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	<title>Thalia Theater &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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		<title>Das Programmheft der Zukunft ist online und auch während der Vorstellung verfügbar</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
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<p>Digitale Programmhefte revolutionieren den Vorstellungsbesuch in Theatern und Konzerthäusern. Mit interaktiven Inhalten, systemischer Generierung und nahtloser Einbindung in bestehende Dispositionssysteme bieten sie nicht nur mehr Komfort für das Publikum, sondern auch spürbare Effizienzgewinne für Veranstalter.</p>



<p>Das Thalia Theater in Hamburg zeigt aktuell, wie ein solches Heft auf der Höhe der Zeit aussehen kann – als Teil seines neuen Webauftritts, den das Thalia-Team gemeinsam mit der Digitalagentur MIR MEDIA realisiert hat. Das neue digitale Programmheft überzeugt durch modernes UX/UI-Design, mobile Optimierung und klare inhaltliche Struktur. Neu ist unter anderem eine intuitive Kapitelnavigation: auf dem Smartphone unten, auf dem Desktop als Sidebar. Sie erleichtert die Orientierung – insbesondere bei umfangreichen Inhalten.</p>



<p>Nils Wendtland, Leiter Kommunikation &amp; Marketing, Pressesprecher beim Thalia Theater: „Die Resonanz vom Publikum ist durchweg positiv, die Klickzahlen bestätigen das. Und wir merken auch: Gut informiert macht das Theatererlebnis noch mehr Spaß.&#8220;</p>



<p>Besonders spannend: Die Funktionalität ist beim Thalia Theater so überzeugend, dass derzeit eine erweiterte Version für den Education-Bereich entsteht. Schul- und Lehrmaterialien sollen künftig direkt auf der jeweiligen Stückseite angezeigt werden können – in Farbe, aber mit gleicher Struktur und Nutzerführung wie das klassische digitale Heft.</p>



<p>Oliver Priester, Geschäftsführer bei MIR MEDIA: „Digitale Programmhefte setzen neue Maßstäbe – für Veranstalter:innen und Publikum gleichermaßen. Sie sparen Papier, senken Kosten, sind überall verfügbar und eröffnen völlig neue Möglichkeiten: mit Videos, Bildern, weiterführenden Informationen und interaktiven Inhalten, die das Erlebnis verlängern und vertiefen, ohne es zu stören.“</p>



<p>Bei der Kölner Philharmonie und dem Beethovenfest Bonn hat die Kölner Digitalagentur bereits entsprechende Lösungen umgesetzt. Diese Hefte sind im Dunkelmodus verfügbar und deaktivieren Audio- und Videoinhalte während der Vorstellung automatisch – so wird der Konzertgenuss anderer Besucher:innen nicht gestört.</p>



<p>Das Thalia Theater hingegen testet bewusst einen offeneren Ansatz: Dort sind Audio/Video-Inhalte auch während der Vorstellung verfügbar. Beschwerden gab es bislang keine – im Gegenteil. Der Darkmode ist beim Thalia Theater dauerhaft aktiv – im Unterschied zu den vorgenannten Konzerthäusern, wo er nur während der Vorstellung greift. In beiden Fällen sorgt er für eine klare visuelle Trennung zur Hauptseite.</p>



<p><strong>Die Vorteile im Überblick</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit: keine Druckkosten, kein Papier, umweltschonender Betrieb</li>



<li>Barrierefreiheit: besser lesbar, skalierbar, mobil optimiert, mit Screenreadern nutzbar</li>



<li>Informationsvielfalt: Integration von Video, Audio, Bildstrecken, externen Quellen</li>



<li>Echtzeit-Synchronisation: Inhalte aktualisieren sich live über Schnittstellen zu Ticketing- und Disposystemen</li>



<li>Aktualität: können laufend ergänzt und aktualisiert werden, wenn neuer Content verfügbar ist oder Umbesetzungen stattfinden</li>



<li>Werbeflächen: integrierbare Sponsoring- oder Werbeeinbindungen möglich</li>



<li>Pre-Visit-Kommunikation: Ausspielung der Inhalte über QR-Codes beim oder per E-Mail vor dem</li>



<li>Veranstaltungsbesuch</li>



<li>Kosteneffizienz: besonders vorteilhaft bei kleineren Produktionen oder Veranstaltungen mit kurzfristiger Planung</li>



<li>Redaktionsentlastung: große Teile der Inhalte können automatisch generiert werden, optional auch ohne redaktionellen Eingriff nutzbar</li>
</ul>



<p>Mit den digitalen Programmheften etabliert MIR MEDIA eine Lösung, die weit über den Ersatz des gedruckten Heftes hinausgeht: Sie wird zum Informationshub, zum Education-Tool und zur Plattform für digitale Kulturvermittlung.</p>



