Den User im Blick – Webdesign für Kulturbetriebe

Ein Beitrag von Oliver Priester, m.i.r media (www.mir.de)
Foto: m.i.r. media

Wenn man heute als Theater, Konzerthaus, Oper oder Festival in Onlinemedien sichtbar werden will, steht nicht das Haus oder das Orchester im Vordergrund, sondern die Veranstaltung, das Event, das Erlebnis. Es geht darum mit viel Emotionalität eine Geschichte um jede Veranstaltung zu erzählen. Gelingt es, das Event schon auf der Website zum Erlebnis zu machen, ist ganz viel erreicht. Dabei ist kein Haus wie das andere. Jede Institution hat ihre Eigenheiten und Besonderheiten. Erfolgreich wird ein Projekt allerdings erst, wenn in der Usability die jeweiligen Stärken der Kanäle Mobile und Desktop herausgestellt werden können. Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

„Sicherheit darf nicht unter der Erfolgsabsicht von Spielstätten leiden.“

Interview mit Olaf Jastrob, Sachverständiger für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit (jastrob.de)
Foto: iStock/jojoo64

tma: Herr Jastrob, Sie sind Geschäftsführer der Unternehmensberatung Jastrob und Sachverständiger für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit. Ihre Aufgabe ist es Sicherheitskonzepte zu entwickeln, zu prüfen und zu bewerten. Wie hat sich das Thema Veranstaltungs- und Besuchersicherheit im Bereich Theater, Opern und Festivals aus Ihrer Sicht in den letzten zehn Jahren in Deutschland verändert?

Olaf Jastrob: Insgesamt kann man schon deutliche Verbesserungen sehen. Dennoch haben wir noch sehr viele Baustellen vor uns. Weiterlesen ->

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Miteinander, nicht übereinander reden – Partizipative Leitbildentwicklung an Theatern

Foto: Saarländisches Staatstheater; Copyright: Martin Kaufhold

Ein Beitrag von Dr. Stefan Bartling, Zertifizierter Business Coach International und Prof. Dr. Matthias Almstedt, Kaufmännischer Direktor der Saarländisches Staatstheater GmbH

Wandel ist ein integraler Bestandteil von Organisationen und Unternehmen und trifft natürlich auch Kulturinstitutionen. Die Notwendigkeit, interne Veränderungen anzustoßen, kann durch externe, oft unvorhersehbare Rahmenbedingungen hervorgerufen werden. Bei Theatern bedeutet dieser Wandel, dass die Kulturinstitutionen heute mehr denn je in einem harten Wettbewerb stehen. Einerseits durch die knapper werdenden finanziellen Ressourcen, andererseits durch eine nachhaltige Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und des Publikumsverhaltens. Dies bringt Führungskräfte und Beschäftigte zunehmend unter Druck. Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Die neue Datenschutz-Grundverordnung

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Ulrich Poser, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Datenschutzbeauftragter TÜV ®, Hamburg/Berlin – www.kanzlei-für-veranstaltungsrecht.de

Am 25. Mai 2018 wird die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft treten. Sie enthält im Vergleich zum Bundesdatenschutzgesetz teilweise erhebliche Abweichungen. Nachfolgend werden die Grundprinzipien, einige wichtige Neuerungen und voraussichtliche Auswirkungen der DSGVO auf die Praxis vorgestellt. Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ticketing-Kongress diskutiert Revolution in der Event-Branche

T:B Expertenforum – Programm ist online  www.trippe-beratung.de/expertenforum

Beim diesjährigen Treffen der Ticketingbranche am 28. und 29. September in der Hamburger Elbphilharmonie geht es um nicht weniger als die kommenden Veränderungen im Ticketmanagement. Erwartet werden ca. 150 Fachteilnehmer aus allen Bereichen des Kultur-, Sport- und Entertainment-Sektors. Gleich zu Beginn widmet Carsten Wohlrath, Product Manager SAP Event Ticketing als Speaker des Presenting Partners SAP seinen Keynote-Vortrag der „Revolution in der Event-Branche?!“ Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Prof. Dr. Armin Klein: „…innere Struktur im Sinne eines „lernenden Kulturbetriebes“ verändern…“

TheaterManagement aktuell: Herr Prof. Dr. Klein nach rund 23 Jahren haben Sie sich Ende Januar als Leiter des Institutes für Kulturmanagement der PH Ludwigburg verabschiedet. In dieser Zeit haben Sie viele Impulse gegeben und intime Einblicke in die Seele des Kulturmanagements in Deutschland und der Welt gewonnen. Können Sie uns drei für Sie wichtige Veränderungen im Kulturmanagement aus dieser Zeit benennen?

