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	<title>Stuttgarter Kammerorchester &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Baden-Württemberg legt Leitfaden „Green Culture“ mit konkreten Handlungsschritten vor</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 15:01:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto: Gerd Altmann &#124; Pixabay „Klimaschutz kann nur gelingen, wenn sich die gesamte Gesellschaft auf den Weg macht, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Für &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Foto: <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Gerd Altmann</a> | <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=6711028">Pixabay</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Klimaschutz kann nur gelingen, wenn sich die gesamte Gesellschaft auf den Weg macht, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Für den vor uns liegenden gesellschaftlichen Transformationsprozess brauchen wir auch die Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden im Land als Vorbilder und Impulsgeber, die den Klimaschutz in die Mitte der Gesellschaft tragen. Wir wollen hier mit den Kultureinrichtungen des Landes vorangehen. Der Leitfaden ´Green Culture` identifiziert konkret die nächsten Schritte, wie wir die Kultur- und Klimapolitik weiter voranbringen. Und er kommt genau zur richtigen Zeit“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden „Green Culture“ bietet laut Mitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eine systematische Grundlage für eine klimafreundlichere Kulturproduktion, -präsentation und -vermittlung. Dabei werden die wichtigsten Handlungsfelder zur Verbesserung des Klimaschutzes identifiziert (Energie, Wasser, Abfall, Mobilität, betriebliches Arbeiten) und erprobte Instrumente und Maßnahmen zusammengefasst. Den Fokus liegt dabei  auf betriebsökologische Maßnahmen, da die Kultureinrichtungen hier den größten eigenen Gestaltungsspielraum besitzen. Dabei wird auch beleuchtet, wie bereits für Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kultureinrichtungen effektiv bei der Gestaltung der Klimaschutzmaßnahmen eingebunden werden können. „Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an die Leitungen und die Beschäftigten der Kunst- und Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes. Gleichzeitig ist der Leitfaden ein Aufruf an die gesamte Kulturlandschaft Baden-Württembergs, das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel als wichtigen Teil der kulturellen Arbeit zu begreifen und darin zu integrieren“, sagte die Staatssekretärin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kultureinrichtungen des Landes Baden-Württemberg sollen erste Konzepte bis Sommer 2023 vorlegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staatssekretärin rief alle Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes dazu auf, bis zum Sommer 2023 auf der Basis des Leitfadens erste Konzepte mit Maßnahmen und Meilensteinen zu erarbeiten, wie sie ihre Energie- und Wasserverbrauche sowie den CO2-Verbrauch systematisch erfassen und schrittweise verringern werden. Dafür sollen in jeder Einrichtung Klimateams gebildet und Klimaschutzmanagerinnen und -manager benannt werden. Der Prozess wird im Rahmen des weiteren Klimadialogs insbesondere über die AG Green Culture begleitet und durch bedarfsgenaue Unterstützungsangebote des Landes flankiert. Wichtige weitere Schritte sind die Einführung einer CO2-Bilanzierung sowie eines konsequenten Umweltmanagements. „Wir erwarten von den Kultureinrichtungen des Landes spätestens jetzt für den Klimaschutz aktiv zu werden und zum Gelingen der Klimawende beizutragen. Unser ´Green Culture`-Leitfaden ist auch ein Signal an alle Kultureinrichtungen im Land. Er befähigt sie dazu, sofort und selbstständig Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen“, so die Staatssekretärin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Arbeitsgruppe (AG) „Green Culture“ haben u. a.  Arno Laudel, Direktor zentrale Technische Dienste und Opernhaus und Thomas Koch, Direktor Strategische Kommunikation vom Württembergische Staatstheater Stuttgart, der Geschäftsführende Intendant des Stuttgarter Kammerorchester e.V., Markus Korselt sowie der Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, Marcus Maria Grube mitgewirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Leitfaden Green Culture</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden „Green Culture“ ist das Ergebnis der rund neunmonatigen Arbeit der Arbeitsgruppe. Auf 65 Seiten werden die Diskussionsergebnisse der AG rund um den Klimaschutz zusammengetragen. Er richtet sich als Einstieg in das Thema zunächst an die Kultureinrichtungen in Trägerschaft des Landes. Die vorgestellten Ergebnisse können aber von allen Kultureinrichtungen gleichermaßen genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitfaden kann kostenlos auf der <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/green-culture/">Internetseite des Kunstministeriums</a> abgerufen werden.</p>
