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	<title>Ticketbots &#8211; theatermanagement aktuell</title>
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	<description>Infos für Theater Konzert Festival</description>
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		<title>Sechs Hebel gegen die Ticket-Abzocke in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 18:28:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Veranstalter, Konzertagenturen, Künstler*innen und Branchenverbände fordern in einem gemeinsamen offenen Brief ein hartes Durchgreifen der Politik gegen den Ticketzweitmarkt. Die Unterzeichner sprechen von „Abzocke“, „Spekulation“ &#8230; ]]></description>
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<p>Veranstalter, Konzertagenturen, Künstler*innen und Branchenverbände fordern in einem gemeinsamen <a href="https://www.promusikverband.de/wp-content/uploads/2026/05/Offener-Brief_Ticketzweitmarkt-Gegen-Wucher-und-Betrug-PRO-MUSIK.pdf">offenen Brief</a> ein hartes Durchgreifen der Politik gegen den Ticketzweitmarkt. Die Unterzeichner sprechen von „Abzocke“, „Spekulation“ und einem „nahezu regulierungsfreien Raum für Ticketspekulanten“ in Deutschland, während in anderen Ländern längst gesetzliche Einschränkungen für den Weiterverkauf gelten.</p>



<p>Im Zentrum der Kritik stehen Plattformen wie Viagogo und Ebay. Tickets würden mithilfe von Bots massenhaft aufgekauft und anschließend mit Preisaufschlägen von bis zu 250 Prozent weiterverkauft. Besonders brisant sind Leerverkäufe, also Online-Angebote für ausverkaufte Shows teilweise bereits vor dem offiziellen Vorverkaufsstart – obwohl die Verkäufer die Tickets zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzgeber soll endlich auch in Deutschland gegen Ticketspekulanten vorgehen</h2>



<p>Die Branche fordert nun einen gesetzlichen Befreiungsschlag: eine Preisobergrenze von 25 Prozent auf Wiederverkaufstickets, ein Verbot von Leerverkäufen und Ticketbots sowie ein „Notice-and-Takedown“-System, mit dem Veranstalter illegale Angebote von Plattformen entfernen lassen können.</p>



<p>Bemerkenswert ist der Schulterschluss zwischen Kultur- und Sportbranche. Neben dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) verweisen die Initiatoren auf Unterstützung durch DFB, DFL und DOSB. Die Botschaft an die Bundesregierung ist unmissverständlich: Der Koalitionsvertrag verspreche seit Monaten eine Regulierung des Zweitmarkts – jetzt müsse geliefert werden.</p>



<p>Die eigentliche Kampfeswille steckt jedoch im Ton des Briefs: „Kultur ist keine Ware und Tickets sind keine Spekulationsobjekte.“ Für die Livebranche steht längst mehr auf dem Spiel als nur überteuerte Konzertkarten – nämlich die Frage, wer künftig am Kulturerlebnis verdient: Künstler und Veranstalter oder digitale Zwischenhändler. Überhöhte Preise belasten die Budgets der Fans, die dadurch teilweise weniger Kulturveranstaltungen besuchen. Statt mehrerer Events zu besuchen, reicht das Freizeitbudget nur noch für einzelne Konzertbesuche.</p>



<p><strong>Die konkreten Forderungen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Veranstalterrecht auf Weiterverkaufskontrolle: Veranstalter*innen sollen gesetzlich das Recht erhalten, festzulegen, auf welchen Plattformen Tickets weiterverkauft werden dürfen und Angebote außerhalb autorisierter Kanäle per „Notice and Takedown“ löschen lassen zu können.</li>
</ol>



<p>2. Preisobergrenze von 25 %: Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets soll nur bis zu einem Aufschlag von max. 25 % auf den Originalpreis erlaubt sein. Ab diesem Wert beginnt nach Überzeugung von Kultur- und Sportveranstaltern der Bereich offensichtlicher Sittenwidrigkeit. Diese Grenze sollte gesetzlich verankert werden – und zwar sowohl für den Weiterverkauf als auch bereits für den spekulativen Ankauf von Tickets.</p>



<p>3. Verbot von Leerverkäufen: Das Anbieten von Tickets, die zum Zeitpunkt des Angebots noch nicht im Besitz des Verkäufers sind, muss ausdrücklich verboten werden.</p>



<p>4. Bot-Verbot und Verbot falscher Identitäten: Der Einsatz automatisierter Software zum massenweisen Ticketkauf muss verboten werden. Ebenso der Kauf über Fake-Accounts, Strohleute oder gefälschte Identitäten. Die Beweislast sollte umgekehrt werden: Bei entsprechenden Indizien soll nicht der Veranstalter den Missbrauch nachweisen müssen, sondern die Plattform ihre Unschuld belegen.</p>



<p>5. Vollständige Transparenzpflichten: Die gängige Praxis, sich als Privatverkäufer auszugeben, um Transparenzpflichten zu umgehen, muss unterbunden werden.&nbsp;</p>



<p>6. Meldesystem und Haftung: Plattformen müssen ein aktives Melde- und Abhilfesystem vorhalten. Rechtswidrige Angebote müssen nach Meldung unverzüglich entfernt werden. Verzögerungen und Falschangaben müssen für Plattformbetreiber und Anbieter gleichermaßen sanktioniert werden.</p>



<p><a href="https://www.promusikverband.de/wp-content/uploads/2026/05/Offener-Brief_Ticketzweitmarkt-Gegen-Wucher-und-Betrug-PRO-MUSIK.pdf">Hier geht es zum Download des offenen Briefes</a></p>



<p></p>
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