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	<title>streaming &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>tma-Report: Ticketing-Lösungen für Streaming</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2021 03:05:00 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Streamingangebote sind in der Corona-Phase weitestgehend die einzige Chance für Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Tanzcompanien, um Produktionen einem interessierten Publikum anzubieten. Sie eröffnen eine Bühne, für die Künstlerinnen und Künstler weiter inszenieren und produzieren können und halten die Verbindung zum Publikum aufrecht. Über den neuen Kanal werden sogar neue Zielgruppen erreicht. Je länger die Corona-bedingten Öffnungsverbote andauern, desto wichtiger werden Strukturen, die die Integration der neuen Technologie in die bestehenden Systeme unterstützen. Denn Kultur darf sich nicht verramschen. Die anfänglichen und auch immer noch weit verbreiteten kostenfreien Streaming-Angebote dürfen Bühnenkunst nicht in die Beliebigkeit der digitalen Kostenlos-Kultur abrutschen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der wesentlichen Bausteine in diesem Kontext ist die Regelung der Zugangsrechte für Online-Zuschauer. Nach einem ersten Schock und gewaltigen Anstrengungen im Rahmen von Umbuchungen und Rückabwicklungen bereits verkaufter Eintrittskarten in der ersten Corona-Welle haben fast alle Ticketanbieter quasi über Nacht an Lösungen für die Zutrittskontrolle zu Streaming-Angeboten gearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Erfahrungen zeigen, dass sogenannte pay-wall-Lösungen von den Theaterfans gut angenommen werden. Viele sind bereit, für die Online-Angebote Geld zu bezahlen. Wenngleich die realisierbaren Tarife in keinem Verhältnis zu den Ticketpreisen für Live-Aufführungen stehen, wird damit doch die Wertigkeit von Kunst hochgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Transparenz in den Markt der Streaming-Lösungen der Ticketinganbieter zu bringen, hat theatermanagement aktuell Anbieter gebeten, ihre Systeme steckbriefartig vorzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle sind sich in ihren Einschätzungen zur Bedeutung und weiteren Entwicklung mehr oder weniger einig, dass Streamingangebote auch in Zukunft von Theatern, Opern und Konzerthäusern genutzt werden. Streaming steigert die Reichweite der Häuser. Vorstellungen lassen sich z. B. hybrid, also Live und per Stream anbieten. Aufführungen können rund um die Welt gesehen werden, neue Zielgruppen werden erreicht und neue Möglichkeiten der digitalen Interaktion geschaffen. Gleichzeitig gilt es die Chancen zu nutzen, um aus Streaming-Zuschauern dauerhafte Kunden zu machen. Streamingangebote schaffen damit eine neue Basis für Kundenkommunikation, Kundenbindung und Audience Development. Über die Ticketinglösungen lassen sich zudem Deckungsbeiträge für die Kosten erwirtschaften, denn Streaming verursacht auch zusätzliche Kosten für Kameraaufnahmen, Videoproduktion, Netzgebühren und Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle tma-Report listet auf, welche Leistungen die unterschiedlichen Systeme anbieten.</p>



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		<title>Spectyou bittet zur Kasse</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/spectyou-bittet-zur-kasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 15:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Ramiro Mendes on Unsplash Die Streaming-Plattform Spectyou bietet seit fast einem Jahr Theatervideos und Live-Übertragungen aus Theatern und Veranstaltungsstätten im deutschsprachigen Raum. Über 4.000 &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://unsplash.com/@thisisramiro?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Ramiro Mendes</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/cashier?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Streaming-Plattform Spectyou bietet seit fast einem Jahr Theatervideos und Live-Übertragungen aus Theatern und Veranstaltungsstätten im deutschsprachigen Raum. Über 4.000 Theaterfans, Theater, Gruppen und Einzelkünstler haben sich laut Information der Plattform-Betreiber seit dem Start registriert. Was für den Zuschauer bisher kostenfrei war, soll nun bezahlt werden. Wer seine Videos bei Spectyou hochlädt, kann sogar mitverdienen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Flexible Eintrittspreise für Online-Vorstellungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Einführung einer Pay-Wall und eines flexiblen Preissystems erweitert der Dienst nun nach eigenen Angaben sein Angebot. Jeder Uploader definiert selbst einen Mindestbetrag für den gewünschten Ticketpreis pro Video oder Stream. Für sogenannte Katalogvideos, die langfristig auf Spectyou bereitgestellt werden, beträgt der Mindestpreis immer 3 Euro. Zuschauer können dann in der Regel selbst entscheiden, ob sie diesen Mindestbetrag, den Normalpreis oder aus Solidarität einen höheren Betrag zahlen möchten. Jeder Zuschauer bestimmt also eigenständig, wie viel ihm das Online-Theatererlebnis wert ist. Zudem können Fans ihr Theater oder ihre Gruppe unterstützen. Denn die sollen an den Einnahmen beteiligt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einnahmen durch Theater-Streaming</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fünftel der Einnahmen mit Katalogvideos will Spectyou an die Uploader ausschütten. Upload, Hosting, etc. sind dabei kostenfrei. Neben Katalogvideos sind weitere Formate möglich. Das Spektrum reicht von Limited Streams, die für einen festgelegten Zeitraum zu sehen sind (meist 24 oder 48 Stunden) über Live-Streams von Premieren bis zu hybriden Formaten und anderen Online-Performances. Die Angebotspalette ist so vielfältig wie die Theater, Gruppen und Einzelkünstler, die ihre Videos hochladen. Für Live- sowie Limited Streams berechnet Spectyou allerdings Bereitstellungskosten. Zudem erhebt Spectyou eine Gebühr pro Ticket. Den überwiegenden Anteil der Einnahmen will die Plattform aber an die Theater weiterleiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als nur Streaming-Plattform</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Spectyou versteht sich aber nicht als bloße Streaming-Plattform. Hier sollen sich Theater und Künstler unkompliziert international mit ihren Produktionen präsentieren können. Das Angebot besteht aus Live-Streams und Aufzeichnungen deutschsprachiger Theaterstücke, klassischer und zeitgenössischer Tanz-Aufführungen und Performances in voller Länge. Ganz gleich, ob freie Szene, Stadt- oder Staatstheater oder Format an der Schnittstelle zwischen Digitalität und Theater.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu jeder präsentierten Videoproduktion will Spectyou Informationen zur Besetzung liefern und die Inhalte mit den Profilen der Theaterschaffenden sowie weiteren Informationen verknüpfen. Nach und nach soll immer mehr Zusatzmaterial rund um die Inszenierungen hinzukommen, wie zum Beispiel Programmhefte, Audio- oder Video-Einführungen, Interviews oder Backstage-Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, über eine große Zahl an Aufzeichnungen des deutschsprachigen Theaters die theaterwissenschaftliche Arbeit zu erleichtern und Vergleiche von Regiehandschriften sowie präzise Aufführungsanalysen zu ermöglich. Das umfassende digitale Aufführungsarchiv bietet dazu den Zugang zu Produktionen, auch wenn ein Theaterbesuch nicht möglich ist. &nbsp;Dies geht bis hin zur Präsentation von studentischen Arbeiten, von Abschluss-Inszenierungen und den Profilen von Nachwuchskünstlern. Eine der großen Visionen der Initiatorin Elisabeth Caeser ist es, Vorsprechen über die Plattform ortsunabhängig zu organisieren und Entscheidern ein größeres Spektrum aus dem Schaffen der Künstler zugänglich zu machen.</p>
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