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	<title>Pandemie &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>70 Prozent weniger Aufführungen, 86 Prozent weniger Zuschauer:innen &#8211; Werkstatistik offenbart Corona-Dilemma der Bühnen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 16:09:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Alexandra_Koch from Pixabay „Die vorliegende Werkstatistik zeigt einmal mehr die dramatischen Auswirkungen der pandemiebedingten Lockdowns. Jetzt ist es die Aufgabe der Bühnen, ihren Platz &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/alexandra_koch-621802/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6816765">Alexandra_Koch</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6816765">Pixabay</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die vorliegende Werkstatistik zeigt einmal mehr die dramatischen Auswirkungen der pandemiebedingten Lockdowns. Jetzt ist es die Aufgabe der Bühnen, ihren Platz in der Gesellschaft zurückzuerobern und die so dringend benötigten künstlerischen Impulse für unser Leben zu geben“, resumiert Claudia Schmitz, geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als deutlich spiegelt die 74. Ausgabe der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2020/21 die Folgen der Corona-Pandemie wider. Bedingt durch die Lockdowns im Berichtsjahr sind die Aufführungszahlen gegenüber der Saison 2018/19, der letzten Saison vor der Corona-Pandemie, um 70 Prozent gesunken. Die Zahl der Zuschauer:innen ist um 86 Prozent zurückgegangen. Bundesweit wurden 2.541.142 Theaterbesuche in der Saison 2020/21 gemeldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitalen Angebote der Bühnen wurden stark ausgeweitet: Bei der Zahl der Inszenierungen machen die digitalen Formate fast 20 Prozent aller Produktionen aus, in der ersten Pandemie-Spielzeit 2019/20 waren es noch 10 Prozent. Aufführungszahlen digitaler Angebote wurden in der aktuellen Werkstatistik nicht erfasst. Auch wurden Nutzer:innen digitaler Formate nur erfasst, wenn Tickets verkauft wurden oder Online-Registrierungen erfolgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist der Anteil zeitgenössischer Werke deutlich gestiegen. Unter den meistinszenierten Werken sind neben den üblichen Klassikern wie „Die Zauberflöte“ oder „Faust“ auch zahlreiche, ganz unterschiedliche Werke zeitgenössischer Autor:innen. Vorne dabei ist die Komödie „Extrawurst“ über Integration und strukturellen Rassismus, gefolgt von Ferdinand von Schirachs „Gott“, einem Diskursdrama über die Legitimität von Sterbehilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette Werkstatistik „Wer spielte was?&#8220; kann unter <a href="mailto:werkstatistik@die-deutsche-buehne.de">werkstatistik@die-deutsche-buehne.de</a> kostenpflichtig bestellt werden.</p>
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		<title>Forum Veranstaltungswirtschaft legt Genehmigungsmatrix in Anlehnung an Empfehlungen des Expertinnenrates vor</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/forum-veranstaltungswirtschaft-legt-genehmigungsmatrix-in-anlehnung-an-empfehlungen-des-expertinnenrates-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 15:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Symbolbild &#8211; Kölner Philharmonie &#124; Joern Neumann Download Genehmigungsmatrix des Forum Veranstaltungswirtschaft Trotz einiger erfolgreicher Musikveranstaltungen in diesem Sommer ist die wirtschaftliche Lage derKulturveranstaltungswirtschaft &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: Symbolbild &#8211; Kölner Philharmonie | Joern Neumann</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/wp-content/uploads/2022/07/ForumVAW_Matrix_2.0_220630.pdf">Download Genehmigungsmatrix des Forum Veranstaltungswirtschaft</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz einiger erfolgreicher Musikveranstaltungen in diesem Sommer ist die wirtschaftliche Lage der<br>Kulturveranstaltungswirtschaft immer noch prekär, wie das Forum Veranstaltungswirtschaft in einer aktuelle Meldung warnt.<br><br>„Der Kartenverkauf für Kulturveranstaltungen läuft bei vielen Veranstaltungen außerordentlich<br>schlecht. Dafür gibt es zahlreiche Gründe wie vor allem die nach wie vor bestehende Verunsicherung<br>des Publikums sowie nun auch wachsende Ängste aufgrund der steigenden Inflation und<br>Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine“, berichtet Prof. Jens Michow, Präsident des<br>Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). „Die Branche befindet sich daher<br>nach wie vor in einer sehr desolaten Lage, in der es nur noch eines kleinen Windstoßes bedarf, um<br>sie endgültig zum Kippen zu bringen.“ Das werde zwangsläufig zu Insolvenzen, Betriebsaufgaben und<br>noch weiterer Abwanderung von Arbeitnehmern:innen und Soloselbständigen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Branche benötige dringend eine Perspektive, wie es im Fall der Fälle im Herbst für sie<br>weitergehen kann. Dazu bedürfe es schnell der Aufnahme eines Dialogs zwischen den<br>Vertreter:innen des Wirtschaftszweiges und der Bundesregierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat die Mitglieder des Bundestages sowie<br>die Bundesregierung jetzt aufgefordert, sehr behutsam und umsichtig bei dem Erlass etwaiger<br>Eindämmungsmaßnahmen zu agieren, die im Herbst und Winter aufgrund erneut steigender<br>Infektionszahlen in Betracht gezogen werden könnten. Insbesondere der wirtschaftlich von der<br>Pandemie am stärksten betroffenen Veranstaltungswirtschaft müssten zukünftige Maßnahmen<br>sowohl die Sicherheit als auch eine Perspektive bieten, die es ihnen nach allen Schwierigkeiten der<br>vergangenen zwei Jahre ermöglicht, auch eine weitere Krise wirtschaftlich zu überstehen. Dazu sei es<br>zwingend erforderlich, dass es zukünftig weder Kapazitätsbeschränkungen noch Abstandsregelungen<br>bei Veranstaltungen gibt. Nur so könnten erneute massenhafte Absagen von Events und eine weitere<br>Verunsicherung von Kartenkäufern und Veranstaltungsinteressierten vermieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Allianz sechs maßgeblicher Verbände des Wirtschaftsbereichs fordert bundeseinheitliche und<br>einfache Vorgaben. Wir haben dazu eine Genehmigungsmatrix erarbeitet, die im Einklang mit den<br>Empfehlungen in der 11. Stellungnahme des ExpertInnenrates steht“, berichtet Timo Feuerbach,<br>Geschäftsführer des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC).<br>Entscheidend dabei sei eine möglichst einheitliche Kommunikation neuer Regelungen und<br>Empfehlungen. Diese müssten leicht verständlich und nachvollziehbar sein.</p>
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