<p>Weitere Einblicke in die Umsetzung beim Thalia Theater finden Sie in der ausführlichen <a href="https://www.mir.de/de/projekte/thalia-theater/61/#headline-11689">Case Study</a> und im <a href="https://www.thalia-theater.de/de/stuecke/was-ihr-wollt/188/programmheft">digitalen Programmheft</a> selbst.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie bekommt man junges Publikum ins Theater?</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/wie-bekommt-man-junges-publikum-ins-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Audience Development]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Die Wut die bleibt]]></category>
		<category><![CDATA[Junges Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Silbersee ist nicht nur ein Ort für Schatzsucher, sondern auch ein liebevoller Euphemismus für das Meer grauer Haarpracht in vielen Theatersälen – sprich: die &#8230; ]]></description>
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<p>Der Silbersee ist nicht nur ein Ort für Schatzsucher, sondern auch ein liebevoller Euphemismus für das Meer grauer Haarpracht in vielen Theatersälen – sprich: die Überalterung des Publikums. Noch ist das kein Drama. Die Reihen füllen sich zuverlässig mit jener Generation, die über Zeit und Mittel verfügt und den Weg ins Theater als selbstverständlichen Teil ihres kulturellen Lebens begreift. Systemimmanent ist das ohnehin.</p>



<p>Und doch stellt sich die Frage mit wachsender Dringlichkeit: Wer folgt? Wer sitzt im Parkett, wenn die Boomer abtreten? Zwischen Streamingdiensten à la Netflix, algorithmisch kuratierten Feeds und der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Unterhaltung scheint das Theater für viele Jüngere oft nur noch eine Option unter vielen – und nicht unbedingt die naheliegendste.</p>



<p>Dass es auch anders geht, zeigt das Thalia Theater in Hamburg. Das vielleicht unspektakulärste und zugleich wirksamste Konzept lautet: das Programm.</p>



<p>Mit der Inszenierung „Die Wut, die bleibt“ gelingt dort etwas, das vielerorts zur Ausnahme geworden ist: ein junges Publikum im Saal. Rund 80 Prozent weiblich, im Schnitt etwa 30 Jahre alt. Kein Zufall. Das Stück trifft einen Nerv – es verhandelt Care-Arbeit, Überforderung und jene aufgestaute Wut, die viele Frauen nur zu gut kennen. Hier wird nicht für ein Publikum gespielt, hier erkennt sich ein Publikum wieder.</p>



<p>Es ist ein leiser, aber entscheidender Unterschied. Und vielleicht liegt genau darin die Zukunft des Theaters: weniger im verzweifelten Werben um Aufmerksamkeit, sondern in der klugen Wahl von Stoffen, die etwas mit der Gegenwart zu tun haben.</p>



<p>Die Intendanz von Sonja Anders setzt hier Akzente, die über den Einzelfall hinausweisen. Man möchte hoffen, dass sie bleiben.</p>



<p>Mehr dazu im <a href="https://www.theatermanagement-aktuell.de/aiovg_videos/junges-publikum-fuer-theater-begeistern/">Video</a></p>



<p></p>
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		<title>Thalia Theater Hamburg mit neuem CODA Audio-System für Hinterbühne und Monitoring</title>
		<link>https://www.theatermanagement-aktuell.de/thalia-theater-hamburg-mit-neuem-coda-audio-system-fuer-hinterbuehne-und-monitoring/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 13:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Coda Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto: Armin Smailovic Nachdem Mitte 2019 im Thalia Theater in der Gaußstraße Lautsprecher von CODA Audio installiert wurden, zieht jetzt das Haupthaus, das renommierte Thalia &#8230; ]]></description>
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<p>Foto: Armin Smailovic</p>