Prof. Dr. Armin Klein: Zunächst war das Kulturmanagement geprägt von der Frage: „Wie tut man die Dinge richtig“? d.h. es ging um die Implementierung beispielsweise von Kulturmarketing, Controlling, Kosten-Leistungsrechnung etc. in die (weitgehend öffentlichen) Kultureinrichtungen. Wie können die Kulturbetriebe professioneller arbeiten? (2) Die sog. „Kulturwirtschaft“ und der privatrechtlich-gemeinnützige Kulturbetrieb (also Stiftungen, vereine usw.) blieben weitgehend außen vor. Das änderte sich deutlich Ende der neunziger Jahre und diese Bereiche gerieten zunehmend in den Fokus. (3) Und daraus resultierte schließlich die Frage, ob wir noch „die richtigen Dinge tun“, d.h. Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

theatermanagement aktuell – neues Heft – neues Design

theatermanagement aktuell hat ein neues Outfit erhalten.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich nicht nur die Rahmenbedingungen für das künstlerische Schaffen und das Kulturmanagement verändert. Auch die Rezeptionsgewohnheiten sind nicht mehr die gleichen, wie in der Entstehungsphase dieses Mediums. Diesen Entwicklungen soll das neue Layout Rechnung tragen. Inhaltlich bleibt theatermanagement aktuell natürlich seiner Linie treu und wird Sie weiterhin mit Hintergründen, Fakten und Neuigkeiten aus dem Kultursektor versorgen.

In aktuellen Heft geben wir einen Ausblick Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Neu: editor’s suggestion

Hausregisseurin Yael Ronen versetzt ihre neueste Stückentwicklung am Gorki in einen Neuköllner Deutschkurs. Die Kursteilnehmenden verbindet, dass sie in den letzten Jahren nach Berlin gekommen sind. Aus Syrien, wo seit 2011 Krieg herrscht. Aus Israel und Palästina, wo das politische sowie soziale Klima immer militanter wird. Kein Wunder also, dass im Kurs von Deutschlehrer Stefan die deutsche Grammatik das kleinste Problem ist.
more …
Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Warum Klassiker im Sprechtheater heute wichtig (und richtig!) sind

Foto: Kai Frederic Schrickel  / Fotograf: Gerrit Wittenberg
 
Ein Beitrag von Kai Frederic Schrickel

Die wichtigsten deutschen Klassiker-Stücke stammen – ja, aus England! Seit Herder im 18. Jahrhundert mit seinen Aufsätzen und Briefen über William Shakespeare den Sturm und Drang eingeläutet hat, gehören Shakespeares Stücke zum deutschen Kanon der archetypischen Geschichten, wie sonst vielleicht nur die gesammelten Märchen der Brüder Grimm. Othello steht als Sinnbild für Eifersucht und Fremdenangst, Romeo und Julia für die erste unbedingte Liebe und das tragische viel zu frühe Ende im gemeinsamen Freitod, Hamlet für den ewigen Sohn, der nicht den Erwartungen des Vaters gerecht werden kann, König Lear für den an Altersstarrsinn zerbrechenden Vater bis hin zum Wahnsinn, heute nennen wir es Demenz. Schon an diesen vier Beispielen zeigt sich der Grund, warum wir auch heute die Klassiker gebrauchen können: Weiterlesen

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

„Sponsoring Angebote müssen sich verändern.“

Interview mit Prof. Maurice Lausberg, Geschäftsführender Gesellschafter der actori GmbH

TheaterManagement aktuell: Herr Prof. Lausberg, Sie betreuen mit Ihrer actori GmbH seit Jahren unter anderem die Bayerische Staatsoper, die Sächsische Staatsoper Dresden und die Frankfurter Oper im Bereich Sponsoring und Fundraising. Sponsoring galt lange als Heilsbringer für die Kultur. Ist das heute immer noch so und wie hat sich aus Ihrer Sicht die Sponsoringbereitschaft der Unternehmen in den letzten zehn Jahren entwickelt?

Prof. Maurice Lausberg: Der Sponsoring-Markt macht weniger als 5 Prozent der deutschen Kulturfinanzierung aus und stagniert im besten Fall. Unternehmen sponsern zunehmend gezielt, strategisch und entwickeln oft eigene Programme. Auf der Kulturseite nimmt die Nachfrage nach privaten Mitteln zu. Der Wettbewerb wird also noch intensiver. Für die Theater bleiben zwei Alternativen: Weiterlesen ->

Share
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar