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	<title>Oper &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<title>Oper &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Lautstärke war gestern – warum die Contentflut für Theater zum Bumerang wird</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/lautstaerke-war-gestern-warum-die-contentflut-fuer-theater-zum-bumerang-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 12:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing / PR]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: KamranAydinov]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Meinungsbeitrag des Herausgebers</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsrealität von Theater- und Opernhäusern hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Digitale Kanäle versprechen Reichweite, soziale Medien Nähe, neue Formate Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wächst der Druck, sichtbar zu sein: für Fördergeber, für Politik, für Publikum, für Mitarbeitende. Doch je mehr kommuniziert wird, desto häufiger stellt sich eine unbequeme Frage: Erzeugt diese Kommunikation tatsächlich Orientierung – oder nur noch mehr Rauschen?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kommunikation als Teil des kulturellen Auftrags</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kultureinrichtungen befinden sich dabei in einer besonderen Situation. Sie agieren nicht als Marktakteure im klassischen Sinne, sondern als öffentliche Orte des Diskurses, der Reflexion und der ästhetischen Auseinandersetzung. Kommunikation ist hier kein reines Instrument der Vermarktung, sondern Teil des kulturellen Auftrags. Genau deshalb greift eine Logik, die auf Lautstärke, Frequenz und permanente Präsenz setzt, oft zu kurz – und kann sogar kontraproduktiv wirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Sichtbarkeit Einordnung ersetzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten knapper Budgets, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Legitimationsanforderungen wird deutlich: Sichtbarkeit allein ersetzt keine Einordnung. Wer nur ankündigt, erklärt nicht. Wer nur bewirbt, vermittelt keinen Zusammenhang. Und wer nur reagiert, verliert schnell die Deutungshoheit über das eigene Handeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauen als zentrale Ressource kultureller Institutionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Theater und Opernhäuser ist Vertrauen eine zentrale Ressource: das Vertrauen des Publikums, der Mitarbeitenden, der Förderinstitutionen und der politischen Entscheider. Dieses Vertrauen entsteht nicht durch permanente Selbstdarstellung, sondern durch Kohärenz, Haltung und nachvollziehbare Kommunikation. Studien wie der Trust Barometer von Edelman zeigen seit Jahren, dass redaktionell eingebettete, erklärende und einordnende Kommunikation deutlich glaubwürdiger wahrgenommen wird als werbliche Botschaften. Für den Kulturbereich ist das keine neue Erkenntnis – aber eine zunehmend relevante.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Automatisierung ersetzt keine Bedeutung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der technologische Wandel. Künstliche Intelligenz erleichtert die Produktion von Texten, Ankündigungen und Begleitmaterialien erheblich. Doch auch hier gilt: Automatisierung ersetzt keine Bedeutung. Sie kann Informationen vervielfältigen, aber keine Haltung entwickeln. Gerade kulturelle Institutionen laufen Gefahr, in einer Flut austauschbarer Inhalte ihre Eigenlogik zu verlieren, wenn Kommunikation nicht mehr kuratiert, sondern lediglich skaliert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Soziale Medien und die Verkürzung von Komplexität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Soziale Medien verstärken diese Dynamik. Sie verlangen nach Aktualität, Vereinfachung und Emotionalisierung – Kriterien, die nicht immer mit der Komplexität künstlerischer Prozesse vereinbar sind. Die Folge ist häufig ein Auseinanderfallen von künstlerischer Arbeit und öffentlicher Wahrnehmung. Kommunikation wird hektisch, fragmentiert und defensiv. Orientierung entsteht so kaum – weder nach außen noch nach innen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">PR als ordnende Instanz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gewinnt professionelle PR im besten Sinne an Bedeutung. Nicht als Lautsprecher, sondern als ordnende Instanz. PR für Theater und Opernhäuser bedeutet heute vor allem, Kontexte herzustellen: zwischen Spielplan und gesellschaftlicher Debatte, zwischen künstlerischer Entscheidung und institutioneller Verantwortung, zwischen ästhetischem Anspruch und öffentlicher Erwartung. Sie hilft, Themen zu priorisieren, Narrative zu entwickeln und Komplexität erklärbar zu machen, ohne sie zu banalisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wirkung nach innen nicht unterschätzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders relevant ist dabei die Wirkung nach innen. Mitarbeitende erleben sehr genau, wie ihr Haus öffentlich auftritt, wie es Kritik begegnet und welche Haltung es in konflikthaften Situationen einnimmt. Kommunikation wird damit zu einem Führungsinstrument – nicht nur zu einem externen Service. In einer Branche, die zunehmend unter strukturellem Druck steht, kann klare, konsistente PR einen stabilisierenden Effekt entfalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Orientierung statt Lautstärke</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Herausforderung für Theaterkommunikation heute lautet daher nicht: Wie erreichen wir mehr Menschen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern: Wie schaffen wir Orientierung in einer zunehmend unübersichtlichen Öffentlichkeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lautstärke war gestern. In einer Zeit, in der alles kommuniziert werden kann, entscheidet nicht mehr, wer am häufigsten spricht, sondern wer einordnet, erklärt und Haltung zeigt. Für Theater und Opernhäuser ist das keine Abkehr von ihrem Auftrag – sondern seine konsequente Fortsetzung im öffentlichen Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben Fragen zum Thema PR? <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/pr-social-media-services/">Einfach hier klicken.</a></p>
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		<item>
		<title>Erste Opernhaus in Deutschland veröffentlicht Erklärung nach dem deutschen Nachhaltigkeitskodex</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/erste-opernhaus-in-deutschland-veroeffentlichterklaerung-nach-dem-deutschen-nachhaltigkeitskodex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 10:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[CO2 Bilanz]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: tefan Hampe/www.emscherstrand.de Das Musiktheater im Revier (MiR) hat einen umfangreichen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. Das MiR setzt sich seit Jahren intensiv &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: tefan Hampe/www.emscherstrand.de</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Musiktheater im Revier (MiR) hat einen umfangreichen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. Das MiR setzt sich seit Jahren intensiv mit seinen Emissionsdaten auseinander. Im März 2021 erstellte und veröffentlichte das Haus erstmalig eine CO2-Bilanz und war damit Vorreiter unter den Opernhäusern in Deutschland. Die Veröffentlichung dieser Daten unterstreicht das anhaltende Engagement des Hauses für ökologische Verantwortung und seinen Beitrag zum Klimaschutz. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht setzt das MiR erneut Maßstäbe für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in der Kulturszene. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) ist ein Transparenzstandard, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) entwickelt wurde und der Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparent macht. Er dient gleichzeitig als internes Analyseinstrument. Die Berichterstattung nach dem DNK erfolgt nach einem strengen und wissenschaftlich begleiteten Berichtsstandard nach einheitlichen Kriterien für alle Wirtschaftszweige. Das MiR ist damit das erste Opernhaus, das diesen umfangreichen Bericht auf freiwilliger Basis erstellt und veröffentlicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DNK-Erklärung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsstrategie und macht zusätzlich unternehmensinterne Veränderungsprozesse sichtbar, die durch die Analyse der eigenen Aktivitäten angestoßen werden und wichtige Impulse liefern, um das Unternehmen nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berichtet wurde über Nachhaltigkeitsleistungen, Nachhaltigkeitsbestrebungen und Nachhaltigkeitsbemühungen anhand von 20 Kriterien des DNK, aufgeteilt in die Kapitel Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht wird durch den Nachhaltigkeitsrat publiziert und ist öffentlich in der <a href="https://datenbank2.deutschernachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/17218/de/2023/dn">DNKDatenbank</a> einsehbar.</p>
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		<title>Josef Köpplinger bleibt bis 2030 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/josef-koepplinger-bleibt-bis-2030-intendant-des-staatstheaters-am-gaertnerplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 15:58:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Kunstminister Markus Blume und Josef E. Köpplinger © Axel König Josef E. Köpplinger leitet das Staatstheater am Gärtnerplatz seit der Spielzeit 2012/2013. Mit international &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Kunstminister Markus Blume und Josef E. Köpplinger © Axel König</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef E. Köpplinger leitet das Staatstheater am Gärtnerplatz seit der Spielzeit 2012/2013. Mit international beachteten Uraufführungen und Kooperationen wie mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, dem Théâtre du Capitole Toulouse, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien sowie dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz festigte er den Ruf des Gärtnerplatztheaters als Opernhaus von europäischem Rang. In der aktuellen Saison überzeugt das Theater sein Publikum mit einer bunten Programmpalette – von Musicals über die Ballett-Premiere »Peer Gynt« bis zu Klassikern wie »Die Zauberflöte« oder »Die Fledermaus«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Köpplinger wurde 1964 geboren und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Weiterbildende Studienaufenthalte führten ihn nach New York und London. Ein erstes Festengagement führte ihn an die Städtischen Bühnen Regensburg. Seit 1988 ist er als freischaffender Regisseur international tätig. Sein Repertoire umfasst alle Sparten von Schauspiel über Oper bis zu Operette und Musical. Köpplinger ist ein international gefragter Regisseur, der bereits an einer Reihe von Bühnen inszenierte, u. a. an der Oper Graz, den Kammerspielen Berlin, dem Volkstheater Wien, der Opéra national du Rhin Strasbourg, dem Aalto-Theater Essen, der Hamburgischen Staatsoper, dem Theater in der Josefstadt Wien, der Volksoper Wien, dem Théâtre du Capitole Toulouse, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, der Staatsoper Wien, dem Staatstheater Nürnberg, der Oper Bonn, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino und der Semperoper Dresden. Ab Sommer 1999 war Josef Köpplinger als jüngster Intendant Österreichs für das Musikfestival Schloss Prugg in Niederösterreich tätig. Mit der Spielzeit 2004/2005 trat er die Stelle des Schauspielintendanten am Theater St. Gallen an und wechselte 2007 als Intendant zum Theater Klagenfurt. Seit dem 1. September 2012 leitet Köpplinger das Staatstheater am Gärtnerplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Köpplingers Regiearbeiten wurden regelmäßig mit Preisen bedacht: 2013 erhielt er den Kulturpreis Bayern, 2018 wurde Köpplinger der Preis der Bayerischen Landesstiftung verliehen, 2019 gewann seine Inszenierung »Drei Männer im Schnee« drei Preise beim Deutschen Musical Theater Preis, darunter die Auszeichnung für die Beste Regie. Ferner erhielt er 2020 die ORPHEUS-Nadel für besondere Verdienste um das Genre Operette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef E. Köpplinger freut sich: „Ich folge gerne dem Wunsch des Kunstministeriums und dem einstimmigen Votum des Ministerrats, diesem wunderbaren Ensemble und allen Kolleginnen und Kollegen bis 2030 weiterhin vorstehen zu dürfen. Gemeinsam werden wir am Profil eines offenen, der Freiheit der Kunst keine Grenzen setzenden Musiktheaters weiterarbeiten. Ganz im Sinne von Friedrich Hebbel: ‚Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit‘. Ich bedanke mich für das Vertrauen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunstminister Markus Blume: „Alle lieben das Gärtnerplatztheater – und Intendant Josef Köpplinger ist der kreative Kopf dieser Theatermagie. Die bunte Mischung aus klassischen Opernproduktionen, Operetten, Musicals und experimentierfreudigem Tanztheater bei hohem künstlerischem Anspruch macht einfach Spaß und zieht Groß wie Klein in den Bann des Theaters. Unter seiner Leitung hat das Haus große künstlerische Erfolge zuhause in Bayern sowie internationale Beachtung erzielt. Ich freue mich sehr, dass Josef Köpplinger mit kreativer Energie, Einfallsreichtum und Feingefühl seinen Zauber am Gärtnerplatztheater bis 2030 fortführt. Dieser besondere Spirit am Gärtnerplatztheater wird belohnt: In der aktuellen Saison liegt die Auslastung bei 94 Prozent. Das ist beeindruckend!