetzt fortsetzen und dabei die praxisorientierten Ergebnisse der aktuellen Diskursprozesse im Verband direkt einfließen lassen können.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortsetzung der Tarif-Verhandlungen vereinbart</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/fortsetzung-der-tarif-verhandlungen-vereinbart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 16:14:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Freepik Der Deutsche Bühnenverein und die NV Bühne-Gewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben vereinbart, die Gespräche zu den Manteltarifregelungen des NV Bühne fortzusetzen. Im &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto: Freepik</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein und die NV Bühne-Gewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben vereinbart, die Gespräche zu den Manteltarifregelungen des NV Bühne fortzusetzen.</p>



<p>Im Juni 2023 waren die schon länger geführten Verhandlungen zur Arbeitszeit der künstlerisch Beschäftigten zunächst gescheitert.</p>



<p>Um den Verhandlungsprozess wieder in Gang zu bringen, hatten sich die Gewerkschaften und der Bühnenverein zwischenzeitlich auf ein Spitzengespräch verständigt. Im Ergebnis sollen die Gespräche bereits im November mit dem Fokus auf die gastweise beschäftigten Solist:innen fortgesetzt werden.</p>



<p>Im neuen Jahr wollen die Tarifparteien das Thema Arbeitszeit, laut Meldung des Bühnenvereins, zunächst in einem gemeinsamen Workshop aufnehmen, um mit dessen Resultaten dann in einer nächsten Runde an den Verhandlungstisch zurückzukehren.</p>



<p>Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Es ist ein gutes Signal für die Beschäftigten an den Bühnen, dass die Gespräche zu zentralen Themen des NV Bühne nun wieder aufgenommen werden. Ich bin optimistisch, dass es uns gelingen wird, hier zu guten Lösungen zu gelangen.“</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein hat zudem angekündigt in einem verbandsoffenen Prozess mit seinen Mitgliedern zentrale Themen der künstlerischen Zusammenarbeit zu diskutieren. Geplant seien hierzu drei Workshops zwischen November 2023 und Mai 2024. Die Ergebnisse dieser Workshops sollen ebenfalls in die Verhandlungen einfließen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bühnenverein unterstellt Gewerkschaften Absicht zur Abschaffung von Ensemble- und Repertoiretheater</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/buehnenverein-unterstellt-gewerkschaften-absicht-zur-abschaffung-von-ensemble-und-repertoiretheater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[DGBA]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Armin Augat]]></category>
		<category><![CDATA[Normalvertrag Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[NV Bühne]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: falco auf Pixabay aktualisiert 28. Juni 2023 Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Foto:<a href="https://pixabay.com/de/photos/tauziehen-denkmal-wismar-515183/"> falco</a> auf Pixabay</p>



<p>aktualisiert 28. Juni 2023</p>



<p>Die seit Oktober 2022 andauernden Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit für NV Bühne-Beschäftigte sind laut aktueller Meldungen der Tarifpartner ins Stocken geraten.</p>



<p>Der Deutsche Bühnenverein wirft den NV Bühne-Gewerkschaften (GDBA, BFFS, VdO) Verweigerung zur Fortsetzung der konstruktiven Gespräche vor. Laut Aussage von Dr. Armin Augat, Vorsitzender des Tarifausschusses, wollen die Gewerkschaftvertreter:innen Themen diktieren und seien nicht zu Gesprächen und Konzessionen bereit. Positionen der Arbeitgeberseite würden strikt abgelehnt.</p>



<p>Die drei Künstler*innen-Gewerkschaften betonen in ihrer Stellungnahme zum Abbruch der Verhandlungen durch den Bühnenverein hingegen, dass sie gemeinsam konkrete und umfassende Vorschläge zum Abbau bzw. Ausgleich von Spitzenbelastungen vorgelegt haben sowie auf Bedenken des Deutschen Bühnenvereins  immer wieder mit weiterführenden Kompromissvorschlägen eingegangen seien.</p>



<p>Wie auf der Website der GDBA – die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger steht, ist der  Normalvertrag (NV) Bühne seit vielen Jahren in der Kritik. Arbeitszeit, Bezahlung, Sozialschutz seien darin mangelhaft bis gar nicht geregelt.</p>



<p>Die Forderungen der GDBA zielen auf mehr Entlastung und Planbarkeit im künstlerischen Alltag. Insbesondere fordern die GDBA und ihre Schwestergewerkschaften die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells (Rahmenmodell), sowie Regelungen zu freien Tagen, Ruhezeiten, Wochen- und Tagessplänen sowie zur Erreichbarkeit. Die Forderungen veröffentlicht die DGBA auf ihrer Website unter <a href="https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/">https://www.gdba.de/nv-buehne-reform/</a>.</p>



<p>Die Forderungen bzw. Angebote der Arbeitgeberseite bleiben dagegen für die Öffentlichkeit intransparent.</p>



<p>Um zu einer Annäherung zu gelangen, hat der Deutsche Bühnenverein einen gemeinsamen moderierten Workshop vorgeschlagen.</p>



