Mai 14, 2026
Foto: Jan-Pieter Fuhr

Staatstheater Augsburg baut Virtual-Reality-Angebot weiter aus

Mit »Frida VR« ist seit Anfang Mai nun auch die Ballettproduktion von Ricardo Fernando als immersive VR-Inszenierung verfügbar. Die Premiere fand im Treppenfoyer des martini-Parks statt, seitdem ist die Produktion über das Format vr-theater@home deutschland- und österreichweit für zuhause bestellbar.

Die VR-Adaption basiert auf dem 2024 uraufgeführten Ballett »Frida«, das sich dem Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo widmet und inzwischen in der zweiten Spielzeit vor ausverkauftem Haus läuft. Für die Virtual-Reality-Version setzte das Digitaltheater erstmals eine neue Kameratechnologie mit deutlich höherer Bildauflösung ein. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Tänzerinnen und Tänzern sowie eine intensive Wahrnehmung der Emotionen und Körpersprache.

Die rund 45-minütige VR-Fassung wurde überwiegend im Original-Bühnenbild gedreht und kombiniert choreografische Szenen mit digitalen Erweiterungen. So werden einzelne Tanzsequenzen mithilfe eines Malfilters mit Animationen aus Werken Frida Kahlos überblendet. Trotz gekürzter Laufzeit bleiben sämtliche musikalischen Motive der Bühnenfassung erhalten.

Mit »Frida VR« erweitert das Staatstheater Augsburg sein kontinuierlich wachsendes VR-Repertoire auf inzwischen 18 Produktionen. Das Format vr-theater@home gilt als eines der umfangreichsten digitalen Theaterangebote im deutschsprachigen Raum. Zuschauerinnen und Zuschauer können VR-Brillen per Post bestellen oder Produktionen auf eigene Headsets streamen. Neben privaten Nutzern wird das Angebot verstärkt auch im schulischen Kontext eingesetzt.