Dürfen sich Intendanten politisch äußern?

Ein Beitrag von RA Ulrich Poser Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Hamburg + Berlin www.kanzlei-für-veranstaltungsrecht.de

In Bayern ziehen schwarze Wolken auf. Vorab: In diesem Beitrag geht es nicht um die Horst-Markus-Frage, d.h. die Frage, wie die CSU bei der anstehenden Landtagswahl in Bayern abschneiden wird. Hier soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich Intendanten städtischer Theater an der politischen Meinungsbildung beteiligen dürfen. Weiterlesen

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Junge Zielgruppen


(Bild: Kinderoper Köln, Hoffmanns Erzählungen für Kinder, Foto: Matthias Jung)

Die Kinder- und Jugendtheaterlandschaft verändert sich stetig. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Freie Kinder- und Jugend-Theatergruppen gegründet, in größeren Städten haben sich über Jahre eigenständige Kinder- und Jugendtheater mit eigener Spielstätte und dauerhaft mitarbeitendem Personal entwickelt. Im Bereich der Stadt- und Staatstheater hat sich das Programm für Kinder- und Jugendliche zur vierten Sparte etabliert. An den Bühnen der Stadt Köln gibt es inzwischen seit über zwanzig Jahren sogar eine Kinderoper. In mittleren und kleineren Gemeinden Weiterlesen ->

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Es bewegt sich was im Tanzland Deutschland

Wurden vor etwa zehn Jahren auf städtischer und kommunaler Ebene zahlreiche Tanzkompanien aufgrund klammer Haushalte abgewickelt, blicken wir heute auf eine lebendige Landschaft, in der sich bisweilen sogar die Grenzen zwischen etablierten Ensembles und freier Szene auflösen. Jüngstes Beispiel ist etwa die Uraufführung von „Environment“ von Ben J. Riepe mit dem Ballett am Rhein. Auf Einladung von Martin Schläpfer, dem Chefchoreographen und Künstlerischen Direktor des Balletts am Rhein choreografierte Riepe, als Vertreter der freien Szene ein Stück Weiterlesen

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Den User im Blick – Webdesign für Kulturbetriebe

Ein Beitrag von Oliver Priester, m.i.r media (www.mir.de)
Foto: m.i.r. media

Wenn man heute als Theater, Konzerthaus, Oper oder Festival in Onlinemedien sichtbar werden will, steht nicht das Haus oder das Orchester im Vordergrund, sondern die Veranstaltung, das Event, das Erlebnis. Es geht darum mit viel Emotionalität eine Geschichte um jede Veranstaltung zu erzählen. Gelingt es, das Event schon auf der Website zum Erlebnis zu machen, ist ganz viel erreicht. Dabei ist kein Haus wie das andere. Jede Institution hat ihre Eigenheiten und Besonderheiten. Erfolgreich wird ein Projekt allerdings erst, wenn in der Usability die jeweiligen Stärken der Kanäle Mobile und Desktop herausgestellt werden können. Weiterlesen

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„Sicherheit darf nicht unter der Erfolgsabsicht von Spielstätten leiden.“

Interview mit Olaf Jastrob, Sachverständiger für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit (jastrob.de)
Foto: iStock/jojoo64

tma: Herr Jastrob, Sie sind Geschäftsführer der Unternehmensberatung Jastrob und Sachverständiger für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit. Ihre Aufgabe ist es Sicherheitskonzepte zu entwickeln, zu prüfen und zu bewerten. Wie hat sich das Thema Veranstaltungs- und Besuchersicherheit im Bereich Theater, Opern und Festivals aus Ihrer Sicht in den letzten zehn Jahren in Deutschland verändert?

Olaf Jastrob: Insgesamt kann man schon deutliche Verbesserungen sehen. Dennoch haben wir noch sehr viele Baustellen vor uns. Weiterlesen ->

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Miteinander, nicht übereinander reden – Partizipative Leitbildentwicklung an Theatern

Foto: Saarländisches Staatstheater; Copyright: Martin Kaufhold

Ein Beitrag von Dr. Stefan Bartling, Zertifizierter Business Coach International und Prof. Dr. Matthias Almstedt, Kaufmännischer Direktor der Saarländisches Staatstheater GmbH

Wandel ist ein integraler Bestandteil von Organisationen und Unternehmen und trifft natürlich auch Kulturinstitutionen. Die Notwendigkeit, interne Veränderungen anzustoßen, kann durch externe, oft unvorhersehbare Rahmenbedingungen hervorgerufen werden. Bei Theatern bedeutet dieser Wandel, dass die Kulturinstitutionen heute mehr denn je in einem harten Wettbewerb stehen. Einerseits durch die knapper werdenden finanziellen Ressourcen, andererseits durch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und des Publikumsverhaltens. Dies bringt Führungskräfte und Beschäftigte zunehmend unter Druck. Weiterlesen

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Die neue Datenschutz-Grundverordnung

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Ulrich Poser, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Datenschutzbeauftragter TÜV ®, Hamburg/Berlin – www.kanzlei-für-veranstaltungsrecht.de

Am 25. Mai 2018 wird die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft treten. Sie enthält im Vergleich zum Bundesdatenschutzgesetz teilweise erhebliche Abweichungen. Nachfolgend werden die Grundprinzipien, einige wichtige Neuerungen und voraussichtliche Auswirkungen der DSGVO auf die Praxis vorgestellt. Weiterlesen

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Ticketing-Kongress diskutiert Revolution in der Event-Branche

T:B Expertenforum – Programm ist online  www.trippe-beratung.de/expertenforum

Beim diesjährigen Treffen der Ticketingbranche am 28. und 29. September in der Hamburger Elbphilharmonie geht es um nicht weniger als die kommenden Veränderungen im Ticketmanagement. Erwartet werden ca. 150 Fachteilnehmer aus allen Bereichen des Kultur-, Sport- und Entertainment-Sektors. Gleich zu Beginn widmet Carsten Wohlrath, Product Manager SAP Event Ticketing als Speaker des Presenting Partners SAP seinen Keynote-Vortrag der „Revolution in der Event-Branche?!“ Weiterlesen

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Prof. Dr. Armin Klein: „…innere Struktur im Sinne eines „lernenden Kulturbetriebes“ verändern…“

TheaterManagement aktuell: Herr Prof. Dr. Klein nach rund 23 Jahren haben Sie sich Ende Januar als Leiter des Institutes für Kulturmanagement der PH Ludwigburg verabschiedet. In dieser Zeit haben Sie viele Impulse gegeben und intime Einblicke in die Seele des Kulturmanagements in Deutschland und der Welt gewonnen. Können Sie uns drei für Sie wichtige Veränderungen im Kulturmanagement aus dieser Zeit benennen?

Prof. Dr. Armin Klein: Zunächst war das Kulturmanagement geprägt von der Frage: „Wie tut man die Dinge richtig“? d.h. es ging um die Implementierung beispielsweise von Kulturmarketing, Controlling, Kosten-Leistungsrechnung etc. in die (weitgehend öffentlichen) Kultureinrichtungen. Wie können die Kulturbetriebe professioneller arbeiten? (2) Die sog. „Kulturwirtschaft“ und der privatrechtlich-gemeinnützige Kulturbetrieb (also Stiftungen, vereine usw.) blieben weitgehend außen vor. Das änderte sich deutlich Ende der neunziger Jahre und diese Bereiche gerieten zunehmend in den Fokus. (3) Und daraus resultierte schließlich die Frage, ob wir noch „die richtigen Dinge tun“, d.h. Weiterlesen

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theatermanagement aktuell – neues Heft – neues Design

theatermanagement aktuell hat ein neues Outfit erhalten.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich nicht nur die Rahmenbedingungen für das künstlerische Schaffen und das Kulturmanagement verändert. Auch die Rezeptionsgewohnheiten sind nicht mehr die gleichen, wie in der Entstehungsphase dieses Mediums. Diesen Entwicklungen soll das neue Layout Rechnung tragen. Inhaltlich bleibt theatermanagement aktuell natürlich seiner Linie treu und wird Sie weiterhin mit Hintergründen, Fakten und Neuigkeiten aus dem Kultursektor versorgen.

In aktuellen Heft geben wir einen Ausblick Weiterlesen

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