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	<title>Staatstheater Karlsruhe &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Staatstheater Karlsruhe: Spielzeit-Bilanz 22/23</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:03:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Uta-Christine Deppermann (Künstlerische Betriebsdirektorin), Johannes Graf-Hauber (Geschäftsführender Direktor), Dr. Ulrich Peters (Intendant), Copyright: Arno Kohlem „Wir blicken auf eine spannende und abwechslungsreiche Spielzeit zurück!“, &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Uta-Christine Deppermann (Künstlerische Betriebsdirektorin), Johannes Graf-Hauber (Geschäftsführender Direktor), Dr. Ulrich Peters (Intendant), Copyright: Arno Kohlem</p>



<p>„Wir blicken auf eine spannende und abwechslungsreiche Spielzeit zurück!“, so Intendant Dr. Ulrich Peters.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saison-Highlights</h2>



<p>Insgesamt 78.000 Besucher*innen kamen zu Opernvorstellungen ins STAATSHTEATER. Die beliebteste Opernproduktion war nach Ottone, mit insgesamt fünf ausverkauften Vorstellungen, Georges Bizets Carmen in einer Inszenierung von Immo Karaman. Schauspielproduktionen zogen nahezu 40.000 Zuschauer*innen an. Besondere Aufmerksamkeit erhielt Anna Bergmanns Inszenierung Gott des Gemetzels als virtuoses Schauspielerfeuerwerk. Das Leben des Galilei war die an Besucherzahlen stärkste Schauspielproduktion.</p>



<p>Fast 37.000 Menschen besuchten das STAATSBALLETT KARLSRUHE, dabei zog Giselle von David Dawson besonders viele Zuschauer*innen an. Auch das Handlungsballett Maria Stuart von Ballettdirektorin Bridget Breiner war bei Ballett-Fans ausgesprochen beliebt. Besucherhighlights der BADISCHEN STAATSKAPELLE waren das Neujahrskonzert sowie das 6. Sinfoniekonzert mit Werken von Richard Strauss. Das traditionsreiche Orchester konnte sich bei Konzerten über 35.000 Zuhörer*innen freuen. Die Abenteuer-Geschichte Räuber Hotzenplotz ist die auslastungsmäßig erfolgreichste Produktion des JUNGEN STAATSTHEATERS.</p>



<p>„Das Familienstück zur Weihnachtszeit 1001 Nacht erreichte mit nahezu 14.000 Besucher*innen auch in seiner zweiten Saison viele Schulklassen und Familien – und konnte mit mehrsprachigen Angeboten in Ukrainisch, Englisch und Arabisch sowie barrierefreien Angeboten in Deutscher Gebärdensprache bzw. Audiodeskription den Anspruch kultureller Teilhabe für alle einlösen“, betont die dreiköpfige Theaterleitung. Insgesamt besuchten über 32.000 Zuschauer*innen Veranstaltungen des Jungen Staatstheaters und 2.500 Interessierte schauten sich Produktionen des VOLKSTHEATERS an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auslastung und verändertes Kaufverhalten</h3>



<p>Der Geschäftsführende Direktor Johannes Graf-Hauber berichtet: „Unser breites Programmangebot mit insgesamt 891 Veranstaltungen (ohne theaternahem Rahmenprogramm) der sechs Sparten nutzten in der Spielzeit 22/23 insgesamt fast 240.000 Besucher*innen, davon über 4.000 bei Gastspielen des STAATSTHEATERS. Und das trotz eingeschränkter Zeitfenster für Spieltermine aufgrund der Baustelle am Haus. Die Gesamtauslastung über alle Sparten hinweg lag bei durchschnittlich 71 Prozent. Damit wie auch hinsichtlich der damit erzielten Einnahmen dürfen wir zunächst zufrieden sein und blicken positiv auf die kommende Spielzeit. Ein signifikanter Unterschied im Kaufverhalten des Publikums ist mittlerweile bei den Ticketverkäufen im Webshop erkennbar. Der Absatz hier konnte, im Vergleich zur Zeit vor Corona, um 50 Prozent gesteigert werden. Fast ein Drittel der Theaterkarten wird zwischenzeitlich online abgesetzt.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umbau zum Wohnzimmer der Stadt</h4>



<p>„Das Zusammenspiel von Theater- und Baubetrieb bleibt eine herausfordernde Aufgabe für alle Beteiligten und unsere Besucher*innen. Für uns ist wichtig: Die Türen des Theaters bleiben weiterhin geöffnet, während parallel das Wohnzimmer für die Stadt entsteht“, so die Theaterleitung zur Sanierung. In der ersten Bauphase entsteht ein neues KLEINES HAUS und die Bühne für das JUNGE STAATSTHEATER. In der Spielzeit 2023/24 wird weiter am Rohbau dieses Moduls gearbeitet.</p>
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		<title>Staatstheater Karlsruhe hält Rückschau auf die Spielzeit 21/22</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Uta-Christine Deppermann (Künstlerische Betriebsdirektorin), Johannes Graf-Hauber (Geschäftsführender Direktor), Dr. Ulrich Peters (Intendant) / ©Thorsten Wulff „Endlich wieder vor einem vollen Haus spielen – das &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Uta-Christine Deppermann (Künstlerische Betriebsdirektorin), Johannes Graf-Hauber (Geschäftsführender Direktor), Dr. Ulrich Peters (Intendant) / ©Thorsten Wulff</p>



<p>„Endlich wieder vor einem vollen Haus spielen – das ist das Schönste, was ich aus dieser Spielzeit zu vermelden habe!“, so Intendant Dr. Ulrich Peters.</p>



<p>Über die Kunst der Disposition in Corona-Zeiten berichtet die Künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann: „Wir blicken auf eine organisatorisch sehr turbulente Spielzeit zurück:&nbsp; Es gab 182 Vorstellungsänderungen – wobei es immer unser Ziel war, Besucher*innen nicht zu enttäuschen: es ist uns in fast allen Fällen gelungen die Vorstellung zu halten, teilweise mit unkonventionellen Mitteln wie einem verkleinerten Orchester oder Chor oder mit einem Ersatzprogramm, teilweise auch aus anderen Sparten, um allen ein Angebot zu machen, die sich auf einen Theaterabend bei uns freuen. Im Haus zeigt sich das große Bedürfnis unserer Mitarbeiter*innen für das Publikum da zu sein und zu spielen. Für die Treue und Flexibilität unserer Zuschauer*innen sind wir sehr dankbar. Dass wir alle Vorstellungen unserer größten und ausverkauften Opernproduktion Aida spielen konnten, das grenzt tatsächlich an ein Wunder, über das ich mich sehr freue!“</p>



<p>Der Geschäftsführende Direktor Johannes Graf-Hauber meint erleichtert: „Mit insgesamt rund 150.000 Besucher*innen können wir in dieser Spielzeit zufrieden sein, da wir damit unserer auf 50 % reduziertes Ziel an Besucherzahlen leicht übertroffen haben. Es ist Luft nach oben, aber besonders freut mich dabei, dass insbesondere in den letzten zwei Monaten mit mehreren ausverkauften Vorstellungen spür- und messbar war, dass das Publikum wieder vermehrt ins Theater kommt. Diese Feststellung ist eine Belohnung für die großen Anstrengungen aller Mitarbeiter*innen und lässt uns zum Ende der Spielzeit optimistisch auf die kommende blicken.“ Die prozentualen Auslastungszahlen sind aufgrund der wechselnden Kapazitätsbeschränkungen während der letzten elf Monate von beschränkter Aussagekraft. Er zeigt sich zufrieden, dass auch hinsichtlich der Einnahmen das – aufgrund der Einschränkungen reduzierte – Planziel erreicht werden konnte: „Die fehlenden Einnahmen konnten durch Ausgabenreduktion &#8211; mitunter, weil bei verschobenen Produktionen Ausgaben gestreckt und in dieser Spielzeit anteilig anfielen &#8211; ausgeglichen werden.“</p>
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