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	<title>Staatenhaus &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Wiedereröffnung der Kölner Bühnen 2024 fraglich</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 13:39:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Außenaufnahme Baustelle Offenbachplatz, Copyright: Bühnen der Stadt Köln Die Sanierung der Kölner Bühnen dauert inzwischen 12 Jahre. In der Spielzeit 24/25 sollte das Haus &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Außenaufnahme Baustelle Offenbachplatz, Copyright: Bühnen der Stadt Köln</p>



<p>Die Sanierung der Kölner Bühnen dauert inzwischen 12 Jahre. In der Spielzeit 24/25 sollte das Haus wieder bespielt werden. Doch der Übergabetermin wurde zuletzt erneut vom 22. März auf den 28. Juni 2024 verschoben. Ob die Sanierung bis dahin abgeschlossen sein wird, ist offen. </p>



<p>Die reinen Baukosten liegen inzwischen bei etwa 686 Millionen Euro. Hinzu kommen 317 Millionen Euro für die Finanzierung des Bauvorhabens. Laufzeit 40 Jahre bis 2062. Die Kosten für die Interimsspielstätten von Oper und Schauspiel im Staatenhaus und im Depot in Mülheim belaufen sich inzwischen auf 130,8 Millionen. Insgesamt betragen die Kosten also etwa 1,13 Milliarden Euro. </p>



<p>Das Interim sei bis Dezember 2024 finanziert. Verzögert sich der Umzug abermals, wird es teurer. Die Chef-Sanierer Bernd Streitberger &#8211; der Vertrag des 74-Jährigen ehemaligen Kölner Baudezerneten läuft im Sommer 2024 aus – empfindet die hohe Last für die Stadt, Medienberichten zufolge, als hohe persönliche Bürde.</p>
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		<title>Endgültiges Ende für Kölner Musical Dome im Frühjahr 2026</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/endgueltiges-ende-fuer-koelner-musical-dome-im-fruehjahr-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 13:55:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturimmobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Gerd Rohs / pixabay Anfang 2026 soll der Musical Dome in Köln einer Baustelle weichen. Die Fläche soll dann als Platz für die Baustellenlogistik &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Gerd Rohs / pixabay</p>



<p>Anfang 2026 soll der Musical Dome in Köln einer Baustelle weichen. Die Fläche soll dann als Platz für die Baustellenlogistik im Rahmen der Erweiterung des Kölner Hauptbahnhofes dienen.</p>



<p>Ursprünglich wurde der Containerzeltbau 1996 während des Musicalbooms für das Musical „Gaudi“ gebaut. Von 2012 bis 2015 war die Spielstätte dann Interimsquartier für die Kölner Oper. Aufgrund der Verzögerungen bei der Sanierung der Kölner Bühnen zog die Oper dann in das Staatenhaus an der Kölner Messe. Dieses war ursprünglich allerdings für die Bespielung mit Musicals vorgesehen. Inzwischen hat sich das Dauer-Provisorium am Kölner Hauptbahnhof als Musicalstandort etabliert. Betreiber ist derzeit BB-Mehr Entertainment. Aufgeführt wird seit November 2022 die Produktion <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/bester-musicalstart-in-deutschland-seit-ueber-20-jahren/">Moulin Rouge! Das Musical</a>.  </p>



<p>Die Tage der Aufführung sind allerdings gezählt. Zumindest an diesem Standort. Denn das Staatenhaus ist immer noch als Spielstätte für Musicalproduktionen vorgesehen. Konkrete Aussagen gibt es allerdings derzeit nicht, zumal sich erneut abzeichnet, dass sich die inzwischen über 10-jährige Sanierung des Opernhauses weiter verzögert. Die Einhaltung des zuletzt avisierten Termins für die Wiedereröffnung zum Spielzeitbeginn 2025 scheint fraglich.</p>
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		<title>Wer verdient eigentlich alles am Kölner Opernbau?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wer-verdient-eigentlich-alles-am-koelner-opernbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 17:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kölner Oper am Offenbachplatz / SatyaPrem from Pixabay Bald zehn Jahre später und deutlich über eine halbe Milliarde Euro teurer als geplant, soll das Kölner &#8230; ]]></description>
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<p>Kölner Oper am Offenbachplatz / <a href="https://pixabay.com/users/satyaprem-6578610/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3552713">SatyaPrem</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3552713">Pixabay</a></p>



<p>Bald zehn Jahre später und deutlich über eine halbe Milliarde Euro teurer als geplant, soll das Kölner Operhaus am Offenbachplatz jetzt erst frühestens 2024 wiedereröffnet werden. Die Bild-Zeitung berichtete kürzlich von Baukosten in Höhe von rund einer Milliarde Euro für die Sanierung. Dabei beruft sich das Medium allerdings auf unbelastbare Fakten. Allein die Finanzierungskosten sollen Medienberichten zufolge 239 Millionen Euro über einen Zeitraum von 40 Jahren betragen. Zum Vergleich: Der Etat für die kulturelle Förderung der Stadt inklusive Karneval, Bühnen, Gürzenich, Köln Musik, Zoo, Akademie der Künste, Skulpturenpark, Zuschuss Offenbach-Jahr, Achtbrücken, bezirksbezogene Mittel, Kulturelle Bildung und Zuschüsse für die freie Szene betrug im Haushaltsplan für 2021 115 Mio. Euro.</p>



<p>Noch Ende Dezember waren Mängel an den Lüftungstrassen in den Schächten des Opernbaus am Offenbachplatz zutage getreten. Diagnose: Undicht. Die Auswirkungen der Behebung dieser Schäden auf den Gesamtterminplan konnten offenbar noch nicht abgeschätzt werden.</p>



<p>Neben der Baustelle ist in den letzten Jahren eine eigene kleine Stadt aus über 150 Baucontainern für die unterschiedlichen Baufirmen entstanden. Laut Kölner Stadtanzeiger verschlingt allein die Containerstadt einen Millionenbetrag. Verzögerungen bei den Bauarbeiten dürften den Vermieter der Container somit wenig kümmern. Für den Stadthaushalt und die steuernzahlenden Bürger:innen der Stadt sieht das anders aus. Denn die Millionen fehlen an anderer Stelle. Für die Verzögerungen wurde indes bisher kaum jemand zur Rechenschaft gezogen. Transparenz darüber, bei wem das Geld landet, wäre möglicherweise hilfreich.</p>



<p>Zuletzt hatte die auf Kulturinstitutionen spezialisierte Unternehmensberatung actori GmbH die Bühnen in den Jahren 2014 und 2020 umfassend untersucht. Nach Informationen der Stadt Köln liegen mit den Gutachten weit über 1.000 Seiten Berechnungen, Benchmarks und Alternativen vor. Die Untersuchungsergebnisse hatte actori bereits im Juni 2021 dem Betriebsausschuss Bühnen vorgestellt, wie es in einer jüngsten Meldung der Stadt heißt. Ausgangspunkt der Untersuchung war das optimierte Betriebsszenario aus der Untersuchung von 2014, das eine Spielplanung umfasst, die ein hohes künstlerisches Niveau mit einem vielfältigen Angebot verbindet.</p>



<p>Um die erforderlichen Ratsentscheidungen vorzubereiten, soll ein Arbeitskreis initiiert werden, der über Fragen wie die Ansiedlung der rechtrheinischen Spielstätte des Schauspiels und die Einbindung eines festen Tanzensembles in den Betrieb der Bühnen berät. Hinsichtlich der möglichen langfristigen Anmietung des Depots in Mülheim sollen allerdings zunächst in einer Machbarkeitsstudie weitere bautechnische Fragen untersucht werden.</p>



<p>Während sich die actori-Studie mit der Zeit nach Rückkehr der Sparten an den Offenbachplatz 2024 befasst, bedarf es bis dahin einer weiteren Sicherung der Interimsspielstätten im Staatenhaus und im Depot. Die bisherigen Ratsbeschlüsse reichen bis in das Jahr 2022. Die Bühnen haben eine Vorlage zur Verlängerung des Interims bis in das Jahr 2024 auf den Weg gebracht, die am 3. Februar 2022 dem Rat der Stadt Köln zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Die dazu benötigten Mittel in Höhe von 17,3 Millionen Euro sind in der mittelfristigen Finanzplanung des Wirtschaftsplans der Bühnen und im Haushalt der Stadt Köln bereits vorgesehen.</p>
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