<p>Nachdem Mitte 2019 im Thalia Theater in der Gaußstraße Lautsprecher von CODA Audio installiert wurden, zieht jetzt das Haupthaus, das renommierte Thalia Theater am Hamburger Alstertor nach – mit der Installation einer CODA Audio-Hinterbühnen-Beschallung. Im Mittelpunkt des akustischen Upgrades stehen CODA Audio N-APS-, APS- und HOPS5-Lautsprecher sowie LINUS -Systemverstärker.<br><br>Wie schon bei der Installation im Thalia Theater in der Gaußstraße zeichnete für das Sound-Upgrade im Thalia Mutterhaus erneut Rainer Brünjes von Yotone, Bremen, verantwortlich. Als ausgewiesener Theatermarkt-Experte war er auch als Consultant für das Thalia-Tonteam tätig. „Die Erfahrungen in Theatern mit CODA Audio sind durchwegs extrem positiv“, sagt er, „im Thalia in der Gaußstraße sind Tontechniker und Publikum gleichermaßen vom Klangverhalten der CODA Audio-Anlage begeistert.“<br>Im Fokus der neuen Hinterbühnenbeschallung steht das vielseitige, ultra-kompakte und exzellente Klangqualität bietende APS-System (Arrayable Point Source). Rainer Brünjes: „Die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der APS- und der kleineren N-APS-Lautsprecher, insbesondere in Hinblick auf das Abstrahlverhalten, sind ideale Voraussetzungen für eine präzise, richtungsorientierte Beschallung, wie sie für die Hinterbühnen-Beschallung benötigt wird.“<br><br>Das Beschallungskonzept von Toningenieur Stefan Flad für die Hinterbühnen-Beschallung basiert auf einer LCR-Anordnung – wobei der in der Höhe verstellbare Center wegen Lärmschutz zur Seitenbühne und guter Mittenortung die Hauptlast der Beschallung trägt. Wegen der freibleibenden Öffnung der Hinterbühnenwand muss er weit oben hängen. L und R erweitern diesen mit einem Stereobild, das die Ortung auch weiter Richtung Bühnenboden zieht. Die senkrecht montierten APS Lautsprecher Links und Rechts besitzen einen Nennstrahlwinkel von 20 Grad horizontal; dass in der Höhe verfahrbare, aus zwei APS bestehende Center-Array, weist einen Öffnungswinkel von 40 Grad aus (2 x 20 Grad).<br><br>Über die große Distanz von Bühnenrückwand bis zum Portal entsteht aus diesen eigentlich sehr schmalen horizontalen Nennabstrahlwinkeln ein homogenes Schallfeld: jeder Zuschauer im Saal hört das entfernte Stereobild – auch wenn eine Seite oft verdeckt ist. Ein weiterer Vorteil des schmalen Abstrahlverhaltens liegt in der seitlichen Streuung in die Seitenbühne und in die Arbeitsgalerien; unnötige, das Schallbild beeinträchtigende Reflexionen aus dem Bühnenraum werden nahezu vollständig vermieden. Die am Bühnenrand arbeitenden Kollegen werden in der Schallbelastung geschont – was eine zentrale Anforderung an das neue Hinterbühnen-Beschallungskonzept war, da die Hinterbühne immer mehr auch als Hauptbeschallung genutzt wird und hohe Pegel zielgerichtet in hoher Klangqualität abgeben muss.<br><br>In der vertikalen Dimension ist das Abstrahlverhalten der CODA Audio APS-Lautsprecher des LCR-Setups mit Couplern eingestellt. Zur umfassenden Auswahl stehen bei den APS-Systemen 120- (+60°/-60°), 90- (+45°/-45°) und 60 (+30°/-30°) Grad, sowie asymmetrische Kombinationen. Für das Thalia Theater erwiesen sich, auf Grund der gegebenen Architektur, die 60-Grad-Coupler als ideale Lösung.<br><br>Ullrich Hübener, Leiter der Tonabteilung im Thaila Theater ist zufrieden. Mehr als das: „Wir haben uns für CODA Audio entschieden, weil es – wie wir in einem Pitch feststellen konnten – das beste Abstrahlverhalten bei klarem Sound bot. Das exakte Abstrahlverhalten der N-APS als Monitorsystem bietet uns im Thalia jetzt Möglichkeiten auf wechselnde Anforderungen der unterschiedlichen Vorstellungen und verändernde Bühnenbilder zu reagieren.“ Dank Auslegearmen könne man die N-APS in einem weiten Radius um ihren Montagepunkt positionieren – und dazu neigen, schwenken und einzelne Lautsprecher um 90° von der horizontalen in die vertikale Orientierung rotieren. „Je nach Ausrichtung und Fokussierung bietet sich die N-APS an den Portal-Innenseiten so perfekt für Gassenbeschallung, Solisten-Monitoring und weitere Beschallungsaufgaben an“, sagt Ullrich Hübener.<br><br>Auch Thalia-Toningenieur Stefan Flad ist vom tontechnischen Neuzugang in dem prominenten Haus angetan: „Durch die hohe Richtwirkung des zur Seite sehr stark abschneidenden Horns bis weit unterhalb von 1kHz, haben wir ein klares Klangbild und können somit Fremdschall zur Seitenbühne um 4-6 dB senken. Im Bassbereich, auf Grund des horizontalen Bassarrays mit unterschiedlichen Abständen, sogar um 10 dB.“ Basierend auf der großen Reichweite und der imposanten Durchsetzungsfähigkeit könnten die APS-Systeme selbst den Zuschauern in der letzten Reihe „extreme Direktheit“ bieten. Wenn es sein müsse: auch mal etwas lauter – und das, obwohl die Hinterbühne aus nur 4 APS-Topteilen besteht.</p>
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