“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wiedereröffnung der Kölner Bühnen 2024 fraglich</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wiedereroeffnung-der-koelner-buehnen-2024-fraglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 13:39:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Außenaufnahme Baustelle Offenbachplatz, Copyright: Bühnen der Stadt Köln Die Sanierung der Kölner Bühnen dauert inzwischen 12 Jahre. In der Spielzeit 24/25 sollte das Haus &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Außenaufnahme Baustelle Offenbachplatz, Copyright: Bühnen der Stadt Köln</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sanierung der Kölner Bühnen dauert inzwischen 12 Jahre. In der Spielzeit 24/25 sollte das Haus wieder bespielt werden. Doch der Übergabetermin wurde zuletzt erneut vom 22. März auf den 28. Juni 2024 verschoben. Ob die Sanierung bis dahin abgeschlossen sein wird, ist offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die reinen Baukosten liegen inzwischen bei etwa 686 Millionen Euro. Hinzu kommen 317 Millionen Euro für die Finanzierung des Bauvorhabens. Laufzeit 40 Jahre bis 2062. Die Kosten für die Interimsspielstätten von Oper und Schauspiel im Staatenhaus und im Depot in Mülheim belaufen sich inzwischen auf 130,8 Millionen. Insgesamt betragen die Kosten also etwa 1,13 Milliarden Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interim sei bis Dezember 2024 finanziert. Verzögert sich der Umzug abermals, wird es teurer. Die Chef-Sanierer Bernd Streitberger &#8211; der Vertrag des 74-Jährigen ehemaligen Kölner Baudezerneten läuft im Sommer 2024 aus – empfindet die hohe Last für die Stadt, Medienberichten zufolge, als hohe persönliche Bürde.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Berman verlässt Staatsoper Hannover vorzeitig</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/berman-verlaesst-staatsoper-hannover-vorzeitig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 18:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Falko Mohrs]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Dan Hannen Laura Berman (Jg. 59), verlässt die Staatsoper Hannover zum Ende der Spielzeit 2025. Wie es in einer aktuellen Meldung heißt, hat der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: Dan Hannen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laura Berman (Jg. 59), verlässt die Staatsoper Hannover zum Ende der Spielzeit 2025. Wie es in einer aktuellen Meldung heißt, hat der Aufsichtsrat der Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH ihrer Bitte um Auflösung des Intendantenvertrages entsprochen. Ihre Intendanz endet damit nach sechs Jahren am 31. Juli 2025. Ihr Vertrag lief ursprünglich bis Sommer 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berman wurde in Boston/USA geboren und erhielt ihre erste Musikausbildung an der New Yorker Juilliard School. Ihr Studium der Musik und Opernregie schloss sie in Princeton und Bloomington/Indiana ab. Nach Deutschland kam sie Ende der 90er Jahre durch ein Stipendium. Sie war Mitbegründerin des Kollektivs New Fragments Köln für experimentelles Musiktheater sowie stellvertretende Leiterin und Dramaturgin des Tanztheaters an den Städtischen Bühnen Münster und dem Staatstheater Darmstadt. Sie arbeitet u.a. als freischaffende Dramaturgin für die Wiener Festwochen, die Bayerische Staatsoper, die Festspiele in Schwetzingen und Berlin, das Düsseldorfer Schauspielhaus oder auch das Zürcher Ballett. Es folgten Stationen in Freiburg und Bregenz. 2015 übernahm sie die Stelle der Operndirektorin des Theater Basel. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Intendantin der Staatsoper Hannover.