März 24, 2026

Zahl der Theaterbesuche weiterhin unter Vor-Corona Niveau

Mit 16.206.755 Besuchen (ohne Gastspiele) verzeichneten die öffentlichen Theater in der Spielzeit 23/24 immer noch weniger Besuche als vor der Corona-Pandemie. Zuletzt waren es damals in der Spielzeit 2018/19 18.590.478 Besuche, mit auswärtigen Gastspielen sogar 20.346.100 Besuche. Der Trend geht allerdings wieder nach oben. Gegenüber dem Vorjahr 22/23 (14.411.275) sind die Besuchszahlen (ohne Gastspiele) um gut 12,5 Prozent gestiegen. Dies sind Ergebnisse der frisch erschienenen Theaterstatistik zur Spielzeit 23/24 des Deutschen Bühnenvereins.

Die Betriebseinnahmen der Theater in öffentlicher Trägerschaft stiegen sogar um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, die Zuweisungen und Zuschüsse erhöhten sich um 8,4 Prozent. Eine Entwicklung, die mit steigenden Personal- und Sachkosten korreliert und die sich so nicht fortsetzen wird, denn seit Ende 2024 sind die Theater und Orchester trotz zunehmender Kosten mit drastischen Einsparungen konfrontiert.

Die Anzahl der ständig Beschäftigten an den Theatern in öffentlicher Hand stieg im Berichtszeitraum um rund 4 Prozent, die der unständig Beschäftigten sogar um rund 6 Prozent. Insgesamt hat sich das Verhältnis zwischen ständigen und unständigen seit der Vor-Coronazeit etwas zugunsten der ständigen Beschäftigten verschoben.

Claudia Schmitz: »Mit mehr als 40.000 Beschäftigten bleiben die Bühnen damit bundesweit wichtige Arbeitgeber, gerade in strukturschwachen Regionen.«

Für den öffentlich getragenen Bereich liefert die Theaterstatistik eine nahezu vollständige Abbildung der aktuellen Theater- und Orchesterszene im gesamten Bundesgebiet.

Die Statistik steht zum kostenlosen Download zur Verfügung: buehnenverein.de/de/theaterstatistik