<p>Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Es ist unsere Aufgabe, für die künstlerisch Beschäftigten an den Bühnen tragfähige Arbeitszeitregelungen zu schaffen, um so Arbeit besser planbar zu machen und Spitzenbelastungen auszugleichen. Im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten darf der Verhandlungsfaden nicht abreißen.&#8220;</p>



<p>Bernhard F. Störkmann, geschäftsführender Justiziar des BFFS konstatiert: „Die Aufrechterhaltung des Status Quo und gar Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen kann nicht Grundlage eines Verhandlungsfortgangs sein.“</p>



<p>Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO: „Das Ziel der Verhandlungen ist es, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu erreichen, ohne die künstlerischen Schaffensprozesse zu beeinträchtigen. Das sieht der Bühnenverein nicht ein“.</p>



<p>Lisa Jopt, geschäftsführende Präsidentin der GDBA: „Überlastung und fehlende Planbarkeit plagen die Theaterschaffenden seit vielen Jahren. Wir werden nun neue Wege gehen, um diesen Zustand zu ändern“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Forderungen der Gewerkschaften:</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Freie Tage:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Freie Tage-Regelung soll für alle verständlich und gleich sein.</li>



<li>Die Freie Tage-Regelung aus der Sonderregelung Chor (NV Bühne §74) soll übernommen und angepasst werden, wir wollen einen freien Werktag pro Kalenderwoche und einen halben freien Tag je Woche.</li>



<li>Zwischen den freien Werktagen dürfen nicht mehr als zehn Arbeitstage liegen.</li>



<li>Nach einem halben freien Tag darf nicht länger als vier Stunden gearbeitet werden.</li>



<li>Für das Arbeiten an einem Wochenfeiertag fordern wir einen freien Werktag innerhalb von vier Wochen als Ersatz.</li>



<li>Die freien Tage müssen drei Monate im Voraus bekannt gegeben werden.</li>



<li>Der 1. Mai und 24. Dezember sollen dienstfrei sein.</li>



<li>Spätestens jede 3. Kalenderwoche soll es 1,5 zusammenhängende freie Tage geben.</li>



<li>Allen steht ein freies Wochenende pro Monat zu (ganzer Samstag, ganzer Sonntag).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ruhezeiten:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>4 Std. zwischen zwei Proben</li>



<li>5 Std. vor Haupt- und Generalproben</li>



<li>4 Std. zwischen Vorstellungen, Vormittagsvorstellung und Probe</li>



<li>5 ½ Std. für Solo vor großen Partien/Rollen</li>



<li>5 ½ Std. für Opernchor vor großen Choropern</li>



<li>5 ½ Std. für Tanz: wenn es sich ausschließlich um eine Ballettvorstellung handelt</li>
</ul>



<p>Ausgleich bei Verkürzung der Ruhezeiten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1/3 Tagesgage bei Verkürzung der Ruhezeit um 1 Stunde</li>



<li>2/3 Tagesgage bei Verkürzung um 2 Stunden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeitszeiten und das Rahmen-Modell (AT):</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeitszeit soll nicht mehr als 8 Stunden dauern. Eine Stunde davon ist Vertrauensarbeitszeit.</li>



<li>Einführung eines Modells zur Quantifizierung von Arbeitszeit – Das Rahmen-Modell (Arbeitstitel)</li>



<li>Das Rahmen-Modell berechnet Arbeitszeit in 4 Stunden-Pauschalen. Dieses Pauschalen heißen Regel-Rahmen.</li>



<li>Wenn ein Regel-Rahmen vom AG nicht beansprucht wird oder nur 10 Minuten gearbeitet wurde, werden im Rahmen der Arbeitszeiterfassung 4 Stunden berechnet.</li>



<li>Überschreitungen der vorgesehenen Regel-Rahmen-Anzahl sind möglich und werden extra vergütet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Planbarkeit:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die freien Tage müssen 3 Monate im Voraus bekannt gegeben werden</li>



<li>Abschaffung der Erreichbarkeitspflicht</li>



<li>Verbindliche Wochen- und Tagespläne</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Neusortierung der Geltungsbereiche:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Büro raus aus Solo“<br>Folgende Berufe sollen in den Geltungsbereich von SR ATuV: Ausstattungsleiter:innen, Direktor:innen des künstlerischen Betriebs, Direktor:innen, soweit sie Arbeitnehmer: innen sind, Disponent:innen, Dramaturg:innen, Grafiker:innen, Leiter:innen des KBBs, Orchestergeschäftsführer:innen (Management und Direktorat), Pressereferent:innen, Referent:innen / Assistent:innen von Intendanz sowie von den künstlerischen Betriebs-Theaterfotograf:innen, Referent:innen der Öffentlichkeitsarbeit, Orchester-/Chor-/Tanzbüro, Theaterpädagog:innen / -vermittler:innen</li>