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laura Berman: &#8222;Ich bin stolz auf das, was wir bisher für die Staatsoper einschließlich Staatsorchester und Staatsballett erreicht haben, und freue mich auf zwei weitere Spielzeiten, in denen ich gemeinsam mit meinem Team diesen Weg weitergehen werde“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falko Mohrs, Niedersachsens Kulturminister und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH: &#8222;Laura Berman hat mit vielen künstlerischen Impulsen die Staatsoper sehr erfolgreich durch die Pandemie geführt und die Vermittlungsaktivitäten intensiviert.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Theaterstatistik der ersten Pandemie-Saison erschienen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/theaterstatistik-der-ersten-pandemie-saison-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 13:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: mohamed Hassan from Pixabay Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2019/2020 hat eine Sonderstellung in der Reihe der bisher veröffentlichten Statistiken. Sie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/mohamed_hassan-5229782/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6806364">mohamed Hassan</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6806364">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2019/2020 hat eine Sonderstellung in der Reihe der bisher veröffentlichten Statistiken. Sie dokumentiert die Zahlen der ersten Spielzeit, in der die Theater und Orchester massiv von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinträchtigt waren. Ein bundesweiter Lockdown zwang die Häuser ab März 2020 dazu, monatelang zu schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anzahl der Veranstaltungen und die Zahl der Besucher:innen gingen bedingt durch den Lockdown um rund 29 Prozent zurück. Da die Häuser ab Anfang März 2020 nach und nach alle den Aufführungsbetrieb einstellten, spiegelt dieser Rückgang den Anteil der ausgefallenen Vorstellungen etwa eines knappen Drittels der Spielzeit wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf der Personalseite hatte die Pandemie bereits in dieser Phase erhebliche Folgen. Aufgrund von Kurzarbeitergeld für Fest-Beschäftigte konnte die Anzahl der ständigen Beschäftigten konstant gehalten werden, wie es in der Meldung heißt. Bei den unständigen Beschäftigten mit produktionsbezogenen Gastverträgen, den Abendgästen und bei Werk-/Dienstverträgen war bereits zu diesem Zeitpunkt ein Rückgang um rund 10,6 Prozent zu verzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins: „Perspektivische Folgen sind schon in Sicht: Angespannte öffentliche Haushalte treffen auf Bühnen, die sich erst wieder ganz in die gesellschaftliche Wahrnehmung zurückarbeiten müssen und auf diesem Weg das klare Bekenntnis der Kulturpolitik benötigen. Das setzt einen transparenten Dialog aller Stakeholder auf Augenhöhe voraus und hierzu versuchen wir durch Vorlage der Daten einen Beitrag zu leisten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Theaterstatistik wurden darüber hinaus Informationen unter anderem zu digitalen Formaten erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosten: 25,- Euro zzgl. Versandkosten<br>Bestellung: Deutscher Bühnenverein<br>E-Mail <a href="mailto:material@buehnenverein.de">material@buehnenverein.de</a><br>ISBN 978-3-934431-24-9</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer verdient eigentlich alles am Kölner Opernbau?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wer-verdient-eigentlich-alles-am-koelner-opernbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 17:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Kölner Oper am Offenbachplatz / SatyaPrem from Pixabay Bald zehn Jahre später und deutlich über eine halbe Milliarde Euro teurer als geplant, soll das Kölner &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kölner Oper am Offenbachplatz / <a href="https://pixabay.com/users/satyaprem-6578610/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3552713">SatyaPrem</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3552713">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bald zehn Jahre später und deutlich über eine halbe Milliarde Euro teurer als geplant, soll das Kölner Operhaus am Offenbachplatz jetzt erst frühestens 2024 wiedereröffnet werden. Die Bild-Zeitung berichtete kürzlich von Baukosten in Höhe von rund einer Milliarde Euro für die Sanierung. Dabei beruft sich das Medium allerdings auf unbelastbare Fakten. Allein die Finanzierungskosten sollen Medienberichten zufolge 239 Millionen Euro über einen Zeitraum von 40 Jahren betragen. Zum Vergleich: Der Etat für die kulturelle Förderung der Stadt inklusive Karneval, Bühnen, Gürzenich, Köln Musik, Zoo, Akademie der Künste, Skulpturenpark, Zuschuss Offenbach-Jahr, Achtbrücken, bezirksbezogene Mittel, Kulturelle Bildung und Zuschüsse für die freie Szene betrug im Haushaltsplan für 2021 115 Mio. Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch Ende Dezember waren Mängel an den Lüftungstrassen in den Schächten des Opernbaus am Offenbachplatz zutage getreten. Diagnose: Undicht. Die Auswirkungen der Behebung dieser Schäden auf den Gesamtterminplan konnten offenbar noch nicht abgeschätzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Baustelle ist in den letzten Jahren eine eigene kleine Stadt aus über 150 Baucontainern für die unterschiedlichen Baufirmen entstanden. Laut Kölner Stadtanzeiger verschlingt allein die Containerstadt einen Millionenbetrag. Verzögerungen bei den Bauarbeiten dürften den Vermieter der Container somit wenig kümmern. Für den Stadthaushalt und die steuernzahlenden Bürger:innen der Stadt sieht das anders aus. Denn die Millionen fehlen an anderer Stelle. Für die Verzögerungen wurde indes bisher kaum jemand zur Rechenschaft gezogen. Transparenz darüber, bei wem das Geld landet, wäre möglicherweise hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt hatte die auf Kulturinstitutionen spezialisierte Unternehmensberatung actori GmbH die Bühnen in den Jahren 2014 und 2020 umfassend untersucht. Nach Informationen der Stadt Köln liegen mit den Gutachten weit über 1.000 Seiten Berechnungen, Benchmarks und Alternativen vor. Die Untersuchungsergebnisse hatte actori bereits im Juni 2021 dem Betriebsausschuss Bühnen vorgestellt, wie es in einer jüngsten Meldung der Stadt heißt. Ausgangspunkt der Untersuchung war das optimierte Betriebsszenario aus der Untersuchung von 2014, das eine Spielplanung umfasst, die ein hohes künstlerisches Niveau mit einem vielfältigen Angebot verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die erforderlichen Ratsentscheidungen vorzubereiten, soll ein Arbeitskreis initiiert werden, der über Fragen wie die Ansiedlung der rechtrheinischen Spielstätte des Schauspiels und die Einbindung eines festen Tanzensembles in den Betrieb der Bühnen berät. Hinsichtlich der möglichen langfristigen Anmietung des Depots in Mülheim sollen allerdings zunächst in einer Machbarkeitsstudie weitere bautechnische Fragen untersucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich die actori-Studie mit der Zeit nach Rückkehr der Sparten an den Offenbachplatz 2024 befasst, bedarf es bis dahin einer weiteren Sicherung der Interimsspielstätten im Staatenhaus und im Depot. Die bisherigen Ratsbeschlüsse reichen bis in das Jahr 2022. Die Bühnen haben eine Vorlage zur Verlängerung des Interims bis in das Jahr 2024 auf den Weg gebracht, die am 3. Februar 2022 dem Rat der Stadt Köln zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Die dazu benötigten Mittel in Höhe von 17,3 Millionen Euro sind in der mittelfristigen Finanzplanung des Wirtschaftsplans der Bühnen und im Haushalt der Stadt Köln bereits vorgesehen.</p>
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		<title>Dr. Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins: „Die Kunst braucht ein Arbeitsumfeld, in dem man fair und solidarisch miteinander umgeht.“</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/dr-carsten-brosda-praesident-des-deutschen-buehnenvereins-die-kunst-braucht-ein-arbeitsumfeld-in-dem-man-fair-und-solidarisch-miteinander-umgeht/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 13:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bühnenverein]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Senatskanzlei Hamburg Wenn sich die Mitglieder des Deutschen Bühnenvereins am 28. Oktober in der Staatsoper Hamburg zur Jahreshauptversammlung treffen, werden die Intendant:innen, Kulturpolitiker:innen und &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Senatskanzlei Hamburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich die Mitglieder des Deutschen Bühnenvereins am 28. Oktober in der Staatsoper Hamburg zur Jahreshauptversammlung treffen, werden die Intendant:innen, Kulturpolitiker:innen und Verwaltungsdirektor:innen