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		<title>Digitalisierungsansätze für die Zeit nach der Pandemie verstetigen</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/digitalisierungsansaetze-fuer-die-zeit-nach-der-pandemie-verstetigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 15:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
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		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Stuttgarter Kammerorchester e.V. Foto: Wolfgang-Schmidt Baden-Württemberg unterstützt privat geführte Kultureinrichtungen bei Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur. Mit dem Förderprogramm ZUKUNFTSSTARK unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Stuttgarter Kammerorchester e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Wolfgang-Schmidt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baden-Württemberg unterstützt privat geführte Kultureinrichtungen bei Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur. Mit dem Förderprogramm ZUKUNFTSSTARK unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg Kultureinrichtungen in Pandemie-Zeiten dabei, ihre Strukturen weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken. Rund 1,3 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. „Dies ist ein weiterer Beitrag des Landes, damit vor allem kleinere Kultureinrichtungen unter den aktuellen Corona-Bedingungen sich weiterentwickeln und für das Publikum attraktiv bleiben können“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 29. Dezember in Stuttgart.In erster Linie gehe es darum, die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Kultur-einrichtungen zu verbessern und angestoßene Digitalisierungsansätze zu verstetigen – auch für die Zeit nach der Pandemie. Zudem stehen Fördermittel für die Ausstattung von Open-Air Programmen sowie für kleine Modernisierungen oder Anschaffungen bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch angestoßen durch die Pandemie kommen auf die Kultureinrichtungen neue Herausforderung zu“, sagte Petra Olschowski weiter. „Wir möchten ihnen da unter die Arme greifen, wo Bedarf besteht: Sei es bei scheinbar simplen Dingen wie einer neuen Beleuchtung, bei der Ausstattung mit digitalen Geräten und Tools oder bei bequemen Sitzgelegenheiten für das Publikum.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine unabhängige Jury hat insgesamt 49 Anträge bewertet und 32 davon zur Förderung ausgewählt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektbeispiele:</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stuttgarter Kammerorchester e.V.</strong><br>Tablets statt Noten – die digitale Revolution im Konzertsaal</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stuttgarter Kammerorchester spielt circa zwei Drittel seiner jährlich rund 90 Konzerte als Gastspieltermine. Stets die richtigen Noten zur Hand zu haben, ist eine logistische Meisterleistung, zeitraubend und fehleranfällig. Durch den Ein-satz einer digitalen Notenbibliothek auf Tablets sollen den Musikerinnen und Musikern sämtliche Noten künftig auf Knopfdruck zur Verfügung stehen und kopierte Noten ersetzen. Änderungen, die eine Person einträgt, erhalten künftig alle in Echtzeit. Das Orchester erhält hierfür 78.368 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freiburger Kinder- &amp; Jugendtheater e.V. Theater im Marienbad</strong><br>Wieder@Kommen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen Inszenierungen wendet sich das Theater im Marienbad an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In hauseigenen Produktionen und Gastspielen präsentiert es verschiedenste Theaterformate. Die kulturelle Vermittlungsarbeit ist ein Schwerpunkt seiner täglichen Theaterarbeit. Als Ort der Teilhabe möchte das Theater sein Publikum nach den coronabedingten Lockdowns zurückgewinnen und an sich binden. Im Theater soll die in die Jahre gekommene Einrichtung durch ein modular veränderbares und platzsparendes Stuhlsystem ersetzt und das Foyer neu ausgestattet werden. Zudem soll ein CRM-System etabliert wer-den, um die direkte Kommunikation mit Schulen und Kindertagesstätten zu verbessern. Das Theater erhält hierfür 66.600 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeller Kultur e.V. in Radolfzell</strong><br>Büro einrichten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verein Zeller Kultur versteht sich als ein Forum für Kreativität, Kommunikation und Präsentation. Er organisiert Musik- und Theaterveranstaltungen, Ausstellungen sowie Kurse, kultur- und gesellschaftspolitische Diskussionen, Vorträge und Seminare. Bisher erledigen ehrenamtliche Vereinsmitglieder ihre Aufgaben von zu Hause aus mit ihren privaten Geräten. Um ein funktionsfähiges Büro mit vernetzten Arbeitsplätzen einzurichten, erhält der Verein 10.600 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Auflistung der 32 ausgewählten Projekte findet sich <a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/pdf/Liste_gef%C3%B6rderte_Projekte_Zukunftsstark.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
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