<li>Aus ATuV (V= Verwaltung) soll ATuB werden (B= Büro)</li>



<li>Einführung SR Gast</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mitbestimmung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stärkung der Vorstände (als Prävention vor Missbrauch der Teilzeitregelung)</li>



<li>Damit sich die Vorstände weisungs- und angstfrei für ihre Wähler:innen einsetzen können, müssen sie Nichtverlängerungsschutz bekommen.</li>



<li>Die Vorstände von Solo und BT sollen die gleichen Rechte wie die Vorstände des Opernchores und Tanz bekommen.</li>



<li>Schulungsrecht-/Pflicht – Kosten trägt der Arbeitgeber (vgl. Betriebsverfassungsgesetz §37)</li>



<li>Arbeitsbefreiung für Gewerkschaftsfunktionär:innen für Gewerkschaftsarbeit</li>



<li>Die Beteiligungsrechte der Vorstände müssen bei den Themen „Arbeitszeit“ und „Teilzeit“ gestärkt werden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reform der Regelungen bei Nicht-Verlängerungen wegen Intendantenwechsel gefordert</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/reform-der-regelungen-bei-nicht-verlaengerungen-wegen-intendantenwechsel-gefordert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2022 16:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
		<category><![CDATA[enseble-netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GDBA]]></category>
		<category><![CDATA[Intendaten-Wechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtverlängerung]]></category>
		<category><![CDATA[NV Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Regensburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Geralt / Pixabay Immer wieder wandten sich in den vergangenen Jahren künstlerisch Beschäftigte verschiedener Theater an die Öffentlichkeit, um einen unter Theaterschaffenden berüchtigten und &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/">Geralt / Pixabay</a></p>



<p>Immer wieder wandten sich in den vergangenen Jahren künstlerisch Beschäftigte verschiedener Theater an die Öffentlichkeit, um einen unter Theaterschaffenden berüchtigten und inzwischen vermehrt in die Kritik geratenen Vorgang anzuprangern: Nichtverlängerungen im Zuge eines Intendantenwechsels. Dies war auch Thema im Rahmen der bundesweiten Ensembleversammlung am 5. Dezember, die vom ensemble-netzwerk live im Internet gestreamt wurde. In der Vergangenheit protestierten bereits Beschäftigte in Schwerin und Osnabrück gegen diese Praxis. Am Theater Regensburg meldete sich das Ensemble mit einem Offenen Brief zu Wort, in dem es die hohe Anzahl der Nichtverlängerungen &#8211; die Verträge von 40 Beschäftigten wurden von dem designierten Intendanten Sebastian Ritschel nicht verlängert &#8211; aber auch die repektlose (Nicht)Kommunikation kritisierte.</p>



<p>Das ensemble-netzwerk setzt sich schon seit Längerem für die Reform dieser Praxis ein. Zitat aus dem Grundsatzpapier Ziele 3000 des  ensemble-netzwerks: &#8222;Der Nicht-Verlängerungsgrund „Intendanten-Wechsel“ muss abgeschafft werden. Wenn es neuen Trainer:innen in der Fußball-Bundesliga zugemutet werden kann, mit der bestehenden Mannschaft zu arbeiten, dann gilt das wohl auch für neue Intendant:innen. Es ist verständlich, dass Leitende das künstlerische Personal hin und wieder wechseln wollen. Die sozialen Belange der Kolleg:innen müssen dabei jedoch auch berücksichtigt werden. Daher schlagen wir eine Erhöhung der Abfindungen bei Nicht-Verlängerungen wegen Intendantenwechsel auf mindestens eine Jahresgage vor.&#8220;</p>



<p>Das ensemble-netzwerk unterstützt laut Pressemeldung vom 7. Dezember ausdrücklich, dass sich Künstler:innen dieser Praxis vermehrt entgegen setzen und an die Öffentlichkeit gehen, wie es das Regensburger Ensemble beispielhaft getan hat. &#8222;Es wird&#8220;, so heißt es in der Pressemeldung weiter, &#8222;höchste Zeit, die längst überfälligen Reformen in diesem Bereich endlich zu verwirklichen. Dies gilt für zukünftige Leitungen, die sich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen, Arbeitnehmer:innen und Künstler:innen, über deren Existenz sie enscheiden, bekennen und entsprechend handeln müssen. Dies gilt für die Träger:innen, die hier auch eine Verantwortung haben. Diese kann nicht einfach mit dem Verweis auf die Freiheit der Kunst negiert werden &#8211; denn besagte Kunstfreiheit gilt aktuell ausschließlich für die Intendanz, nicht für die künstlerisch Beschäftigten.&#8220; Die Gewerkschaft GDBA und der Berufsverband Deutscher Bühnenverein stehen aus Sicht des ensemble-netzwerk e.V. in der Verantwortung, sich für die längst überfälligen Reformen des Tarifvertrags NV Bühne einzusetzen, um auch die rechtlichen Voraussetzungen für eine respektvolle Kommunikation und das Abfedern der sozialen Folgen von Nichtverlängerungen zu schaffen.</p>
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