diskutieren, wie der bereits 2018 verabschiedete wertebasierte Verhaltenskodex mit Leben gefüllt werden kann. Die Bedeutung von Führung und Führungsqualifikationen im Betrieb sowie eine stärkere Implementierung des Kodexes in den Betrieben sind nur einige der zu diskutierenden Punkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Bühnen stehen vor vielen Herausforderungen. Dazu zählen der Umgang mit der digitalen Transformation und die Entwicklung von Strategien für mehr Nachhaltigkeit in den Institutionen. Und dazu gehört auch die Frage, wie wir als Gesellschaft mit unseren Verschiedenheiten respektvoll umgehen. Die Arbeit am Wertebasierten Verhaltenskodex ist ein wichtiger Schritt, um die Theater und Orchester zu Orten weiterzuentwickeln, an denen die Vielfalt unserer Gesellschaft repräsentiert wird und Diskriminierung keinen Platz hat. Der Bühnenverein und seine Mitglieder nehmen die Verantwortung an, dieses Ziel umzusetzen. Die Kunst braucht ein Arbeitsumfeld, in dem man fair und solidarisch miteinander umgeht. In Zukunft wird es darum gehen, den Verhaltenskodex mit Leben zu füllen“, so Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Themen werden unter anderem der Umgang mit der digitalen Transformation und die Entwicklung von Strategien für mehr Nachhaltigkeit in Theater- und Opernhäusern sein. Auch der Austausch über die bundesweit uneinheitlichen Regelungen zu 2G bzw. 3G wird die Teilnehmenden beschäftigen. Mehr Menschen zu einer Impfung zu bewegen spielt für die Theater und Orchester eine besondere Rolle, denn nur bei einer hohen Impfquote sind Veranstaltungen ohne Einschränkungen möglich.</p>
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		<title>tma-Report: Ticketing-Lösungen für Streaming</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2021 03:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Streamingangebote sind in der Corona-Phase weitestgehend die einzige Chance für Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Tanzcompanien, um Produktionen einem interessierten Publikum anzubieten. Sie eröffnen eine Bühne, für die Künstlerinnen und Künstler weiter inszenieren und produzieren können und halten die Verbindung zum Publikum aufrecht.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Streamingangebote sind in der Corona-Phase weitestgehend die einzige Chance für Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Tanzcompanien, um Produktionen einem interessierten Publikum anzubieten. Sie eröffnen eine Bühne, für die Künstlerinnen und Künstler weiter inszenieren und produzieren können und halten die Verbindung zum Publikum aufrecht. Über den neuen Kanal werden sogar neue Zielgruppen erreicht. Je länger die Corona-bedingten Öffnungsverbote andauern, desto wichtiger werden Strukturen, die die Integration der neuen Technologie in die bestehenden Systeme unterstützen. Denn Kultur darf sich nicht verramschen. Die anfänglichen und auch immer noch weit verbreiteten kostenfreien Streaming-Angebote dürfen Bühnenkunst nicht in die Beliebigkeit der digitalen Kostenlos-Kultur abrutschen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der wesentlichen Bausteine in diesem Kontext ist die Regelung der Zugangsrechte für Online-Zuschauer. Nach einem ersten Schock und gewaltigen Anstrengungen im Rahmen von Umbuchungen und Rückabwicklungen bereits verkaufter Eintrittskarten in der ersten Corona-Welle haben fast alle Ticketanbieter quasi über Nacht an Lösungen für die Zutrittskontrolle zu Streaming-Angeboten gearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Erfahrungen zeigen, dass sogenannte pay-wall-Lösungen von den Theaterfans gut angenommen werden. Viele sind bereit, für die Online-Angebote Geld zu bezahlen. Wenngleich die realisierbaren Tarife in keinem Verhältnis zu den Ticketpreisen für Live-Aufführungen stehen, wird damit doch die Wertigkeit von Kunst hochgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Transparenz in den Markt der Streaming-Lösungen der Ticketinganbieter zu bringen, hat theatermanagement aktuell Anbieter gebeten, ihre Systeme steckbriefartig vorzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle sind sich in ihren Einschätzungen zur Bedeutung und weiteren Entwicklung mehr oder weniger einig, dass Streamingangebote auch in Zukunft von Theatern, Opern und Konzerthäusern genutzt werden. Streaming steigert die Reichweite der Häuser. Vorstellungen lassen sich z. B. hybrid, also Live und per Stream anbieten. Aufführungen können rund um die Welt gesehen werden, neue Zielgruppen werden erreicht und neue Möglichkeiten der digitalen Interaktion geschaffen. Gleichzeitig gilt es die Chancen zu nutzen, um aus Streaming-Zuschauern dauerhafte Kunden zu machen. Streamingangebote schaffen damit eine neue Basis für Kundenkommunikation, Kundenbindung und Audience Development. Über die Ticketinglösungen lassen sich zudem Deckungsbeiträge für die Kosten erwirtschaften, denn Streaming verursacht auch zusätzliche Kosten für Kameraaufnahmen, Videoproduktion, Netzgebühren und Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle tma-Report listet auf, welche Leistungen die unterschiedlichen Systeme anbieten.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>… Sie wollen mehr lesen?</strong></p><p><strong>… Sie wollen informiert sein, über Entwicklungen im Kulturmanagement?</strong></p><p><strong>Dann nutzen Sie unser Abo und verpassen Sie keinen interessanten Artikel mehr.</strong><br><strong>Testen Sie jetzt zwei Ausgaben von theatermanagement aktuell gratis!!!</strong></p><p><a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2020/10/Abo_Bestellschein.pdf">Hier geht es zum Bestellschein -&gt;</a></p></blockquote></figure>
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		<title>&#8222;Ohne Euch bleibt&#8217;s still! Lasst Euch impfen!&#8220; &#8211; Impfen gegen Öffnungsirrationalität der Politik</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/ohne-euch-bleibts-still-lasst-euch-impfen-impfen-gegen-oeffnungsirrationalitaet-der-politik/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 25 May 2021 18:18:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: DoroT Schenk from Pixabay Veranstalter:innen im Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy) monieren eine Ungleichbehandlung beim Restart-Konzept der Politik, die viele Kulturveranstaltende für &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/kitzd66-2035940/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5884515">DoroT Schenk</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5884515">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Veranstalter:innen im Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy) monieren eine Ungleichbehandlung beim Restart-Konzept der Politik, die viele Kulturveranstaltende für Sommer-Open-Airs im Regen stehen lasse und rufen ihre Fans auf, sich baldmöglichst registrieren und impfen zu lassen. „Wenn nicht die Politik ausgewogen handelt, dann sollten die Fans aktiv werden, um den Konzertsommer durch eine möglichst hohe Impfquote zu retten und zur Herdenimmunität beizutragen“, heißt es in der Meldung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Während in der Staatsoper bis zu 700 Besucher in einem geschlossenen Raum möglich sein sollen, seien Open-Air-Veranstaltungen in eingezäunten Arealen auf 250 Besucher:innen begrenzt. Auf welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen diese Trennung fußt, erläutern die beteiligten Ministerien bisher nicht“, wie es in dem Aufruf weiter heißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhältnismäßigkeit sei hier nicht erkennbar, so der VPBy, der eine Ungleichbehandlung der Genres befürchtet. Wenn im Moment 250 Besucher:innen das wissenschaftlich gegebene Maximum von Publikumsveranstaltungen darstellen sollten, dann solle es so sein – aber dann, so die Initiatoren, einheitlich für alle! Die jetzige Regelung treibt einen Keil zwischen die Kulturgenres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der VPBy-Mitgliedsfestivals hat seine 40.000 Fans befragt und 17.700 haben schriftlich geantwortet. Rund 80 Prozent davon würden sich sogar im Vorfeld bei einem vom Veranstalter organisierten Impftermin impfen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufruf wollen der VPBy und die beteiligten Clubs und Festivals ihre Fans motivieren, sich umgehend für eine baldmögliche Impfung anzumelden. So können Konzertbesucher:innen mit einer möglichst hohen Impfquote die Fakten einer Herdenimmunität mit unterstützen, um wieder tragfähige Veranstaltungen zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">theatermanagement aktuell findet den Ansatz prima und meint: „Wer Live-Kultur will, lässt sich impfen